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epa04775272 A Russian man clashes with Nikolai Alexeyev (C), an activist of the LGBT (lesbian, gay, bisexual, and transgender) community, who was trying to participate in a rally in front of the Moscow's mayor office building in Moscow, Russia, 30 May 2015. Homosexuals gathered to demand respect for people with different sexual preferences. Moscow city authorities turned down demands for a gay rights rally.  EPA/SERGEI ILNITSKY

Nikolai Alexeyew (rechts) wird an der Moskau Pride 2015 von einem Gegendemonstranten angegriffen. Bild: EPA/EPA

«Biggest Pain in the Ass» – der russisch-schweizerische Homo-Aktivist, der Putin verklagt 

Ein gebrochener Finger, Dutzende Verhaftungen, eine Entführung: Nikolai Alexeyew nimmt vieles in Kauf, um die Rechte von Homosexuellen und Transgender in Russland zu verbessern. Dabei ist er selbst nicht unumstritten. Treffen mit einem Unbeugsamen.



Das erste Bild, das man von Nikolai Alexeyew im Netz findet, zeigt ihn in einer unvorteilhaften Lage: das Gesicht frontal in die Kamera gerichtet, die Augen geschlossen, die Backenmuskeln unnatürlich angespannt, die Unterlippe zur Seite geschoben. Es ist 2013, Gay Pride in Moskau, und Alexeyews Gesicht wird gerade mit der Kraft von 1000 Newton deformiert.

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Faustschlag gegen den Schwulenaktivisten Alexeyew bei der Moskau Pride 2013. Bild: imgur

In echt sieht Alexeyew entspannter aus. Wir treffen uns in der Lobbybar eines anonymen Hotelkomplexes im Oerliker Industriegürtel, etwas ausserhalb von Zürich-City. Mannshohe Fenster schotten die Hotelgäste ab, draussen herrscht Volksfeststimmung, Schweine quieken, Halbstarke umringen den Hau-den-Lukas; Landwirtschaftsmesse, das Land ist zu Gast in der Vorstadt. Nicolai Alexeyew schaut müde aus kleinen Augen, am Morgen ist er mit dem Flugzeug von Moskau angekommen, am Mittag hatte er einen Termin beim SRF. Jetzt fläzt er sich im Sessel, das Handy vor sich auf dem Tisch, bestellt eine Cola und beginnt zu erzählen. Die druckreifen Sätze zeugen von einem halben Erwachsenenleben vor der Kamera, Alexeyew weiss, was er sagen muss, um die Medien hellhörig werden zu lassen. Und er weiss, was er sagen muss, um sie zu besänftigen. Meistens provoziert er.

Alexeyew in der Sendung #SRFglobal

Schwul sein in Russland ist eine Normabweichung. Und es ist gefährlich. Zwischen 2011 und 2016 wurden laut Angaben der Medienplattform «Opendemocracy» 149 Menschen wegen ihrer sexuellen Ausrichtung getötet und 214 weitere körperlich verletzt. Die russisch-orthodoxe Kirche bezeichnet Homosexualität als «Satanswerk» und warnt vor den schädlichen Einflüssen von «Gayropa», führende russische Politiker brüsten sich damit, anti-homosexuelle Gesetze zu erlassen, und wer schwul ist und in den Kurven der grossen Moskauer Fussballklubs steht, sollte das besser niemandem ins Ohr flüstern. Der typische Tagesablauf eines Schwulen? «Du gehst am Morgen aus dem Haus und weisst nicht, ob du am Abend wieder zurückkehren wirst.»

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Nikolai Alexeyew in einem Hotel in Zürich Oerlikon. bild: watson

Seit 2005 kämpft Alexeyew für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgender in Russland. Damals wollte er die erste Pride in Moskau veranstalten, ein Umzug von Schwulen, Lesben und Transgender. Was in anderen europäischen Staaten im 21. Jahrhundert längst eine fest im Kulturkalender verankerte Massenveranstaltung ist, kann in Russland zu Knochenbrüchen, Verhaftungen oder Schlimmerem führen. Fünf Jahre lang schmetterte der Moskauer Bürgermeister alle Begehren Alexeyews und seiner Mistreiter ab. Eine Klage in Strassburg war derweil hängig. Die Prides wurden illegal abgehalten, ein paar Dutzend Homosexuelle und Transsexuelle trafen sich in den Strassen der russischen Hauptstadt, Spalier standen organisierte Neonazi-Schlägertrupps, die aus ihrer Verachtung gegenüber den «gottlosen Schwuchteln» keinen Hehl machten, im zweiten Kordon die Polizeikräfte, welche die Schläger erst gewähren liessen und die Aktivisten dann unsanft in Einsatzwagen bugsierten.

Jetzt ist Alexeyew wieder an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gezogen. Und hat einen ersten Sieg errungen. Der EGMR rügte Moskau im Juni für das Gesetz gegen sogenannte ‹Schwulenpropaganda›. Das Gesetz verstosse gegen die Meinungsäusserungsfreiheit und das Diskriminierungsverbot. Moskau erliess das Gesetz, das positive Äusserungen über Homosexualität in Anwesenheit von Minderjährigen oder über Medien unter Strafe stellt. Offiziell sollte es laut Regierungsangaben Schwule schützen. In der Realität führt es dazu, dass Homosexuelle zu einem Leben unter einer Käseglocke verurteilt sind. Moskau will, dass das so bleibt. Die russische Regierung ist gegen den Entscheid der Strassburger Richter in Revision gegangen.

FILE - In this Sept. 25, 2013, file photo, police detain Russia's leading gay rights campaigner Nikolai Alexeyev, center, during a protest outside the Sochi 2014 Winter Olympic Games organizing committee office, in downtown Moscow, Russia. The European Court for Human Rights ruled on Tuesday, June 20, 2017, that Russia's law banning dissemination of so-called gay propaganda to minors violates the right to freedom of expression. (AP Photo/Ivan Sekretarev, File)

Alexeyew wird bei der Moskau Gay Pride 2013 verhaftet. Bild: AP/AP

Alexeyew kennt das Spiel. Er macht es schon seit zwölf Jahren mit. Der Zug durch die russischen Instanzen ist ihm so vertraut wie wohl kaum einem anderen Juristen. Er endet immer gleich: mit einer abschlägigen Antwort des Russischen Verfassungsgerichts. Dann geht es nach Strassburg, an den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof, wo sich mittlerweile Hunderte Klagen von Alexeyew und seinen Mitstreitern häufen. 2010 hat er gewonnen, die Richter am EGMR erklärten das wiederholte Verbot der Moscow Gay Pride für unvereinbar mit der Versammlungsfreiheit und dem Diskriminierungsverbot. Und jetzt eben die Klage gegen das Schwulenpropaganda-Gesetz. Alexeyew ist sich sicher, dass sie auch vor der Grossen Kammer des EGMR gewinnen werden.

Umstritten in der Community

Unumstritten ist Alexeyew aber auch innerhalb der LGBT-Community nicht. Wo der 39-Jährige eine Mauer sieht, die niedergerissen werden muss, sehen andere Schwule einen Gartenzaun. Man kann sich arrangieren in Russland als Homosexueller. Man lebt dann in einem Käfig. Ein goldener Käfig, dessen Farbe langsam abblättert, auch, weil Leute wie Alexeyew immer wieder dagegen treten.

«Die 90er-Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs für Schwule und Lesben», sagt Alexeyew. 1993 wurde Homosexualität in Russland entkriminalisiert, in den grossen Städten im Westen schossen die Gay-Clubs und Gay-Magazine wie Pilze aus dem Boden. Der wilde Kapitalismus herrschte in Russland, niemand kümmerte sich darum, wer was genau tat. «Und inmitten dieser ganzen Euphorie haben die Schwulen und Lesben dann vergessen, dass man eben auch kämpfen muss für die Sache.» Der Mehrfrontenkrieg bricht dann manchmal auch auf Dating-Portalen aus: «Wenn ich bei ‹Grindr› oder ‹Hornet› jemanden anschreibe, bekomme ich nicht selten eine Message zurück wie ‹du bist doch der Typ, der uns das Leben so schwer macht, du zerstörst unsere Zukunft›». Alexeyew macht eine Pause, lehnt sich zurück und sagt dann ohne Pathos: «Aber ich weiss, dass ich auf der richtigen Seite der Geschichte stehe.»

Recht so: Eltern begleiten ihre Kinder mit bedingungslosem Stolz an die Gay Pride!

Politisch konservativ

Wo andere ihr Engagement für Homosexuellen-Rechte in den Dienst einer Partei oder politischen Bewegung stellen, bleibt Alexeyew bewusst im Ungefähren. «Es sind zwei verschiedene Sachen, Politik und Menschenrechte», er wolle beides voneinander trennen. Vor allem aus taktischen Gründen. «Wenn morgen Wladimir Putin anruft und mich zu einem Gespräch einladen würde – ich würde sofort zusagen. Das Gleiche gelte für die sogenannte Opposition.» Den Vorwurf des Opportunismus tut der 39-Jährige mit einem Schulterzucken ab. «Es ist ohnehin müssig, sich darüber Gedanken zu machen, keine politische Partei unterstützt die Rechte der Homosexuellen.»

Fragt man Alexeyew nach seiner politischen Ausrichtung, zögert er erst, dann gerät er in Fahrt. Europa sei daran, sich selber zu zerstören. «Die Flut an Migranten wird zum Niedergang des Westens führen.» In solchen Momenten tönt Alexeyew fast wie Putin, der die Schwäche und die Dekadenz des Abendlandes bei jeder Gelegenheit anprangert.

Alte Antisemitismus-Vorwürfe

Einmal hätte er, der Unbeugsame, fast aufgegeben. 2013, kurz vor einer werbewirksamen Tour durch die USA, lieferte er sich auf Social Media einen Kleinkrieg mit einem anderen Journalisten. Er retweete Nachrichten antisemitischen Inhalts, postete auf Facebook Kommentare zu jüdischem Wodka, der aus Sperma hergestellt worden sei. Später verteidigte er sich damit, dass er jüdische Freunde habe und der Stiefvater seiner Mutter jüdisch sei. Aber da war es schon zu spät. «The Strange Sad Case of Nikolai Alexeyew», titelte ein bekanntes Online-Schwulenportal, «The Daily Beast» schrieb über den tiefen Fall des Schwulenrechtlers. Es war, als ob Alexeyew politischen Suizid begehen wollte.

So denkt Russlands Präsident Putin über Homosexuelle:

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Video: YouTube/BBC News

«Total lächerlich», sei das gewesen, «verrückt», sagt Alexeyew jetzt in der Hotellobby. Er könne sich nicht einmal mehr richtig daran erinnern, was der Anlass der Sache gewesen war, es sei wohl um den Palästina-Konflikt gegangen. Er habe nie die jüdische Identität beleidigen wollen, nur sage er halt die Dinge geradeheraus und komme so manchmal etwas schroff rüber. Und überhaupt: Er bezeichnet sich selber auch als «Schwuchtel», da könne doch «jüdisch» auch nicht beleidigend rüberkommen. Alexeyew macht eine Handbewegung, alte Geschichte, lange her, er will jetzt über etwas anderes reden. «Sie haben noch keine Frage zu Tschetschenien gestellt.»

Tschetschenien also. In diesem Frühjahr machten grausame Schlagzeilen aus der autonomen Republik im Nordkaukasus die Runde. Tschetschenien betreibe Konzentrationslager, in denen Schwule gefoltert und ermordet werden, berichteten nacheinander die regierunskritische «Nowaja Gaseta», «Vice», «Guardian» und «Spiegel Online». Auch watson hatte einen Bericht über die Lage in Tschetschenien aufgeschaltet. Belege, dass Konzentrationslager existierten, lieferte niemand. Eine Hilfsorganisation sammelte Geld, um Homosexuelle aus Tschetschenien die Flucht in den Westen zu ermöglichen. Alexeyew regt sich fürchterlich darüber auf. «Natürlich ist die Situation in Tschetschenien für LGBT katastrophal», aber mit solchen reisserischen Schlagzeilen sei niemandem geholfen. Der Westen übertreibe manchmal mit der Berichterstattung. «Schwul sein in Russland ist nicht immer angenehm, aber es ist kein Asylgrund.» Die Genfer Konvention äussere sich da unmissverständlich. Staatliche Verfolgung garantiere Asyl. «Aber wir werden nicht vom Staat verfolgt, er schützt uns bloss nicht vor Übergriffen durch Dritte.»

Gay Pride 2010

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Video: YouTube/AFP news agency

Alexeyew kritisiert auch die Arbeit von institutionalisierten LGBT-Organisationen, die «Millionen verschwendeten. Und wofür? Für endlose Sitzungen, Seminare, Meetings und Conference Calls». Er selber kämpft lieber weiter vor Gericht und mit aufsehenerregenden Aktionen für die Rechte der LGBT. Finanziert werde er alleine durch Spenden von Privatpersonen, alles unabhängig, die Moscow Pride habe noch keinen einzigen Cent durch ausländische Organisationen erhalten – «auch wenn meine Gegner nicht müde werden zu behaupten, dass ich vom Westen gesponsert sei.»

Die Mühlen der Justiz zu durchlaufen sei zwar langwierig, aber auf lange Frist die erfolgsversprechendste Strategie, sagt Alexeyew. «Es kann Jahrzehnte dauern, oder Jahrhunderte, aber ich will Gerechtigkeit.» Nach dem Termin beim Schweizer Fernsehsender wird Alexeyew nach Genf reisen zu seinem Partner, einem Schweizer Geschäftsmann. Die beiden sind seit mehreren Jahren zusammen, seit Dezember 2016 hat Alexeyew die Schweizer Staatsbürgerschaft. Wieso gibt er den russischen Pass nicht ab? «Nichts würde Russland mehr freuen, aber meine Mutter lebt in Moskau und ich kann ihr das nicht antun. Ausserdem will ich den Behörden weiterhin ‹the biggest pain in the ass› sein.»

Mit kleidertragenden Männern gegen Homophobie

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Video: srf/SDA SRF

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 07.10.2017 12:41
    Highlight Highlight Ey, bei uns kommen 2 von 3 Vergewaltiger nicht ins Gefängnis, doch fahren wir mit dem Auto 40 zu schnell (ohne Jemanden zu verletzen! Ausserorts und um 3 Uhr morgens! Keine Kinder! Nüchtern!).....das ist Diskriminierung der Autofahrer! Ist zwar nicht immer alles ganau so nachvollziehbar, aber ist halt einfach so. Genau wie in Russland. Und wenn das Russland wüsste, würden die wohl auch so über uns herziehen! Vergewaltiger kommen kaum ins Gefängnis....man solle sich das mal auf der Zunge zergehen lassen!
  • Sebastian Wendelspiess 07.10.2017 10:22
    Highlight Highlight Nicht unterkriegen lassen Pondering, immer informierst du dich selber. Weiter so!
  • Chris Olive 06.10.2017 09:01
    Highlight Highlight Erinnert mich an die Folter-Videos der Schwulenhassern (z.B. Maxim Marzinkewitsch) aus Russland vor ein paar Jahren. Sie haben Schwule gezielt in Fallen gelockt um sie vor der Kamera zu quälen.
    Da hat die Regierung auch sehr lange zugesehen, bis auf internationalem Druck etwas dagegen gemacht wurde.

    Es ist grausam was Menschen einander antun, nur weil sie etwas nicht verstehen können/wollen.
    • Fabio74 06.10.2017 14:18
      Highlight Highlight @pondering Pädophile mit Schwulen gleichzusetzen passiert nur Menschen die Minderheiten hassen
    • Juliet Bravo 06.10.2017 16:20
      Highlight Highlight Und dann mal locker Schwule mit Pädophilen gleichsetzen...
      Ich glaube du schreibst aus St. Petersburg, pondering. Deine Gesinnung und die zuweilen etwas seltsame Sprache. Trollfabrik?😅 Willkommen in der liberal-dekadenten Schweiz!
    • Chris Olive 06.10.2017 20:17
      Highlight Highlight @pondering Lügen? Wie kann man so fernab der Realität leben?

      In den Videos war teils ersichtlich wie über VKontakte jugendliche Schwule gezielt geködert wurden. Von Pädophilie war absolut nichts zu sehen.
      Es ging ihnen nur darum Schwule zu quälen und gleichzeitig Homosexualität und Pädophilie in Verbindung zu setzten.
      Und wir sprechen hier von Monaten. Monatelang wurde solche Videos gedreht und veröffentlicht. Erst als es international bekannt wurde, hat die russische Polizei etwas unternommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Genital Motors 06.10.2017 05:55
    Highlight Highlight Biggest in the ass... bei einem schwulen ;-)
    Ansonsten toller artikel!
  • Taggart 05.10.2017 23:11
    Highlight Highlight Der Mann verklagt nicht Putin, sondern klagt gegen ein demokratisch erlassenes Gesetz.
    • Fabio74 06.10.2017 08:28
      Highlight Highlight Ein Gesetz dass Minderheiten diskriminiert und Schwule zu Freiwild erklärt.
      Dagegen muss man klagen
    • Danyboy 06.10.2017 08:36
      Highlight Highlight Taggart:
      Eine Demokratie, die ihre Minderheiten nicht schützt und Meinungsfreiheit mit solchen Gesetzen beschränkt, hat diesen Namen nicht verdient!
    • Firefly 06.10.2017 09:32
      Highlight Highlight Sie haben ein krudes Demokratieverständnis, wie so viele heutzutage, wie mir scheint.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NikolaiZH 05.10.2017 22:18
    Highlight Highlight Es tut mir leid, wenn ich gegen die lanläufige Meinung was erzähle, aber gerne erzähle ich eine Geschichte dazu: als ich noch Kind und Jugendlicher war, habe ich jeden Sommer aufm Land in der nähe von St. Petersburg verbracht. Unser nachbar dort war ein Polizeimitarbeiter, welcher über Jahren eine beachtliche Karriere gemacht hat und eine sehr hohe Position in SPb einnahm. Er ist homosexuell. Er hatte auch immer wieder neue Partner, die alle gesehen haben. Er hat auch seine Vorlieben nie versteckt und stand immer dazu. Dennoch hatte er nie Probleme deswegen...
    • Chris Olive 06.10.2017 08:51
      Highlight Highlight Es steht im Artikel, dass die 90er Jahre offensichtlich besser waren.

      Im übrigen heisst es nicht, dass wenn einer auf dem Land keine Probleme hatte, dies für ganz Russland gilt.
    • Firefly 06.10.2017 09:33
      Highlight Highlight Und wie gehts ihm heute mit Putin?
    • Polaroid 06.10.2017 10:05
      Highlight Highlight Dazumal und jetzt? Solang man macht hat, kann man es sich leisten. Gerade in Russland. Was ist mit der Minderheit?
    Weitere Antworten anzeigen
  • #10 05.10.2017 21:27
    Highlight Highlight Der „lokale Fernsehsender“, von dem Watson spricht, heisst SRF. 22:25 Uhr, #SRFglobal , oder jetzt schon online hier #servicePublic www.srf.ch/srfglobal
    • Taggart 05.10.2017 23:09
      Highlight Highlight Hashtags for the world? Also gut: #NoBillag.
    • #10 06.10.2017 10:10
      Highlight Highlight Ist inzwischen korrigiert, thanks.
  • B-Arche 05.10.2017 21:16
    Highlight Highlight Tja das ist die tolle Vorbild-Gesellschaft die für viele in der Schweiz das Leitbild für ein tolles russisches Europa sein soll. Hauptsache es geht gegen die EU, den Westen, die USA.

    Da sind ganz links und ganz rechts gleichermassen entzückt um entweder die bösen USA oder "die unmoralische Dekadenz' und "die Auflösung der Identität" loszuwerden.

    Ja, ich habe in der Schweiz viel Bewunderung über Russland und seine "Familien- und Volkspolitik" gehört, meistens unter der Hand. Vor allem bei SP und SVP Anhängern.
    • roger.schmid 05.10.2017 22:23
      Highlight Highlight @B-Arche: same here.. wobei ich es bei den rechten noch eher verstehen kann - viele in der ganz rechten Ecke bewundern ja bekanntlich
      die autoritären/faschistischen Regime.. bei linken nervts mich (bin selber eher links) noch mehr.. bei denen spielt wohl noch der kalte Krieg und das alte Blockdenken. Anscheinend vernebelt dies einigen die Sicht..
    • Fabio74 05.10.2017 22:39
      Highlight Highlight in der simplen Welt der Rechten ist eben der Feind meines Feindes mein Freund
    • roger.schmid 05.10.2017 22:56
      Highlight Highlight kurz: Extremisten auf beiden Seiten mögen Putin.. und Extremisten haben rel. selten etwas gescheites zustande gebracht.
    Weitere Antworten anzeigen

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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