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Terroranschlag in Mali: Schweizer Offizier überlebt bereits zweiten Angriff in Afrika

09.03.15, 11:30 09.03.15, 13:44
The exterior of La Terrasse restaurant, where militants killed five people in a gun attack, is seen in Bamako March 8, 2015. The attack early Saturday morning on La Terrasse, a popular restaurant with expatriates in Bamako, left a French citizen, a Belgian security officer and three Malians dead and nine others wounded, a senior Malian security official told Reuters. REUTERS/Adama Diarra (MALI - Tags: CIVIL UNREST)

La Terrasse in Bamako: Der Angriff auf das Restaurant forderte fünf Todesopfer und neun Verletzte.  Bild: STRINGER/REUTERS

Bei einem Terroranschlag in der malischen Hauptstadt Bamako wurden in der Nacht auf Samstag zwei Schweizer Offiziere schwer verletzt. Ein bewaffneter Mann stürmte das von Expats frequentierte Restaurant «La Terasse» und eröffnete das Feuer. Fünf Menschen starben im Kugelhagel, die beiden Schweizer Armeeangehörige überlebten schwer verletzt. 

Nach einer Notoperation wurden die beiden Schweizer nach Dakar geflogen. Am Sonntagmorgen brachte ein Rega-Flug die Offiziere schliesslich in die Schweiz

Wie die Basler Zeitung heute berichtet, überlebte einer der beiden Schweizer bereits einmal einen bewaffneten Überfall. 2012 stürmten Rebellen das bewachte Haus des Offiziers in Goma und hielten ihm eine Pistole an den Kopf. Der Chef humanitärer Minenräumung im Kompetenzzentrum für Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung der Schweizer Armee (Kamir) kam nur mit viel Glück mit dem Leben davon. 

Die Schwerverletzten befinden sich momentan im Berner Inselspital. Ihr «Gesundheitszustand ist stabil und sie sind ausser Lebensgefahr», teilte Swissint mit.

Die beiden Schweizer befanden sich im Rahmen einer UNO-Mission im westafrikanischen Land. (wst)

In einer früheren Version dieses Artikels hiess es, die Spitalleitung habe mitgeteilt, der Gesundheitszustand der beiden Armeeangehörigen sei stabil und sie seien ausser Lebensgefahr. Diese Information ist falsch. Die Angaben zum Gesundheitszustand der beiden verletzten Offiziere stammen vom Armee-Kompetenzzentrum Swissint und nicht von der Spitalleitung des Inselspital Bern.



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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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