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Two women wait in Pascha nightclub in Salzburg, Austria, June 16, 2015. The nightclub is offering customers free sex in a summer-long protest over what its owner sees as punitive tax payments.

Keine Strafen für Prostituierte, dies fordert die Menschenrechtsorganisation Bild: LEONHARD FOEGER/REUTERS

Amnesty International will Prostitution entkriminalisieren 



Amnesty International ist für die Entkriminalisierung von Prostitution samt Freiern und Zuhältern. Dafür stimmte am Dienstag in Dublin an der Internationalen Ratstagung 2015 der Menschenrechtsorganisation eine Mehrheit der Delegierten, auch die Vertreter der Schweiz.

Dies geht aus Einträgen auf Internet-Seiten von Amnesty International hervor.

Ein interner Strategieentwurf der Organisation mit Hauptsitz in London war vorzeitig an die Öffentlichkeit gelangt, in dem es heisst: «Amnesty International ist gegen die Kriminalisierung oder Bestrafung von Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Kauf oder Verkauf von einvernehmlichem Sex zwischen Erwachsenen.»

Die Oscar-Preisträgerinnen Meryl Streep, Kate Winslet und Emma Thompson hatten Ende Juli einen Protestbrief an Amnesty gegen die Entkriminalisierung von Prostitution unterschrieben.

Mehr als 3300 Menschen hatten eine entsprechende Online-Petition an die Menschenrechtsorganisation unterzeichnet. Dazu gehörten neben Aktivisten, Politikern und Prominenten aus verschiedenen Ländern auch die deutsche Zeitschrift «Emma». (jas/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sigmund Freud 12.08.2015 07:25
    Highlight Highlight AI... dachte schon es wäre Innerhoden gemeint.
  • syknows 11.08.2015 21:58
    Highlight Highlight Die persönliche Freiheit eines jeden von uns endet da, wo Dritte geschädigt werden. Wenn zwei Erwachsene einen fairen Handel nur unter sich nach oben genannter Spielregel ausmachen, so geht das Niemanden etwas an. Verbote führen nur zu einer Kriminalisierung und im Falle der Prostitution zur Ausbeutung der Sexdienstleistenden.

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