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Sommer ist, wenn die «Schatzis» einfallen: Der Kosovo in Schweizer Hand – die Reportage

Blick auf die Altstadt von Prizren. Bild: watson

175’000 Menschen mit Wurzeln im Kosovo leben in der Schweiz. Viele von ihnen besuchen im Sommer ihre Verwandten und verwandeln den Kosovo in eine Schweizer Exklave. Ein Augenschein vor Ort – und fünf Begegnungen mit Kosovo-Schweizern in ihrer zweiten Heimat, wo sie trotzdem Fremde bleiben.

08.08.17, 13:53 09.08.17, 05:15

christoph bernet, pristina



«Hajde, Kiss Kiss»: Mit diesen Worten beendet ein Passagier auf dem Rollfeld des Flughafens Zürich ein Gespräch mit seiner Liebsten. Dann besteigt er die Edelweiss-Maschine. Das Gespräch hat er noch auf Schweizerdeutsch geführt. Während der nächsten paar Wochen wird der junge Mann hauptsächlich Albanisch reden.

What's on, Kosovo?

Die Kosovaren sind eine der grössten Einwanderergruppen der Schweiz. Und ohne die Schweizer geht im Kosovo fast nichts. watson hat sich darum aufgemacht, um das jüngste Land Europas zu besuchen. Unser Reporter traf junge Schweiz-Kosovaren, die sich in ihrer Heimat zu erfolgreichen Unternehmern gemausert haben, begegnete Menschen aus allen Teilen der Schweiz, die ihre Verwandten im Kosovo besuchen und sprach mit Oppositionsführer Visar Ymeri, der verspricht, seine Partei werde das Land von der Korruption befreien. Alles zum Thema gibts von Dienstag bis Freitag in unserer grossen Kosovo-Serie.

Es geht, wie für Tausende andere auch, in die Ferien in den Kosovo. In den Sommermonaten verlassen 52 Linienflüge wöchentlich die Schweiz mit Ziel Pristina – hinzu kommen Tausende Schweiz-Kosovaren, die per Auto oder Charterflug anreisen. Schätzungen gehen von jährlich 100’000 Besuchern aus der Schweiz aus. Bei einer ständigen Wohnbevölkerung des Kosovo von 1,7 Millionen. Sie und die anderen in Westeuropa lebenden Kosovaren werden von der einheimischen Bevölkerung «Schatzis» genannt – wegen ihres in den Ferien locker sitzenden Geldes und in Anlehnung an das Kosewort, das man auch im Kosovo kennt.

Von den 700’000 Kosovaren, die im Ausland leben, sind 25 Prozent in der Schweiz zuhause – nach Deutschland die zweitgrösste kosovarische Diaspora. Gemäss der kosovarischen Zentralbank überwiesen sie alleine im letzten Jahr über 95 Millionen Franken an ihre Verwandten in der alten Heimat. Kein anderes Land der Welt ist so stark durch die Schweiz geprägt wie der Kosovo, der jüngste Staat Europas.

«Die Strasse hierher zu den Wasserfällen ist wirklich in einem schlechten Zustand, muss ich sagen. Mein Vater wurde ziemlich durchgeschüttelt. Bleib hier, Baba, stell dich neben mich. Der Mann ist Journalist aus der Schweiz und möchte ein Foto von uns machen. Ich wohne in Menziken im Aargau und mache drei Wochen Ferien hier im Kosovo. Ich bin mit einer Schweizerin verheiratet. Dieses Jahr haben wir erstmals ihre Eltern mitgenommen. Bis jetzt sind sie völlig begeistert vom Kosovo, es gefällt ihnen unglaublich gut hier.»

— Arben Rashiti (links)

Diesen Einfluss merkt man das ganze Jahr über: Wollen Ladeninhaber den Eindruck erwecken, qualitativ besonders hochstehende Waren anzubieten, setzen sie hier wahlweise das Wort «Swiss» oder das Wort «German» vor ihren Geschäftsnamen: «Swiss Doors», «German Farben», «Swiss Foods». Beide Länder gelten als Synonyme für einwandfreie Ware. Nicht immer klappt die Eigenwerbung mit Hinweis auf deutsche oder schweizerische Qualität: «Ihre professional Wahl», heisst es etwa im Claim eines Werkzeughändlers.

Die «Schatzis» auf Sommerurlaub bringen die lokale Wirtschaft zum Brummen – eine von der Schweizerischen Entwicklungshilfe DEZA finanzierte Studie stellte 2009 fest, dass das Bruttoinlandsprodukt während der Sommermonate spürbar anstieg.

Kein Wunder: Nicht nur lassen es sich die «Schatzis» in Restaurants, bei Ausflügen und auf Shoppingtouren gut gehen. Auch ihre Verwandten haben in dieser Zeit mehr Geld zur Verfügung – sie profitieren von Geldgeschenken der Feriengäste.

Wer übers Land fährt, sieht neben den zahlreichen ärmlichen, unverputzten Häuschen die luxuriös ausgestatteten, neuen Häuser, welche Kosovaren aus der Schweiz und anderswo für sich selber als Ferienhäuser oder für die im Kosovo gebliebenen Familienangehörigen gebaut haben. Was die Biederkeit der Vorgärten angeht, brauchen sie den Vergleich mit Einfamilienhausquartieren im Schweizer Mittelland nicht zu scheuen.

«Warst Du schon einmal in Burgdorf? Nicht? Du musst unbedingt mal vorbeischauen und ein Burgdorfer Bier trinken, das ist das Beste. Ich bin in Burgdorf zuhause, arbeite aber in Olten im Kantonsspital. Jetzt habe ich drei Wochen Ferien und besuche meine Verwandten im Kosovo. Auch mein Bekannter Naser macht gerade hier im Kosovo Ferien, er lebt normalerweise in Deutschland. Gott sei dank muss ich dieses Jahr auf keine Hochzeit. Aber andere Familienfeste gibt es ja auch noch genug.»

— Behar Hyla, 42 (rechts)

Die Sommermonate sind auch die Hochsaison für Hochzeiten. Die beiden Sitznachbarn auf dem Hinflug kennen sich nicht – finden aber schnell ein gemeinsames Gesprächsthema: «Wie viele Hochzeiten hast du dieses Jahr? Ich muss zum Glück nur auf eine», sagt der eine. «Ich müsste an vier Hochzeiten gehen, aber ich glaube zwei davon lass ich sausen und fahre stattdessen nach Albanien ans Meer», antwortet der andere.

Hochzeiten sind im Kosovo eine grosse Sache – mehrere hundert Gäste eher die Regel als die Ausnahme. Das braucht Platz. Entlang der Ausfallstrassen der Städte stehen mitten auf der grünen Wiese erbaute, blütenweiss gestrichene Gebäude – eigens für die Trauungen und die Partys danach errichtet. Sie tragen Namen wie «Imperial», «Emerald» oder «Luxor».

Ihre der Strasse zugewandten Fassaden werden von mächtigen griechischen Säulen getragen, die nicht so recht zwischen die Möbelhäuser und Autogaragen in unmittelbarer Nachbarschaft passen wollen. Auf den Vorplätzen plätschern Springbrunnen, aus dem Innern schimmern riesige Kronleuchter durch die schweren Samtvorhänge.

Die grosszügigen Parkplätze vor den Hochzeitslokalitäten sind voll mit Autos mit Schweizer Nummernschilder, genauso wie die Strassen. Die Nummernschilder zeigen auch exemplarisch, wie die Emigration aus dem Kosovo vielerorts nach dem in der Wissenschaft als «chain migration» bekannten Muster funktioniert hat: Ausgewandert wird dorthin, wo schon Verwandte leben, die einem vielleicht einen Job besorgen können und beim Start ins neue Leben helfen.

«Watson? Klar kennen wir euch, wir sind ja selber Leser. Zuhause sind wir im Oberwallis, und machen gerade Ferien hier. Jetzt sind wir zur Festung von Prizren hochgestiegen, um eine kleine Fotosession zu machen, das Licht ist gerade sehr schön. Unsere Verwandten sind in Prizren zuhause. Wir kommen eigentlich immer sehr gerne in den Kosovo, mindestens einmal im Jahr. Klar, die Tage gleichen sich: Man besucht Verwandte, geht Kaffee trinken oder macht kleine Ausflüge. Gazmen hat Glück, er ist für einen ganzen Monat hier und darf an eine Hochzeit. Wir andern bleiben nur zwei Wochen und verpassen das Fest. Aber vielleicht kommen wir extra für die Hochzeit nochmals zurück. 400 Gäste, die ausgelassen feiern, das wollen wir uns eigentlich nicht entgehen lassen.»

— Gazmen Krasniqi, 23, Chemikant, Florian Susuri, 21, Mitarbeiter Bundesverwaltung / Student, Tina Susuri, 24, Mitarbeiterin Post / Studentin (v.l.n.r.)

So führte diese «Kettenmigration» dazu, dass aus gewissen Gebieten Kosovos besonders viele Menschen in bestimmte Regionen der Schweiz auswanderten. In der Region Gjakova im Westen des Landes sieht man viele Nummern aus den Kantonen Bern, Solothurn und Aargau sowie aus der Ostschweiz. Rund um Ferizaj im Süden des Landes hingegen trifft man auf viele Kosovo-Schweizer aus der Romandie: Die Autos mit Schweizer Nummernschildern sind vorwiegend aus den Kantonen Genf, Waadt, Neuenburg und Freiburg.

Die zahlreichen Autos der «Schatzis» verstopfen im Sommer die Strassen und bringen die Parkplätze an den touristischen «Hot Spots» an den Rand ihrer Kapazität.

Natürlich löse der sommerliche Massen-Besuch der reichen Verwandten aus Westeuropa auch Neid aus, erklärt Liza Gashi, Programmdirektorin bei der NGO Germin, die sich für eine bessere Vernetzung zwischen der Diaspora und dem Heimatland einsetzt. Manche Kosovaren hielten die «Schatzis» für ungeduldig und werfen ihnen vor, die lokalen Traditionen zu wenig zu respektieren.

Diese zwiespältigen Gefühle der lokalen Bevölkerung bringt einer der beiden Passagiere im Flugzeug nach Pristina zum Ausdruck. Fünf Jahre sei er unterdessen nicht mehr im Kosovo auf Verwandtenbesuch gewesen, sagt der junge Mann aus dem Kanton Luzern: «Wahrscheinlich rollen sie mir den roten Teppich aus, wenn ich ankomme. Aber sie werden mir sicher auch sagen: Du bist ja ein Ausländer geworden.»

«Hier in den Bergen bei Prevalla haben mein Bruder und ich als Kinder jeweils Heidelbeeren gesammelt und am Strassenrand verkauft. Es ist ein schönes Gefühl, wieder hierherzukommen und daran zurück zu denken. Ich lebe jetzt schon seit 20 Jahren in der Schweiz und arbeite als Lagerist im Tessin. Jetzt kommen wir gerade von einer Woche Ferien mit der Familie meines Bruders am Meer in Albanien und machen einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Ferizaj, wo unsere Verwandten leben. Dort bleiben wir dann nochmals zwei Wochen.»

— Rrahim Kosumi, 39 (2. von rechts) mit seinem Sohn Festim, 17 (rechts), sowie seinem Bruder Naim, 43, mit Kindern

«Die allermeisten Kosovaren sind sehr glücklich über die Unterstützung und den Besuch aus dem Ausland», sagt Liza Gashi von Germin. Sie lebte während ihrer Ausbildung selbst jahrelang in den USA und in Argentinien. Die Menschen im Land wüssten zu schätzen, dass ihre Verwandten die Sommerferien Jahr für Jahr im Kosovo verbringen, sagt die junge Frau. Denn das sei längst keine Selbstverständlichkeit mehr: «Gerade die Kinder unserer Diaspora hören ja nach den Sommerferien die Ferienerlebnisse ihrer Klassenkameraden aus Portugal, Dubai oder sonst wo.»

Anstatt sich über die Parkplatzprobleme aufzuregen, würde man besser für mehr Parkmöglichkeiten sorgen, meint Gashi. Und wegen einzelner «Schatzis», die sich im Strassenverkehr nicht an die Regeln hielten, wolle niemand auf die immens wichtige Unterstützung aus dem Ausland verzichten.

Ein solcher Auto-Rowdy löst an einem Freitagabend in Pristina eine unerwartete Reaktion aus: Als ein Auto mit Schweizer Nummernschild an einer Verkehrsampel bei Gelb beschleunigt und mit quietschenden Reifen über die Kreuzung donnert, dreht sich ein Passant nach dem Wagen um. In astreinem Hochdeutsch wendet er sich danach an seine Kollegen, allesamt junge Deutsch-Kosovaren: «Mann, die gehen mir so auf den Sack, all diese Schweizer hier.»

«Wir waren bereits zum zweiten Mal im Kosovo und fliegen nun wieder nach Hause. Meine Frau und ich stammen beide aus der Ostschweiz und arbeiten im Schulbereich. Die Eltern eines Kindergartenkindes von Barbara haben uns aus Dankbarkeit dafür, wie ihr Kind im Unterricht behandelt wurde, in ihr Herkunftsland eingeladen. Beim ersten Besuch wohnten wir eine Woche beim Grossvater des Kindes. Jetzt waren wir zur zweitägigen Hochzeit einer Tante eingeladen, das war toll. Als Pädagogen ist es auch spannend, den kulturellen Hintergrund von Kindern aus dem Kosovo zu sehen. Beim Anblick der Kriegsdenkmäler für die Gefallenen in den Dörfern merkt, man, wie präsent dieser Krieg noch ist. Das hilft einem zu verstehen, in welcher Kultur diese Schüler aufwachsen.»

— Peter, 61, Barbara, 52 und Janica, 13, aus dem Kanton St. Gallen (wollten nicht für ein Foto posieren)

Wie Jugoslawien zerbrach: Vom Ende des Kommunismus bis Kosovo

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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97
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97Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rubby 09.08.2017 05:55
    Highlight Dingsda:....SUPER GESCHRIEBEN...du bringst diese verschönigungen und verherrlichungen auf den punkt..!!!...diese propaganda ist verfälscht und ganz einfach lächerlich..!!!
    25 21 Melden
  • Rubby 09.08.2017 05:50
    Highlight Wenn die kosovaren ihr land so unglaublich gut finden...dann frage ich mich ernsthaft wieso dann so viele hier sind..??.
    An die redaktion: in der schweiz herrscht meinungsfreiheit...dann kann ich erwarten dass mein artikel aufgeschaltet wird...!!
    35 63 Melden
    • unejamardiani 09.08.2017 07:50
      Highlight Die selbe Frage könntest du ja auch den Italienern stellen oder Spaniern oder was weiss ich, aber tust du nicht! Warum?
      45 13 Melden
    • Olaf! 09.08.2017 12:15
      Highlight "in der schweiz herrscht meinungsfreiheit...dann kann ich erwarten dass mein artikel aufgeschaltet wird...!!" Nein kannst du nicht. Dann das ist keine Meinungsfreiheit. Es hindert dich niemand daran die Meinung zu haben, die du durch den Kommentar kommunizieren willst, allerdings ist Watson eine private Website und kann veröffentlichen oder nicht wie Watson will.
      25 9 Melden
  • KaGa 08.08.2017 23:02
    Highlight Ich habe da jetzt nichts Neues gelesen. Ausser dass es LehrerInnen gibt, die sich von Eltern ihrer Schüler zu Ferien einladen lassen. Aha
    41 5 Melden
  • Dingsda 08.08.2017 16:30
    Highlight Und es geht wieder los mit der sinnlosen Kosovo-Propaganda...
    Anstatt alles zu beschönigen und lobhudeln, würde es mehr sinn machen die Probleme dort anzusprechen.
    Menschenhandel, Organhandel, Zwangsprostitution, Zwangsheirat, IS-Rekrutierung, Blutrache, Unterdrückung, Vertreibung und Enteignung, Drogenschmuggel und Handel, scheitern des KFOR (zig verlochte Millionen),...

    Aber nein,... man stellt sich aus das gleiche Niveau vom Blick und verspricht sich mehr Klicks durch verblendete Kosovo-Albaner die auf die Schweiz scheissen würden, wenn es hier kein Geld gäbe.
    211 114 Melden
    • Firefly 08.08.2017 18:36
      Highlight Es gibt genug Probleme über die berichtet wird, geh einfach zum nächsten Artikel und du bist bedient.
      69 90 Melden
    • axantas 08.08.2017 18:50
      Highlight Ja, Dingsda, da hat man grosszügig drüber hinwegzusehen, obwohl es nachweisbare Fakten sind. Ich zweifle echt am Willen der kosovarischen "Elite", diese Umstände zu bekämpfen - sie leben viel zu gut davon. Es bleibt leider ein Pulverfass, das sich lieber mit eigenen Grabenkämpfen beschäftigt und sich über die Geldzuflüsse aus dem Ausland freut.

      Leid tun mir dabei die, die echt etwas für ihr Land tun möchten. Sie werden im Korruptions- und Kriminalitätssumpf ersäuft - oder zwangsverheiratet und unter Todesdrohungen ruhiggestellt.
      83 14 Melden
    • Walter Sahli 08.08.2017 19:47
      Highlight Zu diesen Anschuldigungen hätte ich doch ganz gerne ein paar Quellen und ein paar Stimmen von Kosovaren.
      38 57 Melden
    • Amanaparts 08.08.2017 20:39
      Highlight @Walter

      Hier mal eine Schweizerisch-Kosovarische Stimme zu den Anschuldigungen:

      Menschenhandel, Zwangsprostitution
      Ein weit verbreitetes Problem im ganzen Balkan. Schmuggler verdienen sich Reich und gerade Frauen aus ärmeren ehemaligen SovietSatelliten sind oft die Opfer. Kosovo sticht im Balkan aber weder in der Bekämpfung noch in der Förderung von diesem überregionalen Problem hervor. Evtl. würde sich hier generell ein Bericht über Menschenhandel und Zwangsprostitution im Balkan anbieten. @Watson
      75 16 Melden
    • Amanaparts 08.08.2017 20:50
      Highlight Organhandel

      Hier muss man unterscheiden zwischen Organhandel im Sinn von Menschen verkaufen ihre Organe aus Armut und Organhandel im Sinne von Gewaltsamer systematischer Organentnahme.

      Zu ersterem gab es tatsächlich einen Fall um den Organhandel-Ring um Yusuf Sönmez und Moshe Harel. https://tageswoche.ch/politik/dr-frankenstein-auf-der-flucht/

      Zweiteres waren Anschuldigungen von Carla DelPonte und Dick Marty. Mehrere internationale Untersuchungen sind aber bisher zum Schluss gekommen, dass die Anschuldigungen sich als Unwahr erwiesen haben. Vielleicht kommt da ja noch etwas, wer weiss.
      43 17 Melden
    • Amanaparts 08.08.2017 20:58
      Highlight Zwangsheirat, Unterdrückung, Blutrache

      Alles Themen, die man durchaus ernst nehmen muss. Kosovo ist immer noch ein Entwicklungsland und entstammt einer Patriarchalischen Kultur. Hier muss man aber klar differenzieren. Blutrache ist schlussendlich einfach Selbstjustiz und nur weil wir einen Namen dafür haben, heisst es nicht, dass es in anderen Region nicht gleich oft vorkommt. Trotzdem alle drei Themen verschwinden immer mehr aus der Gesellschaft und sind heute sehr sehr selten. Gleichstellung der Geschlechter wäre hier ein viel interessanteres Thema, da müsste nämlich noch viel passieren!!
      60 16 Melden
    • Amanaparts 08.08.2017 21:01
      Highlight Drogenschmuggel

      Whhaaa. Langweilig. Da hat Italien oder Holland viel grössere Probleme. Kosovo ist ein Binnenland. Der egal wie gross das Problem von Drogenschmuggel auch sein mag, es muss zuerst durch etliche Länder durch, diese Länder hätten ja ein viel grösseres Problem.
      50 14 Melden
    • Amanaparts 08.08.2017 21:05
      Highlight IS-Rekrutierung

      Hier mal eine Chart. Das Problem scheint nicht exklusiv für den Kosovo zu gelten.
      35 11 Melden
    • Amanaparts 08.08.2017 21:10
      Highlight scheitern des KFOR?

      Bitte was? Die KFOR hat sichergestellt, dass alle Kriegsparteien die Kämpfe eingestellt haben. Selbst nach der Reduzierung von knapp 60k Soldaten auf knapp 4.5k Soldaten leisten KFOR Truppen einen wichtigen Beitrag zur Wahrung des Friedens in der Region. Die KFOR wird heute als einzige Instanz von allen Parteien (Kosovo, Serbien, USA, EU und Russland) als Faktor der Regionalen Stabilität eingestuft. Russland war sogar mal Mitglied.
      52 10 Melden
    • Amanaparts 08.08.2017 21:13
      Highlight Schlusswort:

      Klar kann man über unzählige Probleme im Kosovo berichten und es wird auch regelmässig berichtet. Dieser Artikel handelt aber von den "Schatzis" und hat somit seine Berechtigung.

      Was du willst, ist ein völlig anderer Bericht. Vielleicht kommt der ja noch oder auch nicht. Ich glaube nicht, dass sich Watson von dir vorschreiben lässt, worüber sie berichten.
      73 14 Melden
    • Walter Sahli 08.08.2017 21:15
      Highlight Amanaparts, herzlichen Dank für diese ausführliche Darlegung! Damit hast Du Dir ganz klar die Dienstagskrone verdient! 🤴🏻
      54 9 Melden
    • Amanaparts 08.08.2017 21:36
      Highlight @Beri_sha_24a 👐🏿 #niKomb
      @Walter thx bro! 🕺🏻
      18 5 Melden
    • Babalu 08.08.2017 22:55
      Highlight Amanaparts: Lucy in the sky with diamonds? Warum schreibst du so einen Quatsch?
      7 14 Melden
    • pachnota 09.08.2017 00:34
      Highlight Discombobulate
      Eine Prise Selbsthass?
      Immer gerne.
      Danke
      7 10 Melden
    • Saraina 09.08.2017 08:32
      Highlight Pachnota: wenn sich jeder seinen eigenen Mist fährt, wird der Hof schneller sauber, als wenn man Selbstkritik mit Selbsthass verwechselt, und ständig auf den Splitter im Auge des andern zeigt!

      10 3 Melden
    • pachnota 09.08.2017 10:34
      Highlight Schon?
      Hier im Forum, gibt es aber ne Menge Leute, die gerne ihr eigenes Nest beschmutzen, anstatt mitthelfen es zu sauber zu halten.
      3 8 Melden
    • Saraina 09.08.2017 12:03
      Highlight Dein Problem Pachnota ist halt dass du jede Erkenntnis und jedes Zugeben eigener Schwächen oder Fehlleistungen als Nestbeschmutzung siehst, und dafür gerne und ausgiebig die Fehler anderer anprangerst. Natürlich fühlt man sich so sehr schnell überlegen und aufgewertet, aber besser wird dadurch gar nichts.
      14 3 Melden
    • pachnota 09.08.2017 12:53
      Highlight Ich sehe dies eben genau seitenverkehrt.

      Ich glaube, das sich selbst übergiessen mit Gülle, (siehe Kommentar Discombobulate, desen ewähnte Punkte, allesamt hanbüchen sind), dem Ausführenden, paradoxerwise, ein Gefühl der Selbsterhöung gibt.

      Weil dieser sich selbst, logischerweise, von der von ihm geübten Kritik ausnimmt.

      Der Kritiker glaubt, durch das pauschale, und meist unreflektierte Anprangern, etwas besseres zu sein.

      Und dies, finde ich nun meinerseits verwerflich.
      2 4 Melden
    • pachnota 09.08.2017 15:51
      Highlight Discombobulate
      Da hast du die Stelle aber noch nicht so richtig gefunden.
      2 1 Melden
  • pachnota 08.08.2017 15:04
    Highlight Ich würde mir für die "Kosovo Serie" wünschen, das Thematisiert würde, das viele in der CH geborene Mädchen mit kosovarischen Wurzeln, gezwungen werden einen ihrer Landsleute im Kosovo zu heiraten.
    267 45 Melden
    • Chrigi-B 08.08.2017 15:54
      Highlight Jup! Meine Rede!
      86 12 Melden
    • Mia_san_mia 08.08.2017 16:25
      Highlight Was ist mit den Buben mit Kosovarischen Wurzeln, die gezwungen werden eine Frau in Kosovo zu heiraten? 😀
      133 9 Melden
    • pachnota 08.08.2017 17:59
      Highlight @Beri_sha_24a
      Du musst es ja wissen!
      ; )
      34 13 Melden
    • pachnota 08.08.2017 18:01
      Highlight "Gezwungen wird niemand. Arrangiert werden Ehen auch nicht"

      "Einen Albaner/Albanerin zu heiraten ist bei vielen Pflicht."

      äh was wolltest du jetzt genau sagen?
      73 18 Melden
    • Hank Moody 08.08.2017 18:21
      Highlight Zufälligerweise ist der eine Ehepartner immer aus dem Kosovo der andere lebt schon in der Schweiz. Es gibt ja genügend Kosovaren die schon in der Schweiz leben um untereinander zu heiraten. Hier geht es haptsächlich darum so viele Leute wie möglich von unten in die Schweiz zu holen.
      57 27 Melden
    • Chrigi-B 08.08.2017 18:48
      Highlight Was er sagen will pachnota? Das unglaublichen Druck auf die Jungen ausgeübt wird , ob hier geborene Frau oder Mann, dass sie einen der gleichen Ethnie heiraten🤢.
      35 3 Melden
    • Babalu 08.08.2017 18:49
      Highlight die allermeisten Kosovaren in der Schweiz wären nicht bereit einen Schweizer/Schweizerin zu heiraten (ausser für Papiere). Das ist unter anderen Bevölkerungsgruppen, die in ähnlich konservativ-ruralen Verhältnissen aufgewachsen sind, bei weitem nicht so. Ich hoffe, das ändert sich mal, dann gibt es weniger "stolze Albaner" und mehr Kosmopoliten in der Schweiz.
      55 12 Melden
    • Mafi 08.08.2017 19:55
      Highlight Sozialer Druck kann man schon mit "zwingen" vergleichen, ist aber bei weitem nicht das selbe.

      Dennoch sehen sich eben viele gezwungen.

      Ist aber eine heikle Wortwahl.
      27 1 Melden
    • SanchoPanza 08.08.2017 20:10
      Highlight @Berisha, dass magst du glauben aber das macht es leider nicht wahrer. Ich habe beruflich u.a. mit Zwangsheiraten von Minderjährigen zu tun. Glaub mir, die gibts im Kosovo und auch in der Schweiz in der Diaspora. Aber ich finde, da wird etwas hochstilisiert was nur für eine absolute Minderheit in der Minderheit 'Tradition' ist. Ich freue mich ab so positiven Berichten wie diesem hier.
      26 5 Melden
    • Chrigi-B 08.08.2017 20:25
      Highlight Also ich kenne 2 Jungs und eine Frau, mit Wurzeln im Balkan, welche mit ihren Familien gebrochen haben. 1er der Jungs weil er keinen Bock hatte, mit 22 Jahren, eine Frau "vo dunne" zu heiraten, der Andere hatte nach der Lehre keinen Bock mehr auf Heimatferien Zitat: Ich arbeite nicht um meine Ferien in einem 3. Weltland zu verbringen. Die Frau hat einen Schweizer geheiratet. Darum sage ich immer: Es gibt gute und falsche Toleranz. Die Linke und die Rechte leben beide falsche Toleranz - jede Seite auf ihre Weise. Links schaut weg und beschönigt, Rechts schärt einfach mal über den Kamm😏.
      43 5 Melden
    • Amanaparts 08.08.2017 20:29
      Highlight @SanchoPanza Danke, genau das wollte ich auch gerade sagen. In seltenen Fällen kommt es tatsächlich noch vor aber hier von vielen zu reden zeugt von Ignoranz.

      Dass viele aber Partner aus der gleichen Nation suchen ist ein Phänomen, dass in allen Kulturen vorkommt. Auch bei Herr und Frau Schweizer kann es
      bei gemischten Partnerschaften aus gewissen Regionen zu sehr starken familiären Problem führen. Trust me, I know.

      Gerade Pachnota führt uns dies mit ihrer Intoleranz immer wieder vor Augen.
      27 12 Melden
    • pachnota 09.08.2017 00:28
      Highlight Amanaparts
      Was meinst du?
      Tönt mir nun etwas zu sehr nach wisch waschi ohne eigentliche Aussage, was du hier posaunst.
      7 12 Melden
    • redeye70 10.08.2017 16:54
      Highlight @Chrigi-B
      Meine Rede! So ist es eben. Es fehlt der pragmstische Blick auf das Wesentliche. Die Politik (egal welcher Couleur) sieht die Welt nur durch ihre ideologische Brille.
      1 0 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 08.08.2017 14:51
    Highlight Eine Kroatienserie, Serbienserie oder sonstige Serie von anderen Einwanderergruppen würde ich nach dieser Serie Befürworten. So kann man ein besseres Bild machen von Einwanderergruppen machen und beurteilen welche besser ist. Zumal ich finde das bei dieser Serie der Kosovo viel zu schön wegkommt. Da gibts massig Probleme, man sollte nicht zu schonunglos sein. Sonst bekommt es einen Propagandatouch.
    143 113 Melden
    • flogsou 08.08.2017 15:32
      Highlight beurteilen welche besser ist!?!
      130 19 Melden
    • Knox420 08.08.2017 15:37
      Highlight Ohne jetzt jemandem auf die Schuhe treten zu wollen, behaupte ich, dass Serben die Sympathischsten sind. Eigene Erfahrung.
      54 119 Melden
    • rite 08.08.2017 17:29
      Highlight @Knox420, ja eben 'eigene Erfahrungen'.

      Man kann nicht von eigenen Erfahrungen auf ganze Gruppen schliessen, geschweige denn wenn es fast 200'000 sind.

      'Ich finde Inder Sympatischer als Chinesen, weil ich je zwei kenne.'
      67 9 Melden
    • Juliet Bravo 08.08.2017 17:45
      Highlight "Welche besser ist"?!? - dein Ernst? Schön wie du dein völkisches Gehabe ohne grosse Umschweife hier Preis gibst! Nicht!😠
      77 15 Melden
    • Babalu 08.08.2017 18:53
      Highlight Viele vergessen, dass Serben auch eine grosse Bevölkerungsgruppe in Kosovo sind. Kosovare nicht gleich Albaner. In den 70ern waren die Albaner in Kosovo eine Minderheit. Es gab auch viele Roma dort bis zur "Unabhängigkeit", dann wurden die meisten vertrieben. Aktuell lebt ein Zehntel der Roma in Kosovo, wie vor der sogenannten Unabhängigkeit. Da die Roma keine Lobby haben, wird darüber in den Medien nicht berichtet.
      25 27 Melden
    • rite 08.08.2017 19:22
      Highlight @Balabu, hör auf mit dieser Propaganda.
      Albaner waren im Kosovo zu keinem Zeitpunkt in den letzten 2000 Jahren eine Minderheit, sondern immer der Grossteil der Bevölkerung.

      Ich habe langsam genug von solchen verleumdenden Unwahrheiten.
      34 17 Melden
    • rite 08.08.2017 19:31
      Highlight @Balabu, mir fällt gerade auf dass die Dinge, welche Du über die Romas hier erzählst eigentlich noch viel schlimmer sind.

      Ich nehme an du warst noch nie im Kosovo.
      Nein, das stimmt nicht. Es waren vorher gleich viele wie heute.

      Was treibt jemanden dazu, solchen Mist zu schreiben?
      Du hast offensichtlich keine Ahnung darüber, was willst Du mit so etwas erreichen?
      22 12 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 08.08.2017 20:12
      Highlight Der Kosovo war vor langer Zeit serbisch Bevölkert, davon zeugen die Orthodoxen Kirchen. Vllt gabs schon immer Albaner dort aber sie waren mal eine Minderheit, das Zeugnis darin das Albaner die Mehrheit stellen sind jetzt die Moscheen die oft als Radikalisierungszentren gelten für den IS. Albaner waren Gehilfen der Osmanen seit der Konversion zum Islam. Skanderbeg war Albaner der für Christen kämpfte. Wenn es ihr Muslime ihn feiert ist es ambivalent, ihr könnt gerne Erdogan oder Al Baghdadi feiern dort habt ihr 100 mal mehr Schnittmengen als mit Schweizern.
      16 33 Melden
    • Amanaparts 08.08.2017 21:22
      Highlight @Babalu und Hussain Bolt

      Gut dass du die unzähligen Orthodoxen Kirchen erwähnst. Erstens wurden die nicht von Serben gebaut sondern von der Nemanja Dynastie. Die haben bereits vor 1000 Jahren etwas grossartiges gemacht: Volkszählungen die bezugen, dass Albaner im Kosovo niemals eine Minderheit dargestellt haben. Auch die Komplizität mit dem Osmanischen Reich ist ein weit verbreiter Mythos. Als röm. kath. Kosovar bin ich stolz darauf auf eine jahrhunderte alte Familien Geschichte zurückblicken zu können die das Osmanische Reich, Faschisten, Nazis, Yugoslavien und Serbien bekämpft hat.
      30 10 Melden
    • Babalu 08.08.2017 23:14
      Highlight rite: bilde dich weiter. Hier ein OSZE Bericht aus 2000, wo Grausamkeiten der Kosovoalbaner gegenüber Roma beschrieben werden. https://www.wsws.org/de/articles/2000/01/osze-j14.html
      Hier ein Artikel von der Gesellschaft für bedrohte Völker:https://www.gfbv.de/de/news/extreme-rassische-verfolgung-im-kosovo-ignoriert-lage-der-roma-und-aschkali-mit-situation-der-juden-und-sinti-vor-dem-holocaust-vergleichbar-2820/
      Leider glaube ich komme ich damit nicht gegen die Hirnwäsche, die deine Eltern dir verpasst haben.
      6 6 Melden
    • rite 09.08.2017 01:24
      Highlight @Hussain Bolt, wow da fehlen mir doch glatt die Worte.

      Immer wieder berauschend wie gewisse Leute ihre Fantasien als Fakten präsentieren. Wenn Du solch gewagte Thesen hier bringst, liefere doch bitte auch die eine oder andere Quelle, damit man das vielleicht ein wenig diskutieren könnte.

      Das mit dem Kosovo ist vorbei, dieser Staat ist nun unabhängig, auch wenn einige das nicht wahrhaben wollen! :)

      Aber was solls, ich glaube nicht dass Du dein Verhalten durch das ändern wirst. Ich wünsche Dir dennoch eine schöne Zeit, aber tritt das nächste Mal bitte ein wenig auf die Bremse!

      7 6 Melden
    • rite 09.08.2017 15:49
      Highlight @Babalu, ich sage nicht dass es keine Probleme gibt. Es ist tatsächlich so, dass Roma eingeschränkt sind und auch Opfer von verbalen Attacken sind.

      Aber das mit dem Holocaust zu vergleichen, geht dann doch etwas gar weit. Aber man muss definitiv die Situation verbessern.

      Auch sind während des Krieges schlimme Menschenrechtsverletzungen gegen die serbische Bevölkerung passiert, das ist wahr.

      Es gibt keine Rechtfertigung dafür, aber ich glaube es liegt im Wesen des Menschen, dass sich während eines Konflikts grosse Wut auf beiden Seiten entwickelt, was leider oft zu so etwas führt.
      4 2 Melden
    • Abel Emini 10.08.2017 13:07
      Highlight Serbien? Nein Danke!
      3 3 Melden
    • Abel Emini 10.08.2017 13:07
      Highlight Viele serbische Kirchen wurden von den Albanern/Illyrern erbaut! Bitte erkundige dich bevor du sollen Stuss rauslässt!
      4 3 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.08.2017 13:55
      Highlight Emini die Kirchen wurden von Serben erbaut nicht von Albanern das ist gar nicht euer Baustil. Hört mal auf Lügen zu verbreiten.
      3 4 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 08.08.2017 14:33
    Highlight «Gerade die Kinder unserer Diaspora hören ja nach den Sommerferien die Ferienerlebnisse ihrer Klassenkameraden aus Portugal, Dubai oder sonst wo.»

    Niemand zwingt die Kosovaren dazu immer wieder nur Ferien im Kosovo zu machen. Arm sind die hier ja nicht noch werden sie benachteilligt. Ist heutzutage keine grosse Sache mehr sich gute Ferienorte zu leisten.
    81 110 Melden
    • DerTaran 08.08.2017 14:41
      Highlight Doch, die Eltern, siehe auch mein Posting etwas hier.
      13 39 Melden
    • Alterssturheit 08.08.2017 15:00
      Highlight Das mit den Eltern mag teilweise sein, aber ich hoffe mal, dass sich die Albanien/Schweizer spätestens im Erwachsenenalter durchsetzen und selbstständig entscheiden, ob und wie häufig sie ins "Heimatland" fahren werden.
      Allerdings ist der Familienzusammenhalt dort generell (wie in vielen anderen Ländern auch) eindeutig höher als bei uns - das finde ich eigentlich sympathisch.
      95 13 Melden
    • Abel Emini 08.08.2017 17:40
      Highlight Nein, danke. Lieber Albanien statt Dubai.
      45 16 Melden
    • redeye70 08.08.2017 18:27
      Highlight @Abel Als passionierter Natur - und Landschaftsfotograf (Hobby) schlägt mein Herz gleich höher bei so viel wunderschöner wilder Romantik! Grundsätzlich finde ich den Balkan eine Reise wert. Das muss ich mir nun wirklich genauer anschauen.
      29 6 Melden
    • Barracuda 08.08.2017 18:41
      Highlight @Abel. Uns wieso dann nicht auch vermehrt Ferien in dem Land, dem man soviel zu verdanken hat? Wobei mir solls Recht sein...
      10 11 Melden
    • DerTaran 08.08.2017 19:33
      Highlight @Barracuda, aus dem selben Grund aus dem es Millionen von uns eingeborenen Eidgenossen jedes Jahr in den Süden zieht: Der Sonne entgegen!
      Skifahren tun sie dann wieder bei uns.
      15 4 Melden
    • Abel Emini 10.08.2017 13:08
      Highlight @redeye70 falls du Tipps brauchst einfach melden.
      3 0 Melden
    • Abel Emini 10.08.2017 13:09
      Highlight @Barracuda

      Bin fast überall in der Schweiz gewesen, aussert im Jura & im Engadin. Im Engadin will ich unbedingt hin, da mein Vorfahrenvolk da lebte. Also sozusagen, sind wir wieder in dieses Gebiet Reeingewandert.

      Die Schweiz ist mein Geburtsland und dies wird es immer bleiben, jedoch ist mein Blut und mein Herz albanisch und meine Heimat Albanien.
      2 4 Melden
    • redeye70 10.08.2017 16:42
      Highlight @Abel Emini

      Danke, sehr nett! Tatsächlich würde mich interessieren wo diese Orte in Albanien liegen (siehe Link). Wahrscheinlich sind die über das ganze Land verteilt 😁 Interessant sind besonders diese unglaubliche Bucht, die Landschaft, Burgen und antiken Anlagen.

      An alle, schaut euch mal dieses YT-Video an. Der Kanal heisst "Little Big World" und fasziniert durch die spezielle Optik:

      1 0 Melden
  • Caprice 08.08.2017 14:24
    Highlight Mega spannend. Ich, als Schweizerin mit Migrationshintergrund (aber nicht Kosovo sondern noch ein Mü klassischer: Italien), habe den Kosovo auch schon bereist und habe nur positive Erinnerungen mit nach Hause genommen. Umso mehr freut mich jetzt die angekündigte Kosovo-Serie!
    114 45 Melden
    • Abel Emini 10.08.2017 13:10
      Highlight Dann besuch mal Albanien :D teilweise wirst du dir vorkommen wie Zuhause.
      1 2 Melden
    • Caprice 10.08.2017 13:26
      Highlight Haha, steht auch noch auf der Bucket-List! Vor Kosovo waren wir in Montenegro und haben Albanien nur mit dem Bus kurz passiert. Die Reise war auf jedenfall ein Erlebnis, insbesondere die nächtlichen Stopps im Nowhere und niemand weiss warum :-D
      3 0 Melden
  • Matthiah Süppi 08.08.2017 14:19
    Highlight Ist das jetzt einfach Zufall, dass der Blick und ihr genau das gleiche Thema ausgewählt habt?
    103 3 Melden
    • Christoph Bernet 08.08.2017 14:28
      Highlight Hallo jSG
      Das ist tatsächlich ein Zufall. Der Besuch im Kosovo fand Ende Juli statt, bevor die Kosovo-Serie im Blick erschienen war. Wir bei watson wussten nichts von den Plänen der Kollegen vom Blick und umgekehrt war das ebenfalls nicht der Fall, nehme ich an.
      Freundliche Grüsse
      130 19 Melden
    • Luca Brasi 08.08.2017 17:14
      Highlight Sogar den "Schatzi"-Slang habt ihr übernommen.
      Fehlt nur noch das 20min auch dort unten war.
      Kosovo wird nicht von Schweiz-Albanern überrannt im Sommer, sondern von der schweizerischen Medienlandschaft. :D
      65 1 Melden
  • DerTaran 08.08.2017 14:13
    Highlight Früher als ich noch Auslandschweizer war, haben meine Eltern mit uns jeden Urlaub in der Schweiz verbracht. 😀
    105 11 Melden
    • Abel Emini 10.08.2017 13:10
      Highlight Wann kommt ihr wieder?
      1 0 Melden
    • DerTaran 10.08.2017 14:15
      Highlight Na ja, jetzt bin ich Schweizer und lebe in der Schweiz. Remigriert sozusagen.
      2 0 Melden
  • naitsabeS 08.08.2017 14:13
    Highlight Spannender Artikel, Danke dafür
    75 23 Melden
  • miro1604 08.08.2017 14:05
    Highlight Scheint eine interessante Serie zu werden, jedoch kann man nicht wirklich behaupten, dass Kosovo in "schweizer" Hand ist.
    36 30 Melden
    • dechloisu 08.08.2017 14:32
      Highlight Wenn man die wirtschaftliche Abhängigkeit bedenkt ist es schon nicht so abwägig.
      So finde ich zumindest.
      52 8 Melden
    • wasylon 08.08.2017 15:24
      Highlight Kosovo als Satellitenstaat der Schweiz?
      32 14 Melden
    • Knox420 08.08.2017 15:39
      Highlight Kosovo der unsichtbare 27. Kanton?
      56 19 Melden
    • Juliet Bravo 08.08.2017 17:47
      Highlight Wird Zeit für 2 Ständeräte! Mehr als beide Appenzell zusammen😉
      26 15 Melden
    • Lichtblau 08.08.2017 23:02
      Highlight Schöner Einstieg in die Themenwoche. Mein Interesse an der Ländern & Leuten haben ja die witzigen Beiträge von Ludmila Balkanovic "angespitzt", offenbar alles gesellige Anarchos vor dem Herrn, Männlein wie Weiblein. Sympathisch. Dann aber geht's hier in den Kommentaren nahtlos weiter zu Hardcorethemen wie Organhandel (!) und Zwangsheirat, offenbar von Insidern geschrieben. Hmm. Da ist man als Leser ohne direkten Bezug schon ein bisschen hin- und hergerissen.
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    • illuzion 09.08.2017 05:31
      Highlight eher ist die schweiz in "kosovarischen" händen :-)
      4 1 Melden
    • redeye70 10.08.2017 16:45
      Highlight @illuzion Trifft im Fussball doch schon ziemlich zu 😉👍🏻
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