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Auch NATO lässt russische Diplomaten ausweisen

27.03.18, 16:17 27.03.18, 16:31


NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Bild: EPA/EPA

Wegen des Nervengiftanschlags im englischen Salisbury hat nun auch die NATO Strafmassnahmen gegen Russland verhängt. Generalsekretär Jens Stoltenberg kündigte am Dienstag an, dass sieben Mitarbeitern der russischen NATO-Vertretung die Akkreditierung entzogen werde.

Zudem werde die russische Delegation künftig nur noch 20 Personen gross sein dürfen. Dies entspreche einer Reduzierung der Maximalgrösse um zehn Personen.

Bei dem Anschlag in Salisbury waren Anfang März der frühere Doppelagent Skripal und seine Tochter Yulia schwer vergiftet worden. Die Täter nutzten dabei nach derzeitigem Ermittlungsstand den in der Sowjetunion entwickelten Kampfstoff Nowitschok. Russland streitet jegliche Verantwortung für den Anschlag ab.

Die NATO-Staaten hatten den Anschlag auf Skripal bereits Mitte des Monats verurteilt und ihre Solidarität mit Grossbritannien zum Ausdruck gebracht. Zuletzt wiesen rund zwei Dutzend NATO-Partner Grossbritanniens und Verbündete mehr als 140 russische Diplomaten aus. (sda/dpa)

Russland ist «höchstwahrscheinlich» verantwortlich

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wombat94 27.03.2018 22:36
    Highlight Die ganzen Diplomaten müssen doch untereinander noch weitere Informationen haben bzw. ausgetauscht haben, ansonsten kann ich mir das vorgehen nicht erklären.
    Wie in div. anderen Kommentaren schon erwähnt kann das Gift theoretisch von div. Staat hergestellt weden und womöglich findet man es sogar auf dem Schwarzmarkt.
    Das und das die Opfer ehemalige Russische Agenten sind könnnen doch für solche A?tionen nicht ausreichen. Ich hoffe die sind sich ihrer Sache ganz sicher, das könnte böse ins Auge gehen und die müsahm aufgebauten (guten) Beziehung zu Russland zerstören
    36 5 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 28.03.2018 00:04
      Highlight Der Westen fährt sich mit seiner Überheblichkeit gerade selbst an die Wand. Traurig das Diplomatie heute nicht mehr möglich ist.
      23 2 Melden
  • Spooky 27.03.2018 21:49
    Highlight Wäre schön, wenn John Le Carré etwas zu diesem Fall sagen würde.
    13 2 Melden
  • Dä_Dröggo 27.03.2018 18:08
    Highlight Die NATO soll lieber mal die Füsse stillhalten, wenn sie ein tatsächliches Interesse an einer friedlichen Lösung dieses Problems haben sollte.

    Ebenfalls Skandinavien und die baltischen Staaten, welche gegenüber Russland Vertragsbruch um Vertragsbruch begangen haben, indem sie NATO-Truppen an den russischen Grenzen installieren und aufrüsten.

    Was folgt wohl auf den erneuten Sanktionenschwall aus Europa? Richtig, ganz ganz teures Gas aus Russland. Wen bremsts, wen bringts voran?

    Der Westen muss endlich aufhören mit seinem "Siegeszug" oder der Westen geht unter.
    33 14 Melden
    • cheko 28.03.2018 09:54
      Highlight Soso, die baltischen Staaten müssen sich also der Dominanz von Russland fügen? Ich komme aus Osteuropa und habe Verwandte in den baltischen Staaten.. Wir alle haben lieber die NATO als die Russischen Truppen in unseren Ländern!
      3 17 Melden
    • Dä_Dröggo 28.03.2018 14:49
      Highlight Auf Kosten von ganz Europa. Danke euch!
      9 2 Melden
    • Echo der Zeit 28.03.2018 14:54
      Highlight LOL, Sie Sprechen denn Skandinavischen und Baltischen Staaten ihre Souveränität ab. Und die Logik, das es der Westen nur macht um mehr für das Gas zu Bezahlen. Jenseits der Logik - haben sie jemals etwas anderes Konsumiert als Russische Propaganda.
      2 17 Melden
    • Dä_Dröggo 28.03.2018 16:21
      Highlight Es ist anscheinend souveräner 50 Jahre lang bestehende Friedensverträge einseitig zu kündigen und die Aussenpolitik an die USA zu übergeben. Klar doch.
      10 2 Melden
    • Echo der Zeit 29.03.2018 15:10
      Highlight @Sonshine: Welche Verträge ? Wurden mit der Sowjetunion abgeschlossen und nicht mit Russland - Würde Russland solche Verträge gegenüber klein Staaten noch Ernst nehmen nach 50 Jahren - Das glauben sie ja wohl selber nicht. Also, wieso Sprechen sie denn Skandinavischen und Baltischen Staaten ihre Souveränität ab ?
      1 2 Melden
    • Dä_Dröggo 30.03.2018 08:55
      Highlight Genau das meine ich mit dem nicht enden wollenden "Siegeszug" Europas. Seit der Auflösung der UdSSR meint der Westen jegliche Verbindlichkeit gegenüber Russland verloren zu haben.

      Und ganz ehrlich; Wer seine nationalen Interessen nicht ohne den Rockzipfel der NATO vertreten kann, soll aufhören von nationaler Souveränität zu sprechen.

      Das ganze Souverän-Geblubbere ist auch deswegen völlig unglaubwürdig und arrogant, weil man sich anmasst den politischen Kurs für ganz Europa vorgeben zu müssen, ohne sich rechtfertigen zu wollen.

      Zahlen, das können die anderen, gell?
      1 1 Melden
    • Echo der Zeit 30.03.2018 11:48
      Highlight Nein es ist überhaupt nicht Arrogant, die Baltischen und Skandinavischen Staaten haben ein Recht auf Souveränität. Das die Angst haben vom Heutigen Russland liegt nicht an der EU oder denn USA. Andere ehemals Satelliten Staaten der Sowjetunion wie Kasachstan, Usbekistan, Ukraine, Georgien usw. haben ein schwereres Los - die können nicht auf verbindlichen Schutz zählen. Es ist wohl so das die Macht Elite im Kremel, denn zerfall der Sowjetunion nicht verkraftet hat. Solidarität in Europa Finanziell und Wirtschaftlich ist etwas was die Roten überfordert die können das nicht einordnen.
      1 1 Melden
  • Angelo C. 27.03.2018 17:47
    Highlight Für die Erhaltung des Weltfriedens zweifellos ebenso geist- wie hilfreich, nötig auf blossen Verdacht hin, war es ja eh 🙄.

    Irony off....
    37 6 Melden

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