International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Kämpfe in Syrien dauern weiter an.  Bild: EPA/SANA

Syrische Truppen erobern Hälfte von Rebellen-Enklave zurück

08.03.18, 06:40 08.03.18, 08:40


Die syrischen Regierungstruppen haben nach Angaben von Aktivisten mehr als die Hälfte der Rebellenenklave Ost-Ghuta zurückerobert. Am Mittwoch nahmen sie die Ortschaften Beit Sawa und Al-Aschaari ein.

Dies sagte der Leiter der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. Im Zuge ihrer Bodenoffensive und nach zweiwöchigen Bombenangriffen seien die Regierungstruppen damit ins Zentrum der Enklave vorgerückt.

Die Regierungstruppen setzten ihren Vormarsch auf die Grossstadt Duma und Ortschaften im Westen der Rebellenenklave fort, nachdem sie Gebiete im Osten und Südosten unter ihre Kontrolle gebracht haben. Ungeachtet der von Moskau angekündigten, täglich mehrstündigen Waffenruhe halten Luftangriffe und Artilleriebeschuss in Ost-Ghuta an, wie die Beobachtungsstelle weiter mitteilte.

Was macht Putin?

Ihren Angaben zufolge wurden am Mittwoch mindestens 62 Zivilisten bei überwiegend russischen Luftangriffen getötet, darunter sechs Kinder. Allein bei einem Angriff der russischen Luftwaffe auf den Ort Hammurije seien mindestens 18 Zivilisten getötet worden. Die Beobachtungsstelle mit Sitz in London bezieht ihre Informationen von Aktivisten vor Ort; für Medien sind sie kaum zu überprüfen.

Unterdessen beriet in New York der UNO-Sicherheitsrat drei Stunden lang hinter verschlossenen Türen über die gescheiterte Waffenruhe. Nach Angaben des niederländischen UNO-Botschafters Karel van Oosterom forderten mehrere Sicherheitsratsmitglieder eine Umsetzung der Ende Februar verabschiedeten UNO-Resolution, die eine 30-tägige Waffenruhe verlangt.

UNO-Diplomaten zufolge bot der UNO-Sondergesandte Staffan de Mistura seine Vermittlung an, um mit den Konfliktparteien und vor allem mit Moskau über einen Abzug der Kämpfer aus Ost-Ghuta zu verhandeln. Der Vorschlag sei auf breite Unterstützung gestossen. (sda/afp)

Brüssel gedenkt der im Syrienkrieg verstorbenen Kinder

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump muss einen doppelten Haken einstecken

Die Justizministerin des Bundesstaates New York erhebt Klage gegen die Wohltätigkeitsorganisation von Trump. Der Generalinspektor des Justizministeriums entlastet den gefeuerten FBI-Direktor James Comey.

Barbara Underwood ist eine Frau, mit der man sich keinen Streit wünscht. Sie gilt als eine der versiertesten Juristinnen der USA, aber auch als vollkommen unabhängig. Sie hat ihre Karriere nicht dank politischen Verbindungen, sondern dank Leistung gemacht.

Derzeit amtet Underwood als Justizministerin des Bundesstaates New York, aber bloss deshalb, weil ihr Vorgänger Eric Schneiderman wegen sexueller Belästigung zurücktreten musste und ihr Nachfolger noch nicht gewählt ist.

Die Justizministerin …

Artikel lesen