International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Gruppenbild auf dem roten Platz: Die von Putin eingeladenen jungen Journalistinnen und Journalisten. bild: alexander kolchin/rossotrudnichestvo

Moskau einfach: Wie Putin versucht, Schweizer Journalisten zu beeinflussen

Auf Einladung der russischen Regierung lernten unsere Reporter in Moskau, westlichen Mainstream-Medien zu misstrauen.

Dennis Bühler und Antonio Fumagalli, Moskau / aargauer zeitung



Diese Geschichte beginnt mit einem mysteriösen Anruf aufs Handy. «Du kennst mich nicht. Ich kenne dich nicht. Aber ich habe dich gegoogelt», sagt die Männerstimme auf Englisch. Andrej stellt sich als Mitarbeiter der russischen Botschaft vor. Er habe den Auftrag, zwei junge Schweizer Journalisten für einen viertägigen Workshop in Moskau zu rekrutieren. Weitere Informationen will er nur mündlich geben. «Übermorgen Mittag um 13 Uhr auf dem Bundesplatz.»

Zweieinhalb Wochen später sitzen wir im Airbus A320 der staatlichen russischen Fluggesellschaft Aeroflot. Was uns erwartet, wissen wir nur ansatzweise. Das Image seines Landes sei schlecht, hatte Andrej gesagt, der uns mit Aktentasche und suchendem Blick vor der Schweizerischen Nationalbank erwartet hatte. Weshalb, könne er sich auch nicht erklären. Jedenfalls wolle uns seine Regierung «die andere Seite» zeigen. Er sollte recht behalten.

«Putin macht die Stadt schöner»

«Moskau ist die schönste Stadt der Welt», sagt die Reiseführerin, die uns gemeinsam mit 29 anderen Journalisten im Alter zwischen 25 und 35 Jahren an der Basilius-Kathedrale, den Kreml-Mauern und dem Lenin-Mausoleum vorbei zum Auferstehungstor am Ende des Roten Platzes führt. «Und Präsident Putin macht unsere Stadt noch schöner.» Von unseren neuen Kolleginnen und Kollegen widerspricht niemand. Sie kommen aus 18 verschiedenen Ländern, von A wie Algerien bis S wie Syrien – aus Westeuropa sind ausser uns nur zwei dänische Radiojournalisten dabei. Wie uns bezahlt die russische Regierung auch allen anderen die komplette Reise. Wie wir haben sie sich weder zu einer Berichterstattung noch zu sonst etwas verpflichtet. Und wie wir wissen die meisten von ihnen nicht, weshalb sie ausgewählt worden sind.

Haben wir in der Vergangenheit auffallend positiv über Russland berichtet? Gelten wir der russischen Botschaft in Bern als Putin-Versteher? Oder wollen sie uns bekehren? Unsere Fragen bleiben unbeantwortet. Andrej hatte nur gesagt, dass man ihn beauftragt habe, keine Auslandredaktoren zu rekrutieren, weil deren Bild von Russland in aller Regel negativ und festgefahren sei.

Nach der Touristentour werden wir ins Herz des russischen Medienapparats geführt. Die Nachrichtenagentur Sputnik nimmt für sich in Anspruch, über Themen zu berichten, die andere verschweigen. Auf Englisch klingt das noch knackiger: «Sputnik – telling the untold.» Von 130 Standorten in 34 Ländern informieren die Agentur und die zugehörigen Radiokanäle in 30 Sprachen, darunter auch auf Deutsch. «Klar machen wir Propaganda», sagt Anton Anisimov, der Auslandchef von Sputnik. «Aber glaubt ihr ernsthaft, die Nachrichtenagenturen Reuters und AP und die international ausgerichteten Medienmarken BBC, CNN, Al-Jazeera und Deutsche Welle würden objektiv berichten?»

Image

Die Kommandozentrale von «Sputnik». bild: alexander kolchin/rossotrudnichestvo

Wladimir Putin höchstpersönlich veranlasste die Gründung von Sputniks Mutterkonzern, Rossija Sewodnja («Russland Heute»), im Dezember 2013. Ein paar Monate später beförderte der Präsident den Medienkonzern – wie die Rüstungsfirma Kalaschnikow – in die Gilde der Unternehmen mit «strategischer Bedeutung für die Verteidigungsfähigkeit und Sicherheit des Staates sowie für den Schutz der Moral, der Gesundheit, der Rechte und legitimen Interessen der Bürger». Sein Ziel: Sputnik und der ebenfalls weltweit operierende TV-Sender RT (Russia Today) sollten das «angelsächsische Monopol in der globalen Informationsverteilung brechen».

Kurzinterview mit Natalia Eremina, Stellvertretende Leiterin der humanitären Zusammenarbeit und Jugendpolitik der Organisation Rossotrudnichestvo Video: az/antonio fumagalli

«Schutzschild des Vaterlands»

Versuchten die international operierenden staatlichen russischen Medien früher, mit positiven Nachrichten aus Russland ein positives Bild ihres Landes zu vermitteln, vollzogen sie auf Geheiss des Kremls nach dem Georgien-Krieg 2008 eine Kehrtwende: Statt das eigene Land schönzufärben, wandten sie sich nun dem Ausland zu. Seither ist russische Innenpolitik nur noch selten Thema. Stattdessen berichten die Journalisten von Sputnik und RT, die in aller Regel gar keine Russen sind, über die Politik der Zielländer.

«In gewisser Weise sind wir der Schutzschild unseres Vaterlandes.»

Dmitrij Kisseljow

An der Spitze von Rossija Sewodnja steht mit Dmitrij Kisseljow der einzige russische Journalist, der im Rahmen der Krim-Krise auf die auch von der Schweiz mitgetragene EU-Sanktionsliste gesetzt wurde. Seit zweieinhalb Jahren sind ihm Reisen nach Europa untersagt, weil er «eine zentrale Figur der Regierungspropaganda» sei, wie es in der Begründung Brüssels heisst. Wie sein Auslandchef Anisimov hält Kisseljow Objektivität für einen Mythos. «Mit unserer Arbeit verteidigen wir uns gegen die Lügen des Westens», sagt der 62-Jährige. «In gewisser Weise sind wir der Schutzschild unseres Vaterlandes.»

Image

Die Nachrichtenredaktion «Sputnik». bild: alexander kolchin/rossotrudnichestvo

«Wahrheit gibt es nicht»

Uns Nachwuchsjournalisten aus aller Welt wird im Hauptquartier von Rossija Sewodnja eine Aufgabe gestellt: Auf Newsportalen sollen wir vergleichen, wie russische und wie westliche Medien in den vergangenen Wochen über die Kriegshandlungen im syrischen Aleppo und in der irakischen Stadt Mossul berichteten. Besonderes Augenmerk sollen wir dabei auf die Quellen legen, die einem Artikel zugrunde liegen, und auf die Frage, ob lediglich eine einzige oder ob mehrere Sichtweisen präsentiert werden. Schnell zeigt sich: Während sich Sputnik, RT und weitere englischsprachige russische Medien primär auf Angaben der eigenen Regierung stützen, zitieren westliche Nachrichtenagenturen und Qualitätszeitungen primär US-amerikanische Sprecher und Experten. Das Fazit unserer Kursleiter: Objektivität und Wahrheit gibt es nicht, weil jede Information immer von einem Absender mit Eigeninteressen stammt und gefiltert weitergereicht wird.

«Sputnik Journalism Workshop» – Eindrücke der Medienreise nach Moskau. Video: az/antonio fumagalli

Entsprechend geht es weder der russischen Regierung noch den russischen Medien darum, einen mit dem Westen ausgetragenen Kampf um die Wahrheit zu gewinnen. Stattdessen wollen sie Zweifel säen, wollen sie den Glauben an die Möglichkeit, es gäbe eine Wahrheit, zersetzen. Das Kalkül: Wenn niemand mehr glaubwürdig ist und nichts mehr Bestand hat, steigt die Verunsicherung der Bürger in den westlichen Ländern – und das Vertrauen in die Regierungen sinkt. Konsequenterweise verstärkte Sputnik jüngst seine Aktivitäten in Ländern wie Serbien und Polen, in denen die Demokratie in eine Krise geraten ist. Konsequenterweise unterstützten russische Medien, Politiker und Hacker die Kandidatur Donald Trumps fürs US-Präsidium und freuen sich nun lauthals über seinen Sieg. Konsequenterweise unterstützt Russland den französischen Front National von Marine Le Pen mit Millionen-Beiträgen.

Im Westen fällt die russische Strategie auf fruchtbaren Boden. Überall befinden sich die Medien in einer Vertrauenskrise. In Deutschland etwa stimmten vor einem Jahr in einer repräsentativen Umfrage 44 Prozent der Aussage zu, die «von oben gesteuerten Medien» würden «nur geschönte und unzutreffende Meldungen» verbreiten. Die Überzeugung, die «Lügenpresse» verschweige die Wahrheit, ist Mainstream geworden – und beinahe mehrheitsfähig.

Auch bei uns Jungjournalisten wächst während des Workshops die Verunsicherung. Warum stützen die westlichen Medien ihre Berichte nur auf ihre Regierungen, wieso lassen sie ausschliesslich westliche Experten zu Wort kommen? Hat diese Einseitigkeit System oder haben unsere russischen Kursleiter bloss ein perfektes Beispiel gewählt, weil Journalismus in unüberblickbaren Kriegssituationen wie in Aleppo und Mossul fast nur «embedded» – sprich im Schutze einer Armee – betrieben werden kann und so notgedrungen einen Blickwinkel einnimmt? «Das ist ein Informationskrieg», warnte der litauische Aussenminister Linas Linkevičius vor anderthalb Jahren. «Und wir verlieren ihn.» (aargauerzeitung.ch)

Umfrage

Befinden wir uns in einem Propagandakrieg mit Russland?

  • Abstimmen

1,088 Votes zu: Befinden wir uns in einem Propagandakrieg mit Russland?

  • 65%Ja
  • 10%Nein
  • 25%Ich möchte nur die Antwort sehen.

So tickt Putin – privat wie politisch

Das könnte dich auch interessieren:

Jetzt legt sich Trump auch noch mit dem Militär an – mit unschönen Folgen

Link to Article

So wird Heidi Z'graggen von der Outsiderin zur Bundesrätin

Link to Article

Es ist Winterpause – auf diese 13 Dinge dürfen sich Amateur-Fussballer wieder freuen

Link to Article

Berner Schreiner packt aus: So wurde ich zum SVP-Model

Link to Article

21 lustige Fails gegen die pure Verzweiflung am Arbeitsplatz

Link to Article

So reagiert das Internet auf Trumps «Finnland-machts-besser»-Vergleich

Link to Article

Der Sexgeschichten-König, der mich in der Suite erobert

Link to Article

«Red Dead Redemption 2» – eine riesige, wunderschöne Enttäuschung  

Link to Article

18 Tinder-Profile, die ein BISSCHEN zu ehrlich sind 😳

Link to Article

Jüngste Demokratin kommt im Kongress an – und wird sogleich kritisiert wegen ihres Outfits

Link to Article

11 Momente, in denen das Karma sofort zurückgeschlagen hat

Link to Article

Facebooks schmutziges Geheimnis – Zuckerberg und Co. behaupten, sie wussten von nichts

Link to Article

Trump ist sauer – und zwar so was von!

Link to Article

Was du über die Bauernfängerei «Initiative Q» wissen musst

Link to Article

Wer sind die SVP-Models, die für die Selbstbestimmungs-Initiative den Kopf hinhalten?

Link to Article

Diese 16 Bilder zeigen, wie blöd unsere Gesellschaft doch manchmal ist

Link to Article

Wenn Teenager illegale Nackt-Selfies verschicken – das steckt dahinter

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

119
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 18.11.2016 09:18
    Highlight Highlight Ich habe selber während einer Informationsreise in Polen während dem Kriegsrecht Bekanntschaft gemacht mit der Ostblock-Propaganda.
    Damals versuchten uns einflussreiche Parteileute, einen funktionierenden Sozialismus vorzugaukeln und setzten uns immer wieder reich gedeckte Fleischplatten vor.
    Aber wir sahen natürlich auch die düstere Realität, den Mangel und eine bleierne Schwere, die über allem lag.
    Zugleich wärmte die Herzlichkeit gewisser Menschen, die sich nicht kleinkriegen liessen, unser Herz!
    Heute versuchen sie gar nicht mehr, etwas vorzuspielen.
    "Es ist halt so verlogen." sagen sie...
    13 3 Melden
  • The oder ich 18.11.2016 08:56
    Highlight Highlight Die Analogien zur Sowjetzeit - in der ich aufgewachsen bin - sind frappierend (kein Wunder bei der Vorbildung des russischen Präsidenten), und wir können nur hoffen, dass der nächste US-Präsident nicht auf diese Desinformations-/Whataboutism-Kampagnen hereinfällt.

    Eins ist sicher: Putin ist schlauer als Trump.
    User Image
    10 3 Melden
  • Wilhelm Dingo 18.11.2016 08:40
    Highlight Highlight Der Bericht gefällt mir. Er zeigt die Absichten der Russen auf, diese machen ja auch kein Geheimnis drum. Leider denken die 'westlichen Medien' sie seien besser.
    7 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.11.2016 11:08
      Highlight Highlight Sind sie auch.
      11 15 Melden
    • Maett 18.11.2016 11:28
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: absolut nicht. Sie vertreten nur andere Interessen.
      10 12 Melden
    • SemperFi 18.11.2016 12:04
      Highlight Highlight @Maett: Mit Sicherheit sind sie besser. Oder kennen Sie in Europa ein nennenswertes Blatt das unter staatlicher Kontrolle steht und sich als Schutzschild des Vaterlands anpreist? Wer Propaganda nicht mal erkennt, wenn sie die Maske fallen lässt, hat wohl schon ein Wahrnehmungsproblem.
      11 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheDan 18.11.2016 07:06
    Highlight Highlight Dass Nachrichtenagenturen auf beiden Seiten ihre Berichterstattung durch geschickte Auswahl, Interpretation und politische Einfärbung zu Propaganda verkommen lassen ist aufgrund ihres Machthungers logisch. Dass aber sogar Schweizer Staatsmedien einseitig, unvollständig und beeinflussend berichten finde ich echt traurig und unverständlich. In einer Studie wurde die Berichterstattung eines Ereignisses in Syrien untersucht und ausgewertet. Resultat erschreckend!!!

    https://swisspropaganda.wordpress.com/srf-propaganda-analyse/
    9 9 Melden
    • Aged 18.11.2016 11:06
      Highlight Highlight Wie gehabt fehlt der Autor (Name), den Disclaimer dürften Sie verpasst haben. Gutes Beispiel von Mix zwischen Wahr und Unwahr.
      Ich würde "unbekannte" Blogs meiden.
      7 1 Melden
    • TheDan 18.11.2016 16:01
      Highlight Highlight Kannst du abgesehen vom fehlenden Autor/Disclaimer auch etwas zum Inhalt sagen? Mir persönlich ist der Inhalt wichtiger als die Verpackung. Aber heutzutage ist das Leben halt viel leichter nur den Autor und den Titel zu lesen um dann zu behaupten dass der Inhalt falsch ist.
      1 0 Melden
    • Aged 18.11.2016 17:22
      Highlight Highlight TheDan: Autor ist natürlich wichtig, um zu sehen, was sonst noch publiziert wurde. Auch für Cross-Checks. Zudem, wenn sich jemand soviel Aufwand macht und bedeckt bleibt. Warum wohl.

      Disclaimer: da schützen sich viele vor sich selbt. "Verschwörungsseiten" haben in einer Ecke den Text, dass sie mit dem Inhalt nichts zu tun haben, oder ähnlich.
      Ihre Seite hat u a im Disclaimer dies:
      "Dennoch übernimmt der Anbieter dieser Webseite keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Seiten und Inhalte. Jegliche Haftungsansprüche infolge direkter oder ........".
      1 0 Melden
  • Echo der Zeit 17.11.2016 20:53
    Highlight Highlight Ja was - «Klar machen wir Propaganda», sagt Anton Anisimov, der Auslandchef von Sputnik. «Aber glaubt ihr ernsthaft, die Nachrichtenagenturen Reuters und AP und die international ausgerichteten Medienmarken BBC, CNN, Al-Jazeera und Deutsche Welle würden objektiv berichten?» - Genau ist alles Müll und sein Sputnik TV kommt auch gleich auf den Müll - wen ers ja schon selber sagt - so ein Trottel.
    14 20 Melden
    • rodolofo 18.11.2016 09:26
      Highlight Highlight Das ist die neue Taktik der Neosowjetischen "Prawda" (Russisches Wort für Wahrheit):
      Sie nennt sich offensiv "Nje Prawda" (Nicht wahr) und ist wenigstens in dieser Beziehung ehrlich.
      Und sie geht noch weiter, indem sie sagt: "Auch alle anderen Medien produzieren nichts weiter, als Propaganda!"
      Und genau hier liegen diese rührigen Russen gründlich daneben, denn nur weil ich selber ein Schweinehund bin, heisst das noch lange nicht, dass alle anderen Menschen ebenfalls Schweinehunde sind!
      Im Gegenteil! Es gibt sehr viele wunderbare Menschen, nur wird sie ein Schweinehund niemals kennenlernen...
      10 4 Melden
    • Maett 18.11.2016 12:43
      Highlight Highlight @rodolofo: natürlich produzieren andere Medien Propaganda.

      Russische Staatsmedien berichten im Interesse des Staates Russland.

      Westliche Medien berichten im Interesse des Mammon. Uns werden penetrant über Jahre und über sämtliche Medienkanäle diverser Länder (da alles über dieselben Agenturen läuft) Dinge wie TTIP, gewisse Kriege, Clinton, die Energiewende und so weiter als was Gutes verkauft, in dem versucht wird, Menschen möglichst emotional an diese Themen zu binden.

      Hinter all dem stehen aber Lobbys, die massiv profitieren. Es geht nicht um Bürger oder Freiheit, sondern um Geld.
      6 5 Melden
    • rodolofo 18.11.2016 12:56
      Highlight Highlight @ Maett
      Ich gebe Dir teilweise recht, wenn es um die unzähligen, aber im Grunde immer gleichen Privaten Schrottmedien geht, die (ganz ähnlich wie Donald Trump) das senden, was ihre Kundschaft sehen und hören will. (Anti-Autoritäres Prinzip)
      In Russland ist es genau umgekehrt:
      Putin's Regierung bestimmt, was die Leute sehen und hören sollen. (Autoritäres Prinzip)
      Bei uns in Europa haben wir aber noch Öffentlich-Rechtliche, Gebührenfinanzierte Sender, die einen staatspolitisch enorm wichtigen "Service Public" bieten, sowie einer professionellen Qualität verpflichtete Medien, wie z.B. den "Tagi".
      8 2 Melden
  • Arthur (1) 17.11.2016 12:11
    Highlight Highlight Wow was für ein ambivalentes Ende des Artikels. Was heisst Mission accomplished auf Russisch? Nichtregierungsorganisationen sind übrigens in westlichen Medien neben Regierungen eine wichtige unabhängige Quelle, welche in Russland aus diesem Grund zum Schweigen gebracht werden.
    44 13 Melden
  • Flexon 17.11.2016 11:57
    Highlight Highlight Ich denke der Unterschied zwischen den grossen RU-Medien und unseren westlichen Medien ist einfach am Beispiel Schweiz zu erklären:

    Wären NZZ, SRF, Weltwoche, BaZ, Tagi und Watson dem Bundesrat unterstellt und würden seine Sicht auf die Schweiz und die Welt repräsentieren: wem würde das gefallen.

    So ungefähr ist es aber in Russland.

    Über Wahrheit oder Propaganda zu diskutieren ist vor diesem Hintergrund eigentlich absurd. Darauf würden wir uns in der CH nie und nimmer einlassen.

    Russland versucht uns seinen Medienapparat als Meinungsvielfalt zu verkaufen. Er ist pure Gewalt.



    62 19 Melden
    • Andi B. 18.11.2016 01:28
      Highlight Highlight Stimmt schon, aber Achtung. NZZ, Weltwoche, BaZ, Tagi und Watson gehören schlussendlich alle auch Medienagglomeraten an. Ob auf diese Art mit dem ganzen Spardruck noch qualitativ hochstehender Journalismus produziert wird ist fragwürdig. Und speziell die US-Medienkonzerne scheinen sich vom unabhängigen Journalismus schon längst verabschiedet zu haben, siehe Berichterstattung zum Irakkrieg und auch aktuell zu Syrien (Wer begann zuerst, von aussen zu intervenieren?).
      6 1 Melden
    • rodolofo 18.11.2016 09:36
      Highlight Highlight Wir beobachten hier das Phänomen, dass die umregulierte "Freie" Marktwirtschaft (sie ist ja nur frei für diejenigen, die sie sich auch leisten können...) sich über den gnadenlosen Wettbewerb und den Rendite-Druck (sharholder-value) zwangsläufig in Richtung "Monopol-Kapitalismus" entwickelt, in dem wenige Global tätige Konzerne die Wirtschaft kontrollieren, und damit auch die Privaten Medien.
      Der Monopolkapitalismus Westlicher Prägung sieht dem Östlich geprägten "Staatskapitalismus" immer ähnlicher.
      Es kommt zu einer Angleichung der Systeme, die miteinander einen "Spiegelkampf" ausfechten...
      2 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.11.2016 15:52
      Highlight Highlight Diese Analyse ist derart unvollständig, dass die Schlussfolgerung zwangsläufig falsch herauskommen muss.
      2 1 Melden
  • Dä Brändon 17.11.2016 11:50
    Highlight Highlight Das wird in Europa und USA schon seit Jahren gemacht (in der Schweiz z.b die HSG), also bitte tut nicht so überrascht.
    53 39 Melden
    • Walter Sahli 17.11.2016 12:33
      Highlight Highlight Das ist ein weltweites Phänomen und hat nichts mit der Region zu tun, sondern damit, dass alle Mächtigen die Medien kontrollieren wollen.
      28 3 Melden
    • R&B 17.11.2016 12:56
      Highlight Highlight @Dä Brändon: Stimmt gar nicht. Ich habe an der HSG studiert und Sie würden staunen, wie viel Soziales an der Uni doziert wird. Da würde es SVP- und FDP-Politikern schlecht werden.
      26 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.11.2016 17:37
      Highlight Highlight Was denn @ Brandon?
      10 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 17.11.2016 11:38
    Highlight Highlight für mich der grosse Unterschied bei der ganzen Sache, ganz kurz und vereinfacht zusammengefasst: In Russland werden Menschenrechte und Meinungsfreiheit mit Füssen getreten - im Westen nicht.
    68 52 Melden
    • Raphael Stein 17.11.2016 12:06
      Highlight Highlight Unterschied? Was für eine Missinformation:
      - Afghanistan
      - Irak
      - Lybien
      - USA
      - Katar
      - Saudiarabien
      - Ukraine
      - Palästina

      überall dulden wir "Westler" dass Menschenrechte mit Füssen getreten werden und entsenden Waffen, die Liste ist einiges länger.

      Um einen Meinung zu finden, brauchen sie ein gesamtes Spektrum. Einfach so drauflos behaupten liegt heute nicht mehr drin.
      35 21 Melden
    • cerritus 17.11.2016 12:16
      Highlight Highlight Also die USA ist ja DER Westen, du knst mir nicht sagen das die sich für Menschenrechte einsetzen geschweige den Pressefreiheit...
      20 8 Melden
    • Dä Brändon 17.11.2016 12:35
      Highlight Highlight Der Westen machts aberim Ausland
      11 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 17.11.2016 11:12
    Highlight Highlight Ich glaube die News und Informationsindustrie nimmt sich zu wichtig. Jeder kann davon ausgehen, dass er von welcher Regierung oder Newsagentur auch immer, nur subjektive Infos erhält. Ein Grundmisstrauen ist notwendig. Aber wer sind die Adressaten. Spielt es eine Rolle, was ich von Russland halte, wohl kaum, deshalb ist mir auch deren Propaganda wurscht. Interessiert mich SRF Tagesschau? Immer weniger. Jahrzehntelang Gebrabbel über Israel, das wurde abgelöst durch Syrien. Who cares. Westliche Medien berichten auf dem linken Auge blind und missionarisch. Daran soll nun Russland schuld sein?
    22 40 Melden
  • R&B 17.11.2016 11:10
    Highlight Highlight Schön, wie dieser Artikel aufzeigt, wie Putin Meinungen manipuliert und den Westen destabilisieren will. Ein kranker Mensch!
    Westliche Medien vertrauen Nachrichten von westlichen Regierungen, weil diese auch gefahrlos hinterfragt werden können. Westliche Politiker wissen, dass manipulierte Berichte an Medien die Wiederwahl kosten würde. Daher halten sich westliche Regierungen daran, wahrheitsnahe Infos an die Medien zu geben.
    43 51 Melden
    • Walter Sahli 17.11.2016 12:36
      Highlight Highlight Das ist mir jetzt zu schönfärberisch. Westliche Politiker lügen genauso in der Weltgeschichte rum, wie alle anderen Politiker auch...und der Masse ist es schnurzegal - sie wählt die Typen trotzdem (s. Bush und die MVW im Irak, s. Trump, s. Glarner usw.)
      28 2 Melden
    • D(r)ummer 17.11.2016 12:47
      Highlight Highlight Stimme dir zu. Nur, nüchtern gefragt.
      Welches System ist besser?
      Das destabilisierende... oder das andere, welches Stabilisierung nicht zu Stande bringt (will?)?
      Ich finde beides nicht gut.
      Es hängt ja so viel zusammen...
      5 1 Melden
    • R&B 18.11.2016 08:23
      Highlight Highlight @Walter Sahli: Masse? Falsch! In der Schweiz lassen sich 30% gerne belügen. Die restlichen 70% nicht. In den USA wussten die Bürger, die Trump gewählt haben, dass er lügt. Sie wollten ein Zeichen setzen, dass sie mit der Politik der alten Parteien nicht mehr zufrieden sind.
      3 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 17.11.2016 11:06
    Highlight Highlight Putin hat natürlich völlig recht (ohne dass ich ein besonderer Fan von ihm wäre). Wir sind komplett amerikanisiert und lesen und glauben primär das, was aus den USA kommt. Nucht wahr? Aha, dann sucht doch mal in Zukunft die Quellen der ganzen Zeitungsartikel auf. AP etc. sind omnidominant!
    Hier ein Obamajugendbilder (wie hääärzig), da Clinton an einer Wohltätigkeitsveranstaltung, bisschen Assadbäsching dort. Excüse, aber das ist alles hochgradig eingefärbt, oft verläumderisch und propagandistisch.
    Deshalb würde ich gerne 50% AP und 50% Sputnik-Artikel haben.
    48 44 Melden
    • TheCloud 17.11.2016 12:54
      Highlight Highlight AP sind omnidominant? So einen Quatsch. Das gilt wohl bei den Gratis Schrottblättchen die du liest. Versuch Mal eine Zeitung zu lesen, dann wirst du den Unterschied sofort feststellen.
      26 12 Melden
    • R&B 17.11.2016 12:58
      Highlight Highlight @blaubar: ja ja... Und wie steht es schon wieder mit den Menschenrechten und der Medienfreiheit in Putin-Land? Wie heissen schon wieder die Putin-kritischen Journalisten, die ermordet wurden?
      24 21 Melden
    • hamurabi 17.11.2016 13:05
      Highlight Highlight Word!
      4 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 17.11.2016 11:06
    Highlight Highlight Unsere Väter haben einfach die Tageszeitung gelesen und fertig war. Einige bemühten sich sogar mehr Informationen zu beschaffen.
    Propoganda wird seit der Niederschrift der Bibel gemacht, was soll sich da in der digitalten Welt den auch ändern.
    Da ist es doch erfrischend zu lesen wenn sich zwei junge Journis in Moskau vorführen lassen, wie jede Interessengruppe arbeitet. Es bleibt dem Medienkonsumenten nichts anderes übrig als sich selber zu informieren. Das geht in der digitalen Welt doch schon recht ordentlich. Sofern man etwas Zeit aufwendet.
    35 3 Melden
    • Bronko 17.11.2016 15:09
      Highlight Highlight So ist es. Es gibt keine wertfreie und neutrale Berichterstattung. Ein Text ist nie 100% objektiv, abgesehen vielleicht von irgendwelchen technischen Aufzeichnungen.

      Darum quasi einfach die richtige Lesebrille aufsetzen: Zusammenhänge in grösserem Kontext betrachten und sich immer der möglichen politischen/kommerziellen Tendenzen bzw. Strategien der Akteure, Informanten und Publizisten bewusst sein.

      Dies kann durchaus erstaunlich grossen Unterhaltungswert haben, ganz ohne Verschwörungstheoretik.

      Watch this:


      Play Icon
      17 2 Melden
    • (M)eine Meinung 18.11.2016 02:02
      Highlight Highlight Jop - dieses Video der Anstalt (das von gewissen Personen verbieten wollte --> siehe google) wird wohl ein Klassiker werden.
      5 0 Melden
    • Bronko 18.11.2016 12:02
      Highlight Highlight Hoffentlich. Diese Infos über die propagandistischen Machenschaften der traditionellen Schweizer Presse (z.B. NZZ) gehört auch noch auf den Radar der Allgemeinbildung/Aufklärung:

      https://swisspropaganda.wordpress.com/

      ...von wegen unabhängige Berichterstattung!
      2 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rundumeli 17.11.2016 11:01
    Highlight Highlight spannender ansatz mit diesem offenherzigen bericht von der russischen informationsfront ...nur leider hört der bericht grad auf, wo er anfangt, spannend zu werden !

    - wie war die dynamik diese multikulturellen journalisten-haufens, wie wurde am abend "unterhalten", wie reagierte (interview) etwas der syrische journalist auf diese charme-offensive ?

    - gern gesehen wär auch ein link zu artikeln der anderen mitreisenden jung-journis in ihren heimischen medien ... google translated

    - von der watson it-abteilung würd ich gern wissen, wie viele likes aus russischer provenienz stammen ;-) ?


    60 2 Melden
  • saukaibli 17.11.2016 10:40
    Highlight Highlight Es stimmt wohl schon, dass die westlichen Medienmultis wie Reuters und co. nicht wirklich vertrauenswürdig und neutral sind bei vielen Dingen. Aber macht dies die russischen Medien glaubhafter? Ich würde dies mal mit 100%iger Sicherheit verneinen.
    57 6 Melden
  • Einfache Meinung 17.11.2016 10:30
    Highlight Highlight Lügen haben bekanntlich kurze Beine.
    5 5 Melden
    • Beobachter24 17.11.2016 11:10
      Highlight Highlight stimmt. hüben wie drüben
      14 4 Melden
  • Almos Talented 17.11.2016 10:27
    Highlight Highlight Im westen findet man genügend Medien, welche andere Sichtweisen vertreten. Klar hat es in jedem Land eine gewisse Tendenz der Berichterstattung. Doch jeder hat die Möglichkeit, an kritische Beiträge ranzukommen oder selbst zu verfassen.
    In der Baz folgt auf diesen Artikel noch ein Interview mit einem russischen Journalisten, welcher sich als kritischer Schreiberling sieht. Er bestätigen, dass dieses Angebot an vielfältigen öffentlichen Meinungen in Russland nicht besteht.
    47 7 Melden
  • bebby 17.11.2016 10:27
    Highlight Highlight Es gibt schon einen Unterschied zwischen russischen und westlichen Medien. Die Russischen machen gezielt Propaganda (sind auch dafür bezahlt) und die Westlichen hingegen sind völlig agnostisch, denn schliesslich werden sie nach Anzahl clicks bezahlt.
    Das sieht man sehr schön an der Berichterstattung über Trump: Zuerst negativ und jetzt eher positiv, da man damit vermutlich mehr verdient (wer will schon mit loosers rumhängen). Wo ist das Rückgrad?
    28 11 Melden
    • blaubar 17.11.2016 11:15
      Highlight Highlight Das stimmt eher nicht. Die Meldungen sind immer Pro-USA. Und zwar deutlich. (wollen wir mal eine Analyse von heutigen AP-Artikeln machen?)
      Im Fall von Trump ist das ja eben etwas schwieriger...
      13 32 Melden
    • saukaibli 17.11.2016 12:19
      Highlight Highlight @blaubar: Die Schweizer Staatsmedien berichten fast ausschliesslich pro-USA, aber es gibt zum Glück noch ganz viele andere Inforationsmöglichkeiten bei uns.
      6 17 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.11.2016 17:45
      Highlight Highlight Und sobald Sie eine Inhaltsanalyse über Berichte zu den USA in den westlichen Medien vorlegen, können wir weiter Diskutieren @ blaubar.

      Haben Sie nicht zur Hand? Aufgrund wovon machen Sie denn ihre Aussage?

      Btw. was heisst eigentlich pro USA?

      14 7 Melden
  • Hexentanz 17.11.2016 10:09
    Highlight Highlight Es ist schon eine Tatsache, dass in den Medien zu wenig Objektiv und zu viel "rosig" berichtet wird, wie ich finde..

    Man nehme die Durchsetzungsinitiative als Beispiel, ihr erinnert euch sicher an die Titelseite.. Jetzt Trump mit Resultat Schredderaktion im Büro...

    Kein Vorwurf hier, aber einfach als Beispiel. Viele westliche Medien sind voreingenommen und die "politische Korrektheit" so Vorgeschrieben, dass die meisten Revoluzzer schnell denunziert werden.

    Wenn dann noch ein staatlich organisiertes Big-Media wie Sputnik kommt, sehen die dezentralen Medien hier halt chancenlos aus.
    14 16 Melden
    • rabatt13 17.11.2016 11:51
      Highlight Highlight falls clinton gewählt worden wäre, hätte man die trumpartikel geschreddert. es werden artikel für beide resultate vorbereitet (wie so oft bei wichtigen wahlen/entscheidungen) und hat nichts mit voreingenommenheit zu tun
      17 3 Melden
    • Anded 17.11.2016 12:20
      Highlight Highlight Falsch @rabatt13: "Auch wir haben aufs falsche Pferd gesetzt – jetzt wird Hillary geschreddert" - heisst definitiv was anderes wie "Wir können wie erwartet 50% der vorbereiteten Artikel schreddern, jetzt sind es leider die von Hillary."
      2 2 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 17.11.2016 10:09
    Highlight Highlight Interessanter Bericht,
    "Warum stützen die westlichen Medien ihre Berichte nur auf ihre Regierungen, wieso lassen sie ausschliesslich westliche Experten zu Wort kommen? Hat diese Einseitigkeit System oder haben unsere russischen Kursleiter bloss ein perfektes Beispiel gewählt"

    Das sind tatsächlich legitime Fragen die man sich stellen sollte, leider wird man aber zu keinem Ergebnis komm.

    "Konsequenterweise unterstützten russische Medien, Politiker und Hacker"

    Das der Hack auf Russische Hacker zurückführt, ist noch nicht erwiesen!
    16 26 Melden
    • Crecas 17.11.2016 11:02
      Highlight Highlight 16 verschiedene Geheimdienste haben gesagy, dass der Hack aus Russland kam.
      24 11 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 17.11.2016 12:20
      Highlight Highlight Quelle?
      6 6 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 17.11.2016 12:21
      Highlight Highlight Etwa die Geheimdienste der NATO Staaten?
      8 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • boeserkeinohrhase 17.11.2016 10:04
    Highlight Highlight Diesen Informationskrieg verlieren wir gerade. Doch warum nur? Was machen die anderen besser?
    27 12 Melden
    • phreko 17.11.2016 10:24
      Highlight Highlight Zweifel säen ist einfacher als die wahrheit beweisen.
      58 6 Melden
    • Träumerei 17.11.2016 11:16
      Highlight Highlight Woher siehst du dass "wir" (wer auch damit gemeint ist) diesen Krieg verlieren? Gegen wenn?
      5 11 Melden
    • Maett 17.11.2016 19:34
      Highlight Highlight @phreko: zu viele Beispiele zeigen, dass auch hier die Wahrheit selten zählt. Russland ist einfach ehrlicher und stellt sich nicht ständig als Feigenblattkandidaten auf, das macht sie etwas glaubwürdiger, wenn auch nicht unbedingt informativer.
      3 3 Melden
  • luca peter 17.11.2016 10:02
    Highlight Highlight
    Play Icon


    Sehr guter Beitrag zum Thema - die zwei Stunden sind gut investiert!!!
    33 16 Melden
    • lilas 17.11.2016 10:43
      Highlight Highlight Daniele Ganser finde ich überhaupt empfehlenswert, sowohl die Vorträge als auch die Bücher
      19 18 Melden
    • allestuetsmerweh 17.11.2016 17:17
      Highlight Highlight Was ich an Ganser nicht mag: Erst sagt er "Seid kritisch", dann bringt er für WTC7 nur gute Argumente für die Sprengungstheorie und macht Argumente für die Feuertheorie lächerlich. Ohne dass ich Experte bin: ich finde Feuer, dann Einsturz plausibel. Das ist doch manipulativ...
      8 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.11.2016 17:48
      Highlight Highlight Ganser ist ein Hochstapler und Manipulator mit Verbindungen zu den Querfrontlern.

      Nicht ernst zu nehmen.
      12 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • hamurabi 17.11.2016 09:57
    Highlight Highlight Kann man so betiteln, ziemlich reisserisch aber... Ob es auch Meldungen zu jedem westeurpäischen Journalisten in transatlantischen think tanks gibt?
    35 15 Melden
    • blaubar 17.11.2016 11:07
      Highlight Highlight das würden die USA nieeeeeeeeeeeee machen. Völlig ausgeschlossen. Die USA sind dich die Guten, gäu.
      10 19 Melden
  • fcsg 17.11.2016 09:47
    Highlight Highlight Naja wenn man sich vor Augen hält wie z.B. RT berichtet, wieso soll man denen dann mehr Glauben als westlichen Medien?
    Ausserdem hat man z.B. beim Abschuss von MH 17 gesehen, wie ernst es die Russen mit der Wahrheit (gefakte Satellitenbilder etc.) nehmen.

    Ich möchte damit nicht sagen, dass westliche Medien nicht beeinflusst sind durch Regierungen. Aber sie sind garantiert nicht vollständig von Regierungen kontrolliert und es gibt durchaus auch regierungskritische Berichterstattung. Das ist in Russland zumindest bei Sputnik und RT vollkommen ausgeschlossen.
    81 17 Melden
    • Ivan der Schreckliche 17.11.2016 10:31
      Highlight Highlight Es gibt ja nicht nur Sputnik und RT?
      6 15 Melden
    • fcsg 17.11.2016 11:33
      Highlight Highlight Richtig, aber von denen war ja im ganzen Artikel nie die Rede.
      9 1 Melden
    • Scenario 17.11.2016 11:38
      Highlight Highlight @fcsg: Der beste Kommentar bis jetzt. In der "westlichen Welt" gibt es wenigstens noch kritische Stimmen. Man sehe die Berichterstattung zum 2. Irakkrieg. In Russland fehlt so etwas komplett. Ich möchte auch nicht damit sagen, dass im Westen alles bestens läuft, jedoch ist die vielfalt bestimmt grösser als in Russland.
      19 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • AJACIED 17.11.2016 09:39
    Highlight Highlight Ja der Westen macht auch Propaganda oh Wunder oh Wunder nur sagen die meisten es seien nur die anderen. Also Russland ect. Mann macht euch eure eigene Meinung und glaubt nicht jeden Bull..
    21 21 Melden
  • maltheser 17.11.2016 09:38
    Highlight Highlight Was stimmt den heute noch zu 100% in den Medien?
    Nicht mal mehr die Landliebe oder das Betty Bossi-Magazin erzählen die Wahrheit.
    Die Aussage, dass Medien unvertrauenswürdig und propagierend ist ebenfalls fragwürdig. Woher weiss man das? Aus eigener Erfahrung?
    15 9 Melden
  • Ivan der Schreckliche 17.11.2016 09:36
    Highlight Highlight Ich glaube nicht per se an die "Lügenpresse", jedoch ist die Entwicklung der westlichen Medien in letzter Zeit meines Erachtens nach eine ziemlich beunruhigende. Immer weniger Medienmogule besitzen grössere Anteile der Medienlandschaft. Beide Seiten berichten sehr oft nicht mehr nach stetem Überprüfen, sondern hauptsachlich um schnell an Klicks zu kommen. Dabei sollte Europa doch eigentlich die Vorreiterrolle einnehmen mit den menschenrechtlichen Hintergrund, doch diese Zeiten sind wohl vorbei.
    41 12 Melden

Journalistinnen küsst man nicht

Stell dir vor, du bist eine junge Journalistin, gehst zu einem Interview und wirst dort auf plumpe Weise angebaggert. Genau das ist mir vor einiger Zeit passiert. Besonders schlimm war für mich aber nicht der Vorfall, sondern was danach passierte. 

Ich sitze auf einem gepolsterten Ledersessel in einem schicken Sitzungszimmer mit Fensterfront und stelle meine Fragen. Mein Gesprächspartner, ein Mann in seinen Dreissigern, ist der Typ Mensch, dem alles gelingt. Er riecht nach Gewinn, Geld und Gier. Er steht Rede und Antwort – schmückt seine Sätze aber in regelmässigen Abständen mit anzüglichen Bemerkungen. Mit der Aussage «Ich bin zwar verheiratet, aber bei Frauen wie dir muss ich aufpassen» erreicht er zwischenzeitlich den …

Artikel lesen
Link to Article