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epa05863873 A handout photo dated 11 March 2017 and made available 22 March 2017 by press service of Russian TV Channel 1 shows Russian singer, composer and songwriter Julia Samoylova (Yulia Samoilova) who was to represent Russia with the song 'Flame Is Burning' in the 2017 Eurovision Song Contest in Kiev, Ukraine. Security Service of Ukraine (SBU) banned Julia Samoylova from traveling to Ukraine over 3 years for visiting Crimea in violation of the rules of Ukraine.  EPA/RUSSIAN TV CHANNEL 1  PRESS SERVICE HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Gegen die russische Sängerin Julia Samoilowa gilt ein Einreiseverbot nach Kiew, wo die nächste Ausgabe stattfindet. Bild: EPA/RUSSIAN TV CHANNEL 1 PRESS SERV

«Eurovision Song Contest» wird nicht im russischen Staatsfernsehen gezeigt

14.04.17, 03:33 14.04.17, 08:08


Das russische Staatsfernsehen wird den «Eurovision Song Contest (ESC)» nach dem Einreiseverbot für die eigene Kandidatin nicht übertragen. Das teilte der Sender Pervy Kanal am Donnerstag in Moskau mit.

Man werde auch keine anderen Sänger zu der Veranstaltung nach Kiew schicken. «Diese Variante ist völlig inakzeptabel», hiess es in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Die Diskriminierung der im Rollstuhl sitzenden russischen Sängerin Julia Samoilowa verstosse gegen die Regeln und Prinzipien des Wettbewerbs.

epa05863874 A handout photo dated 11 March 2017 and made available 22 March 2017 by press service of Russian TV Channel 1 shows Russian singer, composer and songwriter Julia Samoylova (Yulia Samoilova) who was to represent Russia with the song 'Flame Is Burning' in the 2017 Eurovision Song Contest in Kiev, Ukraine. Security Service of Ukraine (SBU) banned Julia Samoylova from traveling to Ukraine over 3 years for visiting Crimea in violation of the rules of Ukraine.  EPA/RUSSIAN TV CHANNEL 1  PRESS SERVICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die russische Sängerin Julia Samoilowa. Bild: EPA/RUSSIAN TV CHANNEL 1 PRESS SERV

Samoilowa war im Jahr 2015 auf der Krim aufgetreten. Reisen auf die Halbinsel über Russland sind seit der Annexion aber von ukrainischer Seite verboten und werden mit einer mehrjährigen Einreisesperre geahndet. Kiew will dabei auch für Samoilowa keine Ausnahme machen.

Die ESC-Veranstalter hatten in einer Ausnahmeregelung zudem eine Live-Zuschaltung ihres Beitrags angeboten. Dies wurde jedoch sowohl von Kiew als auch von Moskau abgelehnt.

Die Halbfinale des ESC finden am 9. und 11. Mai in der ukrainischen Hauptstadt Kiew statt; am 13. Mai folgt das Finale. Für die Schweiz tritt die Band Timebelle rund um die rumänische Sängerin Miruna Manescu und ihren Landsmann Emanuel Daniel Andriescu an. (sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • ströfzgi 14.04.2017 15:57
    Highlight Ist es nicht traurig dass Politik nun über Kunst steht?

    Gerade die Ukraine hätte hier ein Zeichen setzen können.
    5 0 Melden
  • elivi 14.04.2017 11:40
    Highlight Ich kann beide seiten verstehen. Einerseits war der sänferin bewusst das sie mehrere jahre nicht mehr in die ukraine einreisen kann und wusste dies auch als sie sich für die eurovision anmeldete.
    Russland wusste das natürli auch und nutzt das voll aus im ukraine als böss darzustellen, noch besser gegen eine im rollstuhl! Buuh böss .... Klar
    Das die russen den ESC ohne ihre kandidaten ned ausstrahlen will ... Is mir recht, dann kann ich 10min früher pennen gehn.
    3 0 Melden
  • Majoras Maske 14.04.2017 10:04
    Highlight Oh weh, jetzt weiss Belarus doch gar nicht mehr, wem sie ihre Punkte geben sollen.
    4 1 Melden
  • äti 14.04.2017 08:18
    Highlight Schaut denn das überhaupt jemand?
    7 1 Melden

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