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Israel gegen Iran – der Krieg zwischen den Kriegen

Iran baut seine militärische Präsenz in Syrien aus - und provoziert mit einem Drohnenflug über Israel. Die Eskalation am Wochenende hat gezeigt: Die Gefahr eines Kriegs zwischen beiden Staaten wächst.

12.02.18, 20:46 13.02.18, 06:16

Dominik Peters und Christoph Sydow

Ein Artikel von

Die israelischen Piloten der F-16I-Kampfjets hatten einen Auftrag am Samstagmorgen: Angriff. Ihr Ziel war das Flugfeld T4, tief in Syrien gelegen, unweit der antiken Oasenstadt Palmyra.

Von dort aus war zuvor eine hochmoderne iranische Drohne gestartet und in den israelischen Luftraum eingedrungen. Ein Apache-Helikopter fing das Fluggerät über der israelischen Kleinstadt Bet Schean im Jordantal schliesslich nach eineinhalb Minuten ab.

Die Drohne soll israelischen Medienangaben zufolge ein Duplikat des US-amerikanischen RQ-170-Modells sein. Dieses trägt den Spitznamen «Biest von Kandahar», da es die US Air Force unter anderem über der gleichnamigen afghanischen Stadt einsetzte.

Lebensversicherung: Schleudersitz

Das israelische Flugzeuggeschwader - bestehend aus acht Kampfjets - geriet nach der Bombardierung der mobilen Startvorrichtung der Drohne und der Leitstelle unter Beschuss der syrischen Flugabwehr. Die Truppen von Diktator Baschar al-Assad feuerten eine ganze Salve von mehr als 20 SA-5- und SA-17-Luftabwehrraketen. Ein Geschoss explodierte neben einem israelischen F16I-Jet, der Pilot und sein Navigator retteten sich mit dem Schleudersitz.

Der Kampfjet stürzte im Norden Israels ab, unweit des zwischen Haifa und Nazareth gelegenen Kibbutz' Harduf. Die Luftwege zwischen Israel und Syrien sind kurz. Pilot und Navigator überlebten verletzt - gerieten aber nicht in Gefangenschaft des syrischen Regimes oder seiner Verbündeten.

Es war das erste Mal seit Jahrzehnten, dass ein israelischer Kampfjet abgeschossen wurde. Seit den Siebzigerjahren verfügte Jerusalems Luftwaffe über die uneingeschränkte Lufthoheit im gesamten Nahen und Mittleren Osten. Schliesslich waren die modernen israelischen Flugzeuge den arabischen Flugabwehrsystemen stets haushoch überlegen.

Allein in den vergangenen zwölf Monaten hat die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben «Tausende» Einsätze über Syrien geflogen. Offenbar war der Abschuss am Samstag eine Art Glückstreffer der syrischen Luftabwehr. Jedenfalls gibt es bislang keine Hinweise, dass die russische Armee, die moderne S-300 und S-400-Systeme in Syrien stationiert hat, an den Ereignissen beteiligt war.

«Maulwurfsgrille» und «Obstgarten»

Die israelische Luftwaffe bombardierte am Samstag als Reaktion auf den Abschuss seines Flugzeugs Dutzende Stellungen der syrischen Streitkräfte und des iranischen Militärs. Die israelische Armeeführung geht davon aus, dass dabei knapp die Hälfte der syrischen Luftabwehrbatterien zerstört wurde.

Tomer Bar, Stabschef der israelischen Luftwaffe, bezeichnete den komplexen Einsatz als «bedeutendsten Angriff seit 1982» - ein Hinweis auf die Operation «Maulwurfsgrille 19» zu Beginn des Ersten Libanonkrieges. Israel zerstörte damals in weniger als 48 Stunden fast 80 syrische Kampfjets und nahezu alle syrischen Boden-Luft-Raketenbatterien, die im Libanon stationiert waren. Die Operation gilt als eine der grössten Luftschlachten seit Ende des Zweiten Weltkrieges.

Der Superlativ, mit dem Israel die Mission bezeichnet, wirft Fragen auf. Immerhin zerstörten israelische Jagdbomber im September 2007 in der «Operation Obstgarten» den syrischen Reaktor al-Kibar. Dort soll das Assad-Regime ein militärisches Atomprogramm unterhalten haben. Israel misst den Ereignissen vom Samstag offenbar eine noch grössere Bedeutung zu, als der «Operation Obstgarten».

Offener militärischer Schlagabtausch

Der Vielfrontenkrieg in Syrien ist damit seit diesem Wochenende um eine weitere Facette reicher. Zum ersten Mal seit Ausbruch des Bürgerkrieges vor sieben Jahren lieferten sich die beiden Erzfeinde Iran und Israel einen offenen militärischen Schlagabtausch in Syrien.

Die israelische Armee bezeichnet solche Gefechte als «Krieg zwischen den Kriegen»: Missionen, die das Ziel haben, den Feind zu schwächen und damit den nächsten Krieg mit einem feindlichen Staat zumindest hinauszuzögern. Dass ein Krieg gegen Iran oder die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz nur eine Frage der Zeit ist - darüber herrscht in Israels Regierung und Armee weitgehend Einigkeit.

Paradoxerweise herrscht eigentlich ebenfalls Konsens darüber, dass derzeit keine Partei Interesse daran hat, den Konflikt zwischen Iran und Israel genau jetzt eskalieren zu lassen. Schliesslich ist Iran noch immer beschäftigt, das Überleben des Assad-Regimes in Syrien militärisch zu sichern. Und Teherans wichtigster Verbündeter, die Hisbollah, hat Tausende Kämpfer im Syrienkrieg verloren - bräuchte also eigentlich erst einmal Zeit, um sich neu aufzustellen.

Israel hat Iran gewarnt

Israel hat zuletzt fast im Wochentakt Ziele der syrischen Armee und der Hisbollah in Syrien angegriffen. Parallel dazu hat Premier Benjamin Netanyahu in unzähligen Gesprächen mit Wladimir Putin, dem mächtigsten Partner der Regierungen in Damaskus und Teheran, darauf gedrängt, seinen Einfluss geltend zu machen. Iran solle in Syrien nicht weiter rüsten - so seine Forderung. Ohne Erfolg.

Der gutinformierte israelische Journalist Barak Ravid berichtet, dass zuletzt Diplomaten aus Frankreich, Deutschland und Grossbritannien dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani Warnungen aus Israel übermittelten. Sie hätten die klare Botschaft überbracht, dass Israel die iranischen Militäraktivitäten in Syrien nicht hinnehmen werde. Doch wahrscheinlich ist Rohani gar nicht der richtige Ansprechpartner. Für die iranischen Operationen sind die Revolutionswächter verantwortlich - und die sind Revolutionsführer Ali Khamenei unterstellt.

Die Führung in Teheran weiss, dass Israel keine iranischen Drohnen an seinem Himmel dulden kann - schliesslich könnten diese auch bewaffnet sein. Trotzdem hat sich Iran zu dieser erneuten Provokation entschlossen, um Israels rote Linien zu testen. Offenbar herrscht beim Regime in Iran die Überzeugung, dass der Nutzen seiner gegen Israel gerichteten Operationen die Kosten übersteigt. So lange das so bleibt, ist die nächste Runde in diesem Krieg zwischen den Kriegen nur eine Frage der Zeit.

Was will die Türkei mit seinem Angriffskrieg in Syrien? In diesem Interview erhältst du Antworten:

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • blaubar 13.02.2018 12:39
    Highlight Ich bin schon noch froh, dass die Kriegsparteien ihre Kämpfe nicht in der Schweiz austragen.
    8 2 Melden
  • Baccara 13.02.2018 12:34
    Highlight Eine iranische Drohne.

    (hat sie sich vorgestellt? Glaubt man Videobeweisen einfach so? Nun. Ich darf zweifeln..)
    7 19 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 13.02.2018 11:13
    Highlight https://www.heise.de/tp/features/Iran-Die-Zeit-der-israelischen-Luftangriffe-auf-Syrien-ist-vorbei-3965071.html

    Der Artikel auf Heise zeigt ein etwas objektiveres Bild der Situation. Vom Spiegel kommt nur die übliche Kriegspropaganda. 12 Angriffe als Antwort auf die Überwachungsdrohne? Heisst das, der Iran hätte auch israelische Stellungen für die Mordanschläge auf die Atomwissenschaftler verüben dürfen? Oder Angriffe auf die USA für ihre Drohnentätigkeit über dem Iran? Was ich ausserdem wirklich nicht verstehe, warum gerade Israel mit den islamistischen Milizen gegen Assad zusammenarbeitet.
    15 9 Melden
  • Hugo Wottaupott 13.02.2018 01:32
    Highlight Richtig so! Nicht locker lassen bis eines Tages die Nukes fliegen.
    14 18 Melden
  • Prolet Biertrinker 13.02.2018 01:22
    Highlight Die Kämpfen da unten schon seit tausenden von Jahren.
    Jetzt stellen wir uns vor die hätten das ganze Geld und Mühe in Wurst und Bier investiert. Hätte allen besser Gefallen gefunden. Und keine Tote.

    Und nein, ich war nie an der Olma, will ich nie hin.

    Aber ja, das liebe Öl und die westlichen Welt :) voilà!
    21 11 Melden
  • Posersalami 12.02.2018 23:49
    Highlight Ein ganzer Artikel über das Thema ohne ein einziges mal die zahlreichen Brüche des Völkerrechts durch Israel klar zu benennen. Glückwunsch, das muss man erst mal schaffen!

    In wie fern bedrohen eigentlich ein paar Iraner in Syrien Israel? Das Recht auf Selbstverteidigung bedingt ja eine entsprechende Bedrohung als Gegenposition. Wo ist diese Bedrohung und wie wird sie projiziert?
    43 57 Melden
    • gianny1 13.02.2018 07:25
      Highlight Was haben Iraner in Syrien zu suchen? Was hat eine Iranische Drohne in Israel zu suchen?
      Israel hat das Recht sich selber zu verteidigen.... Ich denke die Arabischen Agressoren müssen aufpassen... sonst verlieren sie einen weiterne Kreige gegen Israel!
      40 27 Melden
    • MiepMiep 13.02.2018 08:16
      Highlight Wieso die ganzen Blitze? Israel ist nicht das Unschuldslamm, als das es immer präsentiert wird.
      40 39 Melden
    • demokrit 13.02.2018 08:35
      Highlight Israel bricht das Völkerrecht bestimmt nicht, denn die befinden sich bekanntlich immer noch mit Syrien im Krieg. Der Krieg wurde damals übrigens von Syrien erklärt.
      44 21 Melden
    • Posersalami 13.02.2018 09:13
      Highlight @ gianny1: Die Iraner sind auf Einladung der syrischen Regierung in Syrien. Ein Land darf jederzeit ein anderes einladen, soweit alles gut.

      Das kurze Überfliegen von fremden Territorium rechtfertigt es doch nicht, danach auf ein Duzend Ziele Luftangriffe zu fliegen! Wo sind wir denn? Zudem ist Israel noch immer den Beweis schuldig geblieben, dass a) die Drohne tatsächlich über Israel war und b) Israel bedroht hat. Der Schlenker einer unbewaffneten Drohne bedroht doch niemanden!
      16 17 Melden
    • Posersalami 13.02.2018 09:19
      Highlight @demokrit: Der Iran darf also im Prinzip Israel angreifen, weil Israel bedroht den Iran nicht nur mündlich und mit WMD, sondern tötet iranische Staatsbürger im Iran. Nach ihrer Logik hat der Iran also das Recht, Tel Aviv zu bombardieren. Da sehen sie mal, wohin ihre krude Theorie führt!

      Übrigens hat Israel seit 1981 offiziell syrisches Gebiet annektiert und verhindert damit aktiv einen Friedensvertrag. Bedingung Syriens für Frieden war immer, dass das Gebiet zurück gegeben wird. Israel hat das bis jetzt verweigert.
      15 17 Melden
    • Hayek1902 13.02.2018 09:50
      Highlight Man kann Israel für vieles kritisieren im Westjordanland, aber kaum für seine defensiv-motivierten Angriffe in Syrien. Welches Völkerrecht brechen sie dort bitteschön?
      13 19 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 13.02.2018 11:15
      Highlight @gianny was hat Israel in Syrien zu suchen? Hat Syrien oder der Iran die letzten Jahre Israel angegriffen? Wie man genau in dieser Sitation sieht, ist Israel der Agressor.
      13 18 Melden
    • Liselote Meier 13.02.2018 11:32
      Highlight @gianny1; Die Iraner sind Verbündete Syriens und sind auf geheiss der Regierung dort.

      Zweitens wurde die Drohne über der Golan-Region abgeschossen, welche erstens Völkerrechtswidrig besetzt ist und zweitens auch ein Rückzugsort für Dschihadisten (AL-Nusra) ist, welche gegen den syrischen Staat vorgehen und unterm dem Schutz Israel agieren können und verletzte sogar in Israel medizinisch behandelt werden. Besagen auch die Undof-Berichte.

      Israels vorgehen ist kein Akt der Verteidigung.
      18 15 Melden
    • Posersalami 13.02.2018 14:16
      Highlight @Hayek1902: Man muss im Völkerrecht wahrscheinlich eher suchen das man etwas findet, wogegen nicht laufend verstossen wird seitens Israel!

      In wie fern "bedrohen" denn die bombardierten Flugabwehrstellungen der Syrer Israel? Israel hat ja keine Artillerie bombardiert womit die Syrer nach Israel hinein schiessen. Da hätte wohl auch keiner ein Problem damit, nur machen die Syrer das nicht..

      Nein, die FlaRak sind Israel nur dann im Wege, wenn sie wieder mal Syrer abschlachten wollen weil irgend ein Extremist in Israel wieder einen Gehirnfurz raushaut.
      16 13 Melden
    • Posersalami 13.02.2018 14:17
      Highlight Da sehen sie, was Israel angegriffen hat:

      https://www.timesofisrael.com/idf-syrian-rebels-identify-regime-targets-hit-in-reprisal-strikes/

      Wahrlich schlimme Offensivwaffen, die da bombardiert wurden!
      9 14 Melden
    • SemperFi 13.02.2018 16:58
      Highlight @Posersalami: Sie haben schon eine sehr schräge Weltsicht. Seit seiner Gründung wird der Staat Israel von seinen Nachbarn mit der Auslöschung bedroht. Umgekehrt ist das ja wohl nicht der Fall. Das ein Kleinstaat ohne strategische Tiefe andere Bedürfnisse an seine Verteidigung hat, als ein Land wie der Iran, leuchtet wohl ein. Wenn Israel seine Verteidigung erst an der Landesgrenze beginnen würde, würde es heute nicht mehr existieren.
      11 9 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 13.02.2018 18:05
      Highlight @semperFi nee deine Ansicht; Israel darf alles, ist eher schräg. Die Dauernde Opfermentalität ist lächerlich und schadet Israel mehr als es nützt.
      4 10 Melden
    • Posersalami 13.02.2018 19:35
      Highlight @Semperfi: Israel ist eine ATOMMACHT, die haben sogar eine Zweitschlagkapazität und ist damit unangreifbar. Alles was Israel macht folgt dem Traum von Gross-Israel. Mit Verteidigung hat das alles schon lange nichts mehr zu tun.
      1 6 Melden
    • blaubar 14.02.2018 08:25
      Highlight Semperfi: „Wenn Israel seine Verteidigung erst an der Landesgrenze beginnen würde, würde es heute nicht mehr existieren.“

      Das gleicht der Argumentation der Amis (was für ein Zufall) Sie bomben in Syrien, damit es dort keinen IS mehr gibt, durch den sie sich wegen 9/11 bedroht fühlen. Ja, das ist die offizielle Argumentation!

      Das sind vielleicht schwache Argumente, die man natürlich nur bringen kann, wenn man der Stärkste ist. Stell dir mal vor, alle Länder würden so handeln!
      2 3 Melden
    • demokrit 14.02.2018 09:54
      Highlight @Poser: Es gab nie einen Friedensvertrag zwischen Israel und Syrien. Die Iraner (die Ihre Bomben immer noch mit der Auslöschungswünschen Israels signieren) können Israel schon angreifen, haben Sie ja mit dem Drohenentest offenbar auch. Israel wird solche Dummheiten natürlich nutzen, die Revolutionsgarden in Syrien zu schwächen ist klar. Dass die Israelis ihren Erzgegner nicht auch noch im Vorgarten dulden, ist einsichtig.

      Die Golanhöhen werden seit dem syrischen Angriffkrieg von Israel besetzt und kontrolliert und müssen auch nicht zurück gereicht werden, solange der Krieg anhält.
      3 1 Melden
  • MrJS 12.02.2018 22:21
    Highlight Sonst noch jemand, der in Syrien ein bisschen Krieg spielen möchte? Mir tun die ganzen Zivilpersonen leid, die unter den Machtspielen der Herrschenden leiden..
    91 10 Melden
  • Informant 12.02.2018 22:02
    Highlight Den SPON Artikel kann man spülen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Sydow meint, der Iran mit seiner mickrigen Überwachungs-Drohne sei der "Provokateur" und nicht etwa Israel mit seinen TAUSENDEN illegalen Einsätzen in Syrien. Und sowas wird einem als Journalismus verkauft.

    Und: Es ist erstaunlich, wie die Russen die Israelis gewähren lassen. Es wäre ein Leichtes, Syrien mit modernerer Flugabwehr auszustatten, welche die unzähligen und ungestraften Angriffe Israels eindämmen oder erschweren würden. Trotzdem wird das nicht gemacht.
    Vielleicht hat sich das ja nun geändert.
    54 67 Melden
    • Luku luku 13.02.2018 01:17
      Highlight In einem solchen Krieg ist doch alles illegal. Also ich verstehe auch, dass die Israeli die Stellungen der Hisbollah und die Stellungen der Syrer, welche ihnen gefährlich werden können, zerstören wollen. Sie sind ja nicht diejenigen, welche die totale Zerstörung der anderen fordern.
      34 28 Melden
    • SemperFi 13.02.2018 17:23
      Highlight @Informant: Ihren Kommentar können Sie gleich mitspülen. Gegen alle historische Wahrheit hier die Iraner als harmlose Hirtenbuben hinzustellen, braucht schon eine gesunde Portion ideologische Verblendung. Ehrlicherweise würden Sie hier einfach Israel die Existenzberechtigung absprechen, aber dazu fehlt Ihnen wohl der Mut.
      7 5 Melden
    • Informant 13.02.2018 17:58
      Highlight Historische Wahrheit? Zum Beispiel, dass der Apartheid Staat Israel sich einen Dreck um Grenzen kümmert, sich aber empört, dass der Iran eine Aufklärungsdrohne in die von Israel annektierten Golanhöhen schickt, weil dort ein Rückzugsort Al-Qaidas ist, die von Israel nicht nur geduldet sondern sogar unterstützt werden?

      Israel ist existenzberechtigt, innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen.
      4 6 Melden
    • murrayB 13.02.2018 23:53
      Highlight @informant:

      Selten so eine Unwahrheit gelesen - Sie glauben nicht ernsthaft, dass sich Al Qaida in Israel (Golan) sich aufhält? Denken Sie bitte nach!

      Und übrigens: Über der Grenze im Norden Israels ist die Nusrafront und diese hat sich von Al Qaida bereits im 2016 getrennt!
      2 1 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 14.02.2018 13:07
      Highlight @murray ach wie nett, die haben sich getrennt. Jetzt können wir sie als Helden feiern? Die Ziele bleiben die gleichen; Einrichtung eines salafistischen-dschihadistischen Staates und die Vertreibung der Christen & Alewiten in Syrien. Der Friedensnobelpreis für diese braven „Rebellen“ ist längst überflüssig.
      2 4 Melden
  • demokrit 12.02.2018 21:24
    Highlight Schwächeanzeichen sind derzeit trotz der Landgewinne sowohl bei Russland als auch dem Iran auszumachen. Putin scheint sich weder gegenüber der Türkei noch dem Iran länger wirklich behaupten zu können. Er gibt nicht mehr den Ton an, sondern macht allenfalls noch Waffengeschäfte mit Erdogan und verkauft ihm hinter der Hand Afrin. Der Iran könnte sich zunehmend mit seinen Kriegsabenteuern verzettelt haben und bald selber zum Pulverfass werden (Dürrekrisen, Arbeitslosigkeit). Die Türkei gleitet derweil vollends in den grölenden Faschismus ab. Israel ist klug, die Gunst der Stunde zu nutzen.
    42 40 Melden
    • Posersalami 12.02.2018 23:54
      Highlight Hat denn Putin jemals dem Iran oder der Türkei "den Ton angegeben"? Ich finde die These ziemlich steil.
      12 23 Melden
    • demokrit 13.02.2018 08:41
      Highlight Bis jetzt war das so. Die Türkei ist lange nicht mit eigenen Truppen einmarschiert und die Iraner übten gegenüber Israel und den Amerikanern mehr Zurückhaltung. Mit dem Zerbröckeln des IS treten die Interessen der Grossmächte immer offensichtlicher hervor. Eine gute Zeit lang hat Putin aufgrund der passiven Syrienpolitik von Obama Syrien klar dominiert, damals als Assad mit dem Rücken zur Wand stand und Putin letzterem zu Hilfe eilte.
      12 5 Melden
    • Hoppla! 13.02.2018 11:54
      Highlight Was wäre denn die richtige Politik von Obama gewesen?

      Interessanterweise könnte man auch sagen, dass die Zurückhaltung abnimmt sein ein Amateur als US-Präsident regiert.
      1 4 Melden
    • Snake Plissken 13.02.2018 13:25
      Highlight Eine mögliche Erklärung für das reduzierte Engagement Putins: Bald sind Präsidentenwahlen in Russland, da braucht man schönere Bilder als abgeschossene eigene Flugzeuge.
      7 3 Melden
    • Zeyben 13.02.2018 16:29
      Highlight Was soll bitte klug von Istael sein??

      5 2 Melden
    • blaubar 14.02.2018 08:30
      Highlight Hoppla: „Was wäre denn die richtige Politik von Obama gewesen?“

      Das ist einfach zu beantworten. Alle 800 Militärbasen abräumen und nach Hause gehen. Da würde 1 Mia US-Dollar frei. Pro Tag!
      Weisst du, wieviele Probleme die USA so in ihrem eigenen Land lösen könnte?
      3 1 Melden
    • demokrit 14.02.2018 10:14
      Highlight @Hoppla! Obama war trotz Friedensnobelpreis nicht der Friedensengel als welcher er dargestellt wird. Es gab unter seiner Obhut ein grösseres Waffenlieferprogramm der Amerikaner an die "Rebellen" um Assad zu entthronen.

      "Interessanterweise könnte man auch sagen, dass die Zurückhaltung abnimmt sein ein Amateur als US-Präsident regiert."

      Eigentlich ist das Gegenteil richtig, wobei ich den Einfluss von Trump auf die Kriegspolitik in Syrien für gering halte, die wird längst von den Militärs gemacht. Geopolitisch werden die Amerikaner dem Iran den Osten der Euphrats ganz sicher nicht überlassen.
      2 0 Melden
    • Zeyben 14.02.2018 12:19
      Highlight Obama liess während seiner Amtszeit 7! Länder bombardieren!
      0 0 Melden
    • blaubar 14.02.2018 13:35
      Highlight @Zeyben: Wo ist das Problem. Sieben ist doch eine heilige Zahl!
      Spass beiseite. Viele begreifen nicht, dass die allermeisten Länder innerhalb ihrer Grenzen bleiben, und das ist ganz normal. Warum ist das bei den USA undenkbar?
      1 1 Melden
    • Posersalami 14.02.2018 14:42
      Highlight @blaubar: Weil die USA die dominierende Macht auf dem Planeten sind. Wenn man es beim Namen nennen will, die USA sind ein Imperium, DAS Imperium. Das Imperium hat Anspruch auf die globale Macht und "Leitkultur", darum können sie nicht in ihren Grenzen bleiben.
      2 1 Melden
    • Zeyben 14.02.2018 15:24
      Highlight Die haben die NEO vo, wo es keine Landesgrenzen mehr geben soll. Das sickert jetzt schon durch.🤣
      1 1 Melden
    • demokrit 14.02.2018 16:42
      Highlight Weil die USA die Rolle des Weltpolizisten einnehmen (bzw. eingenommen haben). Ansonsten tut es halt ein anderer.
      1 1 Melden
    • blaubar 14.02.2018 22:14
      Highlight Weltpolizist, hahahaha!! Das war die Meinung meiner Grossmutter. Die USA hätte uns vor Hitler bewahrt etc.! (Das Märchen ist mittlerweilen widerlegt. Hitler war bei Hiroshima ein halbes Jahr tot, der Krieg praktisch zu Ende...)
      Nennen wir das Kind beim Namen. Das Raubtier (nix Polizist, sorry) hat die Weltherrschaft inne, wird allerdings dumm und müde. Deshalb muss es ins Körbchen!!
      3 3 Melden
    • Zeyben 15.02.2018 00:59
      Highlight Wie sagte nochmal Eugen Drewermann zu den USA?😂
      0 0 Melden
    • demokrit 15.02.2018 08:59
      Highlight Den Einmarsch in der Normandie und den Pazifikkrieg sollte man auch nicht ganz vergessen. Jemand gibt immer den Ton an. Der Scherbenhaufen in Syrien ist momentan jedenfalls Putin geschuldet, dem seine Syrienpolitik zunehmend um die Ohren fliegt. Die USA halten sich dort in ihrer Einflusszone sehr zurück. Was wäre denn ein genehmer Weltpolizist? Etwa China? Der Iran? Da sind mir die Amerikaner lieber.
      1 1 Melden
    • Snake Plissken 15.02.2018 12:27
      Highlight Demokrit: Stimme der Vernunft und des Augenmasses in einem Orkan des Zetermordio-Geschreis. Weiter so!
      2 0 Melden
    • Zeyben 15.02.2018 14:22
      Highlight Er sagte: Krieg ist der Terror der Starken! Da scheint ja mittlerweile zu Kriegsvölkergewohnheitsrecht geworden zu sein.
      0 0 Melden

Wilderer wird von Löwen zerfleischt

In Südafrika wollte ein Mann offenbar illegal auf Löwenjagd gehen. Dafür hat er mit seinem Leben bezahlt – vom Wilderer ist fast nichts übrig geblieben.

Ein Rudel Löwen hat in Südafrika in der Nähe des bei Touristen beliebten Krüger-Nationalparks einen mutmasslichen Wilderer zerfleischt. Von dem Mann sei fast nichts übrig geblieben, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Anhand von Fussspuren geht die Polizei davon aus, dass sich am Freitagabend drei mutmassliche Wilderer Zugang zu einem eingezäunten privaten Wildreservat nahe der Stadt Hoedspruit in der Provinz Limpopo verschafft hatten. «Einer von ihnen wurde von den Löwen erwischt», sagte …

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