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Putin und der Propaganda-Krake: SRF diskutiert das zweifelhafte Medienverständnis des Kremls

An den Fragen entzündet sich regelmässig erbitterter Streit: Wie fest versucht die russische Obrigkeit, mittels Eingriffen in die Medien die eigene Weltsicht – auch im Westen – zu propagieren? Und wie reagiert der Westen darauf? Das Magazin #SRFglobal ging diesen Fragen in der Sendung «Propagandagrüsse aus Moskau»nach.



Vielleicht muss man mit einem Tweet beginnen: 

Was das Magazin #SRFglobal «den Russen vorwirft», ist folgendes: Eine vom Kreml gesteuerte Propagandamaschinerie, eine Auslandsberichterstattung, die konsequent gegen westliche Deutungen anschreibt und eine Armada an Social-Media-Kommentatoren, die reflexartig alles, was sich gegen Russland richtet, vehement bekämpfen. 

Twitterer Geekex wäre aus der Sicht von Moderator Florian Inhauser das Paradebeispiel für Punkt 3. 

Der russische Journalist Konstantin Goldenzweig, angestellt beim kleinen, unabhängigen Nachrichtensender RTVi und Hauptgast der Sendung, drückte es ganz zu Beginn folgendermassen aus:« Entweder man nimmt Russland als gutes, oder als böses Land wahr». Schwarz oder Weiss. Ein Dazwischen existiert nicht. Russland, so scheint es, polarisiert in den Medien, in den Kommentarspalten und im gesellschaftlichen Diskurs so stark wie lange nicht mehr.

Paradebeispiel «Fall Lisa»

Woher kommt das? Die Berichterstattung in den russischen Medien sei von der politischen Grosswetterlage geprägt, so Goldenzweig. Das sei etwa am Beispiel der russisch-deutschen Beziehung zu sehen. Parallel zur politischen Verstimmung zwischen Putin und Merkel verschärfte sich der Ton in den Zeitungsspalten und Fernsehbeiträgen.

«Propagandagrüsse aus Moskau»

Der Fall Lisa illustriert dies bestens: Das 13-Jährige Mädchen russischer Abstammung war im Januar als vermisst gemeldet. Schnell tauchten Gerüchte auf, wonach die 13-Jährige von Flüchtlingen vergewaltigt worden sei. Zwar dementierten die deutschen Behörden umgehend – es stellte sich später heraus, dass das Mädchen eine Falschaussage machte und eine Nacht bei ihrem Freund verbrachte – aber da hatten die russlandfreundlichen Medien bereits Blut geleckt. Mit an Hysterie grenzender Polemik beschuldigten sie die deutschen Behörden der Untätigkeit – und der gezielten, absichtsvollen Förderung solcher Vorfälle. Auf der Strasse verbrüderten sich Russlanddeutsche, Rechtsextreme und Pegida-Anhänger und bezichtigten die deutsche Regierung des Verrats an der eigenen Bevölkerung. Schliesslich warf sogar der russische Aussenminister Sergej Lawrow Deutschland vor, den Fall zu vertuschen. 

Der Westen als Feindbild

Es sei zweifellos der Fall, dass der Grossteil der russischen Nachrichtensender – mit einigen wenigen unbedeutenden Ausnahmen – am Gängelband des Kremls hänge, so Goldenzweig. Das Repertoire der Medien: Lügen, verschweigen, hetzen, aufbauschen und falsche Akzente setzen.

Aber welches Interesse verfolgt der Kreml mit der gelenkten Berichterstattung? Für Russland-Korrespondent Christof Franzen ist klar: die Propaganda dient dem Machterhalt der Putin-Clique. Die politischen Verwerfungen der letzten Jahre – der Arabische Frühling 2011, Massendemonstrationen in Moskau 2012 und vor allem der Maidan, der Aufstand in der Ukraine – hätten Putin verunsichert. Seine Reaktion: Die Erschaffung des Feindbild Westen. Damit sollte einerseits das Volk hinter der Kreml-Führung geschart werden und anderseits ein klarer Graben gezogen werden: hier das starke, unabhängige Russland mit seinen ewigen Werten, dort der schwache, dekadente Westen mit seiner falsch verstandenen Toleranz und seinem beliebigen Wertesystem. 

Goldenzweig unterstützte diese Sicht: Toleranz sei schon fast zum Schimpfwort im russischen Sprachgebrauch geworden. «Demokratische Werte, Rechtsstaat oder Liberalismus, das klingt alles zu naiv und albern für die vielen Zuschauer in Russland». 

Kommentare am Fliessband

Und was ist mit den Trollen, die angeblich 24/7 das Netz durchstöbern, fieberhaft auf der Suche nach einem angeblich «russland-feindlichen» Artikel, um dann in der Kommentarspalte ihre vorgestanzten Propaganda-Sätze zu deponieren? #SRF-Global wirft erneut einen Blick in die zum Synonym russischer Netz-Propaganda gewordene sogenannte Troll-Fabrik. Hier arbeiten hunderte russischer Studenten tagein tagaus an der Deutungshoheit im den sozialen Netzwerken – für einen für russische Verhältnisse mehr als guten Lohn.

Der Einfluss der russlandtreuen Kommentarschreiber mache sich auch bei Schweizer Newsportalen bemerkbar – auch bei watson. In einem weiteren Beitrag verweist #SRFGlobal auf die erbittert geführte Debatte in den Kommentarspalten nach einem russland-freundlichen Artikel. 

Information über Desinformation

Der Westen steht der russischen Propaganda-Welle aber nicht tatenlos gegenüber. #SRFGlobal wollte von Brüssel-Korrespondenten Sebastian Ramspeck wissen, was die Europäische Union denn konkret gegen die Einflussnahme des Kremls im öffentlichen Diskurs unternehme – und damit gleichzeitig eine Antwort liefern auf die Frage, ob der Westen selber frei von Propaganda ist. Ramspeck verweist auf eine von der EU gegründete Task-Force, die im vergangenen September ihre Arbeit aufgenommen hat. Neun Personen erstellen dort wöchentlich eine öffentliche Liste über kreml-gesteuerte Propaganda. «Information über Desinformation», wie es Ramspeck nennt. 

Eine solche Institution sei natürlich Wasser auf die Mühlen der Verschwörungstheoretiker, die meinen, Europa wolle Putin stürzen, sagt Goldenzweig. Von einer europäischen Troll-Fabrik wollte er aber nicht sprechen. Dennoch: Auch bei europäischen Medien kommen Fehlinformationen und propagandistisch angehauchte Beiträge vor:  Exemplarisch erwähnt wird die ZDF-Dokumentation «Machtmensch Putin», die einem angeblichen russischen Soldaten in der Ost-Ukraine, das Wort erteilte und damit offenbar einem Betrüger aufgesessen ist. Die Episode stellt ein gefundenes Fressen für die sogenannten «Russlandversteher» dar. Dass es sich dabei um bewusst geschürte Desinformationen seitens des ZDF handelt, ist hingegen zu bezweifeln – vielmehr dürfte die journalistische Sorgfaltspflicht massiv verletzt worden sein.

Eine Frage, die #SRFGlobal kaum aufwirft, ist, wie dem Problem der Russlandpropaganda langfristig zu begegnen sei, Kreml hin oder her. Der russische Journalist Goldenzweig beantwortet sie trotzdem – und erteilt den Bemühungen des Westens um Aufklärung eine Absage: Keine deutschen, keine Schweizer Medien könnten die gesellschaftlichen Probleme in Russland lösen, eine Einmischung von aussen sei von vornherein zum Scheitern verurteilt. Nur die russische Zivilgesellschaft sei in der Lage dazu, Pressefreiheit und unabhängigen Journalismus, zu garantieren. «Sobald sie [die Russen] das begreifen, werden sie es tun.»

Die Frage ist nur: Wann wird dies der Fall sein? (wst)

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24
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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 03.03.2016 08:23
    Highlight Highlight Das Bild, das wir zum Beispiel vom Tagesanzeiger über die Verhältnisse in der Ukraine erhalten, ist doch differenziert!
    Gerade ist ein Artikel erschienen, in dem geschrieben steht, dass auch unter der neuen Regierung die Korruption und masslose Bereicherung der "Oligarchen" weiter geht.
    Diese versuchen wie eh und je, die "Kolonialmächte" West und Ost gegeneinander auszuspielen.
    Während Europa nicht mitspielt und der Ukraine Auflagen macht für eine Kandidatur als EU-Mitglied, spielt Putin sofort mit im altbekannten Machtspiel.
    DAS ist doch der Unterschied!
    "Macht vor Verantwortung" ist so was!
    1 1 Melden
  • Angelo C. 02.03.2016 12:46
    Highlight Highlight Jeder erfahrene Politinsider kennt diese beliebten Ränkespiele und die damit verbundenen Unterstellungen die bei solchen politischen Auseinandersetzungen hüben wie drüben querbeet gemacht werden, wobei diese jeweils beiseitig einseitig ausfallen. Auch die Medien beteiligen sich stets wohllüstig an diesen oft unergiebigen Machenschaften und ihre Leser sind dann - je nach politischer Ansicht - entweder "Putin-Trolle" oder "rechtschaffene und korrekt empfindende Westler".

    Ich kann diese gegenseitigen Schuldzuweisungen schon längst nicht mehr ernstnehmen.
    Who cares, würde Schawinski meinen 😑!
    22 3 Melden
    • rodolofo 03.03.2016 08:07
      Highlight Highlight Das ist eben auch so eine raffinierte Taktik, mit der "sie" uns entpolitisieren und zermürben:
      Mit ihren Lügengeschichten und Intrigen zersetzen sie den Kitt, der unsere Gesellschaft zusammen hält, nämlich das VERTRAUEN!
      Wenn alle nur noch für sich selber schauen, dann fällt es den "Haifischen" um so leichter, fette Beute zu machen.
      Die "Kleinen Fische" haben nur eine Chance, wenn sie zusammenhalten und "grosse Fische" bilden, sogenannte NGO's, unabhängige Medien und "Bewegungen", die die Mächtigen im Zaum halten.
      "Wer steckt hinter welchen News?" sollten wir uns jeweils fragen.
      2 0 Melden
  • Howard271 02.03.2016 11:12
    Highlight Highlight Ich fand die Sendung interessant und auch differenziert. Inhauser hat meist beide Seiten angeschaut und beleuchtet, auch die Reporter waren sich ja nicht immer ganz einig. Spannende Diskussion über ein interessantes Thema!
    14 8 Melden
  • Lowend 02.03.2016 10:12
    Highlight Highlight Und wieder wird nur über Russlands Feinde diskutiert, um vom grossen Diktator und seiner Diktatur abzulenken. Das ist der älteste Propagandatrick der Welt und echt nur noch langweilig! Propaganda für bildungsferne Proll-Trolle, könnte man sagen.
    10 23 Melden
  • kusti 02.03.2016 10:00
    Highlight Highlight Ich fand die Sendung etwas plump gemacht. Zu Propaganda gibt es bessere Analysen, z.B. die hier: http://www.nachdenkseiten.de/?p=31487
    40 6 Melden
  • poesie_vivante 02.03.2016 09:55
    Highlight Highlight Medien sind wichtig, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Darum versuchen alle einflussreichen Staaten den Diskurs zu ihren Gunsten lenken. Ein hohes Budget für die Propagandamaschinerie hat nicht nur Russland, sondern auch die USA, wie dieser Artikel aus dem Tagi zeigt: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513
    23 3 Melden
  • poesie_vivante 02.03.2016 09:50
    Highlight Highlight Die ewige Leier von den Putin-Trollen. Es mag sie geben, aber das Problem ist, dass jeder, der nicht gleich unkritisch ins Russland-Bashing miteinstimmt als bezahlter Putin-Troll gebrandmarkt wird. Das zeugt nicht gerade an differenzierter Auseinandersetzung mit dem Thema. Natürlich darf man die russische "Propaganda" anprangern, warum lese ich aber bei watson nie etwas über Propaganda anderer Länder und Parteien, wie der NATO, der USA, der Schweiz, des Iran, von China etc.?
    29 9 Melden
    • rodolofo 03.03.2016 08:15
      Highlight Highlight Die Propaganda der Ami-Kriegsmaschinerie und des Chinesischen "Ameisenstaates" sind uns hinlänglich bekannt.
      Die Putin-Propaganda betrifft uns in Europa aber im Moment am stärksten, weil sie versucht, Verwirrung zu stiften und die EU mithilfe der "Rechtsnationalen" zu zerschlagen und ins autoritäre "Ost-Imperium" von China und Russland einzuverleiben.
      "Wir Europäer" wollen aber mehrheitlich einen "dritten Weg" zwischen amerikanischem Casino-Kapitalismus und neo-kommunistischem Staatskapitalismus, nämlich eine weiterentwickelte "soziale Marktwirtschaft" mit sozialen und ökologischen Standards.
      2 2 Melden
  • Moe Mentmal 02.03.2016 08:53
    Highlight Highlight Die russische Troll-Fabrik ist eine gemeine Erfindung unserer feigen Lügenpresse. Wir bräuchten in der Schweiz auch einen Putin statt diesen Schwächlingen im Bundesrat.
    (Vladimir, kriege ich jetzt auch den für russische Verhältnisse mehr als guten Lohn?)
    35 38 Melden
    • kurt3 02.03.2016 10:53
      Highlight Highlight Für jemanden , der das Wort " Lügenpresse " in sein Vokabular integriert hat , gibst kein Honorar . Höchstens ein mitleidiges Kopfschütteln .
      12 13 Melden
    • Moe Mentmal 02.03.2016 11:50
      Highlight Highlight Hmmm.. Da sollten wohl einige mal das Wort Ironie nachschlagen. =o)
      9 3 Melden
    • Moe Mentmal 02.03.2016 11:56
      Highlight Highlight Ach ja: Das Wort Lügenpresse habe ich beim Schreiben des Beitrags bewusst nicht meinem Auto-Korrektur-Wörterbuch hinzugefügt.
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ivan der Schreckliche 02.03.2016 08:39
    Highlight Highlight Aha, wenn der Westen Falschinformationen verbreitet, wie das Bild mit dem traurigen Pfarrer nach dem Flugzeugabsturz, sind es nur Sorgfaltsmangel, aber wenn Russland dies tut, ist es Propaganda?
    Und als würde jemand in Russland interessieren, was in den Kommentaren von Watson steht🌚
    24 29 Melden
    • Amanaparts 02.03.2016 09:00
      Highlight Highlight Dich scheint es zu interessieren.
      14 17 Melden
  • Maett 02.03.2016 08:17
    Highlight Highlight Kaum vorstellbar, dass die russische Zivilgesellschaft bereit ist, etwas am Status Quo zu ändern. Einerseits geht es ihnen besser denn je, andererseits kennen sie es auch gar nicht anders.

    Ich bin auch erstaunt, weshalb wieder nur Russland beleuchtet wird, wo man dieselben Probleme doch quasi vor der Haustüre hat. Als regelmässiger Konsument deutscher Medien (SPON, Zeit, FAZ, ...) wundert man sich nicht selten, wie "gleich" die meinungsmachenden Artikel geschrieben werden, und anderes völlig ausgeblendet wird - Hofberichterstattung statt investigativer Journalismus.

    Beides sehr tragisch.
    37 18 Melden
  • rodolofo 02.03.2016 08:06
    Highlight Highlight ...
    Dafür gibt es verschiedene Wege, um ans Ziel zu gelangen.
    Am weitesten voran gehen in diesem an den praktischen Notwendigkeiten von Lösungsfindungen im Alltag orientierten Pragmatismus die Berufsleute, welche in einem internationalen Austausch mit KollegInnen ihres Fachs weiter kommen:
    WissenschaftlerInnen, TechnikerInnen, BäuerInnen, MedizinerInnen, PolizistInnen, und so weiter.
    Wichtig für einen solchen globalen Austausch ist die Fähigkeit, zuzuhören und sich in andere hinein zu fühlen.
    An die Stelle von zerstörerischen Glaubenskriegen treten fruchtbare Auseinandersetzungen!
    8 1 Melden
  • Dan Ka 02.03.2016 07:59
    Highlight Highlight Medien sind ein Machtinstrument und werden von West wie Ost genutzt:

    Play Icon


    Spannend war auch das mediale Bild von Ghadaffi. Über jahrzehnte war Ruhe. Dann, nach seiner Ankündigung die Trades nicht mehr in USD machen zu wollen wurde er umgehend demontiert. Kinderschändung, Massenmord etc. Im Nachhinein hat man den den Sturz des Regimes eingeleitet. Im Vergleich mit den Saudis war Ghadaffi wohl das kleinere Übel. Er war einfach nicht mehr in der Spur.
    28 4 Melden
    • Dan Ka 02.03.2016 08:20
      Highlight Highlight Und nochmal schön dargestellt wie gewisse Medienhäuser funktionieren.

      Play Icon

      15 3 Melden
  • rodolofo 02.03.2016 07:58
    Highlight Highlight Immer deutlicher wird, dass es -global gesehen- zwei gegensätzliche "Lager" gibt:
    Die "reaktionären Kräfte", die das "Heil" in der Vergangenheit suchen, wo alles noch klar strukturiert war, mit deutlichen Grenzen und mit klaren Befehlen: "Tu dies! Dann tu das!" und so weiter. Die Werte von Disziplin und Gehorsam werden durch das Militär repräsentiert.
    Diametral gegenüber stehen die "progressiven Kräfte", die ihr Heil in der Zukunft suchen, mit multikultureller Vielfalt und mit Diskussionen über Vor- und Nachteile von verschiedenen Erziehungs-Modellen. Ein Ideal gibt es nicht mehr.
    ...
    22 2 Melden
    • stiberium 02.03.2016 08:24
      Highlight Highlight Weltoffen gegen Konservativ.
      14 3 Melden
  • who cares? 02.03.2016 06:31
    Highlight Highlight Russland-Trolle und davon angesteckte in 3... 2... 1
    14 20 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 02.03.2016 07:54
      Highlight Highlight Who cares?
      14 1 Melden

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