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epa04105474 A handout picture made available by the White House on 01 March 2014 shows US President Barack Obama talking on the phone in the Oval Office with Russian President Vladimir Putin about the situation in Ukraine, 01 March 2014. The United States has condemned Russia’s military intervention into Ukrainian territory and called on Russia to withdraw its forces back to bases in Crimea. The strongly worded statement came from the White House following a telephone call between President Barack Obama and Russian President Vladimir Putin lasting 90 minutes.  EPA/PETE SOUZA / THE WHITE HOUSE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Anruf ins Weisse Haus: Nach langer Stille haben sich Russlands Präsident Putin und US-Präsident Obama wieder einmal telefonisch unterhalten. Gesprochen haben sie über die Krisenherde der Welt (Archivbild). Bild: EPA/THE WHITE HOUSE

IS, Iran, Ukraine: Obama und Putin telefonieren wieder miteinander

Wladimir Putin hat bei Barack Obama angerufen. Die beiden Staatschefs haben über den Ukraine-Konflikt, den IS-Vormarsch und die Atomverhandlungen mit Iran geredet. Es war das erste Gespräch seit vier Monaten.



Ein Artikel von

Spiegel Online

US-Präsident Barack Obama und sein russischer Kollege Wladimir Putin haben in einem Telefonat internationale Konflikte besprochen. Bei dem Telefonat auf Initiative Putins sei über die Atomverhandlungen mit Iran, den Vormarsch der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) sowie die Lage in der Ukraine gesprochen worden, teilte das Weisse Haus mit.

Putins Anruf erfolgte nur zwei Tage nachdem die USA angesichts der Ukraine-Krise angekündigt hatten, erstmals schweres Militärgerät in osteuropäische Nato-Staaten zu verlegen, die zu Zeiten des Kalten Krieges unter dem Einflussbereich Moskaus standen. Ausserdem kündigte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Anfang der Woche an, dass die Militärallianz ihre Eingreiftruppe auf 30'000 bis 40'000 Soldaten erweitern will.

«Präsident Obama hat die Notwendigkeit betont, dass Russland seine im Minsker Ukraine-Abkommen eingegangenen Verpflichtungen einhält», teilte das Weisse Haus mit. «Das beinhaltet den Rückzug aller russischen Soldaten und aller russischer Ausrüstung von ukrainischem Territorium.»

Der Westen wirft Moskau vor, die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine mit Waffen und Truppen zu unterstützen. Dies hat Putin wiederholt zurückgewiesen.

Bei den Kämpfen im Osten der Ukraine wurden innerhalb von 15 Monaten mehr als 6500 Menschen getötet. Trotz eines im Abkommen von Minsk vereinbarten Waffenstillstandes kommt es weiter tagtäglich zu Gefechten zwischen Regierungstruppen und Separatisten.

trs/syd/AFP/Reuters/dpa

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