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Brennende Fähre vor Mallorca - dramatische Rettung von 150 Passagieren

Gut zwei Stunden war die Fähre unterwegs, als es plötzlich brannte: Mehr als 150 Fahrgäste mussten vor Mallorca gerettet werden. Mitglieder der Besatzung erlitten Rauchvergiftungen.

28.04.15, 20:37


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Das Feuer brach aus, als die Fähre sich etwa 60 Kilometer westlich von Mallorca befand, und breitete sich rasch aus: Mehr als 150 Passagiere sind vor der spanischen Insel in einer dramatischen Rettungsaktion in Sicherheit gebracht worden. Die «Sorrento», die der italienischen Reederei Grimaldi Lines gehört, war auf dem Weg von Palma de Mallorca zu der ostspanischen Hafenstadt Valencia.

epa04724321 A handout picture provided by one of the evacuated passengers of a ferry from Acciona Trasmediterranea company which travelled between Palma de Mallorca and Valencia, shows a fire that broke out in the ferry on 28 April 2015.  EPA/PASSENGER / HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Mindestens drei Besatzungsmitglieder erlitten Rauchvergiftungen. Bild: EPA/EFE / PASSENGER

Wie die Hafenbehörde in Palma de Mallorca mitteilte, eilten zwei Schiffe, die sich in der Nähe der Unglücksstelle westlich der Insel befanden, der Fähre zu Hilfe. Drei Besatzungsmitglieder hätten Rauchvergiftungen erlitten, hiess es. Sie wurden mit Hubschraubern nach Mallorca gebracht. Von möglichen weiteren Verletzten wurde zunächst nichts bekannt.

Zwischen 150 und 170 Passagiere an Bord

Von der Fähre stiegen riesige Rauchwolken empor, die weithin sichtbar waren. Das Schiff war an die spanische Linie Acciona-Trasmediterranea ausgeliehen worden. Wie viele Passagiere genau an Bord waren, ist nicht eindeutig geklärt. Die Angaben schwanken zwischen 150 und 170. Die meisten Fahrgäste seien Mallorquiner gewesen, berichtete die Zeitung «Diario de Mallorca» in ihrer Online-Ausgabe.

Die Fähre war gegen Mittag in See gestochen. Gut zwei Stunden später brach an Bord ein Feuer aus, das sich zu einem Grossbrand ausweitete. Das Schiff drohte zu sinken. Warum das Feuer ausbrach, wird derzeit ermittelt. (tat/kis/dpa/Reuters)

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