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Gegen Kreml-Sparkurs: Mann demonstriert in Sarg und wird mit 20'000 Rubel gebüsst

Sparen bis ins Grab: Weil ein Mann in Russland auf offener Strasse in einem Sarg demonstriert hat, muss er nun eine Geldstrafe zahlen. Die Protestaktion galt dem Sparkurs des Kreml.

30.03.15, 21:23

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Ein Mann hat sich in der russischen Stadt Stawropol mitten auf dem zentralen Lenin-Platz in einen Sarg gelegt, um gegen die Preiserhöhungen in Russland zu demonstrieren. Nun wurde er deswegen zu einer Geldstrafe von rund 20'000 Rubel verurteilt, umgerechnet etwa 320 Euro.

Ein Begleiter stand neben dem Sarg und hielt einen Kranz sowie einen Zettel mit der Aufschrift «Hilfe für die Alten - bis ins Grab». Eine Anspielung auf die Rubelschwäche, die seit Monaten zu Preissteigerungen in Russland führt.

«Unerlaubt demonstriert»

Ein Gericht in der rund 1500 Kilometer südlich von Moskau gelegenen Stadt folgte der Anklage, wonach der Mann unerlaubt demonstriert habe, und verurteilte ihn.

Der Verfall des Ölpreises und westliche Sanktionen in der Ukraine-Krise haben Russlands Wirtschaft schwer geschädigt. Der Rubel verlor enorm an Wert, mehrere Unternehmen zogen sich daraufhin aus dem Land zurück. Die russische Regierung veranschlagte den Fehlbetrag im Haushalt dieses Jahr auf 3.7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Um das Minus wieder auszugleichen, will der Kreml nun massiv Sparen. (tat/kry/dpa)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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