International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05158105 A handout photograph released on 13 February 2016 by the official Syrian Arab News Agency (SANA) shows Syrian President Bashar Assad giving an interview to the AFP news agency, in Damascus, Syria, 11 February 2016. According to SANA, Assad said during the interview that humanitarian problem of Syrian refugees and people inside the country 'is caused by terrorism, Western policies, and the embargo imposed on the Syrian people'.  EPA/SANA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Keine Unterstützung der oppositionellen Gruppen: tSyriens Machthbaer Baschar al-Assad nennt Bedingungen für Waffenruhe.
Bild: EPA/SANA

Syriens Machthaber Assad stellt Bedingungen für eine Waffenruhe

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat sich unter bestimmten Bedingungen zu einer Waffenruhe in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land bereiterklärt. Unter anderem müssten die Länder, die Aufständische unterstützen, ihre Hilfe einstellen.



Voraussetzung sei, dass «Terroristen» die Waffenruhe nicht ausnutzten, sagte Assad in einem am Samstagabend veröffentlichten Interview der spanischen Zeitung «El Pais». Die syrische Führung bezeichnet alle Rebellen, die gegen sie und ihre Alliierten kämpfen, als Terroristen.

Die Bedingungen: Die Opposition in Syrien hatte bereits erklärt, eine befristete Waffenruhe sei eine Möglichkeit, wenn sich daran auch Assads Verbündete, darunter Russland, hielten, wenn die Belagerung von Städten durch Assad-Truppen aufgehoben und Hilfslieferungen für die Bevölkerung durchgelassen würden.

«Allen voran die Türkei»

Assad sagte der Zeitung weiter, er sei bereit, die Militäreinsätze zu stoppen. «Doch das hängt von wichtigeren Faktoren ab ... wie dem, dass die Terroristen gehindert werden, ihre Stellungen zu verbessern.»

Jede Waffenruhe müssen sicherstellen, dass «andere Länder, allen voran die Türkei, davon abgehalten werden, mehr Terroristen und Waffen oder jede Art logistischer Unterstützung zu schicken», sagte Assad.

Die Türkei, andere sunnitische Regionalmächte und westliche Länder unterstützen Aufständische gegen Assad. Der syrische Präsident erhält Hilfe von Russland, dem Iran und der schiitischen Hisbollah-Miliz aus dem Libanon.

Die Unterstützung durch Russland und den Iran sei «wesentlich» für den Vormarsch seiner Truppen, sagte Assad «El País». «Wir brauchen diese Hilfe (...), weil 80 Länder die Terroristen auf verschiedene Weise unterstützen.»

Einige Länder gäben den Oppositionskräften «direkte Hilfe - mit Geld, logistischer Unterstützung, Waffen oder Kämpfern», sagte Assad weiter. Bei anderen Ländern gehe es um «politische Unterstützung in verschiedenen internationalen Foren».

Diese 23 Bilder aus Syrien beweisen, dass gerade was komplett falsch läuft

Moskau will weiter unterstützen

Russland hatte zuvor der syrischen Armee weitere militärische Unterstützung zugesichert. Moskau setze seine «konsequente Linie» fort, den syrischen Streitkräfte bei ihren «offensiven Aktionen gegen Terroristen und terroristische Organisationen» zu helfen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Samstag.

Alle Versuche in den vergangenen Monaten, eine Waffenruhe auszuhandeln, waren gescheitert. Bei der Syrien-Konferenz in München am 12. Februar hatten Russland, die USA und weitere Staaten sich darauf verständigt, sich für ein Ende der Kämpfe binnen einer Woche einzusetzen. Erreicht wurde diese Waffenruhe bislang aber nicht. (wst/sda/reu)

Syrien

Wie die SNB 4 Millionen Dollar mit dem US-Angriff auf Syrien verdiente

Link to Article

Verprellt Trump mit dem Luftschlag in Syrien seine treuesten Anhänger?

Link to Article

Nach den Raketen die Fragezeichen – was will Trump in Syrien?

Link to Article

Nervengift-Angriff: Warum es immer noch Chemiewaffen in Syrien gibt

Link to Article

Autopsie bestätigt Chemiewaffen-Einsatz in Syrien – Erdogan beschimpft Assad als «Mörder»

Link to Article

Trotz US-Angriff: Syrien bombardiert weiter

Link to Article

Was der Fall von Aleppo für den Syrien-Krieg bedeutet

Link to Article

Russland und Iran erobern Aleppo – für Assad 

Link to Article

Kampf um Aleppo: Assads Truppen zerschlagen die Rebellengebiete in zwei Teile

Link to Article

Assad-Luftwaffe tötet offenbar türkische Soldaten – Rebellen für Feuerpause in Ost-Aleppo

Link to Article

Syrien-Krieg: UNO wirft Assad weiteren Einsatz von Giftgas vor

Link to Article

«Humanitäre Tragödie», «gigantischer Friedhof»: UNO über Aleppo

Link to Article

Ost-Aleppo wird ausgelöscht – und die Welt schaut zu

Link to Article

Syrische Weisshelme entschuldigen sich für #MannequinChallenge mit «Bomben-Opfer»

Link to Article

Assad bietet Trump Zusammenarbeit bei Kampf gegen Extremisten an

Link to Article

Russischer Flugzeugträger «Admiral Kusnezow» erreicht syrische Küste

Link to Article

Absurde Forderungen: Was Putin von den Amerikanern verlangt

Link to Article

UNO-Experten über Attacke auf Hilfskonvoi in Syrien: Es waren doch Luftangriffe

Link to Article

«Nicht Sex, sondern Krieg schändet den syrischen Körper»: Ein Flüchtling wird Pornostar

Link to Article

Scharen flüchten aus Aleppo – dieser Mann bleibt und kümmert sich um die verlassenen Katzen

Link to Article

Syrische Stadt Duma von heftigen Luftangriffen getroffen – es droht ein zweites Aleppo

Link to Article

«Ich habe Angst, dass ich heute Abend sterbe» – Siebenjährige twittert aus Aleppo

Link to Article

Ärzte ohne Grenzen fordern Ende des Blutbads in «Todeszone» Ost-Aleppo

Link to Article

Syrien-Gespräche mit Russland «nicht tot, aber auf der Intensivstation» 

Link to Article

Ein herber Rückschlag: USA beenden Gespräche mit Russland über Waffenstillstand für Syrien

Link to Article

#StingerEffect: Die neueste Lösung für den Syrien-Konflikt kommt aus Hollywoods Traumfabrik

Link to Article

Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Kriegsverbrechen in Syrien

Link to Article

Wieder Klinik bombardiert: Luftangriff auf Aleppo trifft eines der letzten Spitäler

Link to Article

Wieder Spitäler in Aleppo bombardiert – UNO-Chef Ban Ki Moon spricht von «Kriegsverbrechen»

Link to Article

Bekannter deutscher Journalist interviewt «Al-Nusra»-Kommandant – alles nur ein Fake?

Link to Article

Eiskaltes Schweigen zwischen Washington und Moskau

Link to Article

Feuerpause für Syrien rückt in Reichweite

Link to Article

Türkische Militäroperation in Syrien: Der «IS» ist der Vorwand, die Kurden sind das Ziel

Link to Article

Krieg? Welcher Krieg? Mit diesem Video will Syrien Touristen an seine Strände locken 

Link to Article

Was hat der Westen mit den Flüchtlingen zu tun? Diese 10 Punkte zeigen es

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Flüchtlinge schätzen unsere Anwesenheit sehr» – Hilfswerke wehren sich gegen Kritik

Die Lage an Europas Aussengrenzen wird immer prekärer: Flüchtlinge stehen stunden- und manchmal tagelang in der Kälte und im Regen, um sich registrieren zu lassen. Freiwillige Helfer befürchten bald erste Todesfälle – und sie fühlen sich im Stich gelassen. Einerseits von den Behörden, aber auch von den etablierten Hilfswerken: Diese müssten mehr Soforthilfe leisten, als sie dies tun, lautet der Tenor.

Hilfswerke weisen diesen Vorwurf zurück und betonen, dass auch sie an den Brennpunkten …

Artikel lesen
Link to Article