International

UNO bezeichnet Angriffe auf Rohingya als «ethnische Säuberung»

11.09.17, 10:50

Rohingya in Burma: Flüchtling im eigenen Land

Die UNO hat die Armee-Angriffe auf die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar als mutmassliche «ethnische Säuberung» kritisiert. Da die Regierung Menschenrechtsbeobachtern den Zugang verweigere, sei kein umfassendes Bild der Lage vor Ort möglich.

Allen Erkenntnissen nach sei die Situation aber ein «Musterbeispiel für ethnische Säuberung», sagte UNO-Menschenrechtskommissar Zeid Raad Al Hussein am Montag vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf.

Im seit Jahren schwelenden Konflikt zwischen Rohingya-Rebellen und Regierungsarmee im Bundesstaat Rakhine in Myanmar waren Ende August neue Kämpfe entbrannt. Seitdem wurden hunderte Menschen getötet, nach UNO-Angaben flohen fast 300'000 Rohingya ins Nachbarland Bangladesch.

Die muslimischen Rohingya gelten als eine der am meisten verfolgten Minderheiten der Welt. Weite Teile der buddhistischen Mehrheit in Myanmar betrachten sie als illegale, staatenlose Einwanderer aus Bangladesch, obwohl viele Rohingya schon seit Generationen in Myanmar leben. (sda/afp)

Burma fürchtet sich vor Vergeltungsmassnahmen der Armee

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Video: srf

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mw1 11.09.2017 17:25
    Highlight Und dennoch unternimmt die UNO nichts. Mal wieder. Nur berichte erstellen reicht leider bei weitem nicht aus. Nicht das erste und leider auch nicht das letzte mal.
    11 5 Melden
  • Dr.Bogyman 11.09.2017 15:50
    Highlight Danke dass auch mal darüber jemand spricht!
    18 6 Melden
  • who cares? 11.09.2017 13:12
    Highlight Eine Flüchtlingskrise von der man praktisch nichts erfährt. Dafür zigtausene Artikel über Irma, auch wenn der seit Tagen andauernde Liveticker fast alles abdecken würde.
    17 5 Melden

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