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epa04349580 Russian military personnel clean their Armoured Personnel Carrier (APC) prior to a rehearsal at a military industrial exhibition 'Technologies in machine building' in the city of Zhukovsky, Moscow region, Russia, 11 August 2014. Reports state that the key topic of this year agenda is the replacment of imported components with domestic production. Many components for Russian arms, engines all helicopter and some aircraft engines for example, were produced in Ukraine and now banned for export to Russia.  EPA/SERGEI CHIRIKOV

Bild: SERGEI CHIRIKOV/EPA/KEYSTONE

USA verschärfen Sanktionen gegen russische Rüstungsindustrie

Neue Strafmassnahmen im Ukraine-Konflikt: Die USA haben ihre Sanktionen gegen Russland ausgeweitet. Sie richten sich vor allem gegen die Rüstungsindustrie. 

31.07.15, 09:04 31.07.15, 11:18


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Die westlichen Handelsbeschränkungen haben russischen Rüstungskonzernen offenbar wenig geschadet, und Russlands Präsident Wladimir Putin will die Präsenz des Landes auf dem Waffenmarkt weiter stärken – eine entsprechende Analyse der US-Fachzeitschrift «Defense News» hat in den USA für viel Aufsehen gesorgt. Jetzt weiten die Behörden der Vereinigten Staaten erneut die Sanktionen gegen Russland aus, teilte das US-Finanzministerium mit. 15 Einzelpersonen und Organisationen wurden mit Strafmassnahmen belegt.

«Die heutige Aktion unterstreicht unsere Entschlossenheit, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten, weil das Land internationale Gesetze verletzt und den Konflikt in der Ostukraine anheizt», sagte John E. Smith, der Direktor der Exportkontrollbehörde des Ministeriums («Office of Foreign Assets Control», «OFAC»). Die Strafmassnahmen würden erst beendet, wenn die Minsker Abkommen vollständig umgesetzt seien, fügte Smith hinzu. Zuletzt hatten sich Kiew und Moskau gegenseitig beschuldigt, das Abkommen über einen Frieden in der Ostukraine zu gefährden. Doch in Wahrheit hatte die Waffenruhe nie funktioniert.

Kalaschnikow-Konzern betroffen

Die neuen US-Sanktionen richteten sich gegen Organisationen und Einzelpersonen, die dazu beigetragen hätten, dass frühere Sanktionen umgangen werden konnten, heisst es in der Mitteilung des US-Finanzministeriums. Betroffen seien unter anderem Vertreter der russischen Rüstungs- und Gasindustrie, vier frühere ukrainische Regierungsvertreter sowie Mitarbeiter des Hafenbetreibers auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim, auf der der Kreml zuletzt seine militärische Präsenz ausbauen wollte.

13 der nun sanktionierten Personen und Institutionen bringt das US-Ministerium in Verbindung mit Sanktionsbrüchen der kreml-nahen Oligarchen Gennadi Timtschenko und Boris Rotenberg sowie des Kalaschnikow-Konzerns.

Die Firmen von Rotenberg und seinem Bruder Arkadij bauen unter anderem Gasleitungen. Die Gebrüder Rotenberg hatten wegen Korruptionsvorwürfen vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi die Kritik russischer Oppositionspolitiker auf sich gezogen.

Die Sanktionen gegen den Kalaschnikow-Konzern hatten zu Beginn des Jahres wegen der Reaktion einer US-Waffenfirma auf das Importverbot für das Sturmgewehr AK-47 für Aufsehen gesorgt: Das amerikanische Unternehmen RWC hatte im Januar angekündigt, künftig selbst Kalaschnikows zu produzieren. (bos/Reuters)

900 russische Panzer in der Ostukraine

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 01.08.2015 12:17
    Highlight Diplomatie beenden!
    Die einzige Möglichkeit den Konflikt schnell zu beenden, ist das Einmarschieren der NATO im Westen und das Einmarschieren der Russen im Osten. NATO und Russland sollten dabei zusammen arbeiten und in engem Kontakt stehen.
    NATO/RUS halten dabei die jeweiligen Kämpfer in Schach und dann setzt man sich zu viert an einen Tisch und erarbeitet eine Lösung.
    RUS würde dabei die Verantwortung für die Seperatisten übernehmen und die NATO für die ukrainische Armee und die Freiwilligenbataillone. Der rechte Sektor kann dann auch nichts gegen die Regierung machen, wenn die NATO da ist.
    1 0 Melden

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