International

Fast 400 Tote bei Kämpfen im Nordwesten Myanmars

01.09.17, 10:00

Bei den seit einer Woche andauernden ethnisch motivierten Kämpfen in Myanmar sind fast 400 Menschen getötet worden. Bei den meisten Opfern handle es sich um Angehörige der muslimischen Minderheit Rohingya, teilten Regierungsvertreter am Freitag mit.

Zudem seien Zehntausende aus dem Nordwesten des Landes vor den Auseinandersetzungen geflohen. Insider aus den Vereinten Nationen schätzen die Zahl der Rohingyas, die bereits die Grenze zu Bangladesch überquert haben, auf etwa 38'000.

Die Geflohenen berichteten von Brandstiftungen und Tötungen in ihrer Heimat. Laut dem Militär wird in der Region Rakhine weiterhin gegen «extremistische Terroristen» vorgegangen.

1.1 Millionen Rohingya leben in Rakhine im überwiegend buddhistischen Myanmar. Ihnen wird die Staatsangehörigkeit verweigert, zudem ist ihre Reisefreiheit eingeschränkt. (sda/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Klopp lässt seinen Penalty-Frust an den Reportern aus

Vom Meister ausgezeichnet – Die besten Parker-Weine fürs Fest

O du schreckliche! Das Bullshitbingo für das Weihnachtsessen mit deiner Familie

Darum lehnt der Bundesrat «No Billag» ab – die 5 wichtigsten Argumente im Überblick

8 Katzen, die sich den Sommer mit sehnlichst zurückwünschen

Israelischer Professor zum Trump-Entscheid: «Jerusalem war nie das Hindernis für Frieden»

«So etwas macht man nicht» – FDP-Boss Gössi kritisiert Geheimtreffen vor Juncker-Besuch

«Bilder von unten» – 12 Leute erzählen, was sie auf Tinder und Co. nicht sehen wollen

Bitte, Nintendo, diese 15 Games gehören auf einen Game Boy Classic Mini!

Warum nach einem Amoklauf in den USA noch viel mehr Menschen starben

Jahre des Zorns – was der Palästinenser-Aufstand bedeutet

Diese Obdachlosen haben vielleicht ihr Zuhause verloren – nicht aber ihren Humor

Trump macht Jerusalem zur Israel-Hauptstadt – die Nahost-Eskalation in 9 Punkten erklärt

Dieser Schweizer Soldat musste gerade durch die Französisch-Hölle – aber sowas von

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 01.09.2017 11:15
    Highlight Ihr hättet noch erwähnen können, dass das Buddhisten sind, die auf die Muslime los gehen.

    http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/ndr/2013/myanmar-142.html

    Wäre es umgekehrt, wäre mit Sicherheit schon im Titel die Religion der Angreifer zu lesen gewesen. Lehre fürs Leben: Keine Religion ist gut oder böse, es kommt immer drauf an was man daraus macht.
    14 2 Melden
    • Wisegoat 01.09.2017 15:43
      Highlight "Lehre fürs Leben: Keine Religion ist gut oder böse, es kommt immer drauf an was man daraus macht."

      Stimmt nicht, sie sind schlicht überflüssig.
      3 5 Melden

Trump-Kenner Kim Holmes: «US-Verbündete sollten Trumps Tweets nicht allzu ernst nehmen»

Kim Holmes ist ein ausgewiesener Kenner der US-Aussenpolitik. Mit seinem konservativen Think Tank «Heritage Foundation» beriet er Donald Trump bei der Amtsübernahme. Im ersten Teil des grossen watson-Interviews erklärt Holmes, warum Trump Kim Jong-un «klein und dick» nennt. Und wie seine Vergangenheit als Immobilien-Tycoon die US-Aussenpolitik beeinflusst.

Herr Holmes, am vergangenen Sonntag schrieb Donald Trump während seiner Asienreise morgens um 7.48 Uhr Ortszeit folgenden Tweet:

Sieht so momentan die US-Aussenpolitik aus?Kim Holmes: Donald Trump ist der erste Social-Media-Präsident der Geschichte, das erste westliche Social-Media-Staatsoberhaupt überhaupt. Das ist einer der Gründe, warum er gewählt wurde. Er benutzt Social Media, um direkt mit den US-Bürgern und anderen Menschen rund um die Welt zu kommunizieren. Das ist auf jeden Fall ein …

Artikel lesen