International

Von der Traumstadt zum Albtraum: Vorher-nachher-Bilder von Aleppo

22.12.16, 09:23 24.12.16, 04:40

Die Evakuierung der syrischen Metropole Aleppo geht weiter. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erwartete, dass die Evakuierung am Donnerstagabend abgeschlossen sein könnte. Nach Angaben des IKRK haben seit Beginn der Evakuierungen Mitte Dezember etwa 30'000 Menschen Ost-Aleppo verlassen. 

Zurück bleibt eine Stadt in Trümmern. Vor dem Krieg sah Aleppo aus wie eine Stadt aus dem Märchen «Tausendundeine Nacht». Jetzt ist Aleppo kaum mehr wieder zu erkennen. Die Umajjaden-Moschee aus dem 11. Jahrhundert ist zerstört, die Zitadelle schwer angeschlagen. Die folgenden Vorher-nachher-Bilder zeigen das grausame Ausmass der Zerstörung.

Altstadt 24. November 2008

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

13. Dezember 2016

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

Umajjaden-Moschee am 12. März 2009

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

13. Dezember 2016

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

Umajjaden-Moschee am 6. Oktober 2010

Bild: KHALIL ASHAWI/REUTERS

17. Dezember 2016

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

Zitadelle am 9. August 2010

Bild: REUTERS FILE PHOTO/REUTERS

13. Dezember 2016

Bild: © Omar Sanadiki / Reuters/REUTERS

Schul-Innenhof am 6. Juni 2009

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

17. Dezember 2016

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

Markt am 24. November 2008

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

13. Dezember 2016

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

Umajjaden-Moschee am 12. März 2009

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

13. Dezember 2016

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

Hamam am 6. Oktober 2016

Bild: © Khalil Ashawi / Reuters/REUTERS

17. Dezember 2016

Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

Shahba Mall am 12. Dezember 2009

Bild: © Khalil Ashawi / Reuters/REUTERS

16. Oktober 2014

Bild: © Abdalrhman Ismail / Reuters/REUTERS

Aleppo ist ein Trümmerfeld 

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
12
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pokus 23.12.2016 18:14
    Highlight Tolle Bilder! Können alle beteiligten richtig richtig stolz auf sich sein.
    11 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.12.2016 13:16
    Highlight Man hört immer wieder 'Wirtschaftsflüchtlinge'. Den Menschen dort ging es einmal gut, aber die Bilder zeigen den Grund warum die Menschen flüchten. Aus der gut florierenden, friedlichen Wirtschaft flüchtet keiner, aber wenn die Wirtschaft kaputt ist und sogar das Leben bedroht ist, dann flüchten die Menschen. Ist das so schwierig zu verstehen? Und dann mokieren sich noch viele Leute darüber, dass die Flüchtlinge Handys haben...... wirklich sehr beschämend.
    28 5 Melden
    • Euklid 23.12.2016 19:45
      Highlight Immer wieder diese Märchengeschichten. Syrien ging es vor dem Ausbruch des Krieges wirtschaftlich sehr schlecht. Mehrere Krisenjahre, schlechte Ernten, steigende Preise durch starke Inflation und viele Junge Menschen, die jährlich auf den Arbeitsmarkt strömten und keine Arbeit fanden, führten überhaupt zum schlechten Klima und dann zum Aufstand gegen Assad.

      https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerkrieg_in_Syrien#Sozio.C3.B6konomische_Situation
      6 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.12.2016 22:34
      Highlight @Euklid
      Ja du hast recht so betrachtet. Ich meinte nicht die Zeit vor dem Kriegsausbruch, sondern die vielen Jahre wo der Fortschritt dort einhielt und diese schöne Stadt aufgebaut wurde. Sicher ging's nicht allen immer gut, sowas gibt es nirgends. Ganz klar, dass Assad's Politik dort dem Frieden nicht förderlich war. Und wo Menschen nicht zufrieden sind, haben religiöse Eiferer immer gute Chancen usw. Aber in den 'guten' Jahren (vielleicht bis in die 80er) sind nur wenige von dort geflüchtet. Es ging mir hauptsächlich um den Begriff 'Wirtschaftsflüchtlinge'.
      3 2 Melden
    • EU-1984-Sektenstaat 24.12.2016 11:27
      Highlight Zuerst Iran danach Afganistan,Agypten und Lybien, Syrien... Ist ja toll wenn stabiele Staaten vom Kartell demokratisiert werden wenn sie nicht so spuren wie es die USA wollen. Und jetzt soll Europa destabilisiert werden?
      3 1 Melden
  • teufelchen7 22.12.2016 23:19
    Highlight ich kann mir vorstellen, dass die geflüchteten menschen an diese vorher bilder gerne erinnern... war eine schöne stadt. sehr traurig was daraus geworden ist 😢
    35 3 Melden
  • Donald 22.12.2016 18:50
    Highlight Es gibt jetzt also keinen blauen Himmel mehr...?
    15 47 Melden
    • banda69 23.12.2016 23:15
      Highlight @donald - fahr doch mal hin. dann wirst dus sehen.
      7 0 Melden
  • pedrinho 22.12.2016 14:37
    Highlight frieden und demokratie ist doch was schoenes, es muss unbedingt auf weiter teile der welt angewendet werden, bis endlich alles in schutt und asche liegt
    38 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.12.2016 11:45
    Highlight Grossartige Leistung, Saudi Arabien, Qatar, Frankreich, Deutschland, UK und USA.
    Richtig effizient habt ihr die Grundlagen des syrischen Staates untergraben und zerstört und das Elend über diese Menschen gebracht. So wie es von Anfang an von euch vorgesehen war.
    43 41 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.12.2016 13:38
      Highlight Sie können machen was sie wollen, es ist doch nie recht. Hätte die erwähnten Staaten militärisch reagiert, wärst Du der Erste gewesen, der sich beklagt hätte....

      Vorurteile sind toll, denn das Wort "Vorteil" ist ja schon drin enthalten...

      Selber nichts leisten, aber überall kritisieren
      34 23 Melden
  • Und sust? 22.12.2016 11:07
    Highlight Traurig zu was wir Menschen fähig sind...
    81 2 Melden

Türkei-Kritiker verlieren auf Facebook tausende Follower – und niemand weiss wieso

Innerhalb weniger Wochen verlieren User, die Erdogan-kritische Beiträge auf Facebook posten, bis zu 5000 Follower und Freunde. Es werde automatisch und systematisch entliked. Sie sind überzeugt: Dahinter steckt Politik. 

Kerem Schamberger ist äusserst aktiv auf Facebook. Jeden Tag schreibt er über politische Vorgänge in der Türkei, über kurdische Aktivisten, die verhaftet worden sind, über verschwundene Journalisten, über Anti-Erdogan Demonstrationen. Er übersetzt türkische Zeitungsartikel ins Deutsche und stöbert Nachrichten über Rojava auf, ein de facto autonomes Gebiet in Syrien, in dem die Kurden einen freiheitlichen Staat errichten wollen.

Schamberger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für …

Artikel lesen