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epa06212057 A handout photo made available by the Vayar Military News Agency on 18 September 2017 shows soldiers aiming their anti-aircraft gun at a training ground during the joint Russian-Belarusian military drill 'Zapad 2017' at an undisclosed location in Belarus, 16 September 2017. Recent media reports stated that the strategic 'Zapad 2017' military maneuvers of the armed forces of the Russian Federation and Belarus are taking place from 14 to 20 September in Belarus and three military training grounds in Russia.  EPA/VAYAR MILITARY NEWS AGENCY HANDOUT HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Noch bis zum 20. September trainieren Tausende russische und weissrussische Soldaten, wie es der Name «Sapad», zu Deutsch «Westen», nahelegt, in den westlichen Regionen Russlands, in Weissrussland und in der russischen Exklave Kaliningrad. Bild: EPA/VAYAR MILITARY NEWS AGENCY

Das grosse Knallen: Russland spielt Krieg nahe der Nato-Grenze

Russland spielt Krieg in Weissrussland, nahe der Nato-Grenze: eine Machtdemonstration für den Westen. Für die Regierung in Minsk aber ist die Aktion mit dem Bruderstaat heikel.

christina hebel aus Minsk und Ruschany 



Ein Artikel von

Spiegel Online

Es ist diesig an diesem Tag, draussen in der weissrussischen Provinz. Im Grau des Himmels lassen sich die Silhouetten von drei heranfliegenden Hubschraubern nur erahnen.

Flugübungsplatz 210, in der Nähe von Ruschany, 250 Kilometer südwestlich der weissrussischen Hauptstadt Minsk. Ruschany liegt keine 70 Kilometer Luftlinie von der polnischen Grenze entfernt.

Plötzlich blitzt es hinten im Gelände, Rauch steigt auf - zwölf Sekunden später bebt die Erde. Laut Szenario wurden eine Brücke und Lastwagen getroffen. Russische und weissrussische Militärs spielen Krieg – und überwachen die Übung gemeinsam vom Kontrollturm aus.

Noch bis zum 20. September trainieren Tausende russische und weissrussische Soldaten, wie es der Name «Sapad», zu Deutsch «Westen», nahelegt, in den westlichen Regionen Russlands, in Weissrussland und in der russischen Exklave Kaliningrad.

Es ist eine Machtdemonstration Russlands: nach innen wie nach aussen.

epa06212473 A handout photo made available by Vayar Military News Agency on 18 September 2017 shows soldiers aiming at a training ground  during a joint Russian-Belarusian military drill 'Zapad 2017' at an undisclosed location in Belarus, 16 September 2017. Recent media reports stated that the strategic 'Zapad 2017' military maneuvers of the armed forces of the Russian Federation and Belarus are taking place from 14 to 20 September in Belarus and three military training grounds in Russia.  EPA/VAYAR MILITARY NEWS AGENCY HANDOUT HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Russische Soldaten üben den Nahkampf. Bild: EPA/VAYAR MILITARY NEWS AGENCY

Ausführlich berichtet Russlands Staatsfernsehen in diesen Tagen über das «Sapad»-Manöver. Stündlich flimmern Bilder kämpfender Soldaten, Kampfjets und Panzer über die Bildschirme.

«Russland veranstaltet das Grossmanöver, um Druck auf den Westen und die Nato auszuüben, und benutzt dazu unseren Boden», sagt der Oppositionelle Mikalaj Statkewitsch. Ihn treffen wir am Montag in der Hauptstadt Minsk in seinem Haus. Er bittet darum, dass wir zu ihm kommen, wenn er allein unterwegs sei, sei die Gefahr, dass er wieder festgenommen werde, zu gross. Der Sozialdemokrat kritisiert Lukaschenkos Regime scharf, auch nach fünf Jahren Lagerhaft will er Weissrussland nicht verlassen.

Für den weissrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko bleibe bei dieser Kriegspropaganda allenfalls die Rolle eines Statisten, sagt Statkewitsch, Oberstleutnant ausser Dienst. Die Armee hat ihn entlassen.

Abstand gewinnen

Dabei präsentiert sich Lukaschenko doch eigentlich nur zu gern in Uniform und Schirmmütze. Manch einer fühlt sich an Bilder von Diktatoren Lateinamerikas der Sechzigerjahre erinnert.

epa06212233 A handout photo made available by the Russian Defense Ministry on 18 September 2017 shows Russian helicopters taking part in the joint Russian-Belarusian military drill 'Zapad 2017' at the Luga training ground, Leningrad region, Russia, 17 September 2017. Up to 13,000 military servicemen take part in the drill, along with ten war ships, 250 tanks, 200 cannons and 70 combat aircrafts and helicopters, according to Russian Defence Ministry sources. Military maneuvers within the 'Zapad 2017' drill are taking place from 14 to 20 September in Belarus and three military training grounds in Russia.  EPA/KONSTANTIN ALYSH/ DEFENSE MINISTRY HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY / NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Helikopter kreisen am Himmel über Weissrussland. Bild: EPA/RUSSUIAN DEFENSE MINISTRY

Weissrusslands Präsident hat sein wirtschaftlich angeschlagenes Land inzwischen so abhängig gemacht von Moskau, dass es ohne niedrige Öl- und Gaspreise Russlands kaum klarkommen würde. Beide Länder, Russland und Weissrussland, bilden offiziell einen Unionsstaat, sind Brüderländer.

Doch so ganz will sich Lukaschenko nicht mit der Statistenrolle abfinden. Der weissrussische Präsident versucht, irgendwie Abstand zu gewinnen zum grossen Bruder.

Als Russland 2014 die Krim besetzte und den Krieg im Osten der Ukraine begann, musste auch er erkennen, wie gross das Risiko sein kann, die Kontrolle über das eigene Land zu verlieren.

Das Misstrauen ist seitdem auch in Weissrussland gewachsen. So sehr, dass die Opposition um Statkewitsch auf Demonstrationen öffentlich forderte, die russischen Soldaten - etwa 3100 sollen laut Moskau während des Manövers im Land sein - müssten nach der Übung mit ihren Waffen wieder abziehen. Das weissrussische Verteidigungsministerium sah sich daraufhin genötigt, zu versichern, bis zum 30. September würden alle russischen Truppen das Land wieder verlassen.

epa06212236 A handout photo made available by the Russian Defense Ministry on 18 September 2017 shows Russian military vehicles moving in rough terrain during the joint Russian-Belarusian military drill 'Zapad 2017' at the Luga training ground, Leningrad region, Russia, 17 September 2017. Up to 13,000 military servicemen take part in the drill, along with ten war ships, 250 tanks, 200 cannons and 70 combat aircrafts and helicopters, according to Russian Defence Ministry sources. Military maneuvers within the 'Zapad 2017' drill are taking place from 14 to 20 September in Belarus and three military training grounds in Russia.  EPA/KONSTANTIN ALYSH/ DEFENSE MINISTRY HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY / NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eine Machtdemonstration von Russland. Bild: EPA/RUSSUIAN DEFENSE MINISTRY

Die Beziehungen der Militärs sind traditionell eng: Viele hochrangige weissrussische Offiziere wurden in Russland ausgebildet. Doch russische Kampftruppen sind in Weissrussland, anders als in Zentralasien oder im Kaukasus, nicht stationiert - auch wenn Präsident Wladimir Putin wiederholt versuchte, dies durchzusetzen.

Eigenständigkeit demonstrieren

Das «Sapad»-Manöver bietet Lukaschenko die Gelegenheit, sich als verlässlichen Ansprechpartner für den Westen zu zeigen, er profitiert dabei von der Angst der Nachbarn. Das Baltikum, die Ukraine, Polen und Nato trauen den Angaben Moskaus nicht, die Grossübung sei rein defensiv ausgerichtet.

Für Besorgnis sorgt auch die Zahl der gemeldeten 12'700 Militärs, die am Manöver teilnehmen sollen. Sie ist erkennbar so gewählt, dass die Grenze von 13'000 unterschritten wird. Ab dieser müssen nach dem «Wiener Dokument» der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Beobachter anderer Länder zugelassen werden.

Doch was gehört zu «Sapad»? Nach Moskauer Zählweise jedenfalls nicht die Manöver auf der Halbinsel Kola im Norden Russlands und entlang der Grenze bis runter in den Süden. 100'000 Soldaten seien insgesamt im Einsatz, sagt auch die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Russian President Vladimir Putin, second right, Defence Minister Sergei Shoigu, second left, and Chief of the General Staff of the Russian Armed Forces Valery Gerasimov, right, watch a military exercise at a training ground at the Luzhsky Range, near St. Petersburg, Russia, Monday, Sept. 18, 2017. The Zapad (West) 2017 maneuvers have caused concern among some NATO members neighboring Russia, who have criticized a lack of transparency about the exercises and questioned Moscow's real intentions. (Mikhail Klimentyev, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP)

Putin überwacht das Geschehen aus der Ferne. Bild: AP/POOL SPUTNIK KREMLIN

Es ist ausgerechnet das autoritäre Weissrussland, das demonstrative Transparenz übt. Minsk hat frühzeitig und freiwillig Militärbeobachter aus den Nachbarländern eingeladen: Je zwei Vertreter aus Litauen, Lettland, Estland, Polen, Norwegen, Schweden und der Ukraine sind anwesend. «Sie versuchen hier, den Regeln zu folgen», sagt der lettische Militärbeobachter Janis Dreimanis. Russland dagegen habe alle zusätzlichen Massnahmen für mehr Transparenz abgelehnt. Er antwortet nur kurz, später will er gar nichts mehr sagen. Seine polnischen Kollegen lehnen Kommentare gänzlich ab, zu heikel scheint das Manöver zu sein.

Phase zwei hat begonnen, die Truppen trainieren im Feld. Das Szenario liest ein stellvertretender Kommandeur vom Blatt ab: Die Luftwaffen sollen Separatisten abwehren, die in das Gelände eingedrungen sind.

60 Journalisten, darunter auch Medienvertreter aus Polen, Grossbritannien und Deutschland, stehen auf der Observierungsplattform. «So viele Journalisten auf einem Quadratmeter habe ich noch nie gesehen», sagt ein weissrussischer Soldat. Auch Thomas Möller, Militärbeobachter aus Schweden, ist erstaunt über die Anzahl der Journalisten. In Schweden, bisher nicht Nato-Mitglied, läuft derzeit eine Übung mit 19'000 Soldaten auch aus Mitgliedstaaten des westlichen Militärbündnisses. Es hat in Russland für viel Kritik gesorgt, allerdings hat Schweden - anders als Russland - Moskauer Beobachter eingeladen.

Möller lobt die Transparenz der Weissrussen. Doch auch die hat ihre Grenzen, Fragen sind nach dem Briefing nicht zugelassen.

Gemeinsame Bilder von Wladimir Putin und Lukaschenko - ob in Uniform oder nicht - wird es von diesem «Sapad»-Manöver indes nach Medienberichten nicht geben. Das war bei der letzten Auflage vor vier Jahren noch anders. Der russische Präsident ist am Montag im Leningrader Gebiet unterwegs. Lukaschenko werde seine Truppen allein inspizieren, heisst es.

Zusammengefasst: Fast 13'000 Soldaten aus Russland und Weissrussland machen beim «Sapad»-Manöver mit. Die Aktion ist für den Kreml eine Demonstration der Stärke - nach innen und aussen. Weissrussland dagegen hat ein Problem: Das Land ist vom mächtigen Nachbarn abhängig, doch in Minsk geht auch die Angst vor zu viel russischem Einfluss um. Auch deshalb hat das Land demonstrativ internationale Beobachter eingeladen.

Putin kann auch Piano spielen. Also er versucht es zumindest

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pirat der dritte 19.09.2017 12:16
    Highlight Highlight Den Kommentaren nach läuft Putins Propaganda wie geschmiert. Es würde viele jubeln und Verständnis haben, wenn er mit den Balten wie mit der Ukraine verfahren würde... einfach nur noch schräg!
    • Sebastian Wendelspiess 19.09.2017 15:09
      Highlight Highlight Und auf was stützt du deine Verschwörungstheorie? Keine Putin Propaganda, sondern Unzufriedene, welche die einseitige Berichterstattung durchschaut haben.
    • Valon Behrami 20.09.2017 10:00
      Highlight Highlight Pirat, hast du denn Argumente?
    • Echo der Zeit 20.09.2017 20:24
      Highlight Highlight Die Angst der Balten ist verständlich - verständlicher als die Angst von Russland vor der Nato - Die Nato wird sicher nicht Russland Angreifen (völlig unlogisch) - Doch die Angst der kleinen Länder, das Russland Land besetzt ist nach der Krim und der Ostukraine Real.
      http://www.srf.ch/play/radio/echo-der-zeit/audio/die-angst-der-balten?id=b99c255b-f7fe-478b-a935-cc5fd84c886d&station=ee1fb348-2b6a-4958-9aac-ec6c87e190da

    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 19.09.2017 08:19
    Highlight Highlight Selberschuld, Putin wäre gern Europas Freund, Europa will aber anscheinend Krieg, und Medien wie Spiegel oder watson unterstützen es noch mit ihren Feindbildern. Echt nett.
    • Juliet Bravo 19.09.2017 10:55
      Highlight Highlight Also Ru führt das Säbelrasseln durch. Krieg will ja wohl keiner.
    • Makatitom 19.09.2017 11:22
      Highlight Highlight Nicht Europa will Krieg, die Imperialisten aus den USA wollen Krieg, und die europäischen Dorftrottel unterstützen diese noch
    • Juliet Bravo 19.09.2017 15:57
      Highlight Highlight Indem man fremde Gebiete annektiert beweist man nun halt nicht gerade seine friedlichen Absichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 19.09.2017 06:07
    Highlight Highlight An alle die immer noch bezweifeln, dass die NATO versprochen hatte sich nicht nach Osten zu erweitern sollten mal dieses Video kurz anschauen. Hier erklärt der Deutsche Aussenminister Genscher, dass sich die NATO nicht nach Osten ausweiten will.
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  • Russian Lady 19.09.2017 06:04
    Highlight Highlight Ich finde, die Formulierung stimmt so nicht. Nicht Russland führt solche Übungen an der Nato Grenze durch, sondern die Nato steht an Russlands Grenzen!
    • Toerpe Zwerg 19.09.2017 13:20
      Highlight Highlight Steht der links von dem, der rechts von dem steht, der links steht, nicht einfach neben dem, der rechts steht?
  • Flint 19.09.2017 06:02
    Highlight Highlight Die NATO beginnt am Sonntag auch mit einem grossen Militärmanöver im Atlantik (Formidable Shield 17). Jetzt machen alle Mächte ihre Manöver, nachher sind wieder alle zufrieden und die Lage beruhigt sich wieder. Sorgen würde ich mir daher keine machen.
  • nikolas 19.09.2017 04:00
    Highlight Highlight Als ob die Nato NIE an der Grenze zu Russland übungen abhält. Aber dies wäre ja dann eine objektive Berichterstattung zum Thema West - Ost, was natürlich nicht geht. Schade Watson.

    Btw. Die (Weiss)russen haben wenigstens die Nachbarstaaten als Beobachter eingeladen.
  • Der kleine Finger 19.09.2017 02:35
    Highlight Highlight Wenn wir früher ein neues Gameboy Spiel hatten, haben mein Bruder und ich auch immer demonstrativ Beobachter aus den Nachbarsbezirken eingeladen. Diese durften dann aber jeweils auch mitspielen.
  • Stop Zensur 19.09.2017 00:26
    Highlight Highlight @Putin fans, versucht es doch einmal ohne: https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism
    • Sebastian Wendelspiess 19.09.2017 10:30
      Highlight Highlight Naja, nur werden die Natoübungen nie so reisserisch berichtet oder auch ganz ignoriert. Daher ist es nachvollziehbar oder sogar wichtig, dass man die auch beachtet, alles andere ist nicht objektiv. Ergo, kein whataboutism.
  • blaubar 19.09.2017 00:16
    Highlight Highlight Der Spiegel ist nun mal konsequent US-freundlich. Sie sind via Atlantikbrücke (siehe Wikipedia) fest mit den USA verbunden. Deshalb ist auch klar, dass alles aus Russland verteufelt und alles aus den USA gutgeheissen wird.
    Die Frage ist nur, für wie blöd die LeserInnen hier gehalten werden.
    • blaubar 20.09.2017 16:41
      Highlight Highlight Hat Watson eine Wahl, oder warum muss ständig der Spiegel zitiert werden?
  • René Raci Achermann 19.09.2017 00:09
    Highlight Highlight Und wo ist die Nato-Grenze in 10 Jahren? Oder wer dehnt sich immer weiter nach Osten aus? Ich kann Russland schon irgendwie verstehen.
  • blaubar 19.09.2017 00:09
    Highlight Highlight Spiegel Online wirft also Russland vor, Manöver durchzuführen. Wir erinnern daran, dass die USA nicht nur Manöver durchführt, wo es ihr passt, sondern vorallem auch Menschen abschlachtet, wo es ihr beliebt. Heute, jetzt, an sehr vielen Orten auf dieser Welt.

    Soll ich mich jetzt über die russische Übung tatsächlich empören, oder was...
  • Posersalami 18.09.2017 23:26
    Highlight Highlight Ja und, Russland macht das gleiche wie die NATO. Zum Beispiel:

    https://www.nzz.ch/international/europa/nato-uebung-mit-politischer-botschaft-1.18420930

    https://www.welt.de/politik/ausland/article142741758/Leitung-der-Speerspitze-ist-Kraftakt-fuer-Deutschland.html

    http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/4757455/NatoManoever-in-Polen_10000-Soldaten-aus-18-Laendern

    Wieso gibts eigentlich von NATO Übungen nicht auch solche tollen martialischen Bilder von Deutschen Grenadieren mit dem G36 im Anschlag? Der primäre Grund für diesen Artikel scheint Angstmacherei zu sein. Schämt euch
    • äti 19.09.2017 04:52
      Highlight Highlight Sieht doch aus wie Tontauben-Schiessen.
    • Toerpe Zwerg 19.09.2017 07:55
      Highlight Highlight Sie haben nicht unrecht, aber es gibt einige nicht ganz so kleine Unterschiede:

      - Das Verschweigen der wahren Grösse der Manöver

      - Die nicht ganz unberechtigten Befürchtungen, es könnten russische Truppen ohne Einladung in Weissrussland bleiben.

      - Die einschlägigen Erfahrungen mit Russland in der letzten Zeit in Georgien und der Ukraine.

      - Die ständigen und offensichtlichen Lügen Putins betreffend seiner Truppen und deren Einsätze.

      Weiter muss man die Verlegung der kleinen NATO Kontingente selber als Reaktion und nicht als Aktion einstufen.



    • Posersalami 19.09.2017 09:21
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg:

      Die NATO lügt auch permanent was seine Truppen angeht. Dafür gab es mal ein Abkommen.. es gab mal einen NATO - Russland Rat, und jetzt rate mal, wer den kaputt gemacht hat. Richtig, die NATO! Es gab von Russland auch mal den Vorschlag in den 90ger Jahren zur Demilitarisierung von Eurasien, jetzt rate mal wer das nicht wollte.. richtig, die NATO!

      Der Aggressor ist glasklar die USA: https://de.wikipedia.org/wiki/Joint_Vision_2020
      Das Russland keinen Bock hat sich zu bücken ist jetzt nicht wirklich verwunderlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Filzstift 18.09.2017 23:06
    Highlight Highlight Macht Weissrussland nicht bloss deswegen bei den Festspielen mit, weil sie dafür etwas von Russland bekommen? Denn der (Vasalle) Lukaschenko scheint mir – im Gegensatz zu Putin – nicht unbedingt einer zu sein, der mit dem "Westen" grossen Ärger haben will.
  • AJACIED 18.09.2017 22:55
    Highlight Highlight Was hat den die NATO vor den grenzen Russlands gemacht z.b. in Polen. Das waren natürlich keiiiiiine provokativen.
    Das würde der Westen ja nieeeeee tun!
    • Flexon 18.09.2017 23:48
      Highlight Highlight Russland muss aufpassen. DER WESTEN plant schon lange eine Annektion von Sibirien. Sobald in allen Ländern das Volk abgestimmt hat, das EU-Parlament übereinstimmt und Donald Trump eine F-16 fliegen kann gehts los!
    • Pirat der dritte 19.09.2017 12:10
      Highlight Highlight Es war der Entscheid Polens der Nato beizutreten. Da spielen gewisse Erfahrungen eine Rolle..:.
    • Sebastian Wendelspiess 19.09.2017 15:12
      Highlight Highlight @Pirat eher gewisse Geldflüsse ;)
  • Pirat der dritte 18.09.2017 22:50
    Highlight Highlight Da gibt es ja tolle Strategen und Putinfreunde!
    1. Lettland & co sind freie europäische Staaten.
    2. jedes dieser Länder ist freiwillig der Nato beigetreten, wohl aus gutem Grund.
    3. Russland ist nachwievor ein totalitärer Staat in dem nicht nur Minderheiten unterdrückt werden.
    • NWO Schwanzus Longus 18.09.2017 23:02
      Highlight Highlight Stimmt so definitiv nicht. In Russland haben viele Völker eigene Verwaltungsgebiete wo sie ihre Sprache in der Schule ebenfalls erlernen können nebst Russisch. Beispiel die Tschuwaschen, Komi, Mordwinen etc. Die Minderheiten werden dort nicht unterdrückt. Das da aber nicht alles Gold ist was glänzt ist klar. Aber totalitär ist Russland definitiv nicht. Dort kann man seine Meinung durchaus frei äussern. Deren Opposition kassiert ständig Wahlschlappen nach der anderen, deswegen ist Einiges Russland so lange an der Macht.
    • PaLve! 18.09.2017 23:34
      Highlight Highlight Welche Minderheiten denn?
  • John Smith (2) 18.09.2017 21:56
    Highlight Highlight Die Nato «macht ein Manöver», Russland «spielt Krieg». Klar, der Spiegel wird ja auch in einem Nato-Land produziert. Weniger klar ist, warum eine Schweizer Publikation das völlig unkritisch einfach so übernimmt.
    • Wasmeinschdenndu? 18.09.2017 22:45
      Highlight Highlight Verstehe ich auch nicht! Jaja Putin ist immer der Böse und der Westen eine Truppe Heiliger, blablabla.
    • AJACIED 18.09.2017 22:56
      Highlight Highlight Amen spielen Krieg machen Manöver.
      Jäjä macht nur weiter so mit diesen Berichten!
    • äti 19.09.2017 05:05
      Highlight Highlight Im Militärdienst hatten wir auch "Kriegerlis gespielt", keiner hat sich über die Formulierung entsetzt. Das tun vermutlich auch nur ganz wenige und nur im Falle von RU.
  • niklausb 18.09.2017 21:55
    Highlight Highlight Heisst das jetzt nicht St. Petersburg?
    • NWO Schwanzus Longus 18.09.2017 22:16
      Highlight Highlight Es ist nicht die Stadt selbst gemeint sondern die Verwaltungseinheit in dem St.Petersburg liegt und die ist die Leningrad Oblast. Es ist schon richtig da vom Gebiet gesprochen wird nicht von der Stadt selbst.
    • Stachanowist 18.09.2017 22:29
      Highlight Highlight Die Stadt heisst St. Petersburg, aber der "Kanton" (Oblast) hat den alten Namen "Leningradskaja Oblast" (=Leningrader Gebiet) behalten. Deshalb steht im Text richtigerweise auch diese Bezeichnung.
    • niklausb 19.09.2017 04:05
      Highlight Highlight Ok wusste nicht das beim oblast der Name beibehalten wurde
  • NWO Schwanzus Longus 18.09.2017 21:39
    Highlight Highlight Schade das nicht erzählt wird das Zapad eine Reaktion auf die NATO Übungen Saber Strike, Atlantic Resolve nahe Russlands Grenzen sind. Generell ist das meistens Palaver um Stärke zu demonstrieren, niemand wird irgendeinen Angriff auf den anderen wagen. Die Kampfbereitschaft auf Seiten der NATO Bevölkerung ist viel zu gering und einen Weltkrieg wird keiner riskieren. Und die Russen ebenfalls, keiner ist so grössenwahnsinnig. Das ist einfach Angstmacherei und Ablenkung von anderen wichtigeren Problemen.
  • Tschedai 18.09.2017 21:33
    Highlight Highlight Wenn die Amerikaner das gleiche machen, dann redet man von "Manöver durchführen", "Übung absolvieren" und wenn die Russen es machen "Russland spielt Krieg".
  • derEchteElch 18.09.2017 21:29
    Highlight Highlight Ohjee.. wenn ich schon nur den Titel lese wird mir schlecht.

    Die NATO/USA machen das Selbe an der Grenze zu Nordkorea oder in Polen, Rumänien und div. Mitteleuropäischen Staaten (ja, richtig gelesen, nein, es ist nicht Osteuropa).

    Klar will Russland seine Stärke zeigen und den Westen provozieren. Der Westen tut aber genau das gleiche. Warum SPON darüber nicht auch so negativ berichtet geht mir gegen den Strich! 😡

    (Das Wut-Emoji, um dem anderem Emoji-Artikel gerecht zu werden) Etwas Spass muss sein 😜
  • Pasch 18.09.2017 21:18
    Highlight Highlight Geht ja nicht anders nach der Nato-Osterweiterungslüge.
    • Firefly 18.09.2017 21:39
      Highlight Highlight Ähh, die Länder sind freiwillig in die NATO eingetreten, niemand hat sie gezwungen.
    • SemperFi 18.09.2017 22:40
      Highlight Highlight Einen Beleg für Ihr gern erzählten Osterweiterungslügenmärchen haben Sie natürlich nicht zur Hand, nehme ich an...
    • go~with~the~flow 18.09.2017 23:03
      Highlight Highlight wurde in diesen ländern eine demokratische volkswahl nato: ja/nein durchgeführt? ich glaube nicht..
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