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Mindestens 25 Menschen sterben bei Anschlag in Aleppo

07.07.15, 02:17 07.07.15, 08:48


Ein Selbstmordattentäter eines al-Kaida-Ablegers hat Beobachtern zufolge in der syrischen Stadt Aleppo mindestens 25 Menschen mit in den Tod gerissen. Der Attentäter habe der Nusra-Front angehört und sich an einem Aussenposten der syrischen Armee in die Luft gejagt.

Das teilte die in Grossbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. In Aleppo – vor dem Krieg die grösste Stadt des Landes – treibt eine Islamisten-Allianz derzeit eine grosse Offensive voran. Die Stadt ist zwischen Aufständischen und der Regierung geteilt.

Die Allianz von Islamisten-Gruppen wie der al-Kaida-Ableger Nusra-Front und Ahrar al-Scham hat angekündigt, die Stadt ganz zu erobern und dort die streng islamischen Regeln der Scharia einzuführen.

Am Wochenende hatte die Beobachtungsstelle berichtet, die Rebellengruppen hätten ein bislang von Regierungstruppen gehaltenes Forschungszentrum im Westen der Stadt, das zu einer Kaserne umfunktioniert wurde, erobert. Regierungstruppen versuchten demnach vergeblich, das Gelände zurückzuerobern. (sda/reu)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 08.07.2015 09:19
    Highlight Es gibt zwei Grossmächte in der Region, KSA und Iran. Beide führen ihren Stellvertreter-Krieg in Syrien, Irak und im Jemen. Die Islamisten ihrerseits, sind ebenfalls zu unterscheiden in Sunniten und Schiiten.
    Iran und die beiden islamistischen Lager haben Israel ganz oben auf ihrer Agenda stehen. Und direkt dahinter Jordanien.
    Es geht ihnen um die Auflösung der staatlichen Ordnungen, zur Etablierung von Imamat bzw. Kalifat.
    Und dann endet mit den Iran-Atomverhandlungen die ungeschriebene Friedenspflicht. Danach werden die Karten neu gemischt.
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    • zombie1969 08.07.2015 10:31
      Highlight 2) Das heisst, Hizbollah, Revolutionsgarden und Jerusalem Brigaden könnten dann versucht sein, auf Anordnung Teherans die gewaltige, im untertunnelten Südlibanon vorgehaltene Kriegsmaschinerie, gegen Israel in Gang zu setzen.

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