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Oxford Uni verlängert Prüfungszeit – den Frauen zuliebe 



Studenten, die im Sommer 2017 an der Universität Oxford Mathematik- oder Informatikprüfungen ablegten, erhielten 15 Minuten mehr Prüfungszeit als ihre Kommilitonen im Jahr zuvor. Das nicht weil die Prüfungen schwieriger waren oder mehr Aufgaben beinhalteten, sondern um den Studentinnen zu helfen.  

Die Uni begründete den Zeitbonus damit, dass weibliche Kandidaten eher durch Zeitdruck beeinträchtigt würden als männliche. In den vergangenen Jahren war die Zahl männlicher Studenten, die in den naturwissenschaftlichen Studiengängen Top-Noten schrieben, doppelt so hoch als bei den Studentinnen. Die 15 Minuten mehr Prüfungszeit sollten also dazu führen, dass auch mehr Frauen Top-Noten schreiben. 

Doch der Versuch scheiterte. Die Noten der Studentinnen stiegen zwar, aber nur minim. Erstklassige Abschlüsse waren immer noch überwiegend männlich. Studien zufolge nehmen die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den mathematischen Fähigkeiten bereits im vierten Lebensjahr zu. Und verschlechtern sich dann von Jahr zu Jahr. Die Universität Oxford setzte folglich nicht beim Ursprung des Problems an. 

Dennoch wurde die Verlängerung der Prüfung von vielen Studenten begrüsst, erntete aber auch kritische Stimmen. «Ich halte nicht sehr viel von Methoden, die ein Geschlecht bevorzugen. Aber ich freu mich, wenn der Gendergap auch anderen Leuten auffällt», sagte Antonia Siu, Sprecherin für Computerwissenschaft an der Universität Oxoford, gegenüber dem Telegraph. (ohe)

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kek von Nazareth 26.01.2018 14:06
    Highlight Highlight Tja das kommt davon, wenn man den Menschen als Oberfläche kultureller Einschreibungen betrachtet. Dieses materialistische Weltbild ist halt nun mal falsch, wann werden das die Geisteswissenschaftler endlich begreifen? Und ausserdem dachte ich im Westen herrsche ein Patriarchat (oder, liebe Geisteswissenschaftler?). Komisches Patriarchat, das Frauen mehr Prüfungszeit als Männern erlaubt.
  • Ökonometriker 25.01.2018 18:09
    Highlight Highlight Die Daten lassen vermuten, dass der Unterschied kulturell und nicht biologisch bedingt ist.
    Da hilft aber auch nicht mehr Zeit: Buben investieren traditionell mehr Zeit in die Entwicklung ihres räumliche Denkens (Herumtollen, Ballsport, Computerspiele) als Mädchen. Räumliches Denken erklärt aber den Erfolg in mathematisch- naturwissenschaftlichen Fächern zu einem beträchtlichen Teil (überlappende neuronale Netze).
    Das Problem beginnt also schon in der Kinderstube - und damit bei den Eltern. Da helfen 15 Minuten mehr Prüfungszeit auch nichts...
  • Dmnk 25.01.2018 17:27
    Highlight Highlight Das kann nicht euer ernst sein XD... Als Frau würde ich mir wohl sehr Dumm vor kommen.
  • IchSageNichts 25.01.2018 17:26
    Highlight Highlight Interessantes Experiment mit wissenschaftlicher Analyse. Hypothese wurde verworfen. Die Männer hatten ja auch mehr Zeit. Wurden diese absolut auch besser?.

    Der Gender-Gap bei Beurteilung von Leistungen gibt es wirklich. Auf beide Seiten je nach Thema. Der krasse Überhang von Frauen im Gymi lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass die Volksschule für Frauen/Mädchen zu einfach ist (sprachlastig?).

  • gupa 25.01.2018 17:21
    Highlight Highlight ALLE hatten mehr Zeit, nicht nur die Studentinnen.
    Aber wenn man nur den Titel liest muss man es fast falsch verstehen...
    • gupa 25.01.2018 17:34
      Highlight Highlight Der Titel war übrigens:
      An der Uni Oxford haben Frauen mehr Zeit für die Matheprüfung
    • speaker33 25.01.2018 17:38
      Highlight Highlight Es geht darum, dass man es wegen den Frauen macht.
  • maljian 25.01.2018 17:20
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig sehe und den Artikel im Telegraph richtig verstanden habe, haben alle Studenten (m+w) WEGEN der Frauen 15 Minuten mehr erhalten. Es waren nicht nur Frauen.

    Auch wenn der Titel sagt, das Frauen 15 Minuten mehr erhalten, wird nirgends angegeben, dass dies für Männer nicht der Fall war.

    Students taking maths and computer science examinations in the summer of 2017 were given an extra 15 minutes to complete their papers, after dons ruled that "female candidates might be more likely to be adversely affected by time pressure".

    Deshalb verfehlen viele Kommentare das Thema.
  • chrigu_ 25.01.2018 17:20
    Highlight Highlight Das hätte ich mir im Franz-Unterricht auch gewünscht (also 15min mehr...)
    Aber obs genützt hätte? Ich zweifle daran :)

    Offensichtlich geholfen hat mir aber die Arbeit in einem mehrsprachigen Umfeld... ;)
  • koks 25.01.2018 17:11
    Highlight Highlight 15min mehr Zeitbedarf, 6% weniger Lohn.
    Fair enough.
    • phreko 25.01.2018 17:41
      Highlight Highlight Du musst an deinem Leseverständnis arbeiten, oder für den Artikel 15min mehr verwenden...
  • i forget to drink 25.01.2018 17:10
    Highlight Highlight Was für ein Titel... Wenn man den Text genau liest, sieht man doch, dass alle mehr Zeit bekommen. Einfach wegen den Frauen.
    • walsi 25.01.2018 17:50
      Highlight Highlight Steht auch im Titel, man muss nur richtig lesen und verstehen.
  • Mafi 25.01.2018 17:09
    Highlight Highlight Die Differenzen innerhalb der Geschlechter sind grösser als die zwischen den Geschlechtern. Die ganze Aktion ist eine Ohrfeige für Männer, die unter genau solchen Stresssituationen nicht gut arbeiten können. Die Aktion ist extremst diskrimierend, meiner Meinung nach.
    • phreko 25.01.2018 17:42
      Highlight Highlight Du hättest besser 15 min mehr in den Artikel investiert. Alle haben 15 zusätzliche Minuten erhalten...
    • Haiderfroh 26.01.2018 09:43
      Highlight Highlight @phreko:
      Es ist trotzdem diskriminierend, weil die Prüfungsdauer ausdrücklich zwecks Förderung der Frauen verlängert wurde.
      Das ist doppelt sexistisch (=geschlechterdiskriminierend). Einerseits unterstellt dies den Frauen, dass sie einzig aufgrund ihres Geschlechtes weniger belastbar seien als Männer. Anderseits macht diese Begründung der Uni klar, dass besagtes Entgegenkommen nicht vorgesehen war für Männer. Das verrät einen sexistische, männerfeindliche Grundhaltung hinter dieser Massnahme.
      Von daher gebe ich Mafi vollkommen recht.
  • fcsg 25.01.2018 17:05
    Highlight Highlight Und was ist Männern, die unter Zeitdruck schlechter performen? Die werden so nochmals zusätzlich bestraft, indem die bevorteilten Frauen den Schnitt anheben... Entweder man gibt allen mehr Zeit oder man lässt es bleiben. Man stelle sich vor, es wäre umgekehrt...
    • MeineMeinung 25.01.2018 18:19
      Highlight Highlight Es haben ja alle mehr Zeit bekommen. Erst mal den Artikel lesen, dan Kommentieren
    • who cares? 25.01.2018 18:31
      Highlight Highlight Wer wird denn bevorteilt? Es bekommen alle 15 Minuten mehr
  • Madison Pierce 25.01.2018 17:04
    Highlight Highlight Der Titel ist falsch (auch im Originalartikel): es wurde allen Studenten mehr Zeit gegeben, nicht nur den Frauen.

    Der Pressesprecher hat gesagt: "As part of an ongoing review of our examination process, the Mathematical Institute in Oxford decided to extend its 90-minute examinations to 105 minutes for all students."
    Quelle: http://www.businessinsider.com/oxford-university-gives-students-extra-time-to-finish-exams-2018-1
    • AdiB 25.01.2018 18:17
      Highlight Highlight aber sie gaben ihnen mehr zeit, damit die studentinnen besser abschneiden können.
      ergo ist es fast dass selbe. die begründung wieso man mehr zeit bekamm ist weil die weiblichen schüler eben immer schlechter da standen als die männlichen.
  • AdiB 25.01.2018 17:02
    Highlight Highlight Das ist doch Sexismus. wo bleibt der aufschrei der Feministinen?
    • Haiderfroh 26.01.2018 09:52
      Highlight Highlight Sexismus, der für Frauen Vorteile bringt, ist keiner (z. B. Frauenförderung).
      Sexismus, der Männern Nachteile bringt, ist auch keiner (z. B. Wehrpflicht, höheres AHV-Alter, kürzere Lebenserwartung).

      Das bleibt solange so, wie man den Feministen die Deutungshoheit in dieser Sache überlässt.
      Es ist schon längst überfällig, dass Maskulinisten den Kampf aufnehmen gegen die Disrkriminierung des Mannes.
  • Karl33 25.01.2018 16:56
    Highlight Highlight In der Schweiz ist die Maturaquote bei Jungs erheblich tiefer als bei Mädchen.
    Schätze, die Knaben erhalten jetzt auch einfach mehr Zeit für die Prüfungen, damit "der Gendergap auch anderen Leuten auffällt".
    Gleichstellung 2018.
  • atomschlaf 25.01.2018 16:47
    Highlight Highlight Es wäre vielleicht an der Zeit, dass auch die Genderisten und Gleichmacher*innen langsam akzeptieren, dass es neben der Gebärfähigkeit noch ein paar andere, entwicklungsgeschichtlich bedingte Unterschiede zwischen der Gesamtheit der biologischen Männer und jener der biologischen Frauen gibt.
    • Dmnk 25.01.2018 17:33
      Highlight Highlight Nein da liegst du falsch, sowas wie ein Biologisches Geschlecht gibt es doch nicht... Habe ich gehört... Diese ganzen Naturwissenschaftler irren sich seit hunderten Jahren. Sagen jedenfalls die Gender "Forscherinnen". Und wer denen widerspricht ist ein Sexist, oder :-b?
    • MrBlack 25.01.2018 18:03
      Highlight Highlight Das hat ja nichts damit zu tun. Universitäten haben schon lange erkannt, dass der Frauenanteil be den MINT-Fächern sehr tief ist. Darum versucht man mit verschiedenen Konzepten, mehr Frauen & Mädchen für ein Studium in einem dieser Fächer zu begeistern. Das war vielleicht nicht die beste Idee, aber hat wenig mit Feminismus zu tun.

      Grundsäztlich ist es zu begrüssen, wenn die Schule und die Universitäten so geändert werden, dass beide Geschlechter in allen Fächern & allen Stufen die gleichen Chancen haben.
    • MrBlack 25.01.2018 18:07
      Highlight Highlight Ausserdem sind die Unterschiede in diesem Fall wohl nicht hauptsächlich auf die Biologie zurückzuführen. Viel hat damit zu tun, dass Jungen und Mädchen unterschiedlich erzogen und behandelt werden. Vor der Pubertät gibt es eigentlich keine rationalen Gründe, Jungen & Mädchen unterschiedlich zu behandeln. Auch danach gibt es wesentlich weniger biologisch bedingte Unterschiede, als viele Menschen glauben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • haegipesche 25.01.2018 16:41
    Highlight Highlight Ja was, sind sie denn jetzt 'equal' oder nicht?
    • Laia 25.01.2018 17:15
      Highlight Highlight Es haben ja alle Studenten mehr Zeit bekommen.. Also alles equal....
    • poga 25.01.2018 18:47
      Highlight Highlight @Laia es grht um gewisse feministische Strömungen, welche behaupten, das unsere Sexualität unsere Fähigkeiten, selbst unsere Stärke alles ein Ergebnis unsere Sozialisation ist. Sie schliessen unter anderem daraus, das Männer in unsere Gesellschaft bevorzugt werden,und der Paygap eine reine Unterdrückung des männlichen Patriarchats ist. Weil Frauen nur dazu erzogen werden, dem Mann zu dienen. Darum die Frage, ob wir den jetzt bicht equal sind.
    • haegipesche 25.01.2018 19:00
      Highlight Highlight Jein. Equal in der Situation, ja, aber es zeigt dass die Uni davon ausgeht, dass Männer und Frauen nicht equal sind.
  • Thurgauo 25.01.2018 16:39
    Highlight Highlight Wenns mehr Zeit für die Männer gegeben hätte, würde man die nächsten zwei Wochen nichts anderes mehr lesen. 🤷🏼😂
    • w'ever 25.01.2018 16:57
      Highlight Highlight und einen schönen hashtag der woche gäbs auch noch dazu #womenneedtime
    • RobinBurn 25.01.2018 18:10
      Highlight Highlight Es hat für alle mehr Zeit gegeben...
    • Thurgauo 25.01.2018 21:26
      Highlight Highlight @RobinBurn Oh, da muss ich mich entschuldigen. Sie haben Recht! Ist ein wenig verwirrend geschrieben.... 🙈 musste es 2x lesen.

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