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Fertig lustig: Spanien leitet Entmachtung der katalanischen Regierung ein

21.10.17, 13:47 21.10.17, 19:15

Premier Rajoy und sein Kabinet. Bild: AP/POOL EFE

Die spanische Zentralregierung hat die Übernahme der Regierungsgewalt in Katalonien und damit die Entmachtung der Separatisten eingeleitet. In einer Sondersitzung habe das Kabinett am Samstag beschlossen, Artikel 155 der Verfassung zu aktivieren, sagte Ministerpräsident Mariano Rajoy in Madrid.

Zur Beendigung der Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien will die spanische Regierung die Regionalregierung absetzen und das Parlament in Barcelona auflösen. Das Hauptziel der geplanten Zwangsmassnahmen sind Neuwahlen in der Region innert sechs Monaten.Seine Regierung habe den Schritt nicht gewollt, sehe sich aber dazu gezwungen, erklärte Ministerpräsident Mariano Rajoy am Samstag nach einem gut zweistündigen ausserordentlichen Treffen des Ministerrats in Madrid.

Die Massnahmen müssen vor Anwendung dem Senat in Madrid zur Billigung vorgelegt werden. Die Abstimmung wird wahrscheinlich am nächsten Freitag stattfinden. Im Senat hat Rajoys Volkspartei (PP) eine ausreichende Mehrheit der Sitze. Rajoy betonte, der amtierende katalanische Präsident Carles Puigdemont werde bei den Neuwahlen zum Regionalparlament nicht antreten und auch keine Kandidaten vorschlagen können. Die jetzt vorgeschlagenen Massnahmen bedeuteten auf keinen Fall die Aussetzung der Autonomie und der Selbstverwaltung Kataloniens.

Die katalanischen Separatisten hatten ein zweites Ultimatum der Zentralregierung verstreichen lassen, in dem eine klare Antwort verlangt worden war, ob sich die Region für unabhängig erklärt hat oder nicht. Es wäre das erste Mal in der rund 40-jährigen Geschichte der spanischen Demokratie, dass eine Regierung eine Regionalverwaltung aus dem Amt hebt und dort Neuwahlen ansetzt.

Rund 450'000 Anhänger der Unabhängigkeitsbewegung Kataloniens gingen am frühen Samstagabend in Barcelona auf die Strasse, um gegen die Zentralregierung in Madrid zu protestieren. Die Teilnehmerzahl wurde von der Polizei angegeben.

450'000 an Kundgebung

Die Demonstranten forderten die Freilassung von zwei führenden Aktivisten der separatistischen Bewegung, Jordi Sànchez und Jordi Cuixart. «Freiheit, Freiheit», skandierten die Menschen.Zur Kundgebung hatte der separatistische Dachverband Taula per la Democracia aufgerufen, nachdem die Aktivisten am Montag in U-Haft genommen worden waren.

Unter den Teilnehmern waren neben anderen Politikern der Regionalpräsident Carles Puigdemont (aeg/sda/dpa/reu/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Boixos 21.10.2017 19:43
    Highlight Katalonien wird nun also von Madrid's bzw. Rajoy's Partido Popular (PP) regiert und kontrolliert. Diese Partei die bei den letzten Regionalwahlen lediglich 8,5% erziehlt hat 🤦‍♂️
    32 8 Melden
  • mrmikech 21.10.2017 19:40
    Highlight Die separatisten haben er versaut... zu viele emotionen, und nur die hälfte aller Katalanen will unabhängigkeit. Ich kenne viele - meist jüngere - katalanen die 0% lust haben auf EU und Schengen austritt.
    23 16 Melden
    • Boixos 21.10.2017 19:59
      Highlight Warum lässt man nicht einfach legal abstimmen um diese Frage zu klären?
      19 2 Melden
    • bokl 21.10.2017 20:48
      Highlight Billiges Faustpfand. Es geht um Spanien und Katalonien. Wie schon bei Schottland verstehe ich nicht, warum die neue Region nicht in der EU verbleiben kann. Ist doch so eine SuperduperFriedensNobelPreisOrganisation für alle...

      Die Regelung sollte eigentlich so sein. Teilt sich ein Mitgliedsland, bleiben beide Teile in der EU. Ein Argument weniger für die Zentrale.
      13 20 Melden
    • Juliet Bravo 21.10.2017 23:48
      Highlight Er hat keinen Nobelpreis, bokl.
      0 3 Melden
    • Upsi 22.10.2017 06:39
      Highlight @ Boixos: Jetzt gibt es ja Neuwahlen. Die Frage ist ja: Warum wollte Puigdemont keine Neuwahlen organisieren? Er hätte seine Aktion legal von den Wählern legitimieren lassen können...
      2 0 Melden
    • Boixos 22.10.2017 15:44
      Highlight @Upsi...Die letzten Regionalwahlen waren schon ein Plebiszit für oder gegen die Unabhängigkeit und die Unabhängkeitsbefürworter haben gewonnen.

      Wird in 6 Monaten wohl nach all dem was in den letzten Wochen passiert ist noch stärker ausfallen. Spielt auch absolut keine Rolle ob Puigdemont nicht mehr dabei ist...
      2 0 Melden
    • Upsi 23.10.2017 18:40
      Highlight @boixos: Wenn, dass so ist dann hatte man ja bereits Antwort. Weshalb dann noch ein illegales Referendum durchführen?
      0 0 Melden
  • Boixos 21.10.2017 19:33
    Highlight An alle die diesen Schritt gut finden, soll noch gesagt sein, dass dies nun auch bedeutet das katalanische Radio und TV Stationen nun aus Madrid aus kontrolliert werden. Ebenso das Internet.

    Diktatorische Zustände im 21. Jahrhundert und dies mitten in Europa. Einfach nur traurig...
    35 23 Melden
    • dä dingsbums 22.10.2017 00:01
      Highlight Wo hast Du den Unsinn her, dass Madrid das Internet kontrolliert?

      12 1 Melden
    • Boixos 22.10.2017 07:32
      Highlight Nichts Unsinn. Wurden ja schon vor dem ersten Oktober viele katalanische Webseiten abgestellt.
      4 4 Melden
    • dä dingsbums 23.10.2017 16:02
      Highlight "Webseiten schliessen" und "das Internet kontrollieren" ist für mich nicht das gleiche.
      0 0 Melden
  • rodolofo 21.10.2017 19:11
    Highlight So haben es sich die Separatisten bestimmt nicht vorgestellt...
    Aber es kommt immer anders, als man denkt.
    Ob das ein Trost ist für die Separatisten?
    Wohl kaum.
    11 14 Melden
    • bokl 21.10.2017 20:51
      Highlight "So haben es sich die Separatisten bestimmt nicht vorgestellt..."
      Dann waren sie aber sehr naiv. Es passiert genau, was zu erwarten war. Perfekt für die Separatisten. Die Zentrale in Madrid kann perfekt als Böse instrumentalisiert werden. Bei einer erneuten Abstimmung, wäre den Separatisten ein Sieg so gut wie sicher.
      19 2 Melden
    • Juliet Bravo 21.10.2017 23:50
      Highlight ...bokl, dann ist Rajoy einfach selber schuld, wenn der Separatisten-Sieg wie du sagst so gut wie sicher ist. Nicht wahr?
      2 2 Melden
  • goncman 21.10.2017 19:11
    Highlight Ich habe, wenn ich mir die Kommentare durchlese, ein bisschen das Gefühl, dass man hier eher pro-Katalonien ist. Klar hat die spanische Regierung auch Fehler gemacht (aber auch Katalonien). Aber was ist der Grund warum Katalonien die Unabhängigkeit will? Es geht darum, dass du Region reicher ist als der spanische Durchschnitt und deswegen den Rest Spaniens unterstützen müssen. Sie wollen also die Unabhängigkeit, weil sie nicht solidarisch mit den weniger entwickelten Regionen sein wollen.
    Deswegen unterstütze ich die Unabhängigkeit Kataloniens nicht.
    25 21 Melden
    • Konstruktöhr 21.10.2017 20:10
      Highlight Wieso will die Schweiz genau nicht in der EU sein?
      16 6 Melden
    • Birdie 21.10.2017 20:20
      Highlight Wenn du denkst, dass es den Katalanen nur ums Geld geht (klar spielt es eine gewisse Rolle) dann hast du absolut keine Ahnung.
      17 10 Melden
    • bokl 21.10.2017 20:53
      Highlight "Sie wollen also die Unabhängigkeit, weil sie nicht solidarisch mit den weniger entwickelten Regionen sein wollen."
      Nein. Sie wollen aber nicht einfach nicht nur zahlen. Merke. Die Milchkuh musst du auch füttern, sonst hast du bald keine Milch mehr ...
      12 8 Melden
    • goncman 21.10.2017 22:16
      Highlight @Konstruktöhr:
      Weil die Schweiz mehr in die EU einzahlen würde als andere Länder. Also genau die gleichen Gründe. Was willst du jetzt von mir hören? Dass ich finde die Schweiz könnte solidarischer mit dem Rest Europas sein? Ja so denke ich!
      4 8 Melden
    • goncman 21.10.2017 22:21
      Highlight @Birdie:
      Von den sprachlich vom Rest Spaniens unterschiedlichen Regionen, gibt es Unabhängigkeitsbestrebungen im Baskenland und in Katalonien, welche beide reicher sind als der Durchschnitt Spaniens. Jedoch praktisch keine im relativ armen Galizien. Warum ist dies so? Geld spielt nicht eine "gewisse" sondern eine entscheidende Rolle!
      6 4 Melden
    • goncman 21.10.2017 22:53
      Highlight @bokl:
      Der BIP Kataloniens ist in den letzten Jahren im Vergleich zum Rest Spaniens überdurchschnittlich stark gewachsen (bzw. unterdurchschnittlich stark gesunken in den Krisenjahren). Davon dass die Kuh keine Milch mehr abgibt, kann doch nicht die Rede sein.
      Quelle:
      https://www.statista.com/statistics/327100/change-in-gdp-in-catalonia-spain-and-the-eurozone/
      3 3 Melden
    • redeye70 22.10.2017 09:01
      Highlight @goncman
      Die Katalanen wollen diesen Sumpf aus Korruption und Geldverprasdung nicht mehr weiter unterstützen. Schau doch mal was in Valencia alles abging! Die Katalanen, die zum Beispiel keine Siesta kennen, haben eine hohe Arbeitsmoral und leisten sehr viel. Im restlichen Spanien fällt das Leistungsgefälle massiv ab. Ich würde dies auch nicht mehr unterstützen wollen. Die Siesta-Provinzen entfalteten fast einen Volksaufstand als man die Siesta in ganz Spanien abschaffen wollte.
      1 3 Melden
    • Upsi 22.10.2017 10:29
      Highlight @redeye70: Echt jetzt? Clichés? In Katalonien gibt es keine Korruption? Wie war das mit den 3% welche sich die vorgänger Partei von Puigdemont in die eigene Kasse einzahlen liess. Wer einen Auftrag der Generalitat wollte musste diesen zusätzlichen Betrag an die Partei überweisen...
      2 1 Melden
    • goncman 22.10.2017 13:40
      Highlight @redeye70:
      Der Grund, weshalb Katalonien und das Baskenland wirtschaftlich besser entwickelt sind, ist, weil sie geografisch näher am Rest Europas sind. So läuft es immer.
      Bspw. wenn man von der Schweiz in Richtung Westen geht: Frankreich ist reicher als Spanien, welches reicher als Portugal ist. Oder in Richtung Osten: Österreich ist reicher als Ungarn, welches reicher als Rumänien ist. Und Rumänien ist reicher als Bulgarien.
      Die entwickelten Regionen befruchten nunmal die weniger entwickelten umliegenden Regionen!
      0 0 Melden
  • E. Edward Grey 21.10.2017 18:20
    Highlight In gewisser Weise ist dies eine Chance für Katalonien. So haben sie die Chance den bitteren Beigeschmack der vorherigen Abstimmung definitiv abzustreifen wenn sich in einer von allen Seiten als regulär eingestuften Wahl die Separatistische Kraft durchsetzt - oder eben nicht.

    Allerdings wird dies nur von Wert sein wenn die Spanische Regierung die Wahl nicht durch Verhaftungen und dergleichen beeinflusst. Leider ist jedoch davon nicht auszugehen, so dass die Unruhen in der Region weiter vorprogrammiert sind.
    19 4 Melden
    • FrancoL 21.10.2017 19:48
      Highlight Das Problem ist doch das „nach den Wahlen“. Wenn die Separatisten singen sollten, wie geht es weiter? Diese Regionalwahl hat keinen Einfluss auf die Verfassung und somit sind wir keinen Schritt weiter.
      Es würde nur die Möglichkeit bestehen wenn in einem nationalen Verfassungsreferendum die Möglichkeit einer Separation installiert würde. Wahlen in Katalonien sind nicht mehr als eine Umfrage ohne Auswirkungen auf die Regierung in Madrid.
      6 1 Melden
    • E. Edward Grey 22.10.2017 12:35
      Highlight Die unmittelbare Auswirkung wird sicherlich gering sein. Je nachdem wie die Wahl ausgeht wird es aber ein deutliches Signal über bestehende Handlungsspielräume bei den nächsten Schritten senden.
      1 0 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 14:31
      Highlight @Grey; Einverstanden, doch dieses Signal ist heute schon mehr als deutlich gesetzt. Ich denke es spielt keine Rolle ob die Separatisten bei 45% oder 55% betrifft. Es ist eine mehr als stattliche Anzahl. Nur wenn die Separatisten bei 30-35% landen würden wäre ein „schwächeres“ Signal gesendet.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 17:40
    Highlight Der Bürgerkrieg Spaniens (EU-Mitglied) ist lanciert. Das wird garantiert nicht lustig.
    26 47 Melden
    • jjjj 21.10.2017 17:55
      Highlight Und alle so. geil!

      Jetzt mal im Ernst: es wird keinen Krieg geben...
      27 8 Melden
  • Domsh 21.10.2017 17:23
    Highlight Dieses Referendum hatte nichts mit einer richtigen Abstimmung/Volksbefragung in einem westeuropäischen Erst-Welt-Land zu tun.
    Wahlurnen wurden eingesammelt, gewisse Leute konnten Abstimmen, andere nicht. Notfalls durfte man in einem zweiten Wahllokale nochmals stimmen und ev. online nochmals.
    Die Wahlbeteiligung von 42% ist nahezu gewürfelt und selbst wenn sie unter geordneten Umständen zusammen gekomment wäre, ist das doch zu wenig um sich darauf zu stützen um sich abzuspalten, wie es Puigdemont jetzt macht.
    35 29 Melden
    • Birdie 21.10.2017 17:44
      Highlight Das stimmt alles und ich bin absolut dagegen dieses Ergebnis in irgendeiner Form als bindend oder gültig anzusehen.

      Man muss aber sagen, dass dies auch der spanischen Verwaltung angedichtet werden muss. Die Voraussetzungen für eine Abstimmung unter Einhaltung der demokratischen Regelungen wären gegeben gewesen, wurden aber allesamt von der Zentralregierung entfernt.

      Die einzige Möglichkeit Klarheit zu erlangen wäre eine richtige Abstimmung, dazu wird es aber kaum kommen.
      26 0 Melden
    • Roman h 21.10.2017 19:04
      Highlight Hat nicht Madrid die Wahl verhindern?
      Daher selber schuld wenn Madrid nicht alle abstimmen liess.
      Und am wichtigsten
      Ob es jetzt 1 oder 100% Wahlbeteiligung sind ist egal.
      Wer nicht abstimmt, dem ist es egal.
      Ist auch in der Schweiz so.
      Die Verlierer kommen immer mit
      "Nicht alle gingen wählen".
      Sorry wer zu faul ist um zu wählen der ist selber schuld und hat halt keine Stimme.
      Fakt
      90% haben ja gesagt
      Der Rest ist egal
      18 12 Melden
    • leu84 21.10.2017 19:15
      Highlight Würde eine Abstimmung unter regulären Bedingungen ablaufen, wäre das Resultat nicht anders. Die Spanische Zentralregierung hat es seit dem Ende der faschistischen Franco-Diktatur verpasst, sich mit den Regionen wie dem Baskenland, Galizien oder Katalonien zu versöhnen. Man war einfach sehr stur.
      12 10 Melden
    • Johnny M 21.10.2017 19:31
      Highlight Dieses wort "Erst-welt-land".....
      10 5 Melden
    • Domsh 22.10.2017 09:02
      Highlight Was ist damit?
      2 1 Melden
    • Johnny M 22.10.2017 12:24
      Highlight Es ist menschenverachtend und unwürdig.
      Jeder mensch sollte gleich behandelt und die selben rechte und ansprüche haben. Egal ob "erst" oder "dritt" land welt. Diese klassifizierung sollte es gar nicht erst geben.
      Das ganze idt schlicht und einfach diskriminierend
      3 1 Melden
  • Sanchez 21.10.2017 17:16
    Highlight Cállate la boca Madrid!
    12 35 Melden
  • Tierra Y Libertad 21.10.2017 17:07
    Highlight "der amtierende katalanische Präsident Carles Puigdemont werde bei den Neuwahlen zum Regionalparlament nicht antreten und auch keine Kandidaten vorschlagen können."

    Der Zustand der "Demokratie" in Spanien ist beängstigend!
    76 21 Melden
    • Victarion 21.10.2017 17:21
      Highlight Ihr verständnis von demokratie ist beängstigend. Man kann sich nicht einfach nach lust und laune als unabhängig erklären. Stellen sie sich vor zürich/zug würden dies wollen. Würden wir dies akzeptieren? Die haben auch keine lust für den rest der schweiz zu zahlen. Die haben sogar ihre eigene sprache welche sich unterscheidet von anderen regionen der CH.
      47 58 Melden
    • Birdie 21.10.2017 17:47
      Highlight @Victarion,

      Das mit dem Abspalten stimmt, das kann man nicht willkürlich machen. Allerdings kann man Katalonien nicht mit Zug oder Zürich vergleichen, da sind schon weitaus mehr Unterschiede bzw. Gründe auszumachen.
      18 17 Melden
    • Tierra Y Libertad 21.10.2017 17:59
      Highlight Katalonien mit unseren Kantonen zu vergleichen ist schwierig, da Geld nur einer von vielen Faktoren ist. Aber das war auch nicht mein Punkt. Hier wird einer politischen Partei die Teilnahme an den Wahlen verboten und damit Teile der Bevölkerung mundtot gemacht. Was nützen Neuwahlen, wenn der Gewinner bereits feststeht?
      15 9 Melden
    • Der Rückbauer 21.10.2017 18:26
      Highlight Victarion: Danke, gleichfalls. Siehe Jura, und übrigens: In der Willensnation Schweiz wird Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätomanisch gesprochen, falls das nicht bekannt ist. Spanien - Willensnation? Nein, Gott behüte. Spanien war schon immer eine zentralistische Diktatur, nach CH-Demokratieverständnis.
      15 8 Melden
    • FrancoL 21.10.2017 18:48
      Highlight @Victarion: Das hat nicht mit Demokratie zu tun das mal als erstes, darum liegen Sie mit Ihrer Kritik Meilen weit neben den Tatsachen.
      Es geht zu Ihrer Info um Rechtsstaatlichkeit und das ist etwas anderes als Demokratie, da geht es um Rechte die eine Regierung nicht einfach mit Füssen treten kann.
      Sie können nur hoffen dass nie Ihre Ansicht von Rechtsstaatlichkeit sich verbreitet denn dann wären wir tatsächlich (Sie inklusive) am A.... .
      12 4 Melden
    • bokl 21.10.2017 21:00
      Highlight @Victarion
      Doch ZH/ZG haben Lust, für den Rest der CH zu zahlen. Machen sie schon seit Jahren. Und wissen auch warum...

      Und wenn nicht? Dann dürfen sie gerne Unabhängigkeitsgedanken hegen. Auch nicht verfassungsgemässe. Für die CH nicht bindend. Aber bei der nächsten Kantonalwahl ein Argument.

      Eine Regionalwahl in Katalonien durchführen und die Seperatisten ausschliessen ist doch ein Witz. Wenn nur die stimmen dürfen, die der Regierung passen, braucht es keine Abstimmungen.
      10 3 Melden
    • redeye70 22.10.2017 09:23
      Highlight @Victarion
      Ich bin selbst Zuger und du darfst mir glauben, trotz der weitläufigenMeinung, dass der NFA-Beitrag zu hoch ist, sind wir genauso Schweizer und überzeugte Eidgenossen wie anderswo. Die Schweiz ist eine Willensnation und so nicht mit Spanien vergleichbar. Bei uns darf man hinterfragen und eine ausführliche Diskussion darüber führen. In Spanien macht man das nicht. Madrid und Barcelona reden nicht miteinander. Unsere Demokratie ist weit überlegen!
      1 0 Melden
  • satyros 21.10.2017 16:55
    Highlight Was heisst, Puigdemont wird nicht antreten und keine Kandidaten vorschlagen können? Wird es ihm verboten, an den Wahlen teilzunehmen? Glaubt Madrid, diesen Konflikt lösen zu können, wenn es "Wahlen" veranstaltet, bei der nur Kandidaten antreten, die der Zentralregierung passen?
    72 13 Melden
    • Pbel 21.10.2017 17:15
      Highlight Ja das war und ist im Baskenland üblich. Regelmässig wurden Kandidaten von Wählen verhaftet. Spanien ist in dem Sinne keine erwchsene Demokratie im Sinne der Schweiz.
      54 11 Melden
    • redeye70 22.10.2017 09:26
      Highlight @Pbel
      Das ist erschütternd! Ich hatte wirklich mal eine ganz andere Meinung von Spanien. Schlimm auch, dass die EU einfach darüber hinwegsieht. Aber dann ist auch wieder alles klar, die EU ist auch zentralistisch und meidet Volksbefragungen wie der Teufel das Weihwasser.
      3 0 Melden
  • na ja 21.10.2017 16:29
    Highlight Was wäre, wenn der BR einem Kanton sagt, nix da, wir machen Neuwahlen, euer Parlament wird aufgelösst...
    50 12 Melden
    • redeye70 22.10.2017 09:28
      Highlight Da würden andere Kantone solidarisch sein und dem Bundesrat, der eh nicht mehr so Rückhalt hat in der Bevölkerung, ziemlich eine Klatschen. Da bin ich mir ganz sicher.
      2 0 Melden
    • na ja 22.10.2017 10:52
      Highlight Da geb ich dir recht... dies war sowieso nur ein Gedanke. Wie es ungefähr hier aussehen würde... der Ausgang ist logischerweise hier anders.
      1 0 Melden
  • FrancoL 21.10.2017 16:17
    Highlight Ich staune immer ab solchen Sätzen:
    "Seine Regierung habe den Schritt nicht gewollt, sehe sich aber dazu gezwungen, erklärte Ministerpräsident Mariano Rajoy am Samstag nach einem gut zweistündigen ausserordentlichen Treffen des Ministerrats in Madrid."
    Dieser Schritt war immer kommuniziert und geplant. Da die Regierung Kataloniens KEINE Unabhängigkeit ausgerufen hat, hätte man auch bestens verhandeln können, wenn man denn diesen Schritt wirklich so ungern gemacht hätte.
    Ich bin kein Freund der Abspaltung aber noch weniger der trügerischen Worte Rajoys. Francos Geist!
    78 12 Melden
    • Domsh 21.10.2017 17:12
      Highlight Die Zentralregierung erwartete von Puigdemont eine Antwort ob er die Unabhäningkeit nun ausberufen hat oder nicht. Sie wollten ein JA oder NEIN. Vorrausschauen haben sie gedroht ein JEIN als JA zu interpretieren. Puigdemont hat ein schwammiges JEIN geschickt und hat nun den Salat.
      Sehe hier weder trügerischen Worte von Rajoy noch ein Franco-Gespenst.
      29 55 Melden
    • Tierra Y Libertad 21.10.2017 17:16
      Highlight @Domsh Dass (Teilen) der Separatisten die Teilnahme an den Neuwahlen verwehrt wird, ist für sie in einer Demokratie also legitim?
      29 11 Melden
    • Domsh 21.10.2017 17:48
      Highlight War weder der Inhalt von Franco noch meinem Kommentar.
      Sie dürfen aber gerne einen eigenen Kommentar schreiben oder auf den obenstehenden Inhalt eingehen.
      4 7 Melden
    • FrancoL 21.10.2017 18:34
      Highlight @Domsh: Man könnte Deine Aussage noch entschuldigen, wenn Du ein Spanier wärst, da ist es legitim derart verkehrte Annahme zu treffen weil man Partei ist und Partei häufig nicht gerade eine ausgeglichene Sicht hat.

      Bei Dir muss man da schon eher sagen dass Du offensichtlich gerade mal auf beiden Augen blind sein musst. Eine auf Eis gelegte Unabhängigkeitserklärung ist für ein Gespräch mehr als nur eine Basis, sie ist zur Zeit die einzige Basis die möglich ist, denn man hat ein Referendum abgehalten und dieses gilt es doch zu gewichten, auch wenn es illegal war. >Francos Geist!
      11 8 Melden
    • FrancoL 21.10.2017 18:38
      Highlight @Domsh; Noch fraglicher ist Ihr Kommentar wenn man dann noch die Prämissen für die Regionalwahl sieht (Wer ausgeschlossen ist), das ist dann Francos Geist im Quadrat. Und sollten wirklich diese Prämissen zur Wahl so formuliert werden, dann muss man Spanien als Rechtsstaat klar hinterfragen, also wieder Francos Geist lässt grüssen.
      10 4 Melden
    • Domsh 22.10.2017 09:05
      Highlight DIe spanische Regierung mit Franco zu vergleichen ist wie die SVP mit Hilter, die SP mit Chavez, die FPD mit Trump oder die CVP mit dem Iran.
      Ich verstehe was du sagen willst aber es ist völlig übertrieben und falsch!
      Übrigends: lustiger Nickname, Franco.
      3 2 Melden
    • Domsh 22.10.2017 09:11
      Highlight Dann erklär mir bitte in deinem grossem Wissen worüber Puigedemont verhandeln will?
      Mehr Autonomie oder einen eigenen Staat?
      Für das erste braucht er eigentlich seine dämliche Show nicht und beim zweiten gibts nichts zu diskutieren.
      Es geht doch nur um das 2010 (oder 2012) abgeschwächte Autonomiegesetz, komm schon.
      2 2 Melden
    • Domsh 22.10.2017 09:26
      Highlight Leider übersiehst du wie die Katalanen und viele mit Franco- und Schottlandvergleichen den wichtigsten Punkt:
      Alles was die Katalanen machen ist illegal. Egal ob Rajoy das toll findet, es ist illegal. Sie brechen das Gesetz und sagen: "Lass uns verhandeln".
      Zeig mir einen Rechtsstaat der das macht?
      Wieso zum 100sten Mal ändern die Spanier zuerst ihre Verfassung!!!
      2 2 Melden
    • redeye70 22.10.2017 09:34
      Highlight Topp Kommentar, Franco! Sehe das auch so. Rajoy hatte nie eine andere Absicht als jeglichen aufmüpfigen Geist in Katalonien zum Schweigen zu bringen. Darum hat er die Beschlüsse zur erweiterten Autonomie 2013 einseitig aufgehoben. In Rajoys Kopf weht der Wind der Vergangenheit. Einer Vergangenheit die ich in Spanien für überwunden hielt.
      2 1 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 11:33
      Highlight @Domsh: Die Verfassung kann in Spanien nicht einfach geändert werden, dies müsste von der Regierung ausgehen und mit einem Referendum abgesegnet werden, wie die zB mit dem passiven und aktiven Wahlrecht gemacht wurde.
      Aber das alles interessiert Dich ja gar nicht, Du willst da kommentieren und kennst die Verfassung und die Instrumente nicht.
      Klar wäre das Ausrufen der Unabhängigkeit illegal! Aber wurde dies gemacht? NEIN das solltest selbst Du wissen. Darum wäre es an der Zeit dass Rajoy zu Gesprächen antritt. Aber daran denkt der alte Mann gar nicht.
      0 1 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 11:40
      Highlight @Domsh: Du versuchst Franco und Hitler auf die gleiche Ebene zu stellen und zeigt ein geschichtliches Unwissen. Wenn Du Spanien auch nur ein wenig kennen würdest könntest Du wissen dass gerade bei den Konservativen der Geist Francos ganz offen gelebt wird. Dies habe x mal miterleben dürfen. In Spanien gibt es Kreise die die FRanco Dikatur gar nicht so schlecht fanden.
      Darum sind Deine Kommentare nichts mehr als Makulatur. Zuerst Geschichte Spanien aufarbeiten, die Diktatur in E richtig interpretieren und dann wieder kommentieren.
      1 1 Melden
    • Domsh 23.10.2017 09:46
      Highlight Natürlich, ich habe Franco mit Hitler, Chavez, Trump und Iran verglichen...
      Bitte scroll nochmals hoch, lies nochmals und versuche zu verstehen (omg).
      0 0 Melden
    • FrancoL 23.10.2017 13:15
      Highlight @Domsh; Natürlich hast Du Hitler und Franco auf die gleiche Stufe gesetzt! Lies doch Du lieber das nach was Du geschrieben hast.
      SVP im Verhältnis zu Hitler
      PP im Verhältnis zu Franco
      SVP und PP (Spanische Regierung) sind nicht weit voneinander entfernt. Setzt man nun beiden Parteien 2 verschiedene Diktatoren gegenüber und sagt das sei gleich falsch dann müssen die Diktatoren sehr ähnlich gelagert sein.
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    • Domsh 23.10.2017 17:46
      Highlight OK, fürs Leseverständnis:
      Dein Vergleich "PP mit Franco" ist so dumm wie - Achtung Beispiele - "SP mit Chavez" oder "SVP mit Hitler" oder "CVP mit Iran".
      Nein, nicht vergleichen untereinander, sondern nur sagen: alles doof.
      Das ich so was schreiben muss, hmpf...
      Aber ich sehe, dass das unterschwellige Beleidigen dir mehr liegt als das Leseverständnis.
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    • FrancoL 23.10.2017 19:18
      Highlight @Domsh; Anstelle die unterschwelligen Beleidigungen zu suchen wäre es dienlich wenn Du Dich einmal mit der spanischen Gesellschaft auseinander setzen würdest oder auch mit der italienischen, denn da sind ähnliche "Verhaltensmuster" zu finden.
      Die Nähe zum Faschismus ist noch ordentlich weit verbreitet, der Kult der starken Führungspersönlichkeit heute noch in den mittleren und älteren Generationen verankert. DARUM ist das Erwähnen von Franco durchaus machbar und NICHT mit den Hitlerkult zu vergleichen.
      Dies ist eine Feststellung die auch andere schon gemacht haben.
      1 1 Melden
    • Domsh 23.10.2017 19:40
      Highlight Ok, anscheinden führst du digitale Selbstgespräche. Viel Spass dabei.
      0 0 Melden
    • FrancoL 23.10.2017 21:12
      Highlight @Domsh; ärmlicher Kommentar. Gute Besserung.
      0 0 Melden
  • hardy1996 21.10.2017 16:06
    Highlight Erinnert mich an die Zeiten Francos...
    49 18 Melden
    • Wald Gänger 21.10.2017 17:25
      Highlight Hast du damals in Spanien gelebt, dass du dich daran erinnern kannst?
      17 35 Melden
    • FrancoL 21.10.2017 18:39
      Highlight @Wald Gänger: Müssen Sie vom 10 Stock springen um sicher zu sein dass das Aufschlagen tödlich ist?
      22 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 19:41
      Highlight Franco: Der "Wald Gänger" ist existentialist. Dein Springen und Tod aus dem 10. Stock ist nicht gleichbedeutend mit dem meinen. Weshalb? Na weil der Wald nur existiert, wenn ich ihn erfahre.
      om om nom nom und sis chrömli
      :-)
      8 1 Melden
    • dä dingsbums 22.10.2017 00:26
      Highlight Die Sprüche mit Franco gehen mitlerweile ziemlich auf den Keks.

      Unter Franco wäre Puigdemont schon lange an die Wand gestellt worden.

      So viel ich weiss, wurde er weder verhaftet noch verhört obwohl er in eklatanter weise gegen geltendes Recht verstösst.
      Auch heute sprechen alle Katalanen die es wollen Katalanisch und demonstrieren unbehelligt für die Unabhängigkeit auf der Strasse.

      Das alles ist nur in einem demokratischen Rechtsstaat möglich.

      Hört mit diesen ignoranten Franco-Vergleichen auf.

      9 3 Melden
    • Domsh 22.10.2017 09:05
      Highlight Danke Dingsbums.
      Es schreibt sich halt so schnell und überlegt sich so langsam...
      2 0 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 10:05
      Highlight @Domsh/@dä; wer wirklich langsam überlegt sei dahin gestellt. Wer aber den Grundtext der Aussage von Rajoy nicht interpretieren kann der ist hier fehl am Platz. Das Ansinnen der neuen Richtlinien für die Wahl hat mit Demokratie nicht viel zu tun und entspricht nicht rechtsstaatlichen Grundlagen. Bis jetzt ging die Regierung in Spanien immer etwas weiter als man dachte, oder haben Sie angenommen dass die Guardia Civil derart massiv eingreifen würde?
      Aus der Geschichte lernen ist auch für Sie beide eine Möglichkeit.
      2 1 Melden
    • Wald Gänger 22.10.2017 12:18
      Highlight Franco: Man kann sich nicht an etwas erinnern, was man nicht selber erlebt hat. Punkt.

      Und ansonsten zu deinem letzten Beitrag an Domsh: Du bestimmst, wer hier richtig oder fehl am Platz ist? Nur weil du ständig völlig überrissene und an den Haaren herbeigezogene Vergleiche bringst, in denen alle und alles gleich Nazi, Franco oder Mussolini ist?
      0 0 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 14:28
      Highlight @Wald Gänger; Weit gefehlt! Ich verkehre mitunter in Kreisen, die im Falle Spaniens, ganz klar noch den Geist Francos hochhalten, da lässt sich nicht darüber hinweg sehen! Übriges wenn Sie schon meine Kommentare verfolgen, sie werden kaum Nazivergleiche finden und bei Mussolini ist es ähnlich wie bei Franco.
      Nichts was heute nachgewiesen werden kann ist an den Haaren herbei gezogen.
      Ich bestimme nicht ich erwähne, Sie können gerne das Gegenteil untermauern.
      Zudem Geschichte heisst erinnern oder zumindest in Erinnerung behalten, das sollten Sie auch einmal beherzigen.
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    • Wald Gänger 22.10.2017 16:39
      Highlight Franco: Du solltest dir mal überlegen, was du für einen Bekanntenkreis pflegst.
      Und natürlich versuchst du mit deiner obigen Äusserung zu bestimmen, wer hier diskursberechtigt ist und wer nicht. Lies selber mal nach.
      Geschichte heisst, sich bewusst zu sein, was die Ahnen taten. Im Guten wie im Schlechten. Erinnern heisst, an etwas zu denken, was man selber erlebt hat.
      Und was ich zu beherzigen habe und was nicht, kannst du kaum beurteilen.
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    • FrancoL 22.10.2017 20:47
      Highlight @Wald Gänger; Wer Geschichte so eng interpretiert ist wohl etwas weit weg oder erinnerst Du Dich nur an das was Du erlebt hast? Denk einmal an Mathe, Physik, Chemie, hast Du da alles miterlebt? Nein diese enge Interpretation ist sehr sehr eigen. Wenn man breit unterwegs ist wird es immer Personen geben die nicht in allem den eigenen Ideen und Wüschen entsprechen, das heisst dann entweder sich einigeln oder offen bleiben und da gehört auch ein Erkennen einer Haltung ohne sie zu stützen.
      1 0 Melden
  • Kronrod 21.10.2017 15:53
    Highlight Rajoy's Arroganz führt zu einem Scherbenhaufen, und Europa schaut tatenlos zu. Wenigstens hat die Schweiz angeboten, zu vermitteln.
    57 18 Melden
    • FrancoL 21.10.2017 18:51
      Highlight Selten mit Ihnen einverstanden, aber den ersten Teil Ihrer Aussage (bis Scherbenhaufen) kann ich teilen.
      Das Verhalten der Europäer zeigt Ihnen dass Europa die Souveränität der einzelnen Staaten beachtet. Also ist es nicht so wie hier häufig und gerne dargestellt, dass Europa sich in alle Innenpolitischen Angelegenheiten einmischt.
      10 7 Melden
    • redeye70 22.10.2017 09:38
      Highlight @Franco
      Wie meist bin ich deiner Meinung. Aber …
      Die EU hat sich eben docheingemischt, einseitig dazu noch. Juncker und Merkel haben Rajoy den Rücken gestärkt und sehr deutlich gemacht, dass Katalonien bei einer Sezession nicht mehr Teil der EU wäre. Somit stimmt deine Aussage nicht, da dies ganz klar eine Parteinahme darstellt.
      2 0 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 10:11
      Highlight @redeyer70; Das ist keine Einmischung sondern eine Klarstellung. Spanien ist Mitglied und Katalonien müsste sich erst noch mit einer EINSTIMMIGEN Annahme seines Gesuches in die EU gelangen. Spanien und nicht nur Spanien zb auch Italien würden wohl blocken. Das durfte die EU Rennleitung durchaus platzieren, denn viele Stimmen in Katalonien wurden laut und behaupteten die Mitgliedschaft in der EU nur Formsache, ist es aber nicht. Klar die EU hätte es auch neutraler formulieren können.
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  • Thinktank 21.10.2017 15:43
    Highlight Als sich die Russischen Länder abgespalten haben, hat die ganze EU Hurra geschrieen. Wenn es das eigene Territorium betrifft ist natürlich alles ganz anders. 90% wollen die Abspaltung, wenn das nicht zugelassen wird, bedeutet das die nächsten Jahrzehnte wieder Attentate und Entführungen. Schade um den Tourismus.
    40 25 Melden
    • Domsh 21.10.2017 17:14
      Highlight Prozentrechnen für Fortgeschrittene:
      90% von nicht verifizierbaren 40% sind eine Zahl unterhalb von 36%.
      26 34 Melden
    • Jan. 21.10.2017 17:23
      Highlight aber 10% von 40% sind noch viel weniger. und eine verifizierte abstimmung wie beisp. in schottland wurden gar nicht ermöglicht
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    • Blutgrätscher 21.10.2017 17:30
      Highlight Stimmt, 36% der Bevölkerung haben trotz Stockschlagendem Paramilitär und Wahlurnendiebstahl Ja zur Abspaltung gesagt.

      Was ich mich frage ist wie das alles ausgesehen hätte, wenn man fürs Wählen nicht von der Staatsgewalt verprügelt worden wäre.


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    • Domsh 21.10.2017 17:52
      Highlight 10% von 40% sind diejenigen mutigen Leute, die trotz erhöhtem Schlagstockrisiko NEIN stimmen gingen.
      Der grösste Teil der 60% daheimgebliebenen wollten sich das nicht antun, da man wusste, dass diese illegale Abstimmung nicht aussagekräftig ist.
      Sie haben leider nicht begriffen, dass diese Referenden eine Show der Separatisten sind. Die letzte wurde 2014 noch zugelassen, als ungültig deklariert und allseitig ignoriert.
      9 6 Melden
    • Upsi 21.10.2017 18:31
      Highlight @Blutgrätscher: Puigdemont hätte es in der Hand gehabt selber Neuwahlen in Katalonien zu organisieren (schliesslich wurde ja auch er nicht gewählt). Das wollte die Unabhängigkeitsbefürworter aber auf Teufel komm raus nicht, da fragt man sich doch auch weshalb?
      9 7 Melden
    • rodolofo 21.10.2017 19:20
      Highlight Und was ist denn mit der Krim?
      So wie ich informiert bin, hat sie sich von der Ukraine abgespalten.
      5 3 Melden
    • Tierra Y Libertad 21.10.2017 19:35
      Highlight @Upsi Die Separatisten gewannen die Parlamentswahl, inwiefern ist Puidgemont nicht gewählt? Da seine Partei nach Umfragen bei Neuwahlen abstürzen würde, ist es nicht verwunderlich, dass er diese ablehnt. Das spricht aber nicht gegen die Unabhängigkeitsbewegung an sich: Ein Bündnis der Parteien links der Sozialisten könnte über 50% der Stimmen erreichen.
      4 4 Melden
    • Upsi 22.10.2017 00:56
      Highlight @Tierra y Libertad: Der Wahlkampf der JxSí wurde mit einem zukünftigen Präsidenten Artur Mas geführt, der aber wegen den Korruptionsskandalen von den CUP nicht unterstützt wurde. So einigte man sich auf einen Präsidenten Puigdemont. So gesehen wurde er gewählt aber vom Parlament, nicht von den Wählern. Ursprünglich war ja die Diskussion um das Referendum für die beiden Präsidenten eine dankbare Ablenkung von den Korruptionsskandalen in welche ihre Parteien verwickelt sind, deshalb haben sowohl PP als auch die ehem. CiU weiter Öl ins Feuer gegossen...von Korruption schreibt jetzt niemand mehr.
      7 0 Melden
    • rodolofo 22.10.2017 08:48
      Highlight @ Upsi
      Politik als Ablenkungsmanöver...
      Das kommt mir auch je länger je mehr so vor.
      2 0 Melden
  • javier 21.10.2017 14:49
    Highlight Wird au langsam ziet👏👏👏👏👏👏👏👏
    16 55 Melden
  • JackMac 21.10.2017 14:27
    Highlight Wir bewegen uns wieder Richtung Franco-Diktatur.
    Europa, nichts gelernt aus Zerntralismus und Unterdrückung? Zuviel Angst vor starken Regionen und Föderalismus?
    Es ist eine Schande!
    52 18 Melden
    • dä dingsbums 22.10.2017 00:33
      Highlight Die Vergleiche mit der Franco-Diktatur sind schlicht und einfach falsch.

      Wenn eine Regionalregierung das Gesetz missachtet und deswegen abgesetzt wird, hat das nichts mit Franco zu tun.
      7 2 Melden
    • redeye70 22.10.2017 09:51
      Highlight @dä dingsbums
      Vielkeicht hast du ja recht, wenigstens teilweise. Aber du musst doch selber eingestehen, dass man die Einheit eines Landes nicht mit Gewalt und Repression durchsetzen kann, oder? Da lehrt uns doch die Geschichte eine klare Lektion. Spanien hat das falsche Staatsgebilde. Bei der Vergangenheit Spaniens kann nur ein föderalistischer Staat, wie unsere Schweiz, den Zusammenhalt garantieren. Rajoy aber ist ein Machtmensch der sich hinter der Verfassung versteckt, der wird die notwendige Reformation nicht antreiben.
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  • Goldjunge Krater 21.10.2017 14:21
    Highlight Den Tarif klar durchgeben, hätte man von Anfang an tun sollen! 👍
    16 47 Melden
  • Fidelius 21.10.2017 13:53
    Highlight Als ob dieser Schritt was bringen würde. Die Spanische Zentralregierung lässt sich regelrecht vorführen.
    11 21 Melden

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