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In this Monday, Dec. 5, 2016 photo, a Syrian girl walks amid the wreckage of damaged buildings and shops in the western city of Aleppo, Syria. Aleppo shakes with explosions and gunfire day and night in both the government and rebel sides. But for supporters of President Bashar Assad at least, there is comfort in the growing sense of imminent victory in the city. A rebel defeat in Aleppo, Syria’s largest city and former commercial center, is likely to reverberate across the war-torn country, where opposition forces continue to hold out in smaller, more disconnected areas. (AP Photo/Hassan Ammar)

Ein Mädchen auf den Trümmern eines zerstörten Wohnhauses in Aleppo, aufgenommen am 5. Dezember.  Bild: Hassan Ammar/AP/KEYSTONE

Laut Aktivisten: Rund 500 Zivilisten durch Angriffe in Aleppo getötet



Seit dem Beginn der Offensive syrischer Regierungstruppen auf die Grossstadt Aleppo Mitte November sind laut Aktivisten rund 500 Zivilisten ums Leben gekommen. Von dieser Opferzahl sprach am Donnerstag die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Demnach wurden durch heftige Luftangriffe und Artilleriebeschuss von syrischen Regimekräften 384 Zivilisten getötet, unter ihnen 45 Kinder. 114 Menschen seien durch Granaten gestorben, die Rebellen auf Stadtviertel unter Kontrolle der Regierung oder kurdischer Einheiten gefeuert hätten. Darunter seien 36 Kinder gewesen.

Die in Grossbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein breites Netzwerk von Informanten in Syrien. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

Assad will keine Waffenruhe

Trotz der verheerenden humanitären Lage in der nordsyrischen Stadt wies der syrische Machthaber Baschar al-Assad Forderungen nach einer Waffenruhe derweil erneut zurück. Er sagte diese Möglichkeit existiere «praktisch nicht».

FILE - In this Wednesday, Sept. 21, 2016 photo released by the Syrian Presidency, Syrian President Bashar Assad speaks to The Associated Press at the presidential palace in Damascus, Syria. The House on Nov. 15, overwhelmingly approved bipartisan bills to crack down on supporters of Syrian President Bashar Assad’s government and renew a decades-old Iran sanctions law. Swift passage underscored broad support on Capitol Hill for punishing financial backers of the Syrian government and maintaining economic pressure on Tehran.(Syrian Presidency via AP)

Baschar al-Assad. Bild: AP/Syrian Presidency

In einem Interview mit der syrischen Tageszeitung «Al-Watan» vom Donnerstag warf Assad den USA vor, nur deshalb einen Waffenstillstand zu fordern, weil die von Washington unterstützten Rebellen «in einer schwierigen Lage» seien.

Die USA hatten am Mittwoch gemeinsam mit Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien und Kanada die Konfliktparteien zu einem sofortigen Waffenstillstand aufgerufen, um humanitäre Hilfe zu den Menschen in der Stadt bringen zu können.

Auch Altstadt unter Regierungskontrolle

Die syrischen Regierungstruppen haben seit Mitte November einen grossen Teil der von den Rebellen kontrollierten Stadtviertel im Osten von Aleppo zurückerobert. Nach Angaben von Aktivisten ist auch die Altstadt wieder unter der Kontrolle der Regierung.

epa05664301 A handout photograph released by the official Syrian Arab News Agency (SANA) shows people carrying their belonging and leaving the eastern neighborhoods of Aleppo, Syria, 07 December 2016. According to SANA, Syrian army secured the exit of new batches of civilians who were besieged by 'terrorists' in east of Aleppo after recapturing several neighborhoods. According to Syrian official and foreign NGO sources, the Syrian government forces recovered more East Aleppo districts, where they are involved in a large-scale offensive to expel the insurgents. Syrian rebel factions have also fully retreated from the historic center of Aleppo.  EPA/SANA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bewohner von Aleppo verlassen mit ihrem Hab und Gut den Ostteil der Stadt, aufgenommen am 7. Dezember.  Bild: EPA/SANA

Die Rebellen lehnen bislang einen Abzug aus Aleppo ab. Stattdessen fordern sie eine fünftägige Waffenruhe für die Stadt sowie freies Geleit für Zivilisten. (sda/afp/dpa/reu)

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