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This Sept. 19, 2015 photo shows pilgrims walking a stretch of the Camino de Santiago across La Rioja farmland in Spain. People from around the world walk the camino frances, a 500-mile medieval pilgrimage route to the cathedral of Santiago de Compostela. The 500-mile ancient pilgrimage route takes a growing number of pilgrims through many art-filled towns. (Giovanna Dell'Orto via AP)

Der Jakobsweg bei La Rioja in Spanien.  Bild: AP/Giovanna Dell'Orto

Mord auf dem Jakobsweg: Spanier zu 23 Jahren Haft verurteilt



Der Mörder einer US-Pilgerin auf dem Jakobsweg ist zwei Jahre nach der Aufsehen erregenden Tat zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Der heute 41 Jahre alte Spanier bekomme 20 Jahre wegen Mordes sowie weitere drei Jahre wegen Raubes mit Gewaltanwendung, teilte das zuständige Landesgericht der nordwestspanischen Provinz León am Dienstag mit.

epa05890148 The main suspect in the murder of a US tourist in Spain, defendant Miguel Angel Munoz Blas, 41, (R), attends another day of his trial at a court in Leon, Castilla-Leon, central Spain, 05 April 2017. Others are not identified. Munoz Blas is accused of killing Denise Pikka Thiem, a US tourist from Arizona who dissapeared on 05 April 2015 while being on her own on a pilgrimage on the 'Camino de Santiago' (St. James's Way) route. Her slain body was found later in September 2015.  EPA/J CASARES

Der Angeklagte vor Gericht in León. Bild: EPA/EFE

Der Fall hatte in Spanien grosses Aufsehen erregt. Die allein wandernde Frau war am 5. April 2015 in León in der Nähe der Gemeinde Astorga spurlos verschwunden. Die Leiche wurde erst gut fünf Monate später nach der Festnahme des Verdächtigen gefunden.

Der Mann brachte die Polizei damals auf die Spur der im Gestrüpp versteckten und stark verwesten Überreste. Er hatte das Opfer (41) laut Gericht «mit einem harten Gegenstand» erschlagen.

Jedes Jahr wandern mehr als 200'000 Menschen aus aller Welt über verschiedene Routen des Jakobsweges Richtung der galicischen Stadt Santiago de Compostela.

Da der Weg bis zu dem Mord an der US-Pilgerin als völlig ungefährlich galt, war die Erschütterung in Spanien und unter Pilgern weltweit umso grösser. (sda/dpa)

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