International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Damascus skies erupt with surface to air missile fire as the U.S. launches an attack on Syria targeting different parts of the Syrian capital Damascus, Syria, early Saturday, April 14, 2018. Syria's capital has been rocked by loud explosions that lit up the sky with heavy smoke as U.S. President Donald Trump announced airstrikes in retaliation for the country's alleged use of chemical weapons. (AP Photo/Hassan Ammar)

Marschflugkörper über der syrischen Hauptstadt Damaskus: In der Nacht auf Samstag feuerten die USA, Grossbritannien und Frankreich rund 100 Raketen auf Syrien ab. Bild: AP/AP

Nach dem Militärschlag des Westens gegen Assad: Ein Überblick in 11 Punkten

14.04.18, 23:28 15.04.18, 08:26


Die USA und deren Verbündete haben mit Luftschlägen gegen Ziele in Syrien nach eigener Aussage Vergeltung für einen Giftgasangriff syrischer Truppen geübt. Nun stehen die Zeichen zwischen dem Westen und Russland auf Konfrontation.

Was war der Anlass?

Aus Vergeltung für den mutmasslichen Giftgaseinsatz in der syrischen Stadt Duma eine Woche zuvor hatten die USA, Frankreich und Grossbritannien in der Nacht zum Samstag mehr als 100 Geschosse auf drei Ziele abgefeuert. Im Visier waren offenbar zwei Ziele bei Homs und eines in der Hauptstadt Damaskus. Der Einsatz richtete sich demnach gegen die Infrastruktur der chemischen Waffenproduktion im Land.

Welche Ziele wurden getroffen?

Die USA, Frankreich und Grossbritannien haben mehrere Ziele in Syrien angegriffen. Nachfolgend die bestätigten Orte, die die Westmächte ins Visier genommen haben:

epa06668591 A handout image made available by the US Department of Defense (DoD) showing a Syria unclassified map indicating areas that were targeted by US, French and British forces on 14 April 2018. Media reports state that military action taken overnight by the United States, Britain and France against targets in Syria in response to a suspected chemical attack last weekend in the rebel-held suburb of Douma, east of Damascus, Syria.  EPA/US DEPARTMENT OF DEFENSE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/US DEPARTMENT OF DEFENSE

Wie wehrte sich Syrien?

Mehr als hundert Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen seien «vom Meer und aus der Luft auf syrische militärische und zivile Ziele» geschossen worden, zitierte die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Samstag eine Erklärung des Verteidigungsministeriums in Moskau. Eine «bedeutende Zahl» dieser Raketen sei von der syrischen Luftabwehr abgeschossen worden.

Aus syrischen Armeekreisen hiess es, es seien Dutzende Abwehrraketen abgefeuert worden – unter anderem vom Militärflughafen Al-Schairat. Diesen hatten die USA vor rund einem Jahr nach dem Giftgaseinsatz in der Stadt Chan Scheichun bereits angegriffen.

Der Luftangriff der USA, Frankreich und Grossbritannien auf Syrien:

Wurden die Russen gewarnt?

US-Generalstabschef Dunford sagte, auf «die russischen Sorgen» sei bei der Auswahl der Angriffsziele eingegangen worden, um «das Risiko einer Verwicklung russischer Truppen abzumildern». An den Militärschlägen waren Schiffe und Flugzeuge der Alliierten beteiligt.

Nach russischen Angaben gab es keine Tote, einige Menschen seien leicht verletzt worden. Ein Grossteil der Geschosse wurde demnach abgefangen.

Wie reagierte Trump?

US-Präsident Donald Trump sagte in Washington, die Angriffe seien die Antwort auf den Einsatz chemischer Waffen durch die syrische Regierung unter Präsident Baschar al-Assad gegen das eigene Volk. «Dies sind nicht die Taten eines Menschen. Es sind die Verbrechen eines Monsters», befand Trump.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter bedankte sich Trump bei Frankreich und Grossbritannien. «Wir hätten kein besseres Ergebnis haben können. Mission erfüllt!»

Wer beteiligte sich sonst noch an dem Militärschlag?

Neben den USA nahmen auch Grossbritannien und Frankreich an den Militärschlägen teil.

Die beteiligten Länder bemühten sich, dem Militärschlag als einmalige Aktion darzustellen – vorausgesetzt, es gäbe keine weiteren Chemiewaffeneinsätze. US-Verteidigungsminister James Mattis sagte, weitere Schläge seien nicht geplant.

Frankreichs Aussenminister Jean-Yves Le Drian drohte für den Fall eines neuen Einsatzes von Chemiewaffen eine weitere Intervention an. Er fügte hinzu: «Aber ich denke, dass die Lektion verstanden wird.»

Die britische Premierministerin Theresa May bezeichnete das Vorgehen des Westens als alternativlos – und sprach zugleich von einer Warnung an Russland. «Wir können nicht erlauben, dass der Gebrauch chemischer Waffen normal wird: innerhalb Syriens, auf den Strassen Grossbritanniens oder irgendwo sonst in unserer Welt», sagte sie in Anspielung auf das Attentat auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in England.

Wie reagierte Putin auf die Attacke?

Der russische Präsident Wladimir Putin hingegen – dessen Land mit dem syrischen Regime verbündet ist – verurteilte die Militärschläge aufs Schärfste. Er sprach von einem Bruch des Völkerrechts und einer neuen Eskalation, die die humanitäre Katastrophe in Syrien weiter verschlimmern werde.

Die meisten NATO-Länder – darunter die Türkei – sowie Israel und Saudi-Arabien reagierten mit Verständnis auf die Angriffe auf syrische Ziele.

Was sagt die Schweiz zum Angriff?

Die Schweiz nahm die Luftschläge «zur Kenntnis». Das Aussendepartement (EDA) betrachte nun deeskalierende Massnahmen zur «absoluten Priorität».

Verteidigungsminister Guy Parmelin sagte am Samstag in einem Interview mit Blick.ch, die USA und ihre Verbündeten hätten vor einem Raketenangriff die Untersuchung der OPCW abwarten können. Die UNO habe Experten für chemische Waffen nach Syrien geschickt, um ihre Untersuchung zum möglichen Giftgasangriff durchzuführen. «Diese Mission ist in der Lage festzustellen, ob, beziehungsweise welche Chemiewaffen eingesetzt wurden. Ihre Ergebnisse hätte man abwarten können», sagte Parmelin.

«Der Bundesrat appelliert an alle Parteien: Kehrt zurück an den Verhandlungstisch», sagte der Verteidigungsminister weiter. Der Krieg in Syrien sei Thema von Gesprächen in Genf gewesen. Diese Gespräche müssten weitergehen. So rasch wie möglich.

Wie entschied der UNO-Sicherheitsrat?

Russland ist im UNO-Sicherheitsrat mit dem Versuch gescheitert, eine Verurteilung der westlichen Raketenangriffe in Syrien zu erreichen. Bei einer Dringlichkeitssitzung des wichtigsten UNO-Gremiums stimmten am Samstag nur drei von 15 Mitgliedstaaten für einen entsprechenden russischen Resolutionsentwurf. Neben Russland waren das China und Bolivien. Acht Staaten stimmten dagegen, vier enthielten sich.

In dem Resolutionsentwurf wurden die Raketenangriffe der USA, Frankreichs und Grossbritanniens auf Ziele in Syrien als «Aggression» und als «Verletzung des Völkerrechts und der UNO-Charta» bezeichnet. Der Entwurf hatte von Anfang an keine Chance, zumal die USA, Frankreich und Grossbritannien als ständige Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates ein Vetorecht haben.

Was weiss man über den Giftgasangriff?

Ungeachtet der nächtlichen Luftangriffe setzten die Experten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) ihren Einsatz zur Untersuchung des mutmasslichen Giftgasangriffs im Osten der syrischen Hauptstadt Damaskus fort. Die Ermittler sollen herausfinden, ob in Duma Giftgas eingesetzt wurde.

Am 7. April sollen in der Region Ost-Ghuta nach Angaben der syrischen Hilfsorganisation Weisshelme mindestens 42 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt worden sein.

Wie ist die Lage in Ost-Ghouta?

Die syrische Armee hat inzwischen nach eigenen Angaben die einstige Rebellenenklave Ost-Ghuta vollständig zurückerobert. «Alle Terroristen haben Duma verlassen, ihre letzte Bastion in Ost-Ghuta», sagte ein Armeesprecher am Samstag nach Angaben der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur Sana. Die syrische Führung bezeichnet alle Rebellen als «Terroristen».

Die syrische Armee hatte Mitte Februar eine Militäroffensive zur Rückeroberung von Ost-Ghuta gestartet. (wst/sda/dpa/afp)

Weitere Hintergrund-Informationen zur Situation in Syrien:

Was gerade in Aleppo passiert, ist «schlimmer als Auschwitz» – warum wir uns schämen werden

Bilder, die traurig – und zugleich hoffnungsvoll stimmen: So schön war es in Aleppo, Homs und Rakka vor dem Krieg

6 Fakten, die zeigen, dass Saudi-Arabien keinen Deut besser ist als der «IS» – aber die Schweiz liefert weiterhin Waffen

Hören wir auf, dem Westen die Schuld an allen Problemen in Nahost zu geben

Annäherung der Erzfeinde: Warum die USA bald um Russland buhlen werden

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

140
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
140Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mandelbrot 16.04.2018 12:14
    Highlight Die Untersuchungen der OPCW kommen zu spät, denn entsprechende Inspektionen wurden bereits unmittelbar nach dem 8.April von russischen ABC-Spezialisten und Ärzten realisiert.Die Ergebnisse dazu wurden bereits veröffentlicht.
    0 3 Melden
    • Mandelbrot 16.04.2018 14:19
      Highlight Siehe auch weiter unten bei KRAKEN !
      0 2 Melden
    • Kubod 16.04.2018 15:46
      Highlight Nur würde niemand, der mit gesundem Menschenverstand gesegnet ist, irgendeiner russischen Untersuchungsbehörde irgendwas glauben.
      Machen nicht mal die Russen. Würde so allerdings kein Russe sich getrauen öffentlich zu sagen.
      Doping? Neeeee. Wir nicht.
      Hier die echt richtigen Untersuchungsergebnisse. Da steht ganz klar: Nix Doping.
      Also. Glauben. Alles klar Towarish
      2 0 Melden
  • E7#9 15.04.2018 22:17
    Highlight Wieso wird in den Kommentaren eine pro-russische Haltung unterstellt? Und darauf wird entgegnet, dass ja der Westen ja in der Tat... Putin blabla... usw. Mir erscheint der Artikel jedoch gar nicht tendenziös. Er ist absolut unparteiisch, sachlich und macht sogar transparent, ob man sich auf russische, syrische oder westliche Berichte beruft.
    5 2 Melden
  • Die_Wahrheit 15.04.2018 16:58
    Highlight Wirklich traurig diese Kriegstreibereien wo nur ein paar wenige Interessensgruppen davon profitieren. Ihre Kinder sterben ja nicht.. Das sind die wahren Verbrecher unter uns Menschen, welche einfach nur friedlich leben wollen. Nicht die Amerikaner, nicht die Engländer oder Russen usw, nein: der Tiefe Staat und ihre global operierenden Geldgeber! Und ihre Marionettenmedien (u.a. watson), welche auf den Gehaltslisten stehen! GTH!
    8 9 Melden
  • Kubod 15.04.2018 16:38
    Highlight Erschreckend, die Wirkung der russischen Propaganda auf weiche Birnen.
    Fehlt noch, dass einer die Propaganda weiterverbreitet, die Weissen Helme hätten den Giftgasangriff getürkt.

    Machen die Durchlauferhitzer im Auftrag RTs das absichtlich, oder gibt es tatsächlich soviele blinde Naive.

    Ich versteh‘s nicht.
    13 23 Melden
  • RacKu 15.04.2018 16:02
    Highlight Weg mit den Tyrannen! Nach Sadam und Gaddafi sind die Menschen frei und glücklich... NOT. 😬
    13 8 Melden
  • PaLve! 15.04.2018 15:05
    Highlight ''Aber ich denke, dass die Lektion verstanden wir''
    Mit solchen Sprüchen stellen sich die drei Staaten als eine Art Lehrmacht dar, die Syrien zu sagen hat, was sie zu tun und lassen haben.
    Ganz egal ob es das Regime war oder nicht, aber haltet man solche Massnahmen wirklich für wirksam?

    Das ist reine Schikane für Syrien um seine politische Überlegenheit darzustellen. Wären die Menschen, die von allen möglichen Seite barbarisch abgeschlachtet werden, in Syrien dem Westen etwas Wert, würde man zu anderen Massnahmen greifen.
    21 4 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.04.2018 17:48
      Highlight Absolut richtig.
      16 3 Melden
  • Kraken 15.04.2018 14:30
    Highlight Interessante Entwicklung in Duma. Siehe selbst...
    13 4 Melden
  • Surf & Turf 15.04.2018 13:27
    Highlight Wenn ich die Kommentare hier sehe, frage ich mich, ob auch Watson bereits Ziel von russischen Trollfabriken geworden ist. Ich bin sehr kritisch gegenüber den USA, kann Trump regelrecht nicht ausstehen, aber wer propagiert, dass Moskau eine Haaresbreit besser ist, muss einen an der Klatsche haben. Sorry.
    29 39 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.04.2018 14:32
      Highlight Warum? Wer hat mehr Länder überfallen und Zivilisten getötet? Dank Russland haben wir noch keine libyschen Verhältnisse in Syrien. Schau mal nach Aleppo wie gut es den Menschen nach der Befreiung geht, die feierten letzten Dezember nach 2 Jahren endlich wieder Weihnachten.
      19 11 Melden
    • PaLve! 15.04.2018 15:09
      Highlight Russland wird hier häufig kritisiert, was an sich keine schlechte Sache ist, da man Krieg allgemein als ein sehr grosses Übel der Menschheit betrachten sollte.
      Jedoch wird das Eingreifen des Westen häufig nur nebensächlich thematisiert, was bei vielen Lesern ein grosses Misstrauen in verschiedene Institutionen des Westens verursacht, auch in die Medien.
      Wäre die Berichterstattung gegenteilig würden die Kommentare vermutlich deutlich russland-kritischer wirken.
      14 5 Melden
    • Surf & Turf 15.04.2018 17:13
      Highlight Oh, Wendelspiess, der Ast ist dünn ...

      ... Aber du kannst gerne mal auf die Krim oder in die Ukraine fragen gehen. Schätze, die Menschen dort fänden es auch ziemlich cool, wenn Russland die Annektierung der Krim als völkerwiderrechtlich verurteilen würde.
      10 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • joenu.m 15.04.2018 13:15
    Highlight Es scheint tatsächlich in Mode gekommen zu sein Verschwörungen zu unterstützen. Hauptsache alles schlecht reden was der Westen macht. Kritisch zu sein und die verschiedenen Quellen zu hinterfragen ist auch absolut notwendig, aber ich habe das Gefühl in dieser Debatte gehen logische Schlüsse und Fakten verloren. Ich verurteile auch klar einen Militäreinsatz jeglicher Art, aber: 1. Ist es wirklich so abwegig dass Assad nach mehrmaligem Einsatz von Giftgas diese wieder einsetzt? 2. Kann man russischen Quellen wirklich eher trauen als europäischen? Es folgen noch Bemerkungen, aber kein Platz mehr
    19 31 Melden
    • Valon Behrami 15.04.2018 14:06
      Highlight Frage an dich: Was hältst du denn von Beweisen?
      17 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.04.2018 14:35
      Highlight Bis jetzt sprechen die Indizien eher dafür, dass es oft die Rebellen waren. Ich machte die Erfahrung, das über internationale Themen der Westen fast immer lügt.
      12 9 Melden
    • PaLve! 15.04.2018 15:10
      Highlight Das Problem ist nicht das Russland kritisiert wird, sondern das Eingreifen und Morden des Westens häufig nur nebensächlich behandelt wird.
      Das sorgt für ein Misstrauen in die gesammten westlichen Institutionen.
      7 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 15.04.2018 13:00
    Highlight Die CH hat das älteste AKW. Das ganze Mittelland könnte bei einem Super-GAU verseucht werden und Hunderttausende könnten sterben. Putin hat „Beweise“, dass das AKW bald bersten wird. Aus humanitären Gründen bombardiert er die Zufahrtswege, damit das AKW nicht mehr betrieben werden kann. Ohne UN-Entscheid. Aus humanitären Gründen.
    17 19 Melden
    • PaLve! 15.04.2018 15:11
      Highlight Syrien und die Schweiz zu vergleichen ist schon ein recht hartes Kaliber? Würdest du damit wirklich eine politische Debatte führen.
      13 9 Melden
  • Pisti 15.04.2018 12:02
    Highlight Wenn man Chemiefabriken oder Chemiewaffenlager bombardiert, müsste das ja riesen Schäden bei der Bevölkerung in deren Nähe geben. Ist schon erstaunlich dass man davon nichts hört.
    22 10 Melden
  • Zeit_Genosse 15.04.2018 11:46
    Highlight Lasst uns alle spekulieren. Also, da wäre eine übertriebene US-Drohung per Twitter auf einen vermeintlichen Giftgasangriff. Dieser Drohung musste eine Reaktion folgen, die der US-Stab in Grenzen halten konnte ohne weitere Eskalation. Dann die Verbündeten GB und F einschalten, dass es eine multinationale abgestützte Aktion ist, der Russland nichts entgegensetzen kann. Russland informieren, damit sie nicht getroffen werden. Syrien erhält Info von Russland und zieht an den Zielorten ab. Es gibt keine Toten auf die 100 Raketen, weil das nicht das Ziel war. Der US-Präsident hat Wort gehalten. Tja..
    16 4 Melden
  • woezzl 15.04.2018 10:14
    Highlight Lustig sind ja jene die welche jetzt heulen aber ständig auf die "Verschwörer" hauen. Der Westen wirds schon richten.
    22 11 Melden
  • Uli404 15.04.2018 10:07
    Highlight Um die Zusammenhänge wer in den USA welche Fäden zieht etwas genauer zu verstehen hier ein Vortrag eines ehemaligen CIA Mitarbeiters der nun auspackt.

    12 10 Melden
    • Uli404 15.04.2018 12:21
      Highlight Er erklärt übrigens auch wie das mit der Einmischung der Russen in den Präsidentschaftswahlkampf gelaufen ist.
      5 5 Melden
  • Fulehung1950 15.04.2018 09:44
    Highlight Die USA, UK und Frankreich können ihr Veto noch 100 Mal einlegen: der Angriff ist und bleibt ein Bruch des Völkerrechts und der UNO-Charta! Da hat Putin vollkommen recht.

    Wenn, wie Premierministerin sagt, solche Angriffe „alternativlos“ sind, dann ist die Menschheit am Ende ihres Lateins angelangt und läutet ihren eigenen Abgesang ein.
    54 17 Melden
    • Mandelbrot 16.04.2018 14:29
      Highlight .......aber eben, aus westlicher Sicht darf Präsident Putin ja nie Recht haben, in keinem Punkt, und da helfen die meisten westl.Medien fleissig mit als Hüter der westlichen Unschuld in allem.
      0 0 Melden
  • watsinyourbrain 15.04.2018 09:33
    Highlight Traurig ist, dass fast alle Schweizer Medien die massenmediale Information unreflektiert übernimmt und weiterhin einseitig darstellt. Mit all den mittlerweilen erwiesenen Lügen zu Golfkriegen & arabischem Frühling, sollte man als "Journalist" mMn etwas differenzierter berichten versuchen.!

    Assad hat Dreck am Stecken ohne Zweifel - aber nicht weniger als USA, FRA und ENG! Also blindes Vertrauen sollte es ggü keiner dieser Parteien geben.

    Weiter; die schwache Aussage von Parmelin; "...könnte man Untersuchung abwarten.." - nein, verdammt man MUSS!
    51 13 Melden
    • Mandelbrot 16.04.2018 14:14
      Highlight Einige,nicht sehr viele, Informationen in Schweizer Medien scheinen mir ziemlich sachlich.Zudem ist dies auch abhängig von den Depeschenagenturen.Deshalb empfehle ich, auch einmal bei der "gegnerischen Berichterstattung" zu schnuppern, z.B. bei SANA (Syrian Arab News Agency). Der Tonfall scheint mir hier oft viel gelassener, besonnener und weniger aggressiv. Da kann sich jeder selber ein eigenes Bild machen.Mit Vorurteilen,Vorverurteilungen und Clichees kommt man da nicht weiter.
      1 0 Melden
  • Moudi 15.04.2018 08:54
    Highlight Und wieder ein auf lügen gebauter Krieg!
    54 13 Melden
  • ~°kvinne°~ 15.04.2018 08:48
    Highlight ...es bleibt also wie gehabt.
    Leidtragende sind die Zivilisten, es wird gelogen und ohne Beweise mal Raketen abgeschickt. Und dies obwohl die Untersuchungen noch im Gange sind. Prophylaktisch, sozusagen.
    Ich bin froh sitze ich nicht an der Macht, ich könnte mir all die Lügen nicht mehr merken.
    Wenns nicht so traurig wär könnte man das fast mit dem Artikel "Lügen haben kurze Beine" verlinken 😯
    29 5 Melden
    • Mandelbrot 16.04.2018 11:59
      Highlight Welche Vorteile können Lügen haben ?Auf beiden Seiten wird gelogen. Wenn zwei, nennen wir sie a und b, sich gegenseitig belügen, dann weiss nur a,welches seine eigenen Lügen sind und nur b,welches seine eigenen Lügen sind. C, das sind wir, können Lügen von a und b entlarven.Doch das ist bei a und b nicht erwünscht, denn sie wollen bei c "gut ankommen".Lügen hätten kurze Beine,heisst es.Deshalb sind a und b daran interessiert,aus ihrer Lügenverstrickung herauszukommen.Und da gibt es nur noch einen Lösungsweg : Friedensverhandlungen, also genau das,was c schon immer wollte.
      0 0 Melden
  • kritiknik 15.04.2018 08:12
    Highlight Man stelle sich vor, Iran und Syrien bombt mal eben ein paar Fabriken in England nieder. Dies natürlich ohne jegliche Beweise einer verbotenen Handlung. Wenn man sich das einmal vor Augen hält, merkt man vielleicht plötzlich, wie absurd der scheiss Krieg im Nahen Osten ist.

    56 8 Melden
    • Kraken 15.04.2018 13:30
      Highlight Die Substanz, die gegen Sergej Skripal verwendet wurde, war nach Analysen eines Schweizer OPCW-Labors ein Giftstoff namens BZ. Das Gift wurde nie in Russland produziert, sondern war in den USA, Großbritannien und anderen NATO-Staaten im Einsatz.
      15 8 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.04.2018 14:40
      Highlight @Kraken richtig. Schreibt aber niemand in den Medien, sie drehen die Aussage so, dass wieder die Russen Schuld sind, teilweise ändert man nichtmal die Schlagzeile und verbreitet bewusst FakeNews.
      10 4 Melden
  • Baeri19 15.04.2018 06:49
    Highlight Suchen die da immer noch die Massenvernichtungswaffen vom Saddam? Auch so ein Scheinheiliger Grund warum ich all diesen offiziellen Statements kein Glauben mehr schenke. Ich bin erstaunt, wie die sich all diese Lügen merken können, ohne mal was falsches zu sagen und sich zu verraten.
    120 42 Melden
  • Dageka 15.04.2018 02:58
    Highlight Es herrscht Krieg. Und die leidtragenden sind nur die Zivilisten...
    62 3 Melden
  • Angelo C. 15.04.2018 00:24
    Highlight Also unter dem Strich alles wie gehabt 🤔!

    Die Schäden halten sich in engen Grenzen, während es die Angreifer tunlichst vermieden, russische Soldaten oder Maschinen zu attackieren, wohlwissend um die mögliche Antwort Putins.

    Während erst heute und morgen (also nach den Angriffen!) die UN-Kommission nun in Duma abklärt, ob überhaupt ein Chemieeinsatz, und wenn ja, von wem aus stattgefunden hat 🙄.

    Duma wurde inzwischen von der syrischen Armee übernommen, die letzten Rebellen sind abtransportiert -: und der Krieg landesweit grossmehrheitlich gewonnen.

    Dies zu den erkennbaren Fakten...
    155 16 Melden
    • Hierundjetzt 15.04.2018 09:35
      Highlight Die Türkei operiert im Land, der IS besetzt immer noch 50% der Landesfläche, die Kurden haben weitere 10% besetzt und die Bürgerkriegspartei gegen Assad ist immer noch fix im Süden, Westen und Norden.

      DAS sind die Fakten.

      Ach ja und Dein Freund Assad hat bis heute 33 Giftgaseinsätze getätigt
      20 50 Melden
    • rodolofo 15.04.2018 10:57
      Highlight Was für ein "Sieg"?
      Das sieht mir eher nach einer Niederlage aus.
      Verloren haben die Menschlichkeit und das Vertrauen.
      Damit sind die Grundlagen für weitere Perversionen gelegt und für ein "Leben im falschen Film".
      Assad ist die "Fratze des Todes".
      Wenn die Syrer auf lange Sicht leben wollen, dann müssen sie dieses Gesicht los werden!
      Ich wünsche ihnen viel Glück dazu.
      12 39 Melden
    • _kokolorix 15.04.2018 11:34
      Highlight Der Westen hat erneut bewiesen, dass seine 'Führer' des denkens unkundig sind. Wie man sich mit so unüberlegten Äusserungen auf Twitter derart unter Zugzwang zu setzen und eine derart lächerliche, völlig sinn- und wirkungslose Aktion zu starten, ist mir ja ein Rätsel.
      Aber von einem gewonnenen Krieg zu reden wenn mehr als die Hälfte der Bevölkerung tot oder vertrieben ist, von der Volkswirtschaft eigentlich nichts mehr existiert, Nachbarländer ungehindert einmarschieren um Städte etnisch zu säubern, und die 'Regierung' zu 100% von Putins wohlwollen abhängt, halte ich für extrem zynisch
      13 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • davej 15.04.2018 00:12
    Highlight Wan lernen wir? "Beweise" werden nich veröffentlicht, weil es keine gibt. Wie damals beim Irak Krieg, als man die Massenvernichtungswaffen nicht gefunden hat, weil sie nicht existierten. Auch damals, waren es die USA,Grossbritannien und Frankreich, die uns angelogen haben. Einfach nur peinlich!!! Jetzt fangt alles wieder vor vorme an. Aber die Rebellen mit ihrem Chemie-Angriff haben ihr ziel erreicht
    202 114 Melden
    • Higugma 15.04.2018 01:52
      Highlight Ganz genau. Wahrscheinlich ein weiterer Irtum. Kann ja passieren. Es geht zwar um Menschenleben, aber hey! Schliesslich sind wir hier davon nicht betroffen 🤣😂
      37 25 Melden
    • Jein 15.04.2018 06:24
      Highlight Dein Urteil erfolgt ebenso Vorschnell wie diese Angriffe. 2013 starben 280 Menschen bei einem Sarin-Angriff in Ghouta, und die UN konkludierte dass dafür höchstwahrscheinlich die syrische Regierung verantwortlich war. Damals wie heute sagten die Russen und auch viele Kommentatoren es wäre ein False-Flag-Attack, ohne jemals Beweise zu liefern.
      52 55 Melden
    • walsi 15.04.2018 08:03
      Highlight @Jein: Du schreibst ja selber höchstwahrscheinlich, du weist es also auch nicht. Man sollte auf der Basis von Wahrscheinlichkeiten keine Kriege führen.
      31 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Trump stahl diesem Basketballer die Karriere – in der Schweiz will er sie sich zurückholen

Basketballprofi Joel Wright startete gerade so richtig durch. Dann machte ihm Donald Trump einen Strich durch die Rechnung. In der Schweiz sucht er den Neuanfang – und setzt seine gesamte Zukunft auf eine Karte.

Gleich fünf Mal hintereinander versenkt Joel Wright den Basketball von der Dreipunktelinie. Hier steht ein Ausnahmekönner, das wird in diesem Training schnell klar. Das Werfen ist aber eigentlich gar nicht das, was Wright am liebsten tut. Am meisten fasziniert ihn das Fliegen, das Dunken. Den Ball mit einem satten Sprung in den Korb zu donnern. «Ich liebe dieses Geräusch, ich liebe dieses Gefühl», schwärmt er. Er, der wegen seiner Sprungkraft «Air Jamaica» genannt wird.

Seine Flugfähigkeiten …

Artikel lesen