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Schweizer Missionarin in Mali schon zum zweiten Mal entführt



Eine bereits einmal im April 2012 im Norden Malis entführte Schweizerin ist in der Nacht auf Freitag in Timbuktu erneut von bewaffneten Männern entführt worden. Die Frau ist seit Jahren in Timbuktu als Missionarin tätig.

Dies teilte ein Sprecher der malischen Armee mit. Vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gab es noch keine Bestätigung.

Die Frau war bereits im April 2012 ein erstes Mal von Islamisten verschleppt worden. Nach Vermittlungen durch die Regierung von Burkina Faso wurde sie nach neun Tagen freigelassen. Die Islamisten liessen sie offenbar unter der Bedingung frei, dass sie nicht in die Wüstenstadt zurückkehre, um zu missionieren.

Zwei im Jahr 2011 in Timbuktu von der Islamisten-Organisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb (Aqmi) entführte Ausländer, ein Südafrikaner und ein Schwede, sind dagegen bis heute in Gefangenschaft.

Der Norden Malis war im Frühjahr 2012 in die Hände von Dschihadisten-Gruppen gefallen. Französische Streitkräfte hatten Anfang 2013 eine Offensive gegen Islamisten und Rebellen im Norden des westafrikanischen Krisenstaats gestartet. Deren Vormarsch Richtung Süden wurde dadurch gestoppt, die Sicherheitslage blieb aber angespannt.

(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Papa Swappa 08.01.2016 23:58
    Highlight Highlight Da waren die Daani im Papua einst effizienter mit den Pfingstmissionaren (welche Ihnen die rituellen Gegenstände abnahmen) - die wurden zu Weihnachten einfach verspeist (ein ganz spezielles "Fest der Liebe" war das wohl). Das muss man dann auch nicht 2 mal machen...
  • Thanatos 08.01.2016 18:00
    Highlight Highlight Was es gibt noch Missionare/innen? Ich dachte, dass die Kirche ein wenig fortschrittlicher wurde. Aber anderen Menschen einen fremden Glauben aufzudrücken ist anscheinend immer noch Mode. Und dann noch zwei Mal den selben Fehler machen...
  • Sheez Gagoo 08.01.2016 16:50
    Highlight Highlight Die Princess Peach der Missionarinnen. Ich hoffe sehnlichst, dass diese zweite Entführung so glimpflich ausgeht wie die erste. Und vor allem das sie endlich daraus lernt!
  • Dä Brändon 08.01.2016 14:10
    Highlight Highlight Sie ist eine Missionarin impossible
  • next_chris 08.01.2016 14:08
    Highlight Highlight was genau soll sie denn lernen? zumindest ist sie kein feigling und faellt beim ersten windstoss um oder rennt weg. ich finde es bewundernswert, trotz gefahren, versuchen zu helfen.
    • next_chris 08.01.2016 16:19
      Highlight Highlight agreed.. bin ebenfalls sehr kritisch bezueglich glaubensmissionierung... helfen, jederzeit ... wobei man einfach beachten muss dass die sicherheitslage einfach nicht dieselbe ist wie in der schweiz. zwischen meinem ersten text und dieser antwort, wurde ich ebenfalls von einer gruppe bewaffneter jugendlicher bedroht und entkam nur durch glueck.
    • next_chris 08.01.2016 17:00
      Highlight Highlight ich wohne im congo, die gegend ist zwar sicher, aber das ist immer relativ .. 1x entfuehrt, mehrmals in gruppenschlaegereien, ein paar mal bestohlen, 2x in der naehe von groesseren kriegsaehnlichen tumulten mit schiessereien ... usw, ich kann sehr gut nachfuehlen wie dich diese frau fuehlt ... btw ich bin freiwillig hier und das positive ueberwiegt
  • azoui 08.01.2016 13:58
    Highlight Highlight Der für den sie missioniert, wird sie retten. Das kann der.
  • Chlinae_Tigaer 08.01.2016 12:51
    Highlight Highlight Hoffentlich wird da nichts bezahlt, denn sonst wird's die Frau nie lernen.
    • exeswiss 08.01.2016 18:47
      Highlight Highlight wahnsinn. kommentieren alle was über die person und "mission", schon kommt ein dahergelaufener SVP-anhänger und jammert übers geld.

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