International

Nikolai Alexeyew (rechts) wird an der Moskau Pride 2015 von einem Gegendemonstranten angegriffen. Bild: EPA/EPA

«Biggest Pain in the Ass» – der russisch-schweizerische Homo-Aktivist, der Putin verklagt 

Ein gebrochener Finger, Dutzende Verhaftungen, eine Entführung: Nikolai Alexeyew nimmt vieles in Kauf, um die Rechte von Homosexuellen und Transgender in Russland zu verbessern. Dabei ist er selbst nicht unumstritten. Treffen mit einem Unbeugsamen.

05.10.17, 20:09 06.10.17, 11:49

Das erste Bild, das man von Nikolai Alexeyew im Netz findet, zeigt ihn in einer unvorteilhaften Lage: das Gesicht frontal in die Kamera gerichtet, die Augen geschlossen, die Backenmuskeln unnatürlich angespannt, die Unterlippe zur Seite geschoben. Es ist 2013, Gay Pride in Moskau, und Alexeyews Gesicht wird gerade mit der Kraft von 1000 Newton deformiert.

Faustschlag gegen den Schwulenaktivisten Alexeyew bei der Moskau Pride 2013. Bild: imgur

In echt sieht Alexeyew entspannter aus. Wir treffen uns in der Lobbybar eines anonymen Hotelkomplexes im Oerliker Industriegürtel, etwas ausserhalb von Zürich-City. Mannshohe Fenster schotten die Hotelgäste ab, draussen herrscht Volksfeststimmung, Schweine quieken, Halbstarke umringen den Hau-den-Lukas; Landwirtschaftsmesse, das Land ist zu Gast in der Vorstadt. Nicolai Alexeyew schaut müde aus kleinen Augen, am Morgen ist er mit dem Flugzeug von Moskau angekommen, am Mittag hatte er einen Termin beim SRF. Jetzt fläzt er sich im Sessel, das Handy vor sich auf dem Tisch, bestellt eine Cola und beginnt zu erzählen. Die druckreifen Sätze zeugen von einem halben Erwachsenenleben vor der Kamera, Alexeyew weiss, was er sagen muss, um die Medien hellhörig werden zu lassen. Und er weiss, was er sagen muss, um sie zu besänftigen. Meistens provoziert er.

Alexeyew in der Sendung #SRFglobal

Schwul sein in Russland ist eine Normabweichung. Und es ist gefährlich. Zwischen 2011 und 2016 wurden laut Angaben der Medienplattform «Opendemocracy» 149 Menschen wegen ihrer sexuellen Ausrichtung getötet und 214 weitere körperlich verletzt. Die russisch-orthodoxe Kirche bezeichnet Homosexualität als «Satanswerk» und warnt vor den schädlichen Einflüssen von «Gayropa», führende russische Politiker brüsten sich damit, anti-homosexuelle Gesetze zu erlassen, und wer schwul ist und in den Kurven der grossen Moskauer Fussballklubs steht, sollte das besser niemandem ins Ohr flüstern. Der typische Tagesablauf eines Schwulen? «Du gehst am Morgen aus dem Haus und weisst nicht, ob du am Abend wieder zurückkehren wirst.»

Nikolai Alexeyew in einem Hotel in Zürich Oerlikon. bild: watson

Seit 2005 kämpft Alexeyew für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgender in Russland. Damals wollte er die erste Pride in Moskau veranstalten, ein Umzug von Schwulen, Lesben und Transgender. Was in anderen europäischen Staaten im 21. Jahrhundert längst eine fest im Kulturkalender verankerte Massenveranstaltung ist, kann in Russland zu Knochenbrüchen, Verhaftungen oder Schlimmerem führen. Fünf Jahre lang schmetterte der Moskauer Bürgermeister alle Begehren Alexeyews und seiner Mistreiter ab. Eine Klage in Strassburg war derweil hängig. Die Prides wurden illegal abgehalten, ein paar Dutzend Homosexuelle und Transsexuelle trafen sich in den Strassen der russischen Hauptstadt, Spalier standen organisierte Neonazi-Schlägertrupps, die aus ihrer Verachtung gegenüber den «gottlosen Schwuchteln» keinen Hehl machten, im zweiten Kordon die Polizeikräfte, welche die Schläger erst gewähren liessen und die Aktivisten dann unsanft in Einsatzwagen bugsierten.

Jetzt ist Alexeyew wieder an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gezogen. Und hat einen ersten Sieg errungen. Der EGMR rügte Moskau im Juni für das Gesetz gegen sogenannte ‹Schwulenpropaganda›. Das Gesetz verstosse gegen die Meinungsäusserungsfreiheit und das Diskriminierungsverbot. Moskau erliess das Gesetz, das positive Äusserungen über Homosexualität in Anwesenheit von Minderjährigen oder über Medien unter Strafe stellt. Offiziell sollte es laut Regierungsangaben Schwule schützen. In der Realität führt es dazu, dass Homosexuelle zu einem Leben unter einer Käseglocke verurteilt sind. Moskau will, dass das so bleibt. Die russische Regierung ist gegen den Entscheid der Strassburger Richter in Revision gegangen.

Alexeyew wird bei der Moskau Gay Pride 2013 verhaftet. Bild: AP/AP

Alexeyew kennt das Spiel. Er macht es schon seit zwölf Jahren mit. Der Zug durch die russischen Instanzen ist ihm so vertraut wie wohl kaum einem anderen Juristen. Er endet immer gleich: mit einer abschlägigen Antwort des Russischen Verfassungsgerichts. Dann geht es nach Strassburg, an den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof, wo sich mittlerweile Hunderte Klagen von Alexeyew und seinen Mitstreitern häufen. 2010 hat er gewonnen, die Richter am EGMR erklärten das wiederholte Verbot der Moscow Gay Pride für unvereinbar mit der Versammlungsfreiheit und dem Diskriminierungsverbot. Und jetzt eben die Klage gegen das Schwulenpropaganda-Gesetz. Alexeyew ist sich sicher, dass sie auch vor der Grossen Kammer des EGMR gewinnen werden.

Umstritten in der Community

Unumstritten ist Alexeyew aber auch innerhalb der LGBT-Community nicht. Wo der 39-Jährige eine Mauer sieht, die niedergerissen werden muss, sehen andere Schwule einen Gartenzaun. Man kann sich arrangieren in Russland als Homosexueller. Man lebt dann in einem Käfig. Ein goldener Käfig, dessen Farbe langsam abblättert, auch, weil Leute wie Alexeyew immer wieder dagegen treten.

«Die 90er-Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs für Schwule und Lesben», sagt Alexeyew. 1993 wurde Homosexualität in Russland entkriminalisiert, in den grossen Städten im Westen schossen die Gay-Clubs und Gay-Magazine wie Pilze aus dem Boden. Der wilde Kapitalismus herrschte in Russland, niemand kümmerte sich darum, wer was genau tat. «Und inmitten dieser ganzen Euphorie haben die Schwulen und Lesben dann vergessen, dass man eben auch kämpfen muss für die Sache.» Der Mehrfrontenkrieg bricht dann manchmal auch auf Dating-Portalen aus: «Wenn ich bei ‹Grindr› oder ‹Hornet› jemanden anschreibe, bekomme ich nicht selten eine Message zurück wie ‹du bist doch der Typ, der uns das Leben so schwer macht, du zerstörst unsere Zukunft›». Alexeyew macht eine Pause, lehnt sich zurück und sagt dann ohne Pathos: «Aber ich weiss, dass ich auf der richtigen Seite der Geschichte stehe.»

Recht so: Eltern begleiten ihre Kinder mit bedingungslosem Stolz an die Gay Pride!

Politisch konservativ

Wo andere ihr Engagement für Homosexuellen-Rechte in den Dienst einer Partei oder politischen Bewegung stellen, bleibt Alexeyew bewusst im Ungefähren. «Es sind zwei verschiedene Sachen, Politik und Menschenrechte», er wolle beides voneinander trennen. Vor allem aus taktischen Gründen. «Wenn morgen Wladimir Putin anruft und mich zu einem Gespräch einladen würde – ich würde sofort zusagen. Das Gleiche gelte für die sogenannte Opposition.» Den Vorwurf des Opportunismus tut der 39-Jährige mit einem Schulterzucken ab. «Es ist ohnehin müssig, sich darüber Gedanken zu machen, keine politische Partei unterstützt die Rechte der Homosexuellen.»

Fragt man Alexeyew nach seiner politischen Ausrichtung, zögert er erst, dann gerät er in Fahrt. Europa sei daran, sich selber zu zerstören. «Die Flut an Migranten wird zum Niedergang des Westens führen.» In solchen Momenten tönt Alexeyew fast wie Putin, der die Schwäche und die Dekadenz des Abendlandes bei jeder Gelegenheit anprangert.

Alte Antisemitismus-Vorwürfe

Einmal hätte er, der Unbeugsame, fast aufgegeben. 2013, kurz vor einer werbewirksamen Tour durch die USA, lieferte er sich auf Social Media einen Kleinkrieg mit einem anderen Journalisten. Er retweete Nachrichten antisemitischen Inhalts, postete auf Facebook Kommentare zu jüdischem Wodka, der aus Sperma hergestellt worden sei. Später verteidigte er sich damit, dass er jüdische Freunde habe und der Stiefvater seiner Mutter jüdisch sei. Aber da war es schon zu spät. «The Strange Sad Case of Nikolai Alexeyew», titelte ein bekanntes Online-Schwulenportal, «The Daily Beast» schrieb über den tiefen Fall des Schwulenrechtlers. Es war, als ob Alexeyew politischen Suizid begehen wollte.

So denkt Russlands Präsident Putin über Homosexuelle:

Video: YouTube/BBC News

«Total lächerlich», sei das gewesen, «verrückt», sagt Alexeyew jetzt in der Hotellobby. Er könne sich nicht einmal mehr richtig daran erinnern, was der Anlass der Sache gewesen war, es sei wohl um den Palästina-Konflikt gegangen. Er habe nie die jüdische Identität beleidigen wollen, nur sage er halt die Dinge geradeheraus und komme so manchmal etwas schroff rüber. Und überhaupt: Er bezeichnet sich selber auch als «Schwuchtel», da könne doch «jüdisch» auch nicht beleidigend rüberkommen. Alexeyew macht eine Handbewegung, alte Geschichte, lange her, er will jetzt über etwas anderes reden. «Sie haben noch keine Frage zu Tschetschenien gestellt.»

Tschetschenien also. In diesem Frühjahr machten grausame Schlagzeilen aus der autonomen Republik im Nordkaukasus die Runde. Tschetschenien betreibe Konzentrationslager, in denen Schwule gefoltert und ermordet werden, berichteten nacheinander die regierunskritische «Nowaja Gaseta», «Vice», «Guardian» und «Spiegel Online». Auch watson hatte einen Bericht über die Lage in Tschetschenien aufgeschaltet. Belege, dass Konzentrationslager existierten, lieferte niemand. Eine Hilfsorganisation sammelte Geld, um Homosexuelle aus Tschetschenien die Flucht in den Westen zu ermöglichen. Alexeyew regt sich fürchterlich darüber auf. «Natürlich ist die Situation in Tschetschenien für LGBT katastrophal», aber mit solchen reisserischen Schlagzeilen sei niemandem geholfen. Der Westen übertreibe manchmal mit der Berichterstattung. «Schwul sein in Russland ist nicht immer angenehm, aber es ist kein Asylgrund.» Die Genfer Konvention äussere sich da unmissverständlich. Staatliche Verfolgung garantiere Asyl. «Aber wir werden nicht vom Staat verfolgt, er schützt uns bloss nicht vor Übergriffen durch Dritte.»

Gay Pride 2010

Video: YouTube/AFP news agency

Alexeyew kritisiert auch die Arbeit von institutionalisierten LGBT-Organisationen, die «Millionen verschwendeten. Und wofür? Für endlose Sitzungen, Seminare, Meetings und Conference Calls». Er selber kämpft lieber weiter vor Gericht und mit aufsehenerregenden Aktionen für die Rechte der LGBT. Finanziert werde er alleine durch Spenden von Privatpersonen, alles unabhängig, die Moscow Pride habe noch keinen einzigen Cent durch ausländische Organisationen erhalten – «auch wenn meine Gegner nicht müde werden zu behaupten, dass ich vom Westen gesponsert sei.»

Die Mühlen der Justiz zu durchlaufen sei zwar langwierig, aber auf lange Frist die erfolgsversprechendste Strategie, sagt Alexeyew. «Es kann Jahrzehnte dauern, oder Jahrhunderte, aber ich will Gerechtigkeit.» Nach dem Termin beim Schweizer Fernsehsender wird Alexeyew nach Genf reisen zu seinem Partner, einem Schweizer Geschäftsmann. Die beiden sind seit mehreren Jahren zusammen, seit Dezember 2016 hat Alexeyew die Schweizer Staatsbürgerschaft. Wieso gibt er den russischen Pass nicht ab? «Nichts würde Russland mehr freuen, aber meine Mutter lebt in Moskau und ich kann ihr das nicht antun. Ausserdem will ich den Behörden weiterhin ‹the biggest pain in the ass› sein.»

Mit kleidertragenden Männern gegen Homophobie

40s

Mit kleidertragenden Männer gegen Homophobie

Video: srf/SDA SRF

Homosexualität

Papa ist super. Und Papa auch.

Die zehn genialsten Gay-Kampagnen – auf Platz 10 ist auch die Schweiz vertreten

Diese beiden hübschen Zwillinge sind schwul. Und das eröffnen sie jetzt ihrem Vater. Es ist herzzerreissend

Nach 72 gemeinsamen Jahren gibt sich dieses lesbische Paar endlich das Jawort

Pech im Spiel, Glück in der Liebe: Brasilianische Rugby-Spielerin erhält von Freundin Heiratsantrag

15 Gründe, warum du als schwuler Mann besser dran bist (Gründe 8 und 10 interessieren auch die Frauen)

Wie süss ist das denn! Wien bringt sich mit homosexuellen Ampeln in ESC-Stimmung

Adoption? Leihmutterschaft? Der lange Weg von Ron und Micha zu ihrem Väterglück

Achtung! Lesben verdienen 33 Prozent mehr als andere Frauen

Schwul ist schick, äh, Schick ist schwul

Diese acht (schwulen) Schauspieler machen in der Traumfabrik auf Hetero

Islam und Homosexualität: «Ich küsste ihn unaufhörlich auf seinen schneeweissen Mund»

Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Video zeigt dramatische Flucht von nordkoreanischem Soldaten

Das sind die beliebtesten (und fairsten) Smartphones der Schweiz

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Wo ist Walter? (Natur-Edition) Diese 14 Tierarten haben Forscher erst vor kurzem entdeckt

Uber vertuscht massiven Hackerangriff – 57 Millionen Kundendaten weg

Weil es schon wieder früh dunkel wird: 13 Glühbirnen-Witze zum Abschalten

Nach dem «Haka» der «All Blacks» bleiben die Waliser einfach stehen 

Hast du auch dieses Teil an deiner Heizung? So funktioniert es richtig

Til Schweiger hat sich mit diesem Facebook-Post mal wieder in Schwierigkeiten gebracht ...

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
87
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 07.10.2017 12:41
    Highlight Ey, bei uns kommen 2 von 3 Vergewaltiger nicht ins Gefängnis, doch fahren wir mit dem Auto 40 zu schnell (ohne Jemanden zu verletzen! Ausserorts und um 3 Uhr morgens! Keine Kinder! Nüchtern!).....das ist Diskriminierung der Autofahrer! Ist zwar nicht immer alles ganau so nachvollziehbar, aber ist halt einfach so. Genau wie in Russland. Und wenn das Russland wüsste, würden die wohl auch so über uns herziehen! Vergewaltiger kommen kaum ins Gefängnis....man solle sich das mal auf der Zunge zergehen lassen!
    2 7 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 07.10.2017 10:22
    Highlight Nicht unterkriegen lassen Pondering, immer informierst du dich selber. Weiter so!
    1 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.10.2017 10:02
    Highlight Faschistisch-personelle Stimmungsmache gegen den Staatsmann des Jahrhunderts. Wie armselig!
    15 76 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 10:54
      Highlight Armselig sind Fans von Diktatoren, die Menschenrechte mit Füssen treten
      45 14 Melden
    • Lowend 06.10.2017 11:07
      Highlight Ihre Liebeserklärung an den oft oben ohne posierenden Putin hat ja beinahe homoerotische Züge! Süss!
      58 13 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 13:22
      Highlight viele hier begreifen nicht, dass dieser Artikel nicht von schwulen, für schwulen oder mit den schwulen konzipiert ist. Sond. gegen Russland, gegen politisches System dort.
      Es hat nichts mit dem Willen das Leben benachteiligter Leute zu verbessern. Das Ziel - Kritik auszuüben. That's it, je mehr Kritik desto besser.
      Wie kommt es dass aus dem Reich das die halbe Erde umfasst, ausschl. negative oder negativ beleuchtete Nachrichten in die Presse kommen?
      Es gibt kein Dialog , keine Diskussion mit Politiker von dort, hat man Angst, das die Lügen als solche blossgestellt werden....
      10 31 Melden
    • WStern 06.10.2017 14:00
      Highlight @pondering: Dieser Artikel ist tatsächlich nicht von Schwulen, für Schwule oder mit Schwulen zusammen konzipiert worden. Er richtet sich aber auch nicht gegen ein politisches System, in diesem Fall Russland. Es ist das Porträt eines Mannes, der glaubt, dass Homosexuelle und Transgender ein Recht darauf haben sollten, sich in einem Land wie Russland öffentlich zu ihrer sexuellen Orientierung zu bekennen. Das kann man verurteilen oder unterstützen, es sei Ihnen überlassen. Eine versteckte Agenda dahinter zu vermuten, zeugt bloss von der Voreingenommenheit des Lesers.
      34 5 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 14:17
      Highlight @pondering Wie armselig muss man sein um homophobie gut zu finden?
      23 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.10.2017 17:44
      Highlight Wie gut doch die jahrelange Antirusslandpropaganda hierzulande gewirkt hat. Keine Ahnung die Leute hier. Haben noch nie etwas außerhalb ihren Propaganda Natomedien gesehen. Andernfalls soll dich hier mal ein Beweis dass Putin schlecht sei erbracht werden.
      8 23 Melden
    • Echo der Zeit 06.10.2017 20:26
      Highlight @Clayton - Sry aber mit dieser Aussage Entlarven sie sich ja selber - "Haben noch nie etwas außerhalb ihren Propaganda Natomedien gesehen" die meisten wohl mehr wie sie durch ihre Putin Brille.
      16 6 Melden
    • Daria Wild 06.10.2017 21:09
      Highlight Wir machen hier glaub Schluss. Danke für's Mitmachen und allen ein schönes Wochenende.
      7 4 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 23:23
      Highlight @Clayton: Es geht um Hass gegen Schwule und um Unterdrückung von Minderheiten.
      Wenn Putin dieses Spiel spielt, dann gehört er und Russland kritisiert. Punkt.
      10 4 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.10.2017 00:35
      Highlight @WS ja und darum der ca gefühlte 100. Anti-Russland Artikel?
      6 9 Melden
    • Verifiable Truth 07.10.2017 16:43
      Highlight Mr. Stern und Ms Wildly, danke für Kommentare.
      Ich glaube wir sind nicht mehr im Zeitalter wo ein Bericht einfach so für die neugierigen Leser, über einen durchschnittlichen Mensch geschrieben wird.
      Das wird nicht mehr für bare Münze abgenommen...
      Die Wahl von einem oder anderem Thema muss sich lohnen.. sie persönlich haben keine Agenda, moderator im russischen Staatssender hat ebenfalls keine verstecke Agenda.
      Aber Musik wird bestellt durch den wer zahlt...
      2 5 Melden
  • Chris Olive 06.10.2017 09:01
    Highlight Erinnert mich an die Folter-Videos der Schwulenhassern (z.B. Maxim Marzinkewitsch) aus Russland vor ein paar Jahren. Sie haben Schwule gezielt in Fallen gelockt um sie vor der Kamera zu quälen.
    Da hat die Regierung auch sehr lange zugesehen, bis auf internationalem Druck etwas dagegen gemacht wurde.

    Es ist grausam was Menschen einander antun, nur weil sie etwas nicht verstehen können/wollen.
    41 9 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 13:29
      Highlight Oliver , Matzinkevitz sitzt jetzt zum 3.Mal für 5 Jahre in Knast , mit Zwangsarbeit.
      Quälen gab es so viel ich weiss nicht, aber er hat gezielt pädophile durch "Köder" angelockt und sie dann öffentlich aus flasche mit urin begossen, gedemütigt..
      Obwohl solche Praxis auch in der Schweiz jemanden gefallen würde, hat Polizei dort so reagiert wie das Gesetz vorschreibt...
      Warum erzählst du Lügen dass der Staat dort so etwas billigen würde ?
      7 25 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 14:18
      Highlight @pondering Pädophile mit Schwulen gleichzusetzen passiert nur Menschen die Minderheiten hassen
      24 4 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 16:01
      Highlight einverstanden, bin keineswegs mit Methoden des erwähnten Weissrussen Marzenkewitch einverstanden, aber soviel ich weiss haben Videos gemacht spezifische um pedophile zu enttarnen.
      Ähnliche Gruppe vor einpaar Jahren hat auch in der UK ihr Werk getrieben...
      2 13 Melden
    • Juliet Bravo 06.10.2017 16:20
      Highlight Und dann mal locker Schwule mit Pädophilen gleichsetzen...
      Ich glaube du schreibst aus St. Petersburg, pondering. Deine Gesinnung und die zuweilen etwas seltsame Sprache. Trollfabrik?😅 Willkommen in der liberal-dekadenten Schweiz!
      18 5 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 18:23
      Highlight Fabio, du liest falsch, auch in Russland weiss man den Unterschied. Deshalb habe ich auch gesagt dass diese illegale Gruppe nähmlich gegen pädophile die auf minderjährige angesehen hätten, vorgegangen sind.
      Ähnliche Gruppe gab's vor einpaar Jahren auch in UK.
      4 17 Melden
    • Chris Olive 06.10.2017 20:17
      Highlight @pondering Lügen? Wie kann man so fernab der Realität leben?

      In den Videos war teils ersichtlich wie über VKontakte jugendliche Schwule gezielt geködert wurden. Von Pädophilie war absolut nichts zu sehen.
      Es ging ihnen nur darum Schwule zu quälen und gleichzeitig Homosexualität und Pädophilie in Verbindung zu setzten.
      Und wir sprechen hier von Monaten. Monatelang wurde solche Videos gedreht und veröffentlicht. Erst als es international bekannt wurde, hat die russische Polizei etwas unternommen.
      11 4 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 21:17
      Highlight Oliver, du könntest recht haben aber du machst Vorwurf an die russische Behörden über ihre absichtliche Untätigkeit und klopfst dir an die schulter, wenn sie doch mit aller härte reagirten.
      Es gibt noch zivil Gesellschaft in Russland, die macht ihr Werk OHNE Hilfe aus dem Ausland.
      3 10 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 22:42
      Highlight Madame Julie Bravo, was sind deine Argumente? Du sagst ich denke so, weil ich so denke.

      Du denkst das weil deiner Meinung nach ich aus Spb schreibe, gehöre ich zu irgend einer trollfabrik.
      Nach der Unmenge von Kommentaren die du hier machst, könnte man das gerade von dir denken.

      Meine Sprache gefällt die nicht, aber du selbst schreibst eher extrem zu kurz und nicht immer treffend...

      Und nein Schweiz wird nicht liberal dekadent, ich sorge dafür...
      2 9 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 23:25
      Highlight @pondering In Rechtstaaten ist die Justiz für solche Fälle zuständig.
      Lynchjustiz ist etwas vom Widerlichsten. Widerlich ist auch deine Verteidigung von Diktatoren.
      5 2 Melden
    • Juliet Bravo 06.10.2017 23:49
      Highlight Grüsse nach St. Petersburg!
      8 2 Melden
    • Verifiable Truth 07.10.2017 16:46
      Highlight Fabio, wenn Putin ein Diktator ist, wer ist Merkel ?
      Und nein ich wohne in in Leningrad, es gibt so etwas wie Andersdenkende in der Schweiz...
      1 6 Melden
    • Verifiable Truth 07.10.2017 17:35
      Highlight Nochmals für spellchecker ich wohne in der Schweiz
      1 6 Melden
    • Juliet Bravo 07.10.2017 23:00
      Highlight Was ist denn an Merkel bitteschön diktatorisch? Du hast wohl wenig Ahnung davon, was ein Diktator ist. Putin geht schon eher in die Richtung.
      4 0 Melden
  • Genital Motors 06.10.2017 05:55
    Highlight Biggest in the ass... bei einem schwulen ;-)
    Ansonsten toller artikel!
    15 7 Melden
  • Informant 06.10.2017 00:24
    Highlight "Ausserdem will ich den Behörden weiterhin ‹the biggest pain in the ass› sein.»"

    Da spricht wohl einer aus Erfahrung.
    10 47 Melden
    • Datsyuk 06.10.2017 13:08
      Highlight Das ist einfach gar nicht lustig. Schönes Wochenende...
      15 9 Melden
    • Juliet Bravo 06.10.2017 15:04
      Highlight Denkst du, Männer hätten Analsex, wenns 'a pain in the ass' wäre? Schätzchen, du hast keine Ahnung, was du verpasst😘
      21 4 Melden
    • Informant 06.10.2017 16:32
      Highlight @Juliet, ich weiss ja nicht, wie das bei Dir ist, aber in meinen Kreisen darf über Heten und Schwule gleichermassen gelacht werden. Und eine Steilvorlage wie diese kann man sich nicht entgehen lassen.
      In diesem Sinne: Entspannt Euch ;)
      8 11 Melden
  • Taggart 05.10.2017 23:11
    Highlight Der Mann verklagt nicht Putin, sondern klagt gegen ein demokratisch erlassenes Gesetz.
    25 47 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 08:28
      Highlight Ein Gesetz dass Minderheiten diskriminiert und Schwule zu Freiwild erklärt.
      Dagegen muss man klagen
      53 23 Melden
    • Danyboy 06.10.2017 08:36
      Highlight Taggart:
      Eine Demokratie, die ihre Minderheiten nicht schützt und Meinungsfreiheit mit solchen Gesetzen beschränkt, hat diesen Namen nicht verdient!
      35 21 Melden
    • Firefly 06.10.2017 09:32
      Highlight Sie haben ein krudes Demokratieverständnis, wie so viele heutzutage, wie mir scheint.
      26 19 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 10:12
      Highlight Das Wortlaut des Gesetzes ist klar und deutlich gegen homo Propaganda an minderährige gerichtet, full stop.

      Die Interpretation davon wird absichtlich in der Presse hier verzerrt, damit man solche Leute rechtfertigt wie unser Held in der Geschichte oben.
      Die Rationale hinter diesem Gesetz ist klar und deutlich: Verrigerung des Risikos für Geburtenraten Einbruch, nicht mehr und nicht weniger.
      22 48 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 10:57
      Highlight @pondering der Artikel ist ein Gummiartikel um gegen Schwule vorgehen zu können. Ein Rechtstaat schützt Minderheiten, gibt ihnen die gleichen Rechte!
      Und dein letzter Absatz zeigt die schiere Dummheit der homophoben Faschisten.
      Kein Mensch wird schwul, weil das
      Gesetz Schwule gleichstellt. Die Natur bringt immer den gleichen Anteil hervor.
      Wenn Putin die Geburtenrate steigern will, muss er halt Persoektiven schaffen, Jobs, Infrastruktur und nicht Minderheiten unterdrücken!!!
      30 18 Melden
    • Danyboy 06.10.2017 11:02
      Highlight Pondering: Ich hoffe mal schwer, das ist Sarkasmus? Oder ist es einfach Naivität?
      In Russland wird gemeinhin Homosexualität mit Pädophilie gleichgesetzt. Die Anwendung des Gesetzes ist dabei auch ganz klar: Sich öffentlich zu Homosexualität positiv zu äussern ist nicht erlaubt. Auch sie offen zu leben nicht. Das Kindswohl wird da nur vorgeschoben, noch dazu mit wissenschaftlich völlig haltlosen Behauptungen.
      24 17 Melden
    • Chris Olive 06.10.2017 11:48
      Highlight @pondering: Verringerung des Risikos für Geburtenrate Einbruch? Im ernst?

      Weil jugendlichen Homosexuellen die Aufklärung verweigert wird, werden sie plötzlich heterosexuell?

      Man kann sich die Übergriffe und die Gewalt auch schön reden...

      26 7 Melden
    • Juliet Bravo 06.10.2017 11:48
      Highlight Pondering, Bitte was? So ein Schwachsinn hab ich ja noch nie gehört. Und du nennst das dann noch "rational". 🤣🤣👌🏼
      25 10 Melden
    • MaxM 06.10.2017 12:18
      Highlight @pondering Sind Sie der Meinung, dass ein ähnliches Gesetz bei uns Sinn machen könnte?
      12 2 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 17:56
      Highlight Hat jemand von euch das Gesetz im Original gelesen? Wer erlässt Gesetze in Russland, Putin selbst ? oder die Duma? Was sind die Beweggründe von Duma gewesen, einem solchen Gesetz zuzustimmen?

      Sind die Beweggründe nicht die in 1990gern gestartete aktive Propaganda von US basierten "NGO"/CIA Ops übers Internet spezifisch um jugendliche in Russland "aufzuklaren"?

      Waren die Motive der "NGOs"eine Spaltung in die Gesellschaft zu bringen? Ähnlich wie in Ungarn, Mazedonien jetzt.
      Probleme mit Minderheiten existieren in jedem Land auch NACH der Erlassung homo von freundlichen Gesetze !
      4 12 Melden
    • Danyboy 06.10.2017 19:45
      Highlight Pondering:
      Ja natürlich, die USA und der verdorbene Westen sind schuld... Mit was anderem kann Russland ja auch nicht mehr von seiner verfehlten Politik ablenken. Wer dieses Gesetz, die Gründe dafür (es gibt dazu Hunderte Statements russischer Politiker) und die Umsetzung ansieht, kann nur zu einem Schluss kommen. Ausser er unterstützt die homophobe Hetzjagd...
      9 2 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 21:24
      Highlight Nein nicht der verdorbene Westen ist schuld, sondern nämlich USA, mit zig Mrd jährlich $ für overseas operations, inklusive geheime ops in Medien.
      Nein USA war nicht für Niedergang von Jugoslawien, Lybien, Irak, Ukraine verantwortlich, auf keinen Fall doch, KEINER hat Beweise... aber alle wissen es doch irgendwie...
      4 10 Melden
    • Danyboy 06.10.2017 22:02
      Highlight Pondering: An dem Thema, um das es hier geht (nämlich Homophobie), sind allein die Russen schuld. Kein Amerikaner zwingt einem Russen psychische oder physische Gewalt gegen Homosexuelle auf. Krank sind einzig die unaufgeklärten und heuchlerischen Sichtweisen sehr vieler Russen. Und das ganze unter dem Deckmantel des „Kinderschutzes“. Jämmerlicher geht es nicht mehr.
      8 2 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 22:32
      Highlight Was ist dein Argument? Wer billigt Gewalt? Billigst du Gewalt an jugendlichen homosexuellen in der Schweiz ? Nein? Sehr gut , dann sind wir auf derselben Seite...
      Und kein Amerikaner zwingt einen Schweizer schwule hier zu demütigen und zu benachteiligen.. aber es ist gang unx gäbe, vor kurzem wurde einer entlassen nach jahrelangen Mobbing...
      3 9 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 23:27
      Highlight @pondering Ja die bösen Amerikaner sind schuld, dass Russische Jungs schwul werden. Dümmer und widerlicher gehts nicht.
      Dein Schwwulenhass kotzt mich an.
      6 3 Melden
    • Juliet Bravo 07.10.2017 00:01
      Highlight Jetzt sind natürlich die Amis wieder Schuld an diesem Gesetz. Wie eigentlich immer wenn etwas schief läuft in Ru.
      Die Amis sind auch schuld, dass die Russen die Krim annektieren mussten.
      6 2 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 00:14
      Highlight @Taggart: demokratisch erlassene Gesetze? Wie geht denn das genau in in Russland?
      6 1 Melden
    • Verifiable Truth 07.10.2017 14:44
      Highlight Dany, Fabio, Julia und Franco ihr kommt mir vor wie von CNN angeworbene trollfabrik, typisch voreingenommen, in Kommentaren recht agressiv, und ich rate mal keiner von euch war in Russland, hat vertiefte Kenntnisse weder europäische, amerikanische noch russische Geschichte oder Politik.
      Ihr lest nur Propaganda/fake News Medien .
      Wisst ihr ich lese im Original in 4 verschiedenen Sprachen, Medien aus US, Russland, Europa und Asien .
      Ich kann gut unterscheiden wo Lügen, Propaganda, blinder Hass oder einfach fake news Demagogen am Werk sind.
      1 3 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 16:51
      Highlight @pondering die CNN interessiert mich nicht, ich brauche auch nicht Deine Anweisungen um zu wissen dass RU in Sachen Demokratie noch viel Nachholbedarf hat.
      Erkennst Du den nicht, dann hast eben auch Du ein klares Deffizit.
      3 0 Melden
    • Danyboy 07.10.2017 19:34
      Highlight Pondering:
      Dann bring doch mal wissenschaftlich belegbare, sinnvolle, schlüssige und nicht misanthrope Argumente, warum das Homosexuellengesetz Sinn macht und was man in Russland anderes als Homophobie und Hetze bezweckt...? Ich habe bis heute nur Geschwurbel diesbezüglich gehört. Und hier geht es um die Situation von Homosexuellen in Russland.
      3 0 Melden
    • Verifiable Truth 07.10.2017 20:54
      Highlight Laut dem Verfasser dieses Artikels geht es hier eigentlich um einen Mann der glaubt es müsste möglich sein seine sexuelle Orientierung öffentlich zeigen zu dürfen.
      Das Gesetz verbietet weder gleichgeschlechtliche Beziehung noch macht es strafbar sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen.
      Was ich aber hier höre, ist das Gegenteil von dem was das russische Parlament, die Duma vor die ein paar Jahren beschlossen hat.
      2.ich sehe nicht in der russischen Presse Aufrufe für mehr Rechte für burkha tragende Frauen in Frankreich, weil es ausschliesslich fie sache der franzosen ist.

      0 4 Melden
    • Danyboy 07.10.2017 22:32
      Highlight Pondering:
      Was du hier betreibst, ist eine krasse Verharmlosung einer Hetzjagd.
      Nochmal:
      So ein Gesetz braucht es nur, wenn man Homosexualität für krank hält und sie aus dem öffentlichen Leben verbannen will. Im Russland kommt erschwerend die Vermischung von Homosexualität und Pädophilie hinzu. Das ist unbestreitbar und was du hier treibst, ist eine Verharmlosung im Sinne, dass du implizierst, „es könnte ja schlimmer sein“... Es ist in Russland zunehmend gefährlich, sich irgendwie als Homosexueller zu erkennen zu geben. Misshandlungen gegen Schwule werden oft nicht verfolgt
      3 0 Melden
  • NikolaiZH 05.10.2017 22:18
    Highlight Es tut mir leid, wenn ich gegen die lanläufige Meinung was erzähle, aber gerne erzähle ich eine Geschichte dazu: als ich noch Kind und Jugendlicher war, habe ich jeden Sommer aufm Land in der nähe von St. Petersburg verbracht. Unser nachbar dort war ein Polizeimitarbeiter, welcher über Jahren eine beachtliche Karriere gemacht hat und eine sehr hohe Position in SPb einnahm. Er ist homosexuell. Er hatte auch immer wieder neue Partner, die alle gesehen haben. Er hat auch seine Vorlieben nie versteckt und stand immer dazu. Dennoch hatte er nie Probleme deswegen...
    16 25 Melden
    • Chris Olive 06.10.2017 08:51
      Highlight Es steht im Artikel, dass die 90er Jahre offensichtlich besser waren.

      Im übrigen heisst es nicht, dass wenn einer auf dem Land keine Probleme hatte, dies für ganz Russland gilt.
      28 10 Melden
    • Firefly 06.10.2017 09:33
      Highlight Und wie gehts ihm heute mit Putin?
      20 8 Melden
    • Polaroid 06.10.2017 10:05
      Highlight Dazumal und jetzt? Solang man macht hat, kann man es sich leisten. Gerade in Russland. Was ist mit der Minderheit?
      16 5 Melden
    • Walter Sahli 06.10.2017 10:21
      Highlight Die Schwulenhetze scheint ja auch erst in den letzten zwei Jahrzehnten eskaliert zu sein.
      20 8 Melden
    • NikolaiZH 06.10.2017 10:56
      Highlight Es geht ihm weiterhin gut und wohnen und arbeiten tut er ja in SPb (sommer ist ja dort datscha zeit)
      Und ja sein Aufstieg schaffte er in Putinzeit...
      11 7 Melden
  • #10 05.10.2017 21:27
    Highlight Der „lokale Fernsehsender“, von dem Watson spricht, heisst SRF. 22:25 Uhr, #SRFglobal , oder jetzt schon online hier #servicePublic www.srf.ch/srfglobal
    37 5 Melden
    • Taggart 05.10.2017 23:09
      Highlight Hashtags for the world? Also gut: #NoBillag.
      9 25 Melden
    • #10 06.10.2017 10:10
      Highlight Ist inzwischen korrigiert, thanks.
      4 1 Melden
  • B-Arche 05.10.2017 21:16
    Highlight Tja das ist die tolle Vorbild-Gesellschaft die für viele in der Schweiz das Leitbild für ein tolles russisches Europa sein soll. Hauptsache es geht gegen die EU, den Westen, die USA.

    Da sind ganz links und ganz rechts gleichermassen entzückt um entweder die bösen USA oder "die unmoralische Dekadenz' und "die Auflösung der Identität" loszuwerden.

    Ja, ich habe in der Schweiz viel Bewunderung über Russland und seine "Familien- und Volkspolitik" gehört, meistens unter der Hand. Vor allem bei SP und SVP Anhängern.
    30 43 Melden
    • roger.schmid 05.10.2017 22:23
      Highlight @B-Arche: same here.. wobei ich es bei den rechten noch eher verstehen kann - viele in der ganz rechten Ecke bewundern ja bekanntlich
      die autoritären/faschistischen Regime.. bei linken nervts mich (bin selber eher links) noch mehr.. bei denen spielt wohl noch der kalte Krieg und das alte Blockdenken. Anscheinend vernebelt dies einigen die Sicht..
      25 8 Melden
    • Fabio74 05.10.2017 22:39
      Highlight in der simplen Welt der Rechten ist eben der Feind meines Feindes mein Freund
      17 7 Melden
    • roger.schmid 05.10.2017 22:56
      Highlight kurz: Extremisten auf beiden Seiten mögen Putin.. und Extremisten haben rel. selten etwas gescheites zustande gebracht.
      21 7 Melden
    • Datsyuk 06.10.2017 01:16
      Highlight Du kannst aber Russland nicht an einem spezifischen Beispiel einteilen.
      8 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.10.2017 09:17
      Highlight "in der simplen Welt der Rechten ist eben der Feind meines Feindes mein Freund"

      Gist auch für die simple Welt der Linken - Mao, Pol Pot, Chavez ...

      Ausserdem: Das Politische Spektrum ist eine Kugel. Auf der dunkeln Rückseite treffen sie sich und sind nicht mehr voneinander zu unterscheiden.
      9 7 Melden
    • B-Arche 06.10.2017 13:40
      Highlight @pondering : Sie haben nicht Recht. In den Ländern die die gleichgeschlechtliche Ehe eingeführt haben ist eine Mehrheit der Bevölkerung dafür. In Deutschland zuletzt ca 80%. Auch in der Schweiz würde eine Volksabstimmung ein Ja ergeben.

      Für mich hört sich Ihre Argumentation wie von RT oder Sputnik abgeschrieben, leider.
      11 2 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 21:54
      Highlight Ich spreche aus EIGENER Erfahrung...
      1 5 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 22:27
      Highlight Zum Glück sind RT und Sputnik da um Argumenten pro und Kontra anzuhören. Und zwar aus einer nicht US beeinflusster Quelle .
      Weisst du das Hitler zum Nobels Friedensprämie nominiert war, zum Glück nicht weiter gekommen. Er wurde durch seine Bemühungen bei Münchener Konferenz 1938 von Chamberlain gelobt.
      Mediendominierung der USA bringt nichts gutes...
      1 8 Melden
  • Verifiable Truth 05.10.2017 20:52
    Highlight Propaganda pur, ist schon an der Länge des Artikels zu erkennen.
    Wie viele schwule in der Schweiz und in Deutschland wurden zum suizid getrieben, wie lange ist es her dass die Todesstrafe für unkonventionelle Orientierung in Europa abgeschafft wurde ?

    Kurze Suche in Google "TagesanzeIger 22, 2013 - Junge Homosexuelle sind eine Risikogruppe für Suizid: Jeder Fünfte hat bereits einmal versucht, sich das Leben zu nehmen".

    Politische Propaganda, die diese issues sich zunutze macht ist wirklich billig.
    Wahlen Russland in März 2018, ist wirklich kein event für Medien hier.
    24 93 Melden
    • roger.schmid 05.10.2017 21:03
      Highlight @pondering: ausser whataboutism nichts zu bieten? welche Fakten stimmen denn im Artikel nicht? aha, die Länge des Artikels ist anscheinend falsch..
      58 17 Melden
    • Juliet Bravo 05.10.2017 21:22
      Highlight Propaganda wofür?
      49 14 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 05.10.2017 21:51
      Highlight Was genau möchten Sie mitteilen?
      57 12 Melden
    • Verifiable Truth 05.10.2017 23:36
      Highlight Propaganda in diesem Fall ist nicht für sondern gegen die Politik der führenden Partei in Russland.
      Ich glaube die meisten erkennen das gar nicht beim Lesen von diesem dubiosen Artikel.
      Medien heutzutage folgen oft dieser Tendenz, es handelt sich hier um ein Artikel auf Bestellung: es muss über das Thema berichtet werden , man erfindet oder greift heraus Figuren die oft unbekannt, teilweise unpopulär sind.

      Am Ende ersteht irgend ein Eindruck, der oft auf Fantasien beruht , als auf Tatsachen.
      6 43 Melden
    • Datsyuk 06.10.2017 01:19
      Highlight Pondering: Okay, super. Dann könnten wir ja eigentlich wieder ein weniger mehr gegen Schwule hetzen, wenn es denen so gut geht.
      (Mein Kommentar ist nicht ernst gemeint, falls das nicht klar sein sollte.)
      27 4 Melden
    • Juliet Bravo 06.10.2017 01:42
      Highlight pondering. Wir können gerne über die Wahlen 2018 in Ru reden.
      27 4 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 08:32
      Highlight Ja es muss berichtet werden, dass im christlichen Europa, Schwule Freiwild sind. Der Abschus freigegeben durch ein menschenverachtendes Gesetz. Nazis auf Schwulenjagd, geduldet von Regime und der Kirche.
      Schwule die 2x Opfer sind. Weil der Staat sie bestenfalls verhöhnt und sonst vor Gericht stellt, während die Täter davon kommen.

      23 5 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 10:39
      Highlight Es ist auch in Russland bekannt, dass erlassene Proforma Gesetze in EU und USA über gleichgeschlechtlichen Ehen in weiten Schichten der Bevölkerung keineswegs akzeptiert werden.

      Akzeptanz von homoehe ist auf dem Niveau gezwungener Toleranz.

      Russen wissen aus eigener Erfahrung, dass Demokratie zur Schau und Kommunismus zur Schau nicht weit voneinander sind.

      Merkels Kritik von Schwulensituion in Tschechenien ist lächerlich , Russland hat 100e ethnische Minderheiten, erlassene Gesetze müssen kulturelle Bersonderheiten dieser diversen Regionen entsprechen..
      6 21 Melden
    • MaxM 06.10.2017 12:24
      Highlight Wenn jemand also sagt oder schreibt, dass ihm oder ihr etwas nicht gefällt, handelt es sich nicht um eine Meinungsäusserung sondern um die reine Propaganda? Man kann es schon so sehen: Schliesslich will man ja mit einer Meinungsäusserung die anderen Beeinflussen. Aber ausgerechnet in dieser negativen Betrachtungsweise der Meinungsäusserung liegt der Unterschied zwischen den Radikalen und vielen anderen. Und welche Position vertritt man nun mehrheitlich in Russland?
      11 3 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 13:20
      Highlight @pondering Die gesetzliche Gleichstellung und der Schutz der Minderheiten sind Grundsätze eines Rechtsstaats. Die Gesellschaftliche Anerkennung ist in weiten Teilen Europas, der USA, Kanada etc da.
      Dort wo es fehlt, braucht es Aufklärung.
      Kulturelle Besonderheit ist Schwule für vogelfrei zu erklären?
      Merkels Kritik war richtig nur zu wenig laut!
      10 2 Melden
    • Verifiable Truth 06.10.2017 22:11
      Highlight Maxim, wo warst du vor 10jahren?damals gab es keine gesetzliche Gleichstellung in den USA, geschweige denn von EU. Trotztdem haben sich USA als ein Rechtsstaat deklariert.
      Und pardon, wo hast du diese Definition her, Rechtsstaat gleich Gleichstellung.

      Wo ist ein perfekter Rechtsstaat? Etwa Deutschland das gerne Migranten nimmt um sie dann durch zeitarbetsfirmen auszubeuten..
      Merkel als "der letzte Diktator europas" soll vielleicht ihre bürger fragen bevor sie 2mio migranen ins land reinlässt, dass ist pseudo Demokratie und kein Rechtsstaat...
      0 7 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 23:28
      Highlight @pondering Troll dich nach Moskau
      Du hast von Tuten und Blasen keine Ahnung
      3 1 Melden

Russland «klaut» ganze Fabriken

Was der «weisse Konvoi» wirklich transportierte

Die Welt rätselt, was die 280 russischen Lastwagen im «weissen Konvoi» in die Ukraine transportierten. Auf den starken LKW befanden sich nur ein paar wenige Paletten mit Hilfsgütern. Tatsächlich holte sich Russland aber eine ganze Fabrik.

Sogar zweihundertprozentig regierungstreue Russen lachten lauthals heraus, als sie die Begründung der russischen Regierung hörten, warum jeder Kamaz-Lastwagen im so genannten «Hilfskonvoi» nur zwei, drei Paletten Hilfsgüter geladen hatte: «Die Kamaz-LKW konnten nicht vollständig beladen werden, um einen übermässigen Verschleiss der fabrikneuen Lastwagen zu vermeiden. Voll beladen wären die Kamaz-LKW zudem auf Bergstrassen zu langsam gefahren, um die Hilfsgüter …

Artikel lesen