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Der Maischberger-Talk zur Flüchtlingskrise mit (v.l.n.r.) Rolf-Dieter Krause (ARD-Studioleiter Brüssel), Wolfgang Brosbach (CDU-Bundestagsabgeordneter), Moderatorin Sandra Maischberger, Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth, Roger Köppel und Fernsehmoderator Michel Friedmann.
Bild: ard/screenshot watson

Köppel im Maischberger-Talk: «Aber was ist mit der Solidarität gegenüber den Menschen, die schon hier sind?» (Und alle so: «Aaach!»)

ARD hat einmal mehr Roger Köppel zum Maischberger-Talk eingeladen. Der SVP-Nationalratskandidat hatte nicht viel Redezeit. Vielleicht beschränkte er sich deshalb auf die immer gleichen zwei Floskeln.

09.09.15, 04:05 10.09.15, 05:53

Zum Maischberger-Talk «Nationale Egotrips statt Flüchtlingshilfe: Zerbricht die EU?» hatte der deutsche Sender ARD sinnigerweise einen Schweizer eingeladen: Roger Köppel diskutierte an diesem Dienstagabend mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach, der Grünen Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth, Rolf-Dieter Krause (ARD-Studioleiter Brüssel) und Fernsehmoderator und Rechtsanwalt Michel Friedmann über die Flüchtlingskrise.

Während Maischbergers Gäste relativ gemässigt 70 Minuten lang über Rolle und Verantwortung Deutschlands, die gerechte Verteilung der Flüchtlinge auf die EU-Länder, die Verweigerung der osteuropäischen Staaten und die Sicherung von Grenzen diskutierten, versuchte Köppel in seinen wenigen Redeminuten immer wieder, seine Rhetorikmaschine anzuwerfen und typische Scharfmacher-Phrasen zu platzieren.

Doch das funktionierte nicht wirklich. Köppel – von der ARD als Journalist, nicht als SVP-Nationalratskandidat vorgestellt – erhielt erstaunlich wenig Resonanz. Auf einen Ringkampf mit dem Schweizer Underdog liess sich eigentlich nur «Ich-bin-Anwalt»-Friedmann ein. Sonst schien grundsätzlich niemand grossen Wert auf Köppels Einwände zu legen.

Deshalb hier, als Entschädigung für den übersehenen Roger Köppel, alle Rhetorik-Würfe Köppels im Überblick:

1. Die «Das wird man ja wohl noch sagen dürfen»-Floskel

Köppel: «Ich höre in dieser Diskussion sehr polemische Begriffe. Sind denn alle Ungarn, alle Asylkritiker Rechtsextreme, Rassisten? Da machen Sie es sich vermutlich etwas einfach.»

Die Reaktion (Friedmann): «Ich rede nicht von den Ungarn.»

Hahnenkampf: Friedmann (r.) und Köppel.
bild: ard

2. Die «Die Menschen haben Angst»-Floskel

Köppel: «Es gibt da draussen in Europa sehr viele ernsthafte Menschen, die ihre Steuern bezahlen, arbeiten, die haben Angst um ihren Job. Die fragen sich, was haben wird da losgetreten.»

Friedmann: «Es gibt keine Legitimation für Rassismus

3. Die «Die Menschen haben Angst»-Floskel

Köppel: «Die Talkshow-Intellektuellen sagen: ‹Wir können das alles aufnehmen!› Habe ich Sie richtig verstanden, sind diese Leute, die das kritisieren, alles Rassisten?»

Friedmann: «Über Unbehagen muss man den Menschen zugewandt sprechen. Das bedeutet nicht, Ängste zu schüren.»

4. Die «Die Menschen haben Angst»-Floskel

Köppel: «Wir haben Solidaritätspflichten, keine Frage. Aber was komplett ausgeblendet ist, ist die Solidarität mit den Menschen, die bereits hier sind. (...) Ich artikuliere hier einfach weit verbreitete Sorgen.»

Und alle so: «Ach!»

5. Die «Das wird man ja wohl noch sagen dürfen»-Floskel

Köppel: «Wenn ich da zuhöre (...): Jeder, der hier ein kritisches Wort sagt, ist ein Rassist.»

6. Die «Die Menschen haben Angst»-Floskel

Köppel: «Das sind berechtigte Ängste! Wenn wir diese ausblenden, werden wir die Probleme nicht lösen. (...) Sie blenden das aus.»

6. Bonus: Die «Und was machen die anderen?»-Floskel

Köppel: «Wir können nicht ganz Syrien in Europa aufnehmen. Was machen denn die afrikanischen und arabischen Staaten?»

Schützenhilfe erhielt Köppel nur einmal von Talk-Tourist Bosbach, der die Sorgen der Menschen ebenfalls ernst nehmen wollte. Zu Köppels Vorschlag, die Grenzen dichtzumachen und den «Todeskanal Mittelmeer» zu schliessen, gab es eigentlich nur etwas zu sagen: «Wir können nicht verhindern, dass wieder Leichen an unsere Strände gespült werden, auch wenn wir das nicht wollen» (Krause).

Derweil: Twitter-Schlacht!

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Brikne, 20.7.2017
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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 09.09.2015 16:09
    Highlight Ich ärgere mich tierisch darüber, dass ausgerechnet Roger Köppel immer wieder in deutsche Talkshows eingeladen wird. Es bleibt zu hoffen, dass er von den Zuschauern in erster Linie als das erkannt wird, wofür er eingeladen wurde: Nämlich als Provokateur. Und nicht als Schweizer (der er natürlich auch ist). Köppel verkörpert zwar eine relativ starke Minderheit der Schweiz, aber keinesfalls die Allgemeinheit. Er gibt ein miserables Bild unseres Landes ab. Dass er sich als Intellektueller dazu hergibt, Angst- und Scharfmacher-Phrasen ohne jeden Bildungs-Hintergrund zu dreschen, spricht gegen ihn.
    42 28 Melden
    • cassio77 10.09.2015 13:38
      Highlight wieso sollen sie ihn als schwrizer erkennen? köppel ist kein schweizer name, ausser berisha ist auch einer... einzig sein grausames hochdeutsch verrät, dass er einen kleinen bezug zur schweiz hat.
      5 6 Melden
  • Roger Gruber 09.09.2015 13:43
    Highlight Wer den Beitrag gesehen hat, weiss, dass die Darstellung des (anonymen??) Autors von watson so gar nicht stimmt. Köppel erhielt sehr viel Zuspruch, einzig Maischberger und Roth hielten dagegen und wurden von allen Teilnehmern richtiggehend an die Wand argumentiert. Roth war richtig peinlich mit ihrem Gekeife, sogar Maischberger musste sich fremdschämen für deren Rundumschläge. Am besten selber anschauen:
    http://www.ardmediathek.de/tv/Menschen-bei-Maischberger

    Ob dieser Post jetzt wohl durchkommt? Der erste blieb in der Zensur hängen. Ganz übel, watson...
    43 25 Melden
    • Angelo C. 09.09.2015 14:26
      Highlight Habe ich relativ ähnlich erlebt, und es war zu sehen, dass Köppel sogar mehrfach die Zustimmung des CDU-Politikers erntete. Auch andere deutsche Medien haben es offensichtlich differenzierter als WATSON betrachtet :

      http://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/614547/debatte-bei-maischberger-sind-asylkritiker-immer-rassisten
      28 17 Melden
    • wasylon 09.09.2015 17:42
      Highlight Kein Wunder das der Schreiber des anonym bleiben will. Einseitiges SVP/Klöppel bashing auf Watson. Aber vom Artikelaufbau würde ich mal auf Raffaela Roth tippen.
      24 15 Melden
    • _kokolorix 10.09.2015 00:15
      Highlight ähhh, an die Wand argumentiert?
      mit was für argumenten?
      es sind doch immer die gleichen behauptungen, das die flüchtlinge einzig und allein hier sind um unsere grosszügigen sozialleistungen zu missbrauchen und alle nicht integrierbar seien und wir bereits zu den bedrohten arten gehören etc.
      wenn man die zahlen anschaut dann ist das alles lächerlich.
      was flüchtlinge hier erhalten würde jeden sozialfall hier in die flucht schlagen, nicht integrierbar sind vor allem egoisten und rassisten, weil man nie weiss gegen wen sie als nächstes schiessen und die kriminalitätsrate sinkt.
      12 18 Melden
    • wasylon 10.09.2015 00:45
      Highlight @kokolorix Anerkannte Flüchtlinge (Bewilligung B) und Vorläufig Aufgenomme (Ausweis F) haben Anspruch auf ordentliche Sozialhilfe. Also überprüfe mal deine Argumente.....
      15 0 Melden
  • Tubel500 09.09.2015 13:19
    Highlight Und ihr Helden verfasst auch noch jedesmal, wenn bei Köppel die Kravatte krumm sitzt einen Artikel. Der Platz und die Zeit dafür könnte man genauso gut in Hintergrundberichte zum den Wahlen investieren (damit meine ich Themen, nicht "ein weiterer Halbschuh aus der SVP hat mal wieder...")

    Danke.
    17 9 Melden
  • Margi Noser 09.09.2015 12:36
    5 19 Melden
  • hello world 09.09.2015 12:35
    Highlight Die grosse Vielfalt der Argumente lässt an der Intelligenz des guten Herrn zweifeln...
    23 26 Melden
    • Roger Gruber 09.09.2015 16:50
      Highlight Vielleicht sollten Sie mal hören, was Köppel zu sagen hat. Und weniger blind dem vertrauen, was die MSM über ihn schreiben...
      24 13 Melden
    • Alex23 09.09.2015 17:18
      Highlight @Gruber
      Ach, der hat was zu sagen? Warum drischt er dann nur Phrasen? Hebt er sich die richtigen Bonmots für besondere Momente und ein handverlesenes Publikum auf?
      Irgendwie hatte ICH bisher nicht die Gelegenheit in den Genuss seiner Weisheit zu kommen.
      14 14 Melden
    • karl_e 10.09.2015 00:39
      Highlight Gruber: wer oder was ist diese böse MSM??
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 12:26
    Highlight Köppel ist der unsympathischte SVP'ler. Und das will was heissen.
    30 39 Melden
  • Margi Noser 09.09.2015 12:12
    22 33 Melden
  • dä dingsbums 09.09.2015 09:45
    Highlight «Über Unbehagen muss man den Menschen zugewandt sprechen. Das bedeutet nicht, Ängste zu schüren.»

    Sehr schön gesagt.
    69 10 Melden
    • Clandy Clandestin 09.09.2015 23:09
      Highlight vorallem weil Köppel ja auch unverblümt zugab, dass es für die Ängste eigentlich gar keinen reelen Hintergrund gibt. ;)
      7 1 Melden
  • Anded 09.09.2015 09:42
    Highlight Wer zieht sich schon solche Sendungen rein?
    35 18 Melden
    • Azrag 09.09.2015 11:48
      Highlight Twitter-User, damit sie sich über was aufregen können.
      17 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 09:30
    Highlight Schade findet man die Experten nur in den Kommentarzeilen von watson anstatt dort, wo sie wirklich brauchbar wären.
    30 11 Melden
  • Nightghost 09.09.2015 08:55
    Highlight Man kann pro / contra Köppel sein. Von watson erwarte ich mehr, als nur ein Artikel der nur auf Köppelbashing aus ist.
    114 52 Melden
    • Lumpirr01 09.09.2015 10:25
      Highlight Genauso wie die SVP auf das Thema Asyl / Migration / Flüchtlinge fixiert ist beschäft sich WATSON bei der Schweizer Parteienlandschaft fast ausschliesslich mit der SVP. Klar, das gibt von der durchschnittlichen links orientierten WATSON Leserschaft immer ein riesiges Echo und massenweise Likes....................
      75 34 Melden
    • Angelo C. 09.09.2015 12:11
      Highlight Beiden vorgängigen Voten darf man als mehrheitlich neutraler Beobachter zustimmen. Ob man langfristig ein Online-Medium halten kann, das sich die fast ausschliessliche Bekämpfung bürgerlicher Ansichten aufs Panier geschrieben hat, wird sich weisen. Der Tagesanzeiger Zürich lief lange Jahre auf exakt derselben Schiene, wobei er sich seit 2-3 Jahren, und dies sogar unter der Ägide des stark linkslastigen Chefredaktors Res Strehle, erstaunlich viel ausgewogener gibt. Was wohl nicht einfach so, quasi als Naturereignis geschah, sondern handfeste, mutmasslich auch durchaus kommerzielle Gründe hatte.
      31 12 Melden
    • Lumpirr01 09.09.2015 15:32
      Highlight @Angelo C.: Irgendwann möchte natürlich auch Peter Wanner von AZ Medien mit seiner Online - Platform in die schwarzen Zahlen kommen. Er hatte kürzlich angedeutet, dass die Beteiligung auf Watson nicht auf ewige Zeiten gratis sein könne. Das wird dann nicht wenige der heutigen Clientel abspringen lassen. Die heutige rege Beteiligung auf Watson bringt viel Zuversicht, allerdings dürfte die politische Ausrichtung der Clientel doch eher für ein weinendes Auge sorgen............
      18 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 08:05
    Highlight Das "und was machen die afrikanischen und arabischen Staaten?"-Argument ist immer witzig. Kenia hat das grösste Flüchtlingscamp der Welt, Ethiopien, ja sogar Sudan hat trotz Krieg Flüchtlingslager (mit ausländischen Flüchtlingen!). Iran, die Türkei, Libanon, Jordanien, nehmen allesamt unzählige Flüchtlinge auf. Klar gibt es die Golfstaaten, die niemand aufnehmen und teilweise sogar Terror unterstützen (ironischerweise sehen "wir" genau diese Staaten als Verbündete). Gleiches kann man aber von Europa sagen, die Solidarität mit Flüchtlingen beschränkt sich nur auf Nord- und Westeuropa. Kann man auch weltweit sehen, was ist mit China, was mit Indien, den USA? Weshalb nehmen solche bevölkerungsreiche nichtmal symbolisch ein paar tausend Flüchtlinge auf (gerade die USA, wer den Anspruch des global leaders und des reichsten Lands der Welt hat und seit 15 Jahren in der Region Krieg führt, sollte wenigstens mehr als ein paar wenige Flüchtlinge aufnehmen).
    109 15 Melden
    • frankyfourfingers 09.09.2015 09:20
      Highlight -signed
      21 3 Melden
    • pun 09.09.2015 09:55
      Highlight Wenn die USA symbolisch syrische Flüchtlinge aufnimmt, sollten wir in Europa aber auch ein paar illegalen südamerikanischen Gastarbeitern eine Chance geben.
      26 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 10:07
      Highlight die usa nehmen jeden tag flüchtlinge auf. viele. es sind halt keine armen syrer sondern arme honduraner und so. aber das zählt nicht weil watson keine bildli davon hat.
      in kolumbien ist bürgerkrieg. 2011 hatte es in diesem land 3600000 vertriebene menschen gehabt. und das seit jahren! usw. usf.
      27 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 10:45
      Highlight corrigendum: die regierung spricht von 3,6 mio., ngos sprechen von 5.2 mio.. das ist kein witz!
      allein in kolumbien gibt es mehr vertriebene als in syrien und im irak zusammen. diesen menschen geht es dreckigst.und das seit 50 jahren.
      die meisten sind einfach nicht auf dem laufenden weil sie so selektiv wahrnehmen.
      27 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 18:18
      Highlight @Tan Long: Was haben die intern Vertriebene Kolumbiens (übrigens: In Irak und Syrien zusammen gibt es 10.5 mio. intern Vertriebene, wenn Sie da schon mit Zahlen um sich werfen) mit der Aufnahmepolitik der USA zu tun? Die USA hat im vergangenen Jahrhundert eine grossartige Haltung gegenüber Flüchtlinge gezeigt und unzähligen Flüchtlingen ein Zuhause beschehrt, wenn man aber die Asylanträge in den USA in 2014 mit bevölkerungsärmeren Länder wie Deutschland oder der UK vergleicht hat die USA sehr stark nachgelassen. Ich bin normalerweise auch kein Fan vom USA-Bashing, aber das sind schlichtweg die Fakten.
      2 0 Melden
  • koks 09.09.2015 07:57
    Highlight Und nach einer verlorenen Abstimmung (MEI), die Gutmenschen so: Wir müssen die Sorgen der Menschen ernster nehmen...
    62 68 Melden
    • Yolo 09.09.2015 08:59
      Highlight Lieber Gutmensch als Unmensch...
      84 45 Melden
    • Andi Amo 09.09.2015 11:50
      Highlight Gutmensch finde ich ein irritierender Begriff. Ich fände 'naive Schönredner mit Weltverbesserungsdrang' passender ;)
      20 19 Melden
    • EvilBetty 09.09.2015 12:49
      Highlight Das Gegenteil von Gutmensch ist Arschgeige, oder?
      18 19 Melden
    • Yolo 09.09.2015 13:59
      Highlight wie gesagt, lieber Gutmensch als Unmensch... ;-)
      8 15 Melden
    • EvilBetty 12.09.2015 22:39
      Highlight Es gibt also mindestens 18 Arschgeigen auf watson! 😂
      0 1 Melden
  • dracului 09.09.2015 07:55
    Highlight Mir fehlte eine Auseiandersetzung mit den Ursachen der Situation. Mehrere Jahre schauten wir zudem tatenlos dem Bürgerkrieg zu. Wenn wir dann aber die Konsequenz des Nichtstuns konfrontiert werden, gilt es plötzlich die nationalen und europäischen Werte zu verteidigen. Köppel denkt nur bis zur Grenze seiner eigenen Nase und ist damit in guter Gesellschaft. Weitblick ist bei Politikern sowieso höchstens auf maximal 4 Jahre begrenzt.
    74 31 Melden
    • Clandy Clandestin 09.09.2015 23:14
      Highlight allerdings wäre Köppel durchaus in der Lage, weiter als bis zu seiner Nasenspitze zu denken. Köppel weiss sehr genau, dass er totalen Unsinn labertund Lügen verbreitet. Er meint, sein Egoismus würde es ihm erlauben. In diesem Sinne ist Köppel ein böswilliger Widerling. Ein Giftzwerg, so wie Mörgeli.
      6 13 Melden
  • Azrag 09.09.2015 07:34
    Highlight Köppel hat nicht einfach Unrecht. Teilweise herrscht in einigen Medien tatsächlich eine Stimmung, die jeden als Unmensch abstempelt, der nicht gleich ganz Afrika und Nahost aufnehmen will. Diese Haltung löst aber kein einziges Problem.
    127 48 Melden
    • Luki Bünger 09.09.2015 08:44
      Highlight Korrekt.
      Die ganze Zeit von Ängsten zu reden und wie ernst man doch Ängste nimmt und überhaupt, hat leider auch noch gar kein einziges Problem gelöst, sondern nur aus (z.T. berechtigtem) Unmut gerechte Wut gezüchtet. Die MEI hat leider auch noch kein Problem gelöst, sondern bloss schaurig viel (Nerven) gekostet und das vor allem, weil die Vorlage saumässig schlecht ausgearbeitet war.

      Das Problem mit Leuten wie Köppel ist nicht ihre Haltung sondern ihr unglaublicher Destruktivismus und Unwille, mit anderen an einer für alle tragbaren Lösung zu arbeiten. Und mit ihrer emotionsgeladenen Polemik entpolitisieren sozusagen breite Teile der Bevölkerung, indem man sie so auf Wut statt auf Sachlichkeit einschwört.
      Das ist so krass unschweizerisch.
      105 27 Melden
    • Clandy Clandestin 09.09.2015 23:16
      Highlight vorallem die ganze Zeit Ängste zu schüren, wohlwissend - und das gibt ja Köppel in der Sendung zu! - dass es für die Ängste keinen reelen Hintergrund gibt, um dann lauthals zu fordern, man müsse diese Ängste ernst nehmen, das ist ja wirklich ziemlich daneben. Ganz abgesehen will ja wirklich niemand ganz Afrika oder ganz Syrien aufnehmen. Das ist auch wieder sone plumpe Unterstellung. Am liebsten würden doch alle die Afrikaner und Syrer zuhause in ihrer Heimat bleiben.
      2 3 Melden
  • _kokolorix 09.09.2015 07:33
    Highlight Zitat: Köppel ist ein klarer Denker und Redner.

    selten so gelacht. wer fordert das "mittelmeer zu schliessen", sollte auf seine geistige gesundheit untersucht werden.

    die grenze zur ddr war ja ziemlich dicht. trotzdem sind die menschen in den westen geflohen. und die zustände in der ddr waren längst nicht so dramatisch wie sie heute in syrien oder eritrea sind.

    eine vergleichbare grenzschutzanlage um ganz europa zu errichten ist wohl kaum denk- und finanzierbar.
    83 46 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 07:10
    Highlight Friedmann, wie seit Jahren immer wieder: Untragbar! Warum wird so einem Typen immer wieder die Möglichkeit dazu gegeben? Wahrscheinlich haben die alle Angst vor einer Rassismus-Klage. Er würde sich dann vielleicht diskriminiert vorkommen.
    59 55 Melden
    • Lowend 09.09.2015 08:10
      Highlight Ein kleines Juden-Bashing, um von den platten, rassistischen Floskeln des SVP-Kandidaten und Profi-Scharfmachers abzulenken ist auch eine Möglichkeit. Lernt man diese Taktik eigentlich im SVP-Schreibkurs von Wolfgang Segert, denn inzwischen wenden unsere echten, rechten Superschweizer diese Taktik bei fast allen Themen an, um nicht über die eigene Boshaftigkeit, Widerwärtigkeit, oder gar über den eigenen latenten Rassismus reden zu müssen. Wird langsam echt langweilig, weil diese trollmässige Ablenkungstaktik so durchschaubar ist!
      72 67 Melden
    • poga 09.09.2015 09:11
      Highlight Darf man Herr Friedmann jetzt nicht kritisieren weil er Jude ist? @Lowend. Ich finde Ihn genauso untragbar wie Herr Köppel seit er für den Nationalrat kandidiert.
      42 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 09:23
      Highlight Wie immer unteres Ende. Ich frage mich langsam von was? Dass Du links unten stehst wissen wir. Fehlt noch Dein Beruf? Oder geht das unter Datenschutz?
      21 29 Melden
    • Lowend 09.09.2015 10:11
      Highlight Netter Diffamierungsversuch, aber auch dass gehört offensichtlich zur rechten Taktik, wie auch Floskeln wie ein "Dass ... wissen wir." um sich als Mehrzahl darzustellen um so zu insinuieren, dass man für die "Mehrheit" spricht. Ich bin übrigens Musiker und Tontechniker und versichere ihnen, dass sie meinen Klängen sicherlich schon gelauscht haben. Was sind denn Sie von Beruf HPeters? Wie Sie sehen, habe ich es übrigens nicht nötig, mich über ihren Nickname lustig zu machen, aber ich weiss ja, dass seit der Ära Blocher Achtung und Anstand nicht mehr zum politischen Diskurs der Schweiz gehören.
      28 26 Melden
    • Lowend 09.09.2015 10:16
      Highlight Und zu poga kann ich nur sagen, dass Menschen, welche sich dauernd und reflexartig jede Einmischung von Nicht-Schweizern in die Schweizer Politik strickt verbitten, sich besser mit Urteilen über Deutsche Politiker zurückhalten sollten, oder woher nehmen Sie sich das Recht, ja die Anmassung, sich in die Deutsche Politik einzumischen?
      21 22 Melden
    • poga 09.09.2015 10:38
      Highlight Ich habe mich jetzt hier nicht gegen deutsche Politiker geäussert sondern klar gegen die Person Friedmann. Was ich von ihhm gesehen habe finde ich zum Kotzen. Was mich an deinem Kommentar geärgert hat ist dass du die Kritik an ihm als Judenbashing abstempelst, obwohl ich der Meinung bin das hier klar Friedmann als Person kritisiert wurde. Fals du darauf eingegangen bist dass hp peter geschrieben hat man dürfe ihn nicht kritisieren wegen seiner Herkunft, rat ich dir die Hart aber Fair diskussion dazu zu schauen da hatte es schon ein bisschen in diese Rochtung tendiert.
      25 6 Melden
    • Nico Rharennon 09.09.2015 10:54
      Highlight Ja HPeters... jetzt dein Beruf! 😊
      12 4 Melden
    • Lowend 09.09.2015 11:26
      Highlight Die Diskussion und der Artikel dreht sich aber nicht um Herr Friedmann, sondern um einen immer weiter in's extrem rechte Lager driftenden, Schweizer Politiker und dessen inhaltsleeren Floskeln und Worthülsen, poga und darum werde ich hier nicht mehr weiter SVPler füttern und über Herr Friedmann diskutieren, der im übrigen als ehemaliger FDP-Politiker und verurteilter Kokser auch nicht zu meinen grössten Freunden zählt.
      13 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 11:33
      Highlight Nico Rhaennon: Ich ahbe Dir ein Like gegeben. Philosophiestudium Uni Basel, BSc -Neurowissenschaften Uni Bern, BSc, Msc Weitere Studien in USA, Alter 56, und kein SVP ler, parteilos, .......Seit über 20 Jahren beteiligt an Umwelt/Kulturförderung in der Dritten Welt (Peru) Watson: Ihr könnt das ohne Weiteres veröffentlichen, ich habe nichts gegen Transparenz.
      15 5 Melden
    • Angelo C. 09.09.2015 13:58
      Highlight @HPeters : Wo du recht hast, hast du recht - ich habe Friedmann nicht erst seit dieser Geschichte als aufgeblasenen Schleimer zur Kenntnis genommen, der durch seine Herkunft auch zwangsläufig befangen ist.

      http://www.stern.de/panorama/kokain-und-prostituierte-der-fall-friedman-3507700.html
      15 2 Melden

Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Der Schweizer Medienpionier und Radio-Unternehmer Roger Schawinski meldet sich in der No-Billag-Debatte mit dem in Rekordzeit geschriebenen Buch «No Billag? Die Gründe und die Folgen» zu Wort. Ein Gespräch über die Vernebelungstaktiken der Initianten, die Chancen der Initiative und «Morning Joe».  

Ihr Buch ist flott geschrieben und es bietet eine verständliche Einordnung der Problematik. Aber kann ein Schnellschuss auch seriös sein?Roger Schawinski: Dies ist mein Fachgebiet, in dem ich mich seit Jahrzehnten auskenne. Und ich habe wohl mehr praktische Erfahrungen im In- und Ausland als andere.

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