International

Rassismus in der Schweiz bereitet UNO-Mitgliedern Sorgen

09.11.17, 12:18 09.11.17, 13:41

Das UNO-Gebäude in New York. Bild: AP

Die Schweiz soll die Situation der Menschenrechte verbessern, insbesondere, was den Kampf gegen Rassismus, Gewalt gegen Frauen und Arbeitsmigranten betrifft.

Auch multinationale Konzerne sollen ihre Verantwortung wahrnehmen, hiess es am Donnerstag in Genf von Seiten der UNO-Mitgliedstaaten. Zum dritten Mal wurden die Menschenrechte in der Schweiz unter die Lupe genommen. Es handelt sich um eine Universelle Periodische Überprüfung (UPR) der Situation, welche in der Schweiz erstmals 2012 stattfand.

Mehrere Länder begrüssten das Projekt, welches vorsieht, eine nationale Institution der Menschenrechte zu etablieren. Dies war schon vor fünf Jahren ein Thema. Einige UNO-Mitgliederstaaten forderten, dass die Schweizer Volksinitiativen auch mit den internationalen Verpflichtungen übereinstimmen sollen.

Gegen «rechte Medien»

Unter den am Donnerstag erwähnten Wünschen wurden der Kampf gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz am meisten genannt. Venezuela nahm «die extrem rechte Positionierung» gewisser Medien unter die Lupe. Gefordert wurden unter anderem die Verabschiedung eines nationalen Planes und eine Revision des Strafgesetzbuches sowie ein Gesetz gegen alle Formen der Diskriminierung.

Die USA forderten eine Revision des Asylgesetzes. Zudem sollen Gefängnisse mehr Ressourcen erhalten. Wie andere Länder auch, forderten sie, dass Migranten nicht diskriminiert werden sollen.

Mehrere Länder bedauerten, dass die Schweiz immer noch nicht an der Konvention gegen (häusliche) Gewalt an Frauen teilnimmt. Pascale Baeriswyl, Staatssekretärin des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) und Vorsteherin der Schweizer Delegation in Genf, sagte, hier seien Massnahmen im Gange. Vor kurzem hat das Parlament eine Ratifikation verabschiedet.

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55s

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Video: srf

Weiter wurde gefordert, dass die Schweiz Teil der Konvention für den Schutz der Arbeitsmigranten werden soll. Zudem soll sie die Ungleichheit bei den Löhnen zwischen Männern und Frauen beheben. Auch die Diskriminierung der LGBTI wurde diskutiert.

Die Verantwortung multinationaler Konzerne wurde angesprochen, so sollen sich Unternehmen bei internationalen Aktivitäten der Menschenrechte bewusst sein.

Schon mehrere Forderungen erfüllt

Staatssekretärin Baeriswyl erachtet das Niveau der Menschenrechte in der Schweiz als gut. Soweit ihr bekannt sei, könne keines der Länder mit sich selber nachsichtig sein. Zudem sei der Schutz der Menschenrechte eine Aufgabe, die nie zu Ende sei.

Baeriswyl erinnerte daran, dass die Schweiz mehrere Empfehlungen der UNO-Mitgliedstaaten umgesetzt habe. Zudem habe die Schweiz mehrere Ratifikationen vollzogen, unter anderem der Behindertenrechtskonvention, der UNO-Konvention gegen Verschwindenlassen und der Konvention der internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Die Forderungen der UNO-Mitgliedstaaten werden in einem Bericht bis Dienstag zusammengestellt. Die Schweiz wird dann in den kommenden Monaten entscheiden, welche sie akzeptiert. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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88
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88Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 10.11.2017 20:00
    Highlight "Zudem sollen Gefängnisse mehr Ressourcen erhalten."

    Kriminelle sind Arbeitgeber.

    Viele Menschen haben ihr bequemes Leben den Kriminellen zu verdanken.
    0 2 Melden
  • Lavamera 10.11.2017 00:24
    Highlight Natürlich ist die Kritik gerechtfertigt und natürlich muss die Schweiz an sich arbeiten. Das steht für mich gar nicht zur Diskussion. Aber kommen Sie schon, musstet ihr nicht auch erstmal lachen als Sie lasen von wem die Kritik kam? Da ist es doch normal, dass man nicht gerne Kritik von denen annimmt, die das Problem nicht wirklich im Griff haben ;) Es ist doch nicht nötig auszurufen, dass die Schweizer nicht kritikfähig sind nur weil man zuerst Mal belustigt reagiert?
    4 0 Melden
  • Ruffy 09.11.2017 19:19
    Highlight "Venezuela nahm" hahahahaha venezuela macht uns vorschläge xD ja ja und die USA sorgen sich um die Migranten, die sie verantworten. Ist denn schon der erste April? xD
    33 3 Melden
  • rauchzeichen 09.11.2017 18:50
    Highlight whataboutism, mal n grosses thema auf watson und ins bewusstsein vieler leser gedrungen, anhand der kommentare muss da wohl n rückschlag verzeichnet werden. ich glaubs nicht wie viele hier den; bei euch ists viel schlimmer... geben. interessiert es den arbeitslosen asylanten im bunker wies bei denen ist? interessiert es die frau die gerade zum xten mal von ihrem mann verschlagen wurde?

    zudem: kritik annehmen hat noch niemanden umgebracht (im gegenteil), es besteht kein handlungszwang. eure kritikabweisende haltung erinnert mich an bellende hunde, und ans auf schwänze treten... ✌🏼
    13 25 Melden
  • Str ant (Darkling) 09.11.2017 18:45
    Highlight Der Hohn: Saudi-Arabien in die UN Frauenrechtskommission wählen und sich dann über die Schweiz beschweren
    41 1 Melden
  • Jol Bear 09.11.2017 17:35
    Highlight Im Beitrag wird nicht erwähnt, WAS genau die geforderte Revision des Asylgesetzes beinhaltet.. Dass Gefängnisse zusätzliche Ressourcen benötigen, ist eine Forderung, welche auch in der Schweiz selber zu hören ist. Je nachdem, wofür diese Ressourcen eingesetzt werden, kann das von unterschiedlichsten Kreisen befürwortet oder abgelehnt werden. Der Beitrag enthält leider kaum Informationen über die Art der Forderungen, eine sinnvolle Bewertung ist deshalb nicht möglich.
    20 1 Melden
  • Zeyben 09.11.2017 16:06
    Highlight So etwas groteskes habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Solcher Wahnsinn muss schlicht ignoriert werden.
    46 11 Melden
  • Lowend 09.11.2017 16:02
    Highlight Wunderbar, wie Kommentarschreiber, die öfters mal mit wüsten, rassistischen Kommentaren glänzen, verbal mit dem Zweihänder um sich schlagen, wenn Fremde sie als Rassisten bezeichnen.

    Kommt mir so vor, als ob sie diese (berechtigte?) Kritik als Beleidigung ihrer Rasse auffassen.
    12 36 Melden
    • tzhkuda7 09.11.2017 18:45
      Highlight Dachte schon du wärst aus den Kommentaren verschwunden, du hattest doch mal dieses Rote prägnante Bild, schön das du noch da bist, dein geschwaffel hab ich irgendwie vermisst ;-)
      Nein spass, aber Rassisten findet man immer und überall. Kann man nur durch Bildung heranwachsender Generationen ausmerzen, bei Personen über 25 ist es meist schwer, da sich da eine Meinung schon (leider) festgesetzt hat im Kopf.

      Liebe Grüsse, von deinem von der SVP bezahlten Watson Troll ;D
      13 6 Melden
    • Lowend 09.11.2017 19:15
      Highlight Danke für das giftige Lob. So schnell verschwinden normal denkende Menschen auch nicht von der Bildfläche, um Watson den Freunden des Rassismus und des nationalistischen Hasskults der extremen Rechten zu überlassen.

      PS: Was versuchst du uns eigentlich mit deinem «Geschwafel» genau mitzuteilen? Etwa das man alten Rassisten nicht so streng sein soll, oder was? Die Eliten der SVP sind auch alles Juristen und Studierte und somit durchaus gebildet, aber das verhindert nicht, dass sie sehr oft sehr rassistische Äusserungen absondern. Es ist doch eher so, dass der Rassismus angelernt ist?
      8 19 Melden
  • Nuka Cola 09.11.2017 15:49
    Highlight Die USA behmen ja pro Kopf so viele der durch ihr imperialistisches Handeln im Osten verursachten Flüchtlinge aus, soooooooo viele.
    51 2 Melden
  • Nikolai G. 09.11.2017 15:44
    Highlight Hahah Selten so gelacht. USA und Venezuela prangert die Schweiz an..... Wir können schon noch vieles verbessern. Aber von diesen Ländern darf definitv keine Kritik angenommen werden.
    66 3 Melden
  • demokrit 09.11.2017 15:32
    Highlight "Die USA forderten eine Revision des Asylgesetzes. Zudem sollen Gefängnisse mehr Ressourcen erhalten. Wie andere Länder auch, forderten sie, dass Migranten nicht diskriminiert werden sollen."

    Wo jetzt Migranten diskriminiert werden sollen, bleibt offen. Die USA nehmen praktisch überhaupt keine Asylbewerber auf und in keinem anderen Land der Welt sitzen so viele Menschen (zumindest nach offiziellen Zahlen) hinter Gittern, weil man die Gefängnisse privatisiert hat. Beispielhaft ist das wohl kaum.
    61 1 Melden
  • JayGamer 09.11.2017 15:26
    Highlight Was?!
    35 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.11.2017 15:16
    Highlight Wenn ich mir vorstelle, wie sich auf irgendeinem Bürotisch in Bern dieser Familienschmuck aus Lybien - unter Mühsal vor räuberischen Schleppern versteckt bis zur CH-Grenze gebracht - aufhäuft, gereinigt und verwertet wird... Es ist eine kleine Geschichte, ... aber so gschämig für unser Land. Pfui.

    Minderheiten: Die Entschädigung für die Sklaven und Kindersklaven auf den Bauernhöfen bis in die 80er Jahre, und die schuldlos inhaftierten und zwangssterilisierten (CH-Naziärzte wie z.B. Fred Singeisen): Die haben bis heute nichts erhalten und sollen mit 25'000 abgespeist werden.
    12 66 Melden
    • MacB 09.11.2017 15:34
      Highlight 1. heisst es Libyen und nicht Lybien
      2. sei dir versichert, dass die Wenigsten mit vielen Wertsachen bis hierher kommen. Die Schlepper machen da einen "guten" Job.
      3. werden Werte nur Werte über 1'000.- abgenommen, um die Kosten zu decken. Reisen sie innert 7 Monaten wieder aus, erhalten sie es zurück.
      43 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.11.2017 16:11
      Highlight @MacB:
      Und in was unterscheiden wir uns in diesem Punkt von den räuberischen Schleppern?

      Indem wir Familien n Luftschutzbunkern unterbringen und die Gemeinden dafür Miete kassieren, obwohl die sonst nur leer stehen?

      Keinem dieser Flüchtlinge soll irgendwas abgenommen werden!
      Das sind Notbazen, die die dabei haben. ... Und diese Notbazen würden sie notabene auch hier ausgeben.

      Jeder Flüchtling der etwas mehr Vermögen hat, verzichtet auf ein Dasein im CH-Luftschutzbunkermassenschlag und mieten sich selber etwas. Also keine Sorge, dass "reiche Flüchtlinge" schmarotzen würden.
      13 55 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.11.2017 15:06
    Highlight Diese "Opposition" in Venezuela sind ultra-nationalkatholische Faschisten. Da ist es egal, wie "diktatorisch" die Chaves/Maduro Regierung ist. Diese Opposition will/wollte von Anbeginn gar nie koopierieren, sondern nur eins: Die totale Macht.
    Ist das irgend einer schweizer Zeitung schon mal aufgefallen?

    Den Flüchtlingen werden an der Grenze von schweizer Beamten alle Wertsachen abgenommen; die Eheringe dürfen sie behalten.
    Begründet wird das mit den Kosten ... für schweizer Löhne des Personals, für Mieten für ansonsten leerstehende Luftschutzbunker und für die minimalste Grundversorgung.
    13 56 Melden
  • Deathinteresse 09.11.2017 15:04
    Highlight Anstatt zu bemängeln von wem die Kritik kommt würde man sich vielleicht besser überlegen ob sie berechtigt ist.
    28 60 Melden
    • JayGamer 09.11.2017 15:29
      Highlight Hab mal überlegt, hat nicht lange gedauert bis ich darauf gekommen bin dass sie nicht gerechtfertigt ist.
      47 16 Melden
    • Enzasa 09.11.2017 19:12
      Highlight Wer richtig nachdenkt findet immer etwas was zu verbessern ist, denn niemand ist perfekt
      4 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.11.2017 14:56
    Highlight Wiedermal einer dieser Artikel, wo des Schweizer's Reaktionen sehr aufschlussreich sind: Entrüstung, nicht ernst nehmen ("Lachanfall") bis frech werden ("beweist, wieso die UNO überflüssig ist").

    Das kommt daher, dass die Schweiz überhaupt keine Negativkultur hat. Bei uns ist es am Besten, wir sind besser als alle andern. Ende. Wie bei Kim zu Hause.

    Z.B. die Staatssekretärin Baeriswyl: Zählt positives auf... Ja hat jemand behauptet, es sei alles schlecht? Aber zu den Kritkpunkten kein Wort.

    Wie war das neulich beim ETH-Skandal: Die Professorinnen erhalten 75% eines Professorengehalts.
    28 66 Melden
    • Uf em Berg 09.11.2017 17:01
      Highlight @Benot: Es macht sehr wohl einen Unterschied von wem die Kritik kommt. Keiner hat gesagt es sei alles perfekt bei uns, aber gewisse Länder sollten erst mal bei sich aufräumen bevor sie andere an den Pranger stellen.
      Die Kritik wurde sehr wohl angenommen. Einige Punkte sind auch schon in Arbeit und andere hat man vor diesem Bericht schon selbst erkannt und ist dabei Lösungen zu erarbeiten. Da wir zum Glück in einer Demokratie leben, dauern Prozesse aber etwas länger, dafür dürfen alle (so auch Du) ihren Senf dazugeben.
      20 0 Melden
    • rauchzeichen 09.11.2017 18:29
      Highlight hahaha die blitzer bestätigen dich ;)
      6 13 Melden
  • SonShine 09.11.2017 14:47
    Highlight 1. Aus den USA will ich gar nichts über Gefängnisse hören! Solch eine Frechheit! Die sollen erstmal das Sklaven-Business mit ihren 2-Millionen Häftlingen aufarbeiten bevor die das Maul aufreissen.

    2. Mehr Toleranz gegenüber Asylanten? Nun dürfen die USA erklären was für ein gutes Beispiel sie abgeben. Ich sehe seit der Migration der Iren und der heutigen Situation der Migranten aus Latein-Amerika keinen Unterschied in der Gesinnung gegenüber diesen.

    Weiss, schwarz und braun... Alles wird in den USA diskriminiert, wenn es nicht "bumm" oder "ca-tching" fördert. Heuchelei!
    48 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.11.2017 16:00
      Highlight Ah, verstehe.
      Die Andern dies, und die Andern das
      ... und dann ist bei uns wieder alles Sünneli.
      Alles klar. Moll. Niveau. Schulterklopf.
      13 36 Melden
    • SonShine 09.11.2017 16:57
      Highlight Nein. So schon nicht. allerdings verlieren all diese Forderungen ihre Bedeutung, wenn einer sie selbst nicht bewältigen kann, dann aber beim nächsten anprangert. Typisches "Kokser prangert Hero-Junkie an" Gehabe. Die anderen hocken neben bei und sind am Frustsaufen. Das ist Weltpolitik. Dreck.
      11 0 Melden
  • Maurice Howald 09.11.2017 14:25
    Highlight Jedem seine Meinung, auch den Heuchlern. Die Frechheit an der Sache ist, dass das Schweizer Volk gezwungen wird, diese Leute zu bezahlen, die dann ihren Brötchengebern nicht den geringsten Respekt zollen.
    21 30 Melden
  • einmalquer 09.11.2017 14:18
    Highlight Unabhängig davon, warum wer was sagt.

    Mir macht der Rassismus in der Schweiz auch Sorgen.

    Man verbessert nichts, wenn man einfach mit den Fingern auf andere zeigt, weil auch dort nicht alles oder nicht vieles stimmt.
    35 41 Melden
    • Naughtious Maximus 09.11.2017 19:00
      Highlight Aber, aber .. Es gibt doch gar keine Rassen. Ergo ..
      6 3 Melden
  • Gustav.s 09.11.2017 13:56
    Highlight Ja man muss unbedingt mehr gegen Rassismuss in der Schweiz tun. Bestes Beispiel ist Coop. Die ziehen momentan eine ganze Ladenkette hoch bei der bevorzugt (nur) Menschen aus Italien oder zumindest italienischen Wurzeln arbeiten dürfen.
    17 34 Melden
  • Radesch 09.11.2017 13:24
    Highlight Also wenn wir mal den "Whataboutism" weg lassen, dann wird man selbstverständlich Gesellschaftlich politischen Handlungsbedarf finden. Das ist auch normal, die Gesellschaft wandelt sich, eine Generation löst die andere ab und die Politik braucht Zeit um hinterher zu kommen.

    Aber die Amis wollen uns erklären wie wir Asylanten behandeln sollen, die zu einem grossen Teil durch ihre Bereicherungskriege entstehen?

    Und keine Angst diese UPR trifft auch andere Länder. Ich hoffe unsere UNO Vertretung erinnert sich dann daran, was uns vorgeworfen wurde. Bitte dann genau so pingelig sein :)
    42 4 Melden
  • Angelo C. 09.11.2017 13:22
    Highlight Eine Realsatire in Reinkultur - da fordern Staaten, die bekannt sind für Verletzungen von Menschenrechten und Rassismusausgerechnet von der Schweiz, dass sie ihren deplatzierten Forderungen gerecht werden sollte 🤔!

    Dieses heuchlerische Getue wirft einmal mehr berechtigte Fragen über die reelle Existenzberechtigung dieser halbseidenen Organisationen und deren zugewandten NGOs auf - abschaffen wird leider nicht gehen - ergo negieren in der Totalee und achselzuckend zur Tagesordnung übergehen 😐!
    46 10 Melden
  • Spooky 09.11.2017 13:19
    Highlight "Zudem sollen Gefängnisse mehr Ressourcen erhalten."

    Also mehr Gefangene?
    84 10 Melden
    • Tartaruga 09.11.2017 14:17
      Highlight Ressourcen sind Mitttel für die Betreibung der Gefängnisse....
      10 19 Melden
    • Spooky 10.11.2017 20:58
      Highlight Je mehr Gefängnisse, umso mehr Gefangene. Nicht umgekehrt.
      0 0 Melden
  • MacB 09.11.2017 13:15
    Highlight Also die UNO hat seit 2012 schon drei periodische Untersuchungen vorgenommen? Dann hoffe ich, dass in Ländern wie Saudi Arabien, Tschad oder China ebenso genau und periodisch hinschauen!
    86 8 Melden
    • Sapere Aude 09.11.2017 14:13
      Highlight Jedes UN Mitglied wird periodisch untersucht.
      14 24 Melden
    • Bene86 09.11.2017 14:47
      Highlight Die USA klopft nur dort auf die Finger, wo sie es sich leisten können.

      Bei allen anderen Ländern schleimen sie weiterhin hinterhältig herum.
      34 8 Melden
    • Stibbs 09.11.2017 15:12
      Highlight Wir kaufen den Amis trotzdem Waffen ab (F/A-18, neuer Flieger für 8 Milliarden vielleicht auch).

      Die Saudis ziehen sich vielleicht beleidigt zurück ...
      8 8 Melden
  • derEchteElch 09.11.2017 13:09
    Highlight Eigentlich wollte ich einen langen Kommentar schreiben.. Dann musste ich zuerst einmal lachen.. immer noch.. ich glaub, ich spar mir den Kommentar und lach über die UNO weiter..

    😅 😅 😅 ... 🙄
    121 41 Melden
    • Enzasa 09.11.2017 19:15
      Highlight Vielleicht ist das ein Punkt der Kritik anstatt sich an optimalen Bedingungen zu messen, misst man sich an Loosern so wie Venezuela.
      4 5 Melden
  • Chrigi-B 09.11.2017 13:08
    Highlight Das Venezuela sich zu einem anderen Land äussert....
    89 13 Melden
  • pedrinho 09.11.2017 13:07
    Highlight "Die Schweiz soll die Situation der Menschenrechte verbessern, insbesondere, was den Kampf gegen Rassismus, Gewalt gegen Frauen und Arbeitsmigranten betrifft."

    ein minutenlanger lachkrampf .......
    nun, zeigt wieder mal recht deutlich, dass diese organisation mehr als unnoetig ist, leider koennen die funktionaere kaum in einem anderen behueteten arbeitsplatz untergebracht werden.
    105 48 Melden
    • banda69 09.11.2017 13:23
      Highlight @pedrinho - Im Jahr 2016 wurden in der Schweiz von der Polizei 17‘685 Straftaten im häuslichen Bereich registriert.

      Man kann darüber lachen.
      Oder auch nicht.

      https://www.ebg.admin.ch/dam/ebg/de/dokumente/publikationen/dokumentation/informationsblatt9zahlenzuhaeuslichergewaltinderschweiz.pdf.download.pdf/informationsblatt9zahlenzuhaeuslichergewaltinderschweiz.pdf
      21 21 Melden
    • pedrinho 09.11.2017 15:28
      Highlight @banda69
      danke fuer den link, ja richtig, es ist eine unangenehme situation, ABER

      Als internationale organisation muesste UNO alle mitgliedslaender untersuchen und
      gegebenenfalls "verurteilen". Tut sie das, so wird die CH und angrenzende laender mit groesster wahrscheinlichkeit auf einem der letzten plaetze ganz unten in der statistik auftauchen.

      Die UNO sollte sich damit befassen, die zustaende anzuprangern bei welchen wirklich handlungsbedarf besteht und nicht "witze" ueber sozial hoch entwicklickelte laender zu reissen.
      14 6 Melden
    • ands 09.11.2017 18:44
      Highlight @ pedrinho: Also soll die Schweiz anders behandelt werden als andere Länder. Wer entscheidet das? Und aufgrund welcher Kriterien?
      Die UNO behandelt alle Länder gleich. Und das ist auch gut so.
      4 8 Melden
    • banda69 09.11.2017 18:54
      Highlight @pedrinho - Also Klappe halten und die 17‘685 Straftaten unter den Tisch wischen?

      Kann man machen. Der SVP wirds gefallen.
      4 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.11.2017 23:16
      Highlight banda
      Was soll das?
      Die "17‘685 Straftaten" sind doch nicht das Problem! Es sind ja Straftaten und werden demzufolge geahndet. Diese kann die UN-Kommission also sicher NICHT gemeint haben.
      1 1 Melden
    • ands 10.11.2017 08:10
      Highlight @ Rabbi Jussuf: "Prävention". Schon mal gehört?
      Und nein, Prävention macht man nicht alleine durch Strafverfolgung bei den gemeldeten und angezeigten Fällen.
      1 0 Melden
    • banda69 10.11.2017 09:20
      Highlight @rabbi - Es nützt all die Opfer von häuslicher Gewalt herzlich wenig, wenn man - wie es pedrinho tut - mit dem Finger auf das Ausland zeigt und ruft: "Die sind viel schlimmer. Diese sozial unterentwickelnden."

      Es gibt Opfer in der Schweiz. Und zwar viele. Und die müssen auch benannt werden. Und ich nehme an, dass die Dunkelziffer noch um einiges höher ist.

      Auf alle Fälle ist es so, dass die SVP sich seit Jahren härtere Massnahmen gegen häusliche Gewalt zu verhindern versucht. Und ob das sozial entwickelt ist, muss man ernsthaft in Frage stellen.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.11.2017 11:44
      Highlight banda
      Ich kann nicht beurteilen ob es viel oder wenig angezeigte Straftaten sind. Ich kann auch nicht beurteilen ob es überhaupt weniger häusliche Gewalt dank dem härteren Eingreifen seitens des Staates gibt. Ich denke es ist eine Frage der Verhältnismässigkeit, wie viel Aufwand in die Prävention - und nur darum kann es gehen - seitens des Staates gesteckt wird.
      1 0 Melden
    • pedrinho 10.11.2017 13:47
      Highlight @banda69
      mir war nicht bewusst, dass meion kommentar so interpretiert wird...Nein, ich wische es nicht unter den tisch und zeige nicht mit dem finger.....

      In der CH wird ganz klar die straftat verfolgt und geandet, die taeterInnen* bestraftm, es gibt vorbeugende massnahmendas ist gut so. ABER es gibt ausreichend UNO mitgliedsstaaten in in denen man sich einen "scheiss" um solche taten kuemmert. IMO muesste dort gehandelt werden.


      1 0 Melden
  • däru 09.11.2017 12:58
    Highlight “Die USA forderten eine Revision des Asylgesetzes. Zudem sollen Gefängnisse mehr Ressourcen erhalten. Wie andere Länder auch, forderten sie, dass Migranten nicht diskriminiert werden sollen.”

    Haha. Ha.

    316 12 Melden
    • Eltriangoli 09.11.2017 13:28
      Highlight Hab ich mir auch gerade gedacht 🤣
      43 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.11.2017 13:43
      Highlight Hahahahahammm - findet ihr es lustig, dass Migranten diskriminert werden?
      10 43 Melden
    • däru 09.11.2017 15:43
      Highlight Nein, im Gegenteil!
      Der Kommentar sollte die ungeheure Ironie und Doppelmoral in dieser Äusserung der USA aufzeigen. In schlecht geführten und ressourcenarmen Gefängnissen sowie Migrantendiskriminierung sind die USA nämlich einsame Spitze.
      25 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.11.2017 16:51
      Highlight Hier nochmals für dich: https://de.wikipedia.org/wiki/Tu_quoque

      > Doppelmoral
      Wie wurde denn die USA bewertet?

      > Ironie
      Woher weisst du, dass die Delegation der USA das zuhause nicht auch schlecht findet?
      3 8 Melden
  • Goldjunge Krater 09.11.2017 12:57
    Highlight Jesses Gott... 🤣
    54 9 Melden
  • Stichelei 09.11.2017 12:50
    Highlight Ich finde es grundsätzlich nicht schlecht, dass unser Land auch von aussen gespiegelt wird. Es kann ja durchaus sein, dass wir ein paar blinde Flecken haben, auf die wir so aufmerksam gemacht werden. Wenn aber ausgerechnet die USA fordern, dass wir unsere Asylgesetze ändern, dann löst das bei mir mehr als Kopfschütteln aus.
    284 4 Melden
    • Richu 09.11.2017 13:46
      Highlight In Wirklichkeit muss man unsere Asylgesetze betr. Wirtschaftsflüchtlingen verschärfen und zusammen mit anderen europäischen Ländern die Hilfe vor Ort verstärken!
      27 12 Melden
    • Herr J. 09.11.2017 14:19
      Highlight Es geht noch besser: Venezuela kritisiert die "rechten Medien". Für das Maduro-Regime wäre schon Watson mindestens ultrarechts, wenn nicht sogar konterrvolutionär.
      Zum Totlachen, wenn's nicht so traurig wäre.
      Wer solche Examen Ernst nimmt, dem ist nicht zu helfen...
      30 4 Melden
    • Stibbs 09.11.2017 15:15
      Highlight Gibt es denn ein Gesetz betreffend Wirtschaftsflüchtlingen? Wirtschaftsflüchtlinge erhalten kein Asyl, steht im Gesetz. Und wenn jemand der Meinung ist, dass doch, so soll er/sie es belegen.
      8 13 Melden
    • Posersalami 09.11.2017 17:47
      Highlight Ach komm, die Blinden Flecken wie Rassismus sind für jeden offensichtlich. Ein Blick auf das Abstimmungsverhalten reicht, wem das zu viel ist soll einfach die Kommentarspalten auf Watson lesen.
      3 12 Melden
  • häfi der Spinat 09.11.2017 12:43
    Highlight "Die USA forderten eine Revision des Asylgesetzes" und weiter, "Venezuela nahm «die extrem rechte Positionierung» gewisser Medien unter die Lupe."

    Willkomen in der Realsatire des ganz alltäglichen Irrsinns in dem wir heute leben.
    278 23 Melden
    • MGPC 09.11.2017 13:51
      Highlight Willkommen in der Welt voller heuchler. Da schlisse ich mich übrigens nicht aus.
      14 0 Melden
    • Töfflifahrer 09.11.2017 15:33
      Highlight Ich dachte erst auch ich habe mich da verlesen, aber ne ist so. Kann man das da überhaupt noch ernst nehmen?
      12 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.11.2017 17:47
      Highlight Frage an Häfi:

      Und was hat das mit den USA oder Venezuela zu tun, wenn bei uns was besser oder weniger gut ist?
      Kannst Du das mal erklären?
      4 10 Melden
  • Evan 09.11.2017 12:40
    Highlight Klar, man soll nie aufhören, sich weiter zu verbessern, aber in diesem Punkt gibt es wohl weitaus dringlichere Kandidaten.
    73 4 Melden
    • Stibbs 09.11.2017 15:17
      Highlight OK. Wir warten mit der Umsetzung, bis alle anderen zumindest gleichauf sind. Gilt übrigens für alle Bereiche.
      15 6 Melden
    • Evan 09.11.2017 16:50
      Highlight Das habe ich zwar nicht gesagt, aber ok.
      9 0 Melden
    • rauchzeichen 09.11.2017 19:06
      Highlight im bericht geht es darum was wir zu tun haben! die andern bringen sie ins spiel evan
      0 5 Melden
    • Evan 09.11.2017 19:18
      Highlight Ganz genau. Und weiter?
      4 0 Melden
  • Rabbi Jussuf 09.11.2017 12:39
    Highlight Haben die an der UNO wirklich nichts besseres zu tun?
    Und dass ausgerechnet die USA und Venezuala Forderungen stellen, ist doch der Gipfel der Frechheit. Fehlt noch, dass Saudi-Arabien auch noch seinen Senf dazu gibt.

    Das heisst jetzt nicht, dass es in der Schweiz noch einiges zu machen gäbe. Wie die Staatssektretärin sagt:
    "Zudem sei der Schutz der Menschenrechte eine Aufgabe, die nie zu Ende sei."
    67 7 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.11.2017 13:14
      Highlight > Und dass ausgerechnet die USA und Venezuala Forderungen stellen, ist doch der Gipfel der Frechheit.

      Du hast dich ja fast herausgeredet, trotzdem:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Tu_quoque
      11 34 Melden
    • NotWhatYouExpect 09.11.2017 13:25
      Highlight Saudi Arabien stellt auch die Bosse für die Frauenrechtsgruppe oder wie ging das nochmals? Habe leider die genaue Bezeichnung vergessen.
      23 0 Melden
    • Naughtious Maximus 09.11.2017 19:05
      Highlight Rabbi, hast Israel vergessen.
      1 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.11.2017 19:27
      Highlight Was soll Israel damit zu tun haben????
      1 1 Melden
  • Caturix 09.11.2017 12:39
    Highlight Venezuela ? USA? das ganze UNO zeugs ist doch nur noch lächerlich.
    57 19 Melden
    • Stibbs 09.11.2017 15:17
      Highlight Findest Du?
      4 19 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.11.2017 12:38
    Highlight ist schon der 1. April?
    60 17 Melden
  • saukaibli 09.11.2017 12:33
    Highlight "Venezuela nahm «die extrem rechte Positionierung» gewisser Medien unter die Lupe." Haha, der ist gut. In Venezuela wäre vermutlich die WOZ noch viel zu rechts.
    77 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.11.2017 12:29
    Highlight In der Schweiz ist immer noch das Volk und nicht die UNO der Souverän.
    63 50 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.11.2017 13:17
      Highlight Wieder einmal eine ganz 'aufgeklärte' Position von rich enough.
      39 38 Melden
    • ands 09.11.2017 13:31
      Highlight Hat jemand etwas anderes behauptet? Diese Abwehrreaktion auf etwas, das gar nicht existiert, verrät viel über dein Weltbild.
      37 16 Melden
    • ujay 09.11.2017 13:49
      Highlight @Rich enough. Ahaaaa😂😂😂
      11 6 Melden
    • Stibbs 09.11.2017 15:19
      Highlight Yep. Und weil das Volk in der Schweiz der Souverän ist, verpassen wir allen anderen Staaten und der UNO und der EU und allen anderen Organisationen einen Maulkorb!
      12 14 Melden
    • Naughtious Maximus 09.11.2017 19:06
      Highlight rich enough Träum weiter.
      1 3 Melden

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