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epa06589243 Czech Republic's re-elected President Milos Zeman delivers a speech during his inauguration ceremony in Vladislav Hall at Prague Castle in Prague, Czech Republic, 08 March 2018. Zeman, which swore for his second five-year tenure, to become the Czech Republic's second president directly elected by citizens on January, in the second round defeated Jiri Drahos. Zeman is the third president of the Czech Republic after Vaclav Klaus and the eleven head of state since Czechoslovakia's establishment in 1918.  EPA/MARTIN DIVISEK

Der tschechische Präsident Milos Zeman. Bild: EPA/EPA

Tschechischer Präsident: Angriffe in Syrien waren «Cowboy-Aktion»

Der tschechische Präsident Milos Zeman hat den Luftangriff der USA, Frankreichs und Grossbritanniens in Syrien als «Cowboy-Aktion» kritisiert.



Er vertrete kategorisch die Ansicht, dass für bewaffnete Angriffe auf einen Staat ein Mandat des UNO-Sicherheitsrats erforderlich sei, sagte der 73-Jährige am Sonntag im Rundfunksender «Frekvence 1». Eine weitere Eskalation könne die Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihr Heimatland bremsen.

Nach Einschätzung Zemans, der im Januar für eine zweite Amtszeit wiedergewählt worden war, hat der Westen den Nahen Osten destabilisiert – erst mit der Irak-Invasion, dann mit der Unterstützung Aufständischer in Libyen und dann in Syrien.

Ein intelligenter Mensch mache einen Fehler, wiederhole ihn aber nicht, sagte Zeman. Ein Mensch mit durchschnittlicher Intelligenz begehe einen Fehler zweimal. «Und was soll man über diejenigen sagen, die den gleichen Fehler dreimal machen», endete er seine Pointe.

Zeman gilt laut Politologen als russlandfreundlich. Die Regierung in Prag stellte sich indes hinter den Luftangriff der drei westlichen Staaten. «Der Schlag gegen das syrische Regime, das mit Chemiewaffen die eigene Zivilbevölkerung angegriffen hat, war unausweichlich», schrieb Ministerpräsident Andrej Babis beim Kurznachrichtendienst Twitter. Zugleich rief er die Weltmächte auf, sich an einen Tisch zu setzen, um eine friedliche Lösung des Krieges zu finden. (sda/dpa)

Ein Schweizer hat eine Lösung gegen die Plastikschwemme

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Video: srf/SDA SRF

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • P. Saulus 16.04.2018 09:48
    Highlight Highlight Ich kann das unterschreiben, was der gute Mann sagt
  • The Writer Formerly Known as Peter 16.04.2018 06:28
    Highlight Highlight Sobald jemand ausgewogen ist und nicht gegen Russland schimpft, gilt er als russlandfreundlich... Ja ne, is klar!
  • äti 15.04.2018 23:21
    Highlight Highlight Wie mans nimmt. Allerdings hat Herr Zeman für die Stabilisierung des Nahen Osten Null und Nichts und Zero unternommen. Vielleicht weils Aufwand und Mühe macht.
    • Paganapana 16.04.2018 00:53
      Highlight Highlight Muss er das denn?

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