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Zerstörung, wohin das Auge reicht: Ost-Aleppo im November 2016. Bild: ABDALRHMAN ISMAIL/REUTERS

Ost-Aleppo wird ausgelöscht – und die Welt schaut zu

Die UNO spricht von einem «Vernichtungsangriff», Ärzte ohne Grenzen vom «Ende der Humanität»: Syriens Regime startet einen neuen Versuch, Ost-Aleppo zu erobern – offenbar bestärkt durch die Trump-Wahl.

22.11.16, 19:20 23.11.16, 06:10

Christoph Sydow

Ein Artikel von

«Kinder sollten nicht sterben. Aber sie sollten erst recht nicht in Krankenhäusern oder in Schulen von Bomben getötet werden.»

Geert Cappelaere, Regionaldirektor UNICEF

Mehr als 100'000 Kinder sind laut seinen Angaben im Ostteil Aleppos eingeschlossen. Und seinem Appell zum Trotz: In den nächsten Tagen und Wochen werden in der umkämpften Stadt noch mehr Kinder und Jugendliche sterben.

Dank Twitter, Facebook und YouTube kann die Welt in Echtzeit dabei zusehen, stoppen wird sie es nicht – aus Furcht vor einer weiteren Eskalation mit Russland, der Schutzmacht von Diktator Baschar al-Assad. Die Herrscher in Moskau und Damaskus fühlen sich zudem offenbar durch die Wahl Donald Trumps bestärkt, der im Wahlkampf für eine Wiederannäherung zwischen den USA und Russland geworben hatte.

Und immer wieder der Schrecken des Krieges: Anwohner in Ost-Aleppo. Bild: AP/Thiqa News Agency

In der vergangenen Woche haben Einheiten der syrischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz eine neue Offensive gegen den Teil Aleppos gestartet, der seit 2012 von Aufständischen kontrolliert wird. Unterstützt werden sie durch Bombenangriffe der syrischen und russischen Luftwaffe.

Assad vor grösstem militärischen Erfolg seit 2012

Die in Grossbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet unter Berufung auf Augenzeugen, dass seit Beginn der neuen Angriffe mindestens 141 Zivilisten durch Luft- und Artillerieangriffe im Osten Aleppos getötet wurden, unter ihnen seien 18 Kinder. Hunderte Menschen seien verletzt worden. Im Westen der Stadt, der unter der Kontrolle des Regimes steht, seien 16 Zivilisten durch Beschuss der Rebellen getötet worden. Am Sonntag wurden acht Kinder getötet, als eine Granate in einer Schule in West-Aleppo einschlug.

Seit Russland im September 2015 an der Seite des Assad-Regimes in den Syrienkrieg eingriff, versuchen Assads Truppen, Aleppo vollständig unter ihre Kontrolle zu bringen. Es wäre der bislang wichtigste militärische Erfolg der Allianz Putin-Assad. Der Vormarsch verläuft schleppender als vom Kreml erwartet, aber inzwischen sind die Truppen des Regimes so weit in den Osten Aleppos vorgerückt wie nie zuvor seit 2012.

Ihre jüngste Offensive scheiterte: Kämpfer islamistischer Gruppen ausserhalb des Assad'schen Belagerungsrings. Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Am Montag eroberten sie den östlichen Teil des Stadtviertels Masaken Hanano. Von dort aus können sie niedriger gelegene Rebellenviertel unter Beschuss nehmen. Offenbar ist ein Ziel der Assad-Truppen, eine Schneise durch den von Aufständischen kontrollierten Kessel zu schlagen und das Rebellengebiet in zwei Teile zu trennen. Masaken Hanano ist nicht nur von strategischer, sondern auch von grosser symbolischer Bedeutung, denn es war der erste Stadtteil, aus dem die Regierungstruppen 2012 vertrieben wurden.

Assad-Anhänger verhöhnen Helfer in Aleppo

Bereits am Sonntag hatte die Regierung in Damaskus einen von der UNO vorgelegten Waffenstillstandsplan abgelehnt. Der Entwurf sah vor, dass der Osten Aleppos übergangsweise unter Verwaltung der Opposition gestellt wird.

Auch die Zivilisten im von Assad gehaltenen West-Aleppo geraten immer wieder ins Schussfeld. Bild: SANA/REUTERS

Die Retter der Hilfsorganisation Weisshelme sprechen von den bislang schwersten Angriffen auf Ost-Aleppo. Ärzte ohne Grenzen sieht das «Ende der Humanität» gekommen. Das syrische Regime reagiert mit blankem Zynismus:

«Niemand in der Welt unternimmt grössere Anstrengungen, um syrische Menschenleben zu retten als die syrische Regierung.»

Baschar al-Jaafari, UNO-Botschafter Syriens in New York.

Unterstützer des Assad-Regimes machen sich in den sozialen Netzwerken über Meldungen lustig, dass in Aleppo «das letzte funktionstüchtige Krankenhaus» beschädigt worden sei – schliesslich habe es in den vergangenen Monaten genau diese Meldung doch schon Dutzende Male gegeben. Was sie übersehen: Es ist den Rettern in Aleppo bislang jedes Mal gelungen, einzelne Krankenstationen notdürftig wieder in Betrieb zu nehmen. Von Krankenhäusern, wie man sie aus Europa kennt, konnte ohnehin nicht die Rede sein: Die meisten Feldlazarette waren improvisierte Krankenstationen, die in umgebauten Wohnungen, Geschäften und Kellern entstanden.

Russland attackiert die von den Aufständischen gehaltenen Gebiete auch mit Cruise Missiles von der Marine-Flotte im Mittelmeer.  Bild: EPA/RUSSIAN DEFENSE MINISTRY

«Nicht Business as usual»

«Das ist nicht Business as usual», sagte der UNO-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien.

«Das ist nicht einfach nur ein Wiederaufflammen der Gewalt in Aleppo. Das ist ein unerbittlicher, unmenschlicher Angriff. Wir alle sollten uns dafür schämen, dass wir die Vernichtung Ost-Aleppos und seiner Menschen nicht stoppen.»

Stephen O'Brien, UNO-Nothilfekoordinator.

O'Brien machte ausdrücklich «alle Konfliktparteien» für das Leid der Zivilisten in Aleppo verantwortlich. Offenbar bezog er sich dabei nicht nur darauf, dass die Rebellen den Westteil der Stadt mit Granaten beschiessen, sondern auch darauf, dass die Aufständischen einen von Russland und Syrien vorgelegten Plan zur Evakuierung von Ost-Aleppo mehrfach ablehnten.

Ost-Aleppo: Ein einziges Trümmerfeld

Trotz aller Beteuerungen des Regimes: Niemand, der den von Aufständischen kontrollierten Teil der Stadt verlässt, kann sicher sein, dass die Regierung sich an ihre Versprechen hält und freies Geleit gewährt. Hunderte Zivilisten, die sich den Behörden in den vergangenen Jahren gestellt haben, sind verschwunden. Bislang hat auch niemand einen Plan vorgelegt, wo die rund 250'000 Menschen aus Ost-Aleppo im Falle einer Evakuierung Schutz finden sollten.

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • blaubar 23.11.2016 10:52
    Highlight Ich finde die Wortwahl seltsam: Syrien erobert Ostaleppo. Wenn schon will Syrien Ostaleppo ZURÜCKerobern.
    Ich werde den Eindruck nicht los, dass man Syrien und Assad weghaben möchte. Warum eigentlich? Gestützt auf welche Informationen? ICH bin dagegen. Hätte auch keine Freude, wenn die Schweiz ausgelöscht würde.
    9 3 Melden
  • rodolofo 23.11.2016 08:30
    Highlight Was passiert, wenn ein Familienvater seine halbe Familie auslöscht, wenn ihm ein reicher und mächtiger Nachbar dabei hilft und wenn das halbe Dorf wegschaut, weil alle finden, dass man sich nicht in Familienangelegenheiten einmischen solle?
    Russland lässt verlauten, sie hätten an den jüngsten Bombardierungen Ost-Aleppos nicht teilgenommen.
    Alle zeigen mit dem Finger auf andere: "Die waren's!"
    Es geschieht mit den Syrischen Aufständischen gerade das, was mit den Juden im 2.Weltkrieg geschah: Niemand hat sie verteidigt gegen Faschisten und Völkermord!
    Heute sind viele Juden ebenfalls Faschisten.
    10 4 Melden
  • Thomas Rohrer 23.11.2016 07:07
    Highlight Das ist ein Wirtschaftskrieg der mit Drohnen wegen Gaspiplines geführt wird.
    9 4 Melden
  • Thomas Rohrer 23.11.2016 07:05
    Highlight Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.
    12 2 Melden
  • The Destiny 23.11.2016 06:18
    Highlight Keine Ahnung wie high her sydow war als er diesen Artikel schrieb, aber das hier ist IS Propaganda at its best.
    Krass wie verquert die Moral beim Spiegel ist, man könnte meinen sie ist Inside/out und upside down.
    25 28 Melden
  • Ruffy Uzumaki 23.11.2016 03:55
    Highlight Gott schaut auch zu ;)
    30 27 Melden
  • ostpol76 22.11.2016 23:32
    Highlight Eigentlich gibt es keine Lösung. Man kann leider nur zwischen Pest und Cholera auswählen.
    8 23 Melden
  • Mnemonic 22.11.2016 23:06
    Highlight Und Putin weiss genau was er tut...
    40 8 Melden
    • rodolofo 23.11.2016 08:36
      Highlight Mit Syrien eine weitere Ruine übernehmen und die Europäer dauerhaft gegen sich aufbringen...
      Ja, tolle Strategie, wirklich!
      Würde Putin nicht wie ein Ideologisch ferngesteuerter Roboter funktionieren, dann würde er doch merken, dass jetzt, wo sich die USA und Europa immer fremder werden, die einmalige Chance auf eine Kooperation winkt!
      Im Jahre 1 nach Trump erscheint nämlich Russland plötzlich als "Kleineres Übel" für Europa!
      Aber nur, wenn es dazu bereit ist, sich zu demokratisieren!
      Und die Europäische Union ist doch sicher eine interessantere Partnerin, als diese "Bartlos" im Nahen Osten!
      2 11 Melden
  • Evenwhenthewaterscold 22.11.2016 22:40
    Highlight 😞 scheiss Krieg.

    Egal wo/Egal wie/Egal wer

    Einfach scheisse!
    80 4 Melden
    • rodolofo 23.11.2016 08:40
      Highlight Das habe ich vor ein paar Tagen -etwas angereichert mit linkspopulistischem Wutbürgertum- ebenfalls auf Watson gepostet.
      Der Beitrag wurde zensuriert...
      Aber Deinem Schlusswort "Scheisse" schliesse ich mich an und ergänze auf "Braune Scheisse!".
      Ich hoffe, dass so viel Gefühl die Redaktion nicht wieder allzu sehr erschreckt!
      1 7 Melden
  • Hierundjetzt 22.11.2016 22:32
    Highlight Und das Rote Kreuz / Halbmond druckt Weihnachskarten...

    Beschämend, dass nur noch eine Verwaltungseinheit der UNO dort ist.

    Für was machen die in Bern Milliardenumsätze? Für arme Kinder in Lumerland?
    31 11 Melden
  • WeischDoch 22.11.2016 21:51
    Highlight Hört doch auf mit dieser Heuchelei verdammt.

    Ja es werden leider auch Kinder bombardiert. Das ist ein Krieg!

    Was mich aber mehr stört ist diese einseitige "Oh armes Aleppo" schreiben. Wie schon vorher bemerkt wird auch Mosul bombardiert. Auch dort sterben Zivilisten nur bombardiert da nicht Assad.

    Oder wenn ihr einfach nur ausgelöschte Städte wollt:

    Wo waren die Politiker und Medien als Erdogan den Osten der Türkei dem Erdboden gleich machte? Wieso sagte niemand etwas, als ganze Städte selbst nach den Kämpfen völlig zerstört wurden? Passte nicht ins Bild was?
    87 26 Melden
  • Beobachter24 22.11.2016 21:28
    Highlight "... Unterstützer des Assad-Regimes machen sich in den sozialen Netzwerken über Meldungen lustig ..."

    Nein, die machen sich nicht lustig.
    Die zeigen nur auf, wie einseitig bis teilweise falsch und gelogen die im Westen verbreiteten News sind.

    Und ja ... ich weiss, auch das von mir zitierte Video ist nicht wirklich neutral. Neutrale, objektive Kriegsberichterstattung gibt es nicht.
    Wenn man sich dessen voll bewusst ist, dann ist das schon mal ein guter Anfang.

    56 29 Melden
    • Winschdi 22.11.2016 22:18
      Highlight Ah ja, Lügenpresse und so.... Das Video habe ich nicht geschaut, wahrscheinlich ein Lügenvideo aus Putins Trollfabrik...
      24 44 Melden
    • rodolofo 23.11.2016 08:46
      Highlight Jaja, ist ja gut.
      Die "Postfaktischen" werfen uns mal wieder vor "Postfaktisch" zu sein...
      So wie Blocher, der der EU vorwirft, Nationalsozialistisch zu sein.
      Mach aus "Unten" "Oben" und aus einem Milliardär einen "Mann aus dem Volk", der gegen die Eliten kämpft, verwirre die Leute so gründlich, dass sie komplett orientierungslos werden und ihre angestauten Energien nicht mehr im Griff haben.
      Und dann gebe ihnen ein Ziel, indem Du auf Sündenböcke zeigst. "Da läuft ein Ausländer! Fass!
      Und da läuft ein Linker! Hol in Dir, Hasso!
      Haalt, das ist Assad! Bei Fuss! Das ist ein lieber Freund!"
      ...
      6 4 Melden
    • D(r)ummer 23.11.2016 09:49
      Highlight @Windschi.
      Der Ausdruck "Lügenpresse" wurde schon immer verwendet, um auf einseitige Strömungen aufmerksam zu machen. Der Begriff entstand bevor Hitler in DE an die Macht kam und wurde von denen verwendet, die Ungerechtigkeit vermuteten.
      5 1 Melden
    • Beobachter24 23.11.2016 09:54
      Highlight @Winschdi
      Du legst mir ein Wort in den Mund, dass die AfD geprägt hat, das ich nicht gesagt habe, und das ich nie im Leben verwenden werde ...
      … um gleich im nächsten Satz selber Lügen ins Spiel zu bringen und einen anderen „lustigen" Generalvorwurf in die Runde zu werfen.

      Es macht den Eindruck, dass Du nicht mal mein Textli bis zum Ende gelesen hast. Oder es hat Dich schlicht überfordert.
      Du bist ein „tolles“ Beispiel für die Medienkompetenz im Zeitalter von SMS u. Pidcump.
      8 1 Melden
  • thompson 22.11.2016 20:26
    Highlight Nato... EU... Obama USA alles Versager
    30 68 Melden
    • _kokolorix 22.11.2016 21:05
      Highlight Genau. Putin, Erdogan und Assad haben alles im Griff und wollen für alle nur das Beste!
      73 23 Melden
    • Hierundjetzt 22.11.2016 22:33
      Highlight Zum Glück hilft die Schweiz. Können echt stolz auf uns sein. Nicht.
      42 13 Melden
    • Too Scoop 23.11.2016 06:01
      Highlight Tja, wenns doch nur so einfach wär.
      6 1 Melden
  • Radiochopf 22.11.2016 20:20
    Highlight Wie sieht es in Mosul aus? Gibt zwar keine Breaking News mehr seit es Berichte über Gräultaten der Anti-IS Fraktion gibt aber leider werden auch dort Kinder getötet... Friedensnobelpreisträger Obama hätte we noch in der Hand in Aleppo nochmals was anzustossen vor Ende seiner Amtszeit, aber seit seinem Kuba-Besuch befindet er sich nur moch auf seiner Abschiedstourne und hat gar nichts mehr bewegt auf dieser Welt..
    42 23 Melden
    • Heinz Nacht 22.11.2016 23:10
      Highlight Und als sich die USA die letzten Male auch nur das Wort Syrien erwähnten, habt ihr USA-Hasser gleich gebellt, die USA sollten sich da nicht einmischen, schliesslich habe der gute Onkel Wladimir alles im Griff und sei auch legitimerweise dort involviert. Entscheidet euch mal!
      30 16 Melden
    • Posersalami 22.11.2016 23:10
      Highlight Nein weil in Mosul gute westliche Bomben humanitär töten. Das kann man gar nicht vergleichen, Obama hat doch den Friedensnobelpreis!
      29 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.11.2016 23:34
      Highlight @Radiochopf: Da muss man noch warten. Die taktische Lage in Mosul ist derzeit absolut nicht vergleichbar mit Allepo. Hoffentlich kommt es gar nie zu einer grausamen monatelanger Belagerung wie in Allepo.

      Was sollte Obama in deinen Augen, als Friedensnobelpreisträger, denn in Allepo genau machen, um deinen Lob zu bekommen?
      17 7 Melden
    • Posersalami 23.11.2016 07:02
      Highlight Wie wäre es, als erstes damit aufzuhôren die Spinner in Aleppo zu unterstützen? Seit letzter Woche stehen die immerhin auf der offiziellen Terrorlise - seit letzter Woche! Der Spiegel und Watson haben das aber wohl mal wieder nicht mitbekommen, weil es geht ja gegen die sehr bösen Putin und Assad. Dagegen sind die kopfabschneidenden "Verteidiger von Aleppo" natürlicher etwas weniger böse.

      Wie ist die Lage eigentlich in den Städten, die vom IS belagert werden?
      6 2 Melden
  • Maett 22.11.2016 19:50
    Highlight Bei solchen Bildern und Nachrichten hoffe ich einfach, dass die westlichen "Werte"-Staaten aufhören, sich in andere souveränen Staaten einzumischen. Es endet jedes mal im Desaster, verbunden mit unzähligen völlig unnötigen Toten.
    57 15 Melden
    • toobitz 22.11.2016 22:54
      Highlight Genau. Lassen wir die Barbaren dieser Welt Frauen vergewaltigen, sie danach wegen Ehebruch steinigen, Mädchen verheiraten und Frauen beschneiden. Lassen wir sie Leute foltern weil sie eine Karrikatur retweetet haben und Journalisten umbringen, weil sie die falschen Fragen stellen - und lassen wir sie auch Menschen vergasen, weil die eine Kippa tragen.

      Nichts von alledem geht uns nämlich irgendetwas an.
      43 21 Melden
    • _kokolorix 23.11.2016 07:00
      Highlight @toobitz
      Du sprichst mir aus der Seele.
      Hätte sich niemand eingemischt, würden wir heute wohl mit dem erhobenem rechten Arm Grüssen müssen
      4 5 Melden
    • GeorgOrwell 1984 23.11.2016 08:39
      Highlight @toobitz: oder lassen wir Asylantenheime anzünden, Kinder in Gummibooten ertrinken, weisse Polizisten Afro-Amerikaner ohne Grund erschiessen usw... Natürlich sollte man sich (nicht) einmischen, aber wenn man schon für den Chaos verantwortlich ist, sollte man auch es wieder gut machen... "Arbeitslosigkeit würde steigen, wenn wir keine Bomben im Nahen Osten verkaufen könnten..."
      3 6 Melden

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