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Dieser Edelstein aus Botswana wurde heute in Genf für 63 Millionen Dollar verkauft

813 Karat schwer: Ein Bergbauunternehmen hat nach eigenen Angaben den bisher teuersten Rohdiamanten verkauft. Doch der nächste Rekord naht.

09.05.16, 20:47 10.05.16, 10:05

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Die Bergbaugesellschaft Lucara Diamond hat nach eigenen Angaben einen Rohdiamanten für 63 Millionen Dollar (55 Millionen Euro) verkauft. Der Stein mit dem Namen «The Constellation» habe ein Gewicht von 813 Karat. Der Käufer sei ein professioneller Akteur, der den Stein schleifen wolle, teilte Lucara mit.

Der noch unbearbeitete Diamant war demnach im November vergangenen Jahres in der Karowe-Mine in Botswana gefunden worden. Der nun erzielte Preis soll der höchste gewesen sein, der jemals für einen Rohdiamanten bezahlt worden sei, hiess es in der Mitteilung des an der Stockholmer Börse notierten kanadischen Unternehmens weiter.

So sieht er aus, der teuerste Diamant der Welt.
Bild: EPA/LUCARA DIAMOND CORP.

Aus dem gleichen Fund stamme auch etwa der tennisballgrosse Diamant «Lesedi La Rona», der am 29. Juni im Londoner Auktionshaus Sotheby's versteigert werden soll. Mit seinen 1109 Karat soll es sich früheren Angaben zufolge um den grössten seit über einem Jahrhundert gefundenen Rohdiamanten handeln. Sein Wert wird auf 70 Millionen Dollar geschätzt.

Ob «The Constellation» in einem Stück bleibe oder in viele kleine geschnitten werde, konnte der Sprecher von Lucara Diamond nicht sagen. Das Unternehmen erhält jedoch zehn Prozent des Geldes aus dem späteren Verkauf des geschliffenen Diamanten.

Erst im April hatte ein sehr seltener blauer Diamant in Hongkong für umgerechnet gut 28 Millionen Euro den Besitzer gewechselt. Im November 2015 wurde in Genf ein ähnlicher Stein für 48,6 Millionen Schweizer Franken (45 Millionen Euro) verkauft. Der 12,03 Karat schwere «Blue Moon» aus einer südafrikanischen Mine wurde von einem privaten Sammler in Hongkong erworben – offenbar für seine siebenjährige Tochter.

apr/dpa

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 10.05.2016 22:39
    Highlight 63 Millionen Dollar für einen leblosen, idiotischen, blöden Stein, während 500'000 verarmte Schweizer jeden Tag um ihr finanzielles Überleben kämpfen, von den Flüchtlingen in ihren Lagern gar nicht zu reden. Und kein einziger WatsonUser - ausser ich - protestiert! Gute Nacht miteinander! Schlaft gut!
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    • murphyslaw 11.05.2016 11:34
      Highlight Doch ich.
      Ausserdem wurde dieser Stein bestimmt von einem Kindersklaven gefunden.
      Kranke Gsesellschaft!!
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    • Spooky 11.05.2016 18:34
      Highlight @murphyslaw
      Das Kranke ist, dass diese absurden Deals für die Menschen normal sind, oder besser: immer schon waren, und dass es wahrscheinlich auch die Minenarbeiter als normal empfinden, im Dreck für den Jetset zu buddeln.
      2 0 Melden
  • kurt3 10.05.2016 17:55
    Highlight Ein kleiner Diamant ( 404 carat) aber immer 27 ' größte , wurde letzte Wochen an die Ensinogono S.A. In Genf verkauft . Die Firma gehört zu 75% Sindika Dokolo , Schwiegersohn des angolanischen Präsidenten . Der Zwischenhändler hat den Stein für 22.5 Mio € verkauft . Was die Enisogono bezahlt hat ist geheim .
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  • DerGrund 10.05.2016 00:19
    Highlight Der Diamant scheint ja gewisse Einschlüsse zu haben, Risse oder wie man das nennen soll. Wieso sieht man die beim geschliffenen Diamanten nicht??
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