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15 Monate habe ich vom Schweizer Käse geträumt: Doch das Erwachen war böse.   bild: shutterstock

Nach 15 Monaten zurück in der Schweiz – 11 Dinge, ab denen ich plötzlich staunen muss

05.07.17, 18:01 06.07.17, 08:18


15 Monate durfte ich kreuz und quer durch Asien pendeln. In vielerlei Hinsichten eine paradiesische Erfahrung. Das Meer meist in Reichweite, göttliches Essen und vor allem: Ein Leben ohne Socken.

Für watson durfte ich die Nachtschicht machen, unser Portal für den Morgen rüsten und mit den knackigsten News füllen. Jep, Mister Trump war ein enger Begleiter auf meiner Reise. Einzige Bedingung: Ich musste mit meinem Notebook irgendwie ins Internet kommen. 

Doch Hipster-Food auf Bali, Traumstrände in Thailand und Roadtrip in Neuseeland sind jetzt passé: Seit einer Woche bin ich wieder in der Schweiz – und ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Immer noch mit den Augen eines Touristen unterwegs, sind mir folgende 11 Dinge an meiner Heimat aufgefallen, die mir vorher gar nicht so bewusst waren. 

Schweizer sind Geniesser ...

Soll mal noch einer sagen, wir Schweizer seien grumpy! Stimmt überhaupt nicht ...

Kaum kommt die Sonne zum Vorschein, drängen alle an die frische Luft und zelebrieren das Leben. Die Strassencafés sind voll, und zwar bis in die späten Abendstunden. Yeah!

Ähnliches ist zum Beispiel in Tokio unvorstellbar. Dort findet alles, was Spass macht, hinter geschlossenen Türen statt. 

Bierchen und Pingpong vor dem Strassencafé: Schweizer wissen, wie man den Sommer geniesst. bild: corsin manser

... und unglaublich freundlich

Wahrscheinlich könnte man die gesamte chinesische Mauer abschreiten und würde nicht so oft gegrüsst werden wie bei einem zehnminütigen Spaziergang am Bodensee. Ein Hoch auf unsere Grüezi-Kultur!

Apropos: Wo auf der Welt gibt es eigentlich sonst noch ein so ausgeklügeltes System an Wanderwegen? Gelbe Wegweiser an jeder Ecke, sogar mit Zeitangaben. Da kann selbst Outdoor-Mekka Neuseeland niemals mithalten. 

Überall sprudelt's

Man könnte wohl mit einem 5-dl-Fläschli von Rorschach nach Genf laufen und würde niemals dehydrieren. Gefühlt an jeder zweiten Ecke steht ein Brunnen, aus dem frisches Wasser sprudelt. Wiederauffüllen, geniessen, herrlich.

Klares Wasser

In Mumbai würde ich nicht einmal meinen kleinen Zehen ins Meer halten. Das Abwasser von über 20 Millionen Menschen fliesst dort unbehandelt in den Ozean. Der Fluss, der durch den berüchtigten Dharavi-Slum mit seinen etwa 1,2 Millionen Einwohnern fliesst, wird als Abfallhalde benutzt. Die Bewohner sagen sich: Fliegst du in diese giftige Brühe rein, bist du innerhalb von fünf Sekunden tot. 

Bewohner von Mumbai erfreuen sich am berühmten Marine Drive an der Wucht des Meeres: Ich habe hingegen durchaus Berührungsängste mit der schmutzigen Brühe. bild: corsin Manser

Was für ein Kontrast zu Zürich! Hier stürzen sich die Bewohner freiwillig in den grössten Fluss der Stadt. Zu Tausenden. Über eine halbe Stunde sitze ich an der Limmat und sehe keine einzige PET-Flasche vorbeischwimmen. 

Autos lassen Fussgänger über die Strasse

In den meisten Ländern Asiens herrscht im Strassenverkehr knallharter Darwinismus. Versuche in Indien ja nie, in die mögliche Fahrtrichtung eines Autos zu treten. Der Fahrer wird dich solange aus seinem Revier hupen, bis du mit einem mittleren Tinitus in den Strassengraben ausweichen wirst. Auf dem Subkontinent haben Autos immer Vortritt, einfach aus dem Grund, weil sie stärker sind. 

Anders in der Schweiz: Da hat es doch tatsächlich in jedem Dorf unzählige Zebrastreifen. Und die sind nicht nur zur Dekoration da. Bei meiner ersten Strassenüberquerung begreife ich erst nach einigen Sekunden, dass der Herr im Audi extra angehalten hat, um mich über die Strasse zu lassen. Ja, spinn ich denn?!

Was für eine Ruhe!

Wenn wir schon beim Thema Strassenverkehr sind: Es ist so verdammt ruhig hier. Wahrscheinlich könnte man sich eine geschlagene Stunde ans Zürcher Bellevue stellen und würde kein einziges Auto hupen hören. Wie können so viele Verkehrsteilnehmer so wenig Lärm machen? Es wird mir die nächsten paar Tage ein Rätsel bleiben. Allerdings ein sehr angenehmes. 

Volkssport Rauchen

Jede zweite Person, die auf den Bus oder den Zug wartet, scheint hier zu rauchen. Egal, ob jung, alt, sportlich oder nicht, erstaunlich, wie viele Menschen hier am Glimmstängel ziehen. Das habe ich in Asien so nie gesehen, am ehesten noch in Indonesien.

Wir sind Multi-Kulti

In Saigon trifft man hauptsächlich auf Vietnamesen, in Tokio sieht man eigentlich nur Japaner und in Rangun werden dir vor allem Burmesen über den Weg laufen. Gewiss, es gibt in Asien einige Hotspots, die wirklich sehr international und multikulturell sind. Etwa Singapur, Kuala Lumpur oder Hong Kong.

Ausgelassene Stimmung am Street-Food-Festival in Zürich: Von der syrischen Pizza, über die tibetische Teigtasche bis hin zum Raclette bekommst du hier alles. bild: corsin manser

Doch im Vergleich zu den meisten Städten Asiens ist die Schweiz ausserordentlich Multi-Kulti. Was war ich bei meiner ersten Tramfahrt überrascht, wie viele verschiedene Sprachen hier gesprochen werden! 

Mit grossen Noten bezahlen = möglich

Eine 100-Franken-Note hat viel Wert. So viel, dass ich fast erstarre, als ich am Bankautomaten zwei ihrer Art rauslasse. Entspannter sieht es der Mann an der Kiosk-Kasse, bei dem ich ein Wasser und Kaugummis kaufe. Eigentlich bin ich mir schon sicher, dass er nicht genügend Wechselgeld in der Kasse hat. Doch ohne mit der Wimper zu zucken, rückt er 94.50 Franken Retourgeld raus.  

Quer durch die Stadt in wenigen Minuten

Tram, Bus, Zug: Unglaublich, wie dicht unser ÖV ist. Und die Abfahrtszeiten stimmen fast immer auf die Minute. Pünktlicher sind da wohl nur noch die Japaner. Hier kannst du tatsächlich sagen, ich steige um 7:36 in diesen Bus ein und komme um exakt 8:11 Uhr am anderen Ende der Stadt an. Man, ist das bequem!

Schweizer Food ist schwere Kost

Nasi Goreng, Massaman Curry, Butter Chicken: Alles kein Problem. Nach 15 Monaten in Asien konnte ich wirklich von mir behaupten, dass ich einen Kuhmagen habe. Keine Strassenküche von Amritsar über Kuala Lumpur bis Hanoi konnte mich in die Knie zwingen.

Streetfood in Hanoi: Was genau da vor uns liegt, wissen wir nicht, Bauchschmerzen bereitet es auf jeden Fall keines.  bild: corsin manser

Mit grossem Appetit kehre ich also letzte Woche in die Schweiz zurück und schaufle alles in mich hinein, was ich die letzten Monate so vermisst habe. Käse, Cervelat, Bratwurst, Salat und nochmals Käse. Und da passiert es: Ich wache bereits am zweiten Tag in der Schweiz mit heftigen Bauchschmerzen auf. Bääm, ich bin K.o.! Der hiesige Food ist zu schwer für mich.

Aber er ist so unwiderstehlich gut, dass ich mir bereits gestern wieder ein Raclette gönnen musste. 

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80
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    Alle Leser-Kommentare
  • Ohniznachtisbett 06.07.2017 15:23
    Highlight War gerade in Skandinavien. Wunderschön, nette Menschen, Natur, Ruhe, schöne Städte, sauber, fast perfekt. Es ist nur an einem Ort noch besser musste ich sagen: Hier in der Schweiz! Hier fehlt zwar der sooooo lange Tag jetzt im Sommer, dafür ist Bier bezahlbar, Longdrinks auch, man kann es überall kaufen und darf es auch überall trinken. Der ÖV fährt öfter hier und pünktlicher. Die Leute fahren hier nicht ganz so lamahschig Auto und auch der Most ist hier günstiger. Trotzdem ist Skandinavien sowas von sehenswert!!! Wie gesagt fast so perfekt ;)
    18 0 Melden
  • Mia_san_mia 06.07.2017 12:16
    Highlight Ich reise auch gern und es ist immer cool, neue Orte zu sehen. Aber am Ende der Ferien ist es einfach auch immer schön in die Schweiz zurück zu kommen.
    26 3 Melden
  • Grundi72 06.07.2017 07:21
    Highlight Bin kürzlich mit meinem Chef aus UK (Manchester 🙈) mit dem Zug von ZH nach BE an ein Meeting, danach weiter nach Lausanne und Genf. Er war das erste mal in der Schweiz. Auf Höhe Genfersee meinte er: honestly, you're living in a fucking paradise!

    Ich bin geschäftlich sehr viel unterwegs und es macht Spass andere Plätze und Kulturen zu erleben. Aber: die Schweiz ist eben schon uhueren cool! 🤘
    85 3 Melden
    • majortom79 06.07.2017 08:17
      Highlight Wäre einfach schön, wenn noch mehr Leute – so wie du – das zu schätzen wüssten. Wir nörgeln immer auf sehr hohem Niveau. Und manchmal ertappe ich auch mich dabei; vorallem im Winter, wenn's kalt und grau ist. Aber wer viel reist, der kommt auch immer wieder gerne zurück :-)
      52 1 Melden
  • Gulasch 06.07.2017 02:35
    Highlight Super spannender und unterhaltsamer Artikel, ich freue mich auf die Schweiz, bin nach drei Monaten Südostasien am ausplämpeln auf Bali.
    Nur Punkt 7 stimmt meiner Meinung nach nicht. In Südostasien rauchen extrem viele, insbesondere Männer. In Indonesien rauchen 66% der Männer über 15 Jahre, 36% der Gesamtbevölkerung, der erste Kontakt ist häufig mit 7 Jahren (NZZaS 25.06.17 Gesellschaft). Zigaretten sind extrem günstig (20 Stk. > 1.50 Chf). In Nordvietnam wirst du als Mann überall zur Wasserpfeife eingeladen!
    49 2 Melden
    • ujay 06.07.2017 14:42
      Highlight Falsch. CHF 1.50 fuer ein Pack Zigaretten sind in Suedostasien nicht billig. Das sind in vielen Laendern hier 20% eines Tageslohnes. Waere bei einem Mindestlohn in der Schweiz CHF 40 pro Pack.
      12 1 Melden
    • Gulasch 06.07.2017 23:44
      Highlight Das ist richtig!
      Allerdings die Volkswirtschaften von Vietnam, Indonesien und China wachsen extrem stark und schnell!
      2 1 Melden
  • Schlafwandler 06.07.2017 01:05
    Highlight Das mit dem Abfall scheint in Zürich also um einiges besser zu klappen. In Basel sitzt man knappe 5 Minuten am Rheinbord und fragt sich, was denn eigentlich so verdammt schwierig daran ist, seinen Abfall einfach in einen der ca. 10000 riesigen blauen sehr auffälligen Container zu schmeissen?
    58 2 Melden
  • 2sel 05.07.2017 23:23
    Highlight Eigentlich geht man doch in die Ferien, um nach Hause zu kommen und zu merken, wie schön es man hier eigentlich hat...
    88 10 Melden
  • jjjj 05.07.2017 22:52
    Highlight Das Rauchen ist wirklich schlimm!
    52 62 Melden
  • Tschedai 05.07.2017 22:29
    Highlight Tatsächlich musste auch ich 1 Jahr im Ausland leben, bis ich das selbstverständliche hier schätzen lernte. Seither habe ich auch 0 negative Gefühle beim Steuern zahlen. Ohne unsere Steuern hätten wir niemals so eine ausgezeichnete öffentliche Infrastruktur und Sozialwesen.
    254 8 Melden
    • JohnDoe 06.07.2017 07:17
      Highlight Wenn man ein wenig länger als die standardisierten 2 wochen weg ist (also mind 3 monate), realisiert man diese Dinge erst. Wobei ich noch einen Punkt bzgl. Zugänglichkeit habe. In Súdamerika sind alle unglaublich herzlich
      28 3 Melden
    • majortom79 06.07.2017 08:36
      Highlight Oh ja - da stimm ich dir voll und ganz zu! Ich mag Südamerika auch sehr, vorallem Kolumbien und Brasilien. Die Leute sind so warm und herzlich. Sie kümmern sich umeinander. Wenn man dort auf den Bus wartet, quatscht man halt ein bisschen mit den Leuten. Wenn ich das hier manchmal versuche, schauen mich die Leute manchmal komisch an... hehe...
      21 2 Melden
  • elfefini 05.07.2017 21:34
    Highlight Toller Artikel mit einer erfrischenden Sichtweise auf die Schweiz die gerne mal dem Alltag weichen muss

    🎈
    196 2 Melden
  • Chrigi-B 05.07.2017 21:15
    Highlight An die welche sich über die hiesige Freundlichkeit bzw Höflichkeit beschweren: Ich habe lieber ein einfaches Grüezi alls ein Ami, Engländer oder Aussies - der zwar freundlich und höflich scheint, aber es ist fake, faker als fake 😂.
    104 30 Melden
    • Tschedai 05.07.2017 22:28
      Highlight Nicht alle Amis, die freundlich und höflich erscheinen sind fake.
      75 8 Melden
    • Chrigi-B 05.07.2017 22:38
      Highlight 9 aus 10
      34 26 Melden
    • Yes. 05.07.2017 22:41
      Highlight Engländer gelten, ähnlich wie Schweizer, als ziemlich zurückhaltend.
      60 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amadeus 05.07.2017 21:09
    Highlight Wenn ich jeweils in der Schweiz bin, beeindrucken mich die Pünktlichkeit und die Sauberkeit immer wieder. Und ich freue mich auch auf die "schwere Kost" :-). Cervelat, Schüblig und Käse und "richtiges" Brot! Hmmmm...
    97 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.07.2017 05:47
      Highlight Gibt leider kaum mehr richtiges Brot in der Schweiz.
      10 103 Melden
    • Mia_san_mia 06.07.2017 06:51
      Highlight Doch das gibt es.
      48 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.07.2017 12:01
      Highlight In max 10% der Bäckereien.
      2 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pascal Müller (2) 05.07.2017 21:02
    Highlight Da fehlt noch der leckere Espresso. Der Kaffee ist nämlich in Asien meist scheusslich (Ausnahme Vietnam)
    64 8 Melden
  • Pana 05.07.2017 20:45
    Highlight Das grösste Umgewöhnen, wenn ich mal in die Schweiz reise, ist das Zeitgefühl. Auf die Minute exakt leben, sich über 2 Minuten Verspätung ärgern, etc.

    Vor ein paar Jahren, wenige Tage nach der Ankunft in der Schweiz, verabredete ich mich mit einer Bekannten in St. Gallen. So nach Mittag würde ich vorbeikommen, meinte ich. Um 12.05 war sie am Bahnhof am warten. Um 12.30 rief sie mich an. Ich war zu dem Zeitpunkt in Basel, und plante mal so langsam loszumachen :)

    Zusammengefasst: Die Schweizer haben Uhren, der Rest hat Zeit ;)
    64 108 Melden
    • benedoc 06.07.2017 10:42
      Highlight Lässiges Zeitgefühl ist ja schön und gut, aber die hiesige Zeit-Kultur zu ignorieren und andere Leute stundenlang warten lassen ist nicht mondän sondern einfach nur rücksichtslos.
      38 2 Melden
    • Pana 06.07.2017 18:48
      Highlight Da unterstellst du mir Absicht, was natürlich völlig falsch ist. Selbstverständlich verdiene ich mir die Blitze (die Bekannte hat auch geblitzt, und wie), aber sollte nur als extremes Beispiel gelten, wenn man sich zwischen verschiedenen Kulturen bewegt, bzw sich an diese gewöhnt. Nach zwei Wochen in der Schweiz, rege ich mich auch bereits wieder über jede Minute auf ;)
      8 1 Melden
  • fischbrot 05.07.2017 20:38
    Highlight endlich mal was positives über die schweiz... yeah 😀
    169 6 Melden
  • unverbesserlich 05.07.2017 20:28
    Highlight Ouuu Punkt 4 kann ich zu 101% zustimmen🙈
    29 4 Melden
  • Kunibert der fiese 05.07.2017 20:12
    Highlight Gerade der mit den noten.
    Versuch mal in deutschland im rewe was mit einem 50er zu bezahlen, was nicht 49.90 kostet...
    71 9 Melden
    • balzercomp 05.07.2017 21:51
      Highlight Nicht das geringste Problem. Nur mit Noten ab €200 werden Sie Probleme bekommen.
      18 36 Melden
    • ThePower 05.07.2017 23:13
      Highlight Deutschland geht, schwieriger tun da die Italiener😄Dort könnte man an vielen Orten meinen, 50€ seien eine grosse Anzahlung an eine Eigentumswohnung😂
      66 0 Melden
    • Saltimbanca 05.07.2017 23:42
      Highlight @balzercomp Ich habe mal eine Weile in Dresden gelebt, die waren aber gar nicht begeistert ab allem was grösser als die 50 Euro Note war, ich wurde denn mit einem 100er sogar mal abgewiesen!
      23 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 05.07.2017 20:04
    Highlight Was für eine schöne Liebeserklärung an die Schweiz! Willkommen zurück, Herr Manser.
    182 4 Melden
  • kupus@kombajn 05.07.2017 19:54
    Highlight Jaja, man muss schon 'ne Weile weggewesen sein, um festzustellen, dass die Schweiz allen Klischees zum Trotz ein verdammt cooler Ort ist.
    234 9 Melden
  • DerTaran 05.07.2017 19:39
    Highlight Es geht fast nichts über ein Raclette!
    100 8 Melden
    • x4253 05.07.2017 20:14
      Highlight Hehe
      241 4 Melden
  • kdeana 05.07.2017 19:32
    Highlight das mit dem Rauchen ist wirklich extrem nervend. Sollte man dringend etwas dagegen unternehmen. Überall ist man Passivraucher und niemanden stört es noch....
    140 225 Melden
    • Trouble 05.07.2017 20:21
      Highlight Fast meine Rede. Ich glaube schon, dass es viele stört. Wir sagen halt nur nichts. Typisch schweizerisch.
      64 115 Melden
    • Siebenstein 05.07.2017 21:04
      Highlight Die grössten Helden sind die, die gefragt werden ob es in Ordnung wäre, auf die Frage dann antworten, dass es in Ordnung oder kein Problem wäre, dann aber die Faust in der Tasche machen 😂
      104 5 Melden
    • Picker 06.07.2017 08:39
      Highlight @kdeana:
      Bin Ü40 und in der Schweiz aufgewachsen. Während meiner Kindheit/Jugend hatte es in jedem Lift noch einen Aschenbecher, in jedem Restaurant, Bar und Klub, sogar in vielen Büros wurde noch geraucht. Die Auswirkungen waren sehr wohl bekannt, es kratze einfach noch niemanden.

      Wo nerven die Raucher denn heute? Man darf ja in praktisch keinen öffentlichen Räumen mehr rauchen, es ist mMn überhaupt kein Problem, Rauchern aus dem Weg zu gehen, wenn es einen so extrem stört.

      Man hat in der Schweiz bereits sehr viel "dagegen unternommen" und Sie jammern mMn auf sehr hohem Niveau.
      48 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 05.07.2017 19:12
    Highlight Sehr unterhaltsamer Artikel! Obwohl ich finde, auf Japan treffen viele Punkte nicht zu: auf der Strasse wird noch rücksichtsvoller gefahren als hier, Leute sind noch freundlicher als hier, ÖV ist sehr gut (wie erwähnt), gehupt wird so gut wie nie, mit grossen Noten zu bezahlen ist noch unproblematischer als hier, geraucht wird sogar in Restaurants noch....

    69 10 Melden
    • corsin.manser 05.07.2017 19:30
      Highlight Ja, teile deine Beobachtungen betreffend Japan. Aber in Sachen Multi-Kulti und Strassencafés sind Japan und die Schweiz sehr verschieden.
      112 2 Melden
    • neutrino 05.07.2017 19:42
      Highlight ...absolut ja...und "alles was Spass macht, findet hinter geschlossenen Türen statt" - stimmt genau😉
      78 3 Melden
  • marblemomo 05.07.2017 19:01
    Highlight Fun Fact! Nach langem Aufenthalt in Asien können Europäer eine temporäre Laktoseintoleranz entwickeln - was wohl der Grund für Deine anfänglichen Bauchschmerzen bei hiesiger (käsiger) Kost sein könnte.

    Laktase-Enzyme finden sich auf der Spitze der Darmzoten, Entzündungen, Darmerkrankungen (und was man sich sonst so holt in Asien) schädigen die Zoten, sie werden etwas abgekürzt und mit ihnen das Laktase-Enzym eliminiert. Bis die Zoten wieder vollkommen regeneriert sind, bleibt einem das Post-Raclette-Bauchweh wohl nicht erspart.
    162 4 Melden
    • corsin.manser 05.07.2017 19:14
      Highlight Interessant, interessant ... 😀 Merci für die Aufklärung!
      104 2 Melden
    • mein Lieber 05.07.2017 19:53
      Highlight Der Mensch ist ja sowieso nicht für Milch von einem anderen Wesen gemacht. Der Darm dankt mir meine fast komplett tierproduktfreie Nahrunsaufnahme.
      30 253 Melden
    • Lichtblau 05.07.2017 22:33
      Highlight Mein Darm ist jetzt nicht der Kommunikativste. Und das ist gut so. Irgendwie kommen wir bestens zusammen aus. Je weniger Rückmeldungen, desto besser. Oder nicht?
      45 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • crik 05.07.2017 19:00
    Highlight Ein Punkt sehe ich als Auslandschweizer anders: Bei jedem Besuch (aus Australien) war die Unfreundlichkeit ein Schock, da wird geschubst und gestossen beim Einsteigen, als Kunde wird man fast als Störfaktor aufgefasst. Wenn man mal versehentlich selbst jemanden schubst und sich entschuldigt, kriegt man vermutlich zu hören "Hesch kei Auge im Chopf oder was!?!" Schade!

    Zu 9) hatte ich vor Jahren ein lustiges Erlebnis: Gerade zurück von einer Südamerika-Reise stand ich an der Coop-Kasse und fragte, ob sie eine 50-Franken Note wechseln kann. Die Kassiererin blickte ziemlich verdutzt ;)
    40 101 Melden
    • schebegeil 05.07.2017 23:53
      Highlight beim schubsen und drängeln gibts auch von kanton zu kanton grosse unterschiede. als zürcher der knapp ein jahr in bern wohnt ist es manchmal immernoch ungewohnt, dass man sich hier in der marktgasse richtig ausweicht während an der bahnhofstrasse einfach der breitere gewinnty
      33 4 Melden
  • 's all good, man! 05.07.2017 18:53
    Highlight Sehr schön beobachtet. Willkommen zurück! Ich hoffe sehr für dich, dass du diesen Flow noch lange behalten und mit der gleichen Aufmerksamkeit und Entdeckungsfreude durchs Leben schreiten kannst.

    Mir geht das jeweils auch sehr ähnlich bei der Rückkehr in die Schweiz. Im Alltag vergessen wir leider zu oft, wie schön wir es hier eigentlich haben und wie unfassbar gut alles organisiert ist.

    Auch sehr toll, wie du beschreibst, dass wir grosse Geniesser sind. Diese Eigenschaft hätte ich uns Schweizern eher nicht attesiert. Aber stimmt eigentlich schon. 😎
    157 5 Melden
    • Whiskeysour 05.07.2017 19:29
      Highlight Nun ja, das mit der Freundlichkeit im Allgemeinen muss ich nach längeren Aufenthalten in Kanada, England und der Golfregion widerlegen. Der Schweizer ist leider, aus meiner persönlichen Sicht, nun wirklich nicht so freundlich und hilfsbereit, wie es zumal in anderen Ländern gepflegt und gar gelebt wird. Ich liebe die schöne Schweiz, aber die Freundlichkeit von anderen Kulturen vermisse ich zuweilen stark in der Schweiz. Sry
      71 34 Melden
    • birdybird 05.07.2017 21:42
      Highlight @Whiskeysour ich gebe dir vollkommen recht. Für mich waren meine Ferien in Indien das absolute Highlight betreffend Freundlichkeit. Ich habe noch nie so offene und kommunikative Menschen erlebt wie dort. Für mich war die Rückkehr in die Schweiz nicht einfach, auch wenn ich die Schweiz liebe. Ich bin auch ein typischer Schweizer und gehe nicht unbedingt auf fremde Menschen zu. Seit dem habe ich auch versucht einfach ein Gespräch mit fremden anzufangen, entweder war es super oder sie schauten mich an als wäre ich ein vollidiot ;)
      34 4 Melden
    • LU90 06.07.2017 09:36
      Highlight Zurückhaltend sein und Freundlichkeit ist nicht dasselbe ;-)
      12 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnurri 05.07.2017 18:49
    Highlight Das mit dem Rauchen ist mir extrem aufgefallen, als ich in airland war!
    59 7 Melden
    • Miicha 05.07.2017 19:34
      Highlight Bin also nicht die Einzige der das auffällt. Finde ich wirklich schade, dass wir hier so viele Suchtis haben.
      48 79 Melden
    • Nguruh 06.07.2017 14:44
      Highlight Ich finds toll...
      Leben und leben lassen...
      Vor allem finanzieren die Raucher einen riesigen Anteil unserer AHV/IV, was allen zu Gute kommt.
      Und da mittlerweile wirklich nicht mehr an vielen Orten geraucht werden kann, kann man den Rauchern sehr gut aus dem Weg gehen. Man muss halt bereit sein, 10-20m zu laufen.
      9 3 Melden
  • kobii 05.07.2017 18:43
    Highlight Punkt 5 erlebe ich nicht so. Da ich meist zu Fuss und mit ÖV unterwegs bin erkenne ich in der Schweiz ein neuer Trend.. Zebrastreifen warten, Auto fahren vorbei und sagen per Hanzeichen, Ou Sry nicht gesehen.. Klar Alter😊 Gefühlte 100m vor dem Fussgänger gesehen aber trotzdem nicht anhalten, klar doch.

    38 86 Melden
  • Gummibär 05.07.2017 18:31
    Highlight Tatsächlich, für im Ausland lebende Schweizer ist jeweils schon die Ankunft am Morgen in Kloten ein Erlebnis mit 5 Minuten an der Passkontrolle. Dann Gipfeli und Kaffee. Zwar sündhaft teuer. Dann die Fahrt auf frisch gewaschenen (mit Trinkwasser gewaschen) menschenleere Strassen , alle mit Granit-Randsteinli und Auf-und-Abfahrten für Kinderwagen in den gepflegten Park der an der Nordgrenze anfängt und in Chiasso aufhört. Mit Unterführungen für Frösche !
    228 5 Melden
    • leu84 05.07.2017 19:22
      Highlight Und miteme Grüezi vom Passkontrolleur. Denn weisch, du besch weder i de Schwiiz
      115 9 Melden
  • The Host 05.07.2017 18:29
    Highlight Was auch zum staunen bringen kann ist, wenn man in einer normalen Bar aufs Klo geht und dort anstatt von einem Loch im Boden von Marmorfliesen und Edelstahlarmaturen begrüsst wird. Alles ganz normal (?)
    191 2 Melden
    • balzercomp 05.07.2017 21:55
      Highlight Aber nicht wenn Sie aus Japan zurück kommen. Da ist Europa Entwicklungsland. Und sie würden jeden Japaner beleidigen, wenn Sie den Toilettengang bezahlen wollten.
      43 2 Melden
  • Dory..hä? 05.07.2017 18:29
    Highlight Befinde mich seit bald einem Jahr in selbigen Gebieten.. Käse her! Abrt hantli!!
    Übrigens: Köstlicher Artikel
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    • Candy Queen 05.07.2017 18:50
      Highlight Sorry, aus Versehen geblitzt ;-)
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  • Luca Brasi 05.07.2017 18:24
    Highlight Für den Neuankömmling aus Asien: ;)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rorschach
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    • Luca Brasi 05.07.2017 19:26
      Highlight War falsch geschrieben und eine Minute bevor ich auf abschicken gedrückt habe auch schon korrigiert. ;)
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  • Pasch 05.07.2017 18:21
    Highlight Ach das kommt mir sehr bekannt vor... jetzt gehts wieder nen Monat, dann kommt verboten dies verboten das, ätz ätz ätz... der drang nach Freiheit ist stärker als das Wohlgefühl der Überregulation. Haha bei mir ists wiedermal soweit, es wird Zeit zum Packen... 😂😎
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Jetzt kannst du im ersten Bierhotel der Welt übernachten 🍻🍻🍻

Warst du schon mal im Urlaub und hast dir statt des überteuerten Inhalts der Minibar einfach nur ein kühles, frisches Bier aus dem Zapfhahn gewünscht – ganz ohne die Hotelbar aufsuchen zu müssen? Im (wahrscheinlich) ersten Bierhotel der Welt in Ohio ist das jetzt möglich. 

Was wie eine Schnapsidee klingt, wird in den USA Wirklichkeit: «Brewdog» wird in jedem Zimmer eine eigene Zapfsäule haben. Ausserdem: 

Finanziert wurde das «Brewdog» mit einer Crowdfunding-Kampagne. 2019 soll ein …

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