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epa05005567 (FILE) An undated handout file picture made available by TOTE Maritime shows the cargo ship El Faro at sea. A search team found what it said was the wreck of a cargo ship that sank in last month's Hurricane Joaquin with the loss of 33 crew members, a US official said on 31 October 2015. 'The vessel was located at a depth of about 15,000 feet (4,500 meters) in the vicinity of its last known position,' the National Transportation Safety Board (NTSB) said. A search vessel detected the wreck using sonar on 31 October, and would deploy a remotely operated sub to confirm its identity as early as 01 November, it said. The 224-metre-long El Faro was bound for San Juan, Puerto Rico with a crew of 28 US citizens and five Poles, when last heard from 01 October near the Bahamas, as Joaquin was gaining strength over the archipelago. A full search with up to five planes, a helicopter, three cutters and three tugboats, as well as US Navy and Air Force resources, failed to find the boat after it lost communications.  EPA/TOTE MARITIME  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der Frachter «El Faro» hatte unter anderem Autos geladen: Vermutlich wird das Wrack in 4500 Metern Tiefe nicht geborgen. 
Bild: EPA/TOTE MARITIME

Wrack des verschollenen Frachters «El Faro» offenbar gefunden – keine Spur von der Besatzung

Der Frachter «El Faro» verschwand während Hurrikan «Joaquín» vor den Bahamas, an Bord waren 33 Menschen. Nun hat die US-Marine das Wrack offenbar entdeckt. Sicherheit soll ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug bringen.

02.11.15, 00:33 02.11.15, 06:07


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Die US-Marine hat offenbar das Wrack des vor mehr als vier Wochen vor den Bahamas verschollenen Frachters «El Faro» gefunden. Wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB mitteilte, entdeckte die Besatzung des Hochseeschleppers «Apache» mit einem Sonar-Gerät ein Wrack in einer Tiefe von mehr als 4500 Metern.

Nun soll das Wrack mit einem ferngesteuerten Unterwasserfahrzeug genauer untersucht werden. Die Arbeiten könnten den Angaben zufolge bis zu zwei Wochen dauern. Wegen der Tiefe von 4500 Metern werde das Schiff allerdings nicht geborgen, sagte ein Sprecher von NTSB.

epa04965072 In a video frame grab released 05 October 2015, a heavily damaged life boat from the cargo ship El Faro is seen in video released by the US Coast Guard during search operation in the Caribbean Ocean, 04 October 2015. The US Coast Guard said on 05 October that it assumes the cargo ship El Faro, which went missing last week with 33 people on board, sank in bad weather associated with Hurricane Joaquin.  EPA/US COAST GUARD / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Anfang Oktober veröffentlichte die US-Küstenwache Bilder eines schwer beschädigten «El Faro»-Rettungsbootes.
Bild: EPA/US COAST GUARD

Der 240-Meter-Frachter «El Faro» war mit Containern und Autos beladen auf dem Weg von Florida nach Puerto Rico. Am 1. Oktober geriet es mit 33 Menschen an Bord vor der Küste der Bahamas in den Hurrikan «Joaquín» - der Kapitän hatte sich für einen Kurs entschieden, der nur etwa hundert Kilometer am Sturmzentrum vorbei führte. Die Besatzung hatte der Küstenwache zunächst eindringendes Wasser gemeldet. Anschliessend hiess es, das Schiff sei in Schräglage geraten.

Bemühungen, den Kontakt wiederherzustellen und das Schiff zu orten, blieben erfolglos. An Bord befanden sich 28 US-Bürger und fünf Polen. Eine Woche nach dem Zwischenfall stellte die US-Küstenwache die Suche nach Überlebenden ein.

Hurrikan «Joaquín» war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Kilometern pro Stunde über die Bahamas hinweggefegt und hatte dort Bäume entwurzelt und Häuser einstürzen lassen. Ausläufer des Sturms überzogen den US-Bundesstaat South Carolina mit tagelangen Regenfällen. Es kam zu schweren Überschwemmungen und Dammbrüchen, Hunderte Anwohner mussten ihre Häuser verlassen.

trs/aar/AFP/Reuters

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Brikne, 20.7.2017
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