International

Schweizer Paar in Kenia getötet - Verdächtiger auf der Flucht

20.08.17, 19:44 20.08.17, 20:39

In der kenianischen Küstenstadt Mombasa ist am Sonntag ein Schweizer Paar tot aufgefunden worden. Ihre Leichen wurden am Rand einer Landstrasse in Tüchern gewickelt entdeckt; sie wiesen schwere Verletzungen auf. Die Polizei fahndet nach einem Mann.

Das getötete Ehepaar war unterwegs nach Nyali, einem Quartier von Mombasa

Der Chef der lokalen Polizei Larry Kiyeng sagte, die getöteten Personen seien identifiziert. Sie seien am Samstag nach Kenia geflogen und planten in einer privaten Residenz im gehobenen Küstenquartier Nyali zu übernachten.

«Sie waren dort um Mitternacht erwartet worden, doch etwas geschah bei der Fahrt vom Flughafen zum Haus», so Kiyeng. Die Polizei habe in einer bei der Residenz geparkten Limousine Beweise sichergestellt, sagte er ohne Einzelheiten zu nennen.

Die Ermittler fahnden nun nach dem Hauswart der Residenz, der das Schweizer Paar am Flughafen abholen sollte. Der Mann ist seither verschwunden. (kub/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tschedai 20.08.2017 22:24
    Highlight "Larry Kiyeng"

    I can't believe it.
    19 7 Melden
    • Alterssturheit 21.08.2017 10:13
      Highlight Wird aber nicht gleich ausgesprochen, gäll.
      1 2 Melden
  • Jaing 20.08.2017 20:25
    Highlight Wenn ich es richtig lese, waren es nicht Touristen, sondern seit 20 Jahren in Kenya ansässige Schweizer.
    77 2 Melden
    • Spötter 20.08.2017 21:43
      Highlight Wie auch immer, in den siebzigern verbrachte ich oft Ferien in Kenya, mit dem African Safari-Club. Ich glaube den gibt es gar nicht mehr. Heute weiss ich, dass ich offenbar (war mit 25. zu jung), mitgeholfen habe, ein korruptes System als kleines Rädchen mit zu finanzieren. Mir war es auch nie recht wohl, wie man mit den KenyanerInnen umging. Vorallem störte uns, meine Frau und mich an den Touristen, welche die Leute dort sexuell und finanziell ausbeuteten. Ich nehme demnach an, dass die Weissen weltweit, nicht nur in Kenya verhasst sind.
      27 41 Melden
    • Baba 20.08.2017 21:50
      Highlight Vermutlich sogenannte 'Long Stays', die einen Teil des Jahres in Kenia verbringen. Gibt es ziemlich viele - nicht nur Schweizer, auch Deutsche und Österreicher.

      Gefunden wurden die Leichen aber in Kiembeni, einer ländlich aufstrebenden Ortschaft ca. 10 km nördlich von Nyali.
      21 2 Melden
    • Baba 20.08.2017 22:42
      Highlight @Spielverderber: wenn es Ihnen wichtig ist, dass die Regierung 'sauber' ist, dürfen Sie aber auch nie nach Thailand, nach China, in die USA oder viele andere Länder reisen. Tatsache ist, dass in den letzten Jahren in Kenia im Tourismus/Tourismus nahen Bereichen weit über 20'000 Jobs verlorengegangen sind. Hinter jedem Arbeitnehmenden, der den Job los ist, stehen 5 - 10 Menschen, die davon abhängig sind. Für die Leute vor Ort eine katastrophale Entwicklung!

      Trotz dieser gestrigen Tragödie ist Kenia ein wunderschönes Reiseland.

      Und ja, den ASC ging 2009 in Konkurs.
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    • LeChef 21.08.2017 06:04
      Highlight @Spielverderber: Ja, der böse, weisse Mann, verantwortlich für alles Übel auf der Welt, der die edlen Wilden von ihrem naiven Tun ablenkt und sie mit dem Kapitalismus verführt ;))

      Manche Mythen sterben nie aus..
      9 3 Melden
    • Lügensperber 21.08.2017 09:57
      Highlight @Spielverderber ja, glücklicherweise gibt es die Organisation nicht mehr.
      Menschen wurden ausgebeutet und den Lohn erhielten sie....???....!!!
      So war es damals.

      http://mobile.nation.co.ke/counties/African-Safari-Club-Beach-Resort-Unpaid-Workers/1950480-2292008-format-xhtml-wmxulsz/index.html
      0 1 Melden

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