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Nächste Schlappe für Spaniens Ministerpräsident Rajoy 

Spain's acting Prime Minister and Popular party leader Mariano Rajoy looks down as he addresses lawmakers during the second of the two investiture debates, at the Spanish parliament in Madrid, in Madrid, Spain, Friday, Sept. 2, 2016. Lawmakers in Spain's Parliament rejected for the second time in three days acting Prime Minister Mariano Rajoy's bid to form a minority government, pushing the country to a third election in a year. (AP Photo/Daniel Ochoa de Olza)

Eine Mehrheit votierte gegen ihn: Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy. Bild: Daniel Ochoa de Olza/AP/KEYSTONE



Spaniens amtierender Ministerpräsident Mariano Rajoy hat auch die zweite Vertrauensabstimmung zur Regierungsbildung verloren. Im Parlament stimmten am Freitagabend 180 Abgeordnete gegen ihn, von 170 Parlamentariern bekam er Rückendeckung.

Der 61-Jährige verfehlte damit die einfache Mehrheit. Jetzt haben Spaniens Parteien noch zwei Monate Zeit, sich auf einen Kandidaten zu einigen. Gelingt dies nicht, droht im Dezember eine dritte Parlamentswahl.

Nach Wahlen im vergangenen Dezember und im Juni hatte sich jeweils eine politische Patt-Situation ergeben. Da sich die grossen Parteien – Rajoys konservative PP und die Sozialisten der PSOE – gegenseitig immer wieder Steine in den Weg legen, ist das Land seit mehr als acht Monaten politisch weitgehend blockiert. (sda/afp)

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