International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epaselect epa05767555 Three damaged buses placed vertically, used as a barricade at a checkpoint during the conflicts, in the Bustan Alqasr neighborhood, one of the eastern neighborhoods in the city of Aleppo, northern Syria, 02 February 2017. The Syrian army recaptured last month the eastern neighborhoods of Aleppo that were held by gunmen for more than four years.  EPA/YOUSSEF BADAWI

Bild: YOUSSEF BADAWI/EPA/KEYSTONE

Was diese drei aufgerichteten Busse in Aleppo bedeuten und warum Pegida vor Wut schäumt



Es ist ein Anblick, den man so schnell nicht mehr vergisst: Drei ausgebrannte Busse blockieren eine Strasse im weitgehend zerstörten Osten Aleppos – vertikal aufgerichtet. 

epaselect epa05767555 Three damaged buses placed vertically, used as a barricade at a checkpoint during the conflicts, in the Bustan Alqasr neighborhood, one of the eastern neighborhoods in the city of Aleppo, northern Syria, 02 February 2017. The Syrian army recaptured last month the eastern neighborhoods of Aleppo that were held by gunmen for more than four years.  EPA/YOUSSEF BADAWI

Stadtteil Bustan al-Qasr, Aleppo (02.02.2017). Bild: YOUSSEF BADAWI/EPA/KEYSTONE

Anwohner sollen die Barrikade während der Schlacht um die syrische Metropole (2012-2016) errichtet haben, um ihre Strasse vor den Scharfschützen des Assad-Regimes zu schützen. 

epaselect epa05767560 Children pass next to three damaged buses placed vertically, used as a barricade at a checkpoint during the conflicts, in the Bustan Alqasr neighborhood, one of the eastern neighborhoods in the city of Aleppo, northern Syria, 02 February 2017. The Syrian army recaptured last month the eastern neighborhoods of Aleppo that were held by gunmen for more than four years.  EPA/YOUSSEF BADAWI

(02.02.2017) Bild: YOUSSEF BADAWI/EPA/KEYSTONE

Seit Ende Dezember 2016 schweigen die Waffen in der ehemaligen Rebellenhochburg, doch die Busse sind geblieben. Ein Mahnmal für die Grausamkeit und die Absurdität des Krieges.

epa05767606 A side view of one of three damaged buses placed vertically and used as a barricade at a checkpoint during the conflicts, in the Bustan Alqasr neighborhood, one of the eastern neighborhoods in the city of Aleppo, northern Syria, 02 February 2017. The Syrian army recaptured last month the eastern neighborhoods of Aleppo that were held by gunmen for more than four years.  EPA/YOUSSEF BADAWI

(02.02.2017) Bild: YOUSSEF BADAWI/EPA/KEYSTONE

Den deutsch-syrischen Künstler Manaf Halbouni hat die Szene zu einer gewagten Aktion inspiriert: Seit Montag stehen auch vor der Dresdner Frauenkirche drei aufgerichtete Busse.

People walk next to the art instalation

(08.02.2017). Bild: MATTHIAS SCHUMANN/REUTERS

«Ich habe keine weitere politische Message. Das Ganze soll ein Friedensmahnmal werden, eine moderne Freiheitsstatue», sagt der 32-Jährige gegenüber «Dresdner Neueste Nachrichten». Halbouni, dessen Mutter aus Dresden stammt, denkt dabei auch an die leidvolle Geschichte der Stadt im 2. Weltkrieg: «Es soll daran erinnern, dass Dresden den Schmerz überwunden und die Stadt wiederaufgebaut hat. Es soll ein Zeichen sein, dass es weitergeht – trotz aller Zerstörung.»

Syrian artist Manaf Halbouni stands next to his art instalation

Manaf Halbouni vor seiner Installation «Monument» vor der Dresdner Frauenkirche, die im 2. Weltkrieg vollständig zerstört und nach der Wiedervereinigung neu aufgebaut wurde (08.02.2017). Bild: MATTHIAS SCHUMANN/REUTERS

Seine Kunst kommt nicht bei allen gut an, bei der Einweihung am Dienstag gab es Pfeifkonzerte. Die in der sächsischen Hauptstadt stark vertretenen AFD und Pegida toben: «Offenbar will man ganz bewusst die Dresdner düpieren, um damit die Pegida-Bewegung auf die Barrikaden zu bringen», sagt Karin Wilke, kulturpolitische Sprecherin der AfD in Sachsen.

People walk next to the art instalation

Bild: MATTHIAS SCHUMANN/REUTERS

Dass die Rechten in der AFD-Hochburg das Projekt nicht goutieren würden, wusste Halbouni. Eine andere Kontroverse hingegen traf ihn unvorbereitet.

Civilians walk near upright buses barricading a street, which serve as protection from snipers loyal to Syria's President Bashar al-Assad, in Aleppo's rebel-controlled Bustan al-Qasr neighbourhood, Syria March 21, 2015.    REUTERS/Ammar Abdullah     TPX IMAGES OF THE DAY          SEARCH - PICTURES OF THE YEAR 2015 - FOR ALL IMAGES

(21.03.2015). Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

In einer Aufnahme vom März 2015, als in Aleppo noch Krieg herrschte, weht die Fahne der islamistischen Rebellengruppe Ahrar al-Sham auf den Bussen (siehe oben). Dies wirft die Frage auf, ob die Barrikade wirklich von Zivilisten zum Selbstschutz errichtet wurde. Ahrar al-Sham geniesst einen zweifelhaften Ruf, weil sie früher mit dem «IS» paktierte und heute mit Ablegern von Al-Kaida kooperiert.

Buses barricading a street, which serve as protection from snipers loyal to Syria's President Bashar al-Assad, are pictured in Aleppo's rebel-controlled Bustan al-Qasr neighbourhood March 21, 2015. Picture taken March 21, 2015.  REUTERS/Ammar Abdullah

(21.03.2015). Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Künstler Halbouni verteidigt die Aktion: «Das jetzt in den sozialen Medien von der Agentur Reuters stammende Motiv mit der Fahne der Organisation Ahrar al-Sham sehe ich zum ersten Mal», sagt er gegenüber tag24.de. Es sei nicht auszuschliessen, dass die Barrikade im Kriegsverlauf von verschiedenen Parteien in Anspruch genommen wurde.

Three busses are positioned close to the 'Frauenkirche' church in the center of the east German city of Dresden, Germany, Monday, Feb. 6, 2017. Syrian artist Manaf Halbouni placed the three buses upright on a square in Dresden, to evoke the suffering of civilians in the Syrian city of Aleppo. (AP Photo/Michael Sohn)

Bild: Michael Sohn/AP/KEYSTONE

Rückendeckung erhält er vom Kunsthaus Dresden, das für die Aktion verantwortlich ist: «Der zentrale Punkt ist, dass es ein Mahnmal gegen den Krieg und Gewalt in jeglicher Form, auch gegen die Gewalt von Terroristen ist», sagt dessen Leiterin Christiane Mennecke-Schwarz. Es sei nicht die Aufgabe des Kunstwerkes, auf die komplexe Situation der unterschiedlichen Parteien dieses Krieges Bezug zu nehmen.

Umfrage

Was hältst du von der Aktion in Dresden?

  • Abstimmen

3,489 Votes zu: Was hältst du von der Aktion in Dresden?

  • 77%Sehr eindrücklich und gelungen.
  • 13%Damit kann ich nichts anfangen.
  • 9%Ich will nur das Resultat sehen.

Trümmerfeld Aleppo

Das könnte dich auch interessieren:

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article

Knatsch im Bundesrat? Das zähe Ringen um die Schlüsseldepartemente

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

105
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
105Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 09.02.2017 22:53
    Highlight Highlight Wenn schon hätte der Künstler zerstörte Busse nehmen müssen.

    Mit diesen schönen Bussen ist das nur gelungene Werbung für den öffentlichen Verkehr.
    • EvilBetty 09.02.2017 23:19
      Highlight Highlight DVB ist gelb 😉
    • Spooky 11.02.2017 06:13
      Highlight Highlight "DVB ist gelb"

      Das ist ja schlimm! Das gibt's ja nicht! Der Künstler hat für seine Aktion nicht einmal Busse von Dresden genommen! Kein Wunder, sind die Einheimischen verärgert!

      Man stelle sich vor, die gleiche Aktion würde in Basel gemacht mit Bussen aus Zürich. DER SKANDAL! DIE EMPÖRUNG!
  • AMichaelUhlmann 09.02.2017 20:02
    Highlight Highlight Ahrar al-Sham ist weder vom U.S. State Department noch von den Vereinten Nationen oder der EU als Terrororganisation bezeichnet, obwohl Russland, der Libanon, Iraq und Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate dies seit Dezember 2015 im UN Sicherheitsrat durchbringen möchten.
    Sprich Ahrar al-Sham wird finanziell von den Saudis und den USA unterstützt. Dies zeigt auf, wie ignorant AFD und Pegida sind.
    Als Mahnwache gegen den Krieg, allemal ein gelungenes Werk.
  • whatthepuck 09.02.2017 17:53
    Highlight Highlight Einen messbaren Nutzen wird die Aktion nicht haben. Eine intellektuelle Rechtfertigung, weshalb die Aktion dennoch wahnsinnig stark, mutig oder generell einfach nötig ist, wird sich wohl dennoch finden lassen. Sofern es einem besser geht, wenn man es gut findet.

    Ein Grossteil der Dresdner wird sich wohl daran stören, dass ausgerechnet in ihrem Dresden eine solche Aktion stattfinden muss. Solche Zurschaustellungen werden mMn sinnlos, wenn sie von der Bevölkerung nicht mitgetragen werden. Dann sind sie tatsächlich nur die Demonstration der moralischen Überlegenheit einer Minderheit.
    • Fabio74 09.02.2017 21:38
      Highlight Highlight Finde ich nicht. Es ist eine Möglichkeit zur Diskussion. Abee man sieht offenbar fehlt so banales heute
  • Lowend 09.02.2017 17:38
    Highlight Highlight Wenn es sich um Kunst und Kultur dreht, kommen die immer gleichen Kommentare von Menschen, die von der Materie zwar rein gar keine Ahnung, aber dafür eine ganz klare Meinung haben.

    Mir gefällt diese Intervention in den öffentlichen Raum und sollen sich doch die Feinde der Vielfalt genau so an den drei monumental gestellten Bussen abarbeiten, wie es die syrischen Scharfschützen an den drei Originalen taten.

    Jedenfalls eines ist bemerkenswert; Kunst scheint immer noch die Kraft zu haben, die Herzen und Gefühle der Menschen zu wecken, auch wenn dass was erweckt wird, sich als grässlich erweist!
    • Andi Amo 09.02.2017 17:54
      Highlight Highlight Das erste Mal, dass ich mit einem deiner Kommentare komplett einverstanden bin! ;-)
  • herschweizer 09.02.2017 17:25
    Highlight Highlight Informiert euch wie dieser Konflikt genau begonnen hat und wer davon profitieren wird.
    • Fabio74 09.02.2017 21:39
      Highlight Highlight Mit dem Willen der Syrer,auf mehr Rechte und Freiheit analog Tunesien
  • ujay 09.02.2017 17:11
    Highlight Highlight Pegida,das manipulierbare braune Sammelbecken hirnentleerter Wutbürger. Von dieser Bewegung ist nichts anderes zu erwarten. Was ich mich frage:Werden diese Leute so dumm geboren, oder suchen die umsverrecken einen neuen Führer? Dass sie genau eine Friedens-Installation ausuchen,um etwas armselige Aufmerksamkeit zu erheischen, sagt Alles. Aesthätisch gefällt mir diese Kunst nicht, aber der Sinn zählt. Die Pegida als Kunstkritiker,die wissen nicht mal, wie man das schreibt,geschweige denn,was Kunst ist und was sie bedeuten kann....mir wird übel.Erinert mich an die Bücherverbrennungen der Nazis.
    • ostpol76 09.02.2017 17:24
      Highlight Highlight :-) sich über Wutbürger auslassen, mit einem Kommentar der nur so vor Wut strotzt...
    • Andi Amo 09.02.2017 17:56
      Highlight Highlight ...und alle Anhänger oder Sympathisanten derart in eine dunkle Schublade werfen, dass es stark an Rassismus erinnert...
    • Moelal 09.02.2017 19:00
      Highlight Highlight PEGIDA ist Rassismus
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kurt Bucher 09.02.2017 16:55
    Highlight Highlight Ein solcher Schrottbericht kann ja nur von Kian kommen...
    • Kian 09.02.2017 16:57
      Highlight Highlight Trotzdem freut es mich ungemein, dass ich dich offenbar immer wieder zum Lesen meiner Artikel verleiten kann.
    • Kurt Bucher 09.02.2017 17:03
      Highlight Highlight @kian
      du hast noch Trump vergessen in der Geschichte. Der darf doch bei Dir nicht fehlen?!?
    • Kian 09.02.2017 17:06
      Highlight Highlight Ja, da haben wir dein Beuteschema ungefähr umrissen.
  • Steimolo 09.02.2017 16:53
    Highlight Highlight anstatt humanitäre Hilfe für Aleppo kann man auch Kunst vor der Kirche aufstellen. es kommt gleich...
    • Kian 09.02.2017 16:55
      Highlight Highlight Wieso anstatt? Man kann auch beides tun. Oder weder noch, so wie du.
    • DrPop 09.02.2017 17:06
      Highlight Highlight Oh shit, buuurn 🔥🔥
    • Steimolo 09.02.2017 17:09
      Highlight Highlight kennen wir uns? sie fühlen sich offenbar angegriffen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus Hofstetter 09.02.2017 15:51
    Highlight Highlight Rein von der Hässlichkeit her, wäre ich auch nicht gerade begeistert. Allerdings wird es nicht für ewig dort stehen.
  • Hinkypunk 09.02.2017 14:46
    Highlight Highlight ...
    Play Icon
    • Kian 09.02.2017 14:55
      Highlight Highlight Der Wutbürger in Reinform.
    • Angelo C. 09.02.2017 15:12
      Highlight Highlight Kian: Sicher, eine erkennbare Wutbürgerin von Vielen - sie ist wohl nicht die Einzige, der das missfällt 😊!

      Man erinnere sich an den sehr umstrittenen Zürcher Hafenkran im Seebecken und die zahllosen Flüche die darüber wutentbrannt geäussert wurden. Waren wohl kaum nur die Rechtsradikalen, denen der Schrotthaufen missfallen hat.

      Und so ist das auch in Dresden, die meisten Bürger fassen diese aufgerichteten Busse als wahre Verschandelung des schönen Platzes vor der Frauenkirche auf.

      Nicht auszudenken, was die Zürcher dazu sagen würden, wenn sie den Sechseläuteplatz verunzieren würden 🤔!
    • Kian 09.02.2017 15:21
      Highlight Highlight @Angelo C.: Mir kam auch gleich unser Hafenkran in den Sinn, wobei der keine Friedensbotschaft wie die drei Busse in Dresden transportierte. Ob schön oder nicht, darüber lässt sich streiten, aber darum geht es in diesem Fall offensichtlich nicht. Ich finde die Vorstellung seltsam, dass «schöne» Orte nicht durch Kunst (die nicht einmal permanent ist, die Busse sind in ein paar Wochen wieder weg) «verschandelt» werden dürfen. P.S. Die Frau in dem Video sagt mit Stolz, Pegida-Anhängerin zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocM 09.02.2017 14:27
    Highlight Highlight Pegida schäumt, hoffentlich wird der braune Rotz auch ordentlich entsorgt!!
  • ElendesPack 09.02.2017 14:27
    Highlight Highlight Die Frage wäre nur, weshalb brauchen ausgerechnet die Deutschen ein so zweifelhaftes "Mahnmal" aufs Auge gedrückt? Und dann ausgerechnet die Dresdner und dann noch neben der Frauenkirche, die an und für sich Mahnmal genug wäre und dazu auch noch schön statt hässlich ist?
    Sinngehalt? Wo?
    • ThomasHiller 09.02.2017 14:41
      Highlight Highlight Ganz einfach: Pegida und AfD sind der lebende Beweis, das die Erinnerung und die bewusste Auseinandersetzung mit den Schrecken des II. Weltkrieges (als Täter wie auch als Opfer) verloren geht bzw. von enigen zunehmend verdrängt wird.
      Die Erinnerung daran muß erneuert werden, im Ernstfall auch mithilfe der Schrecken der Gegenwart, damit so etwas nicht wieder in Deutschland oder von Deutschland aus passiert.
    • TobaFett 09.02.2017 16:04
      Highlight Highlight Ich denke die Begründung von Thomas ist doch schon recht gut. Vielleicht ist es auch einfach in Dresden, weil der Künstler aus Dresden und somit aus Deutschland kommt?
    • E7#9 09.02.2017 16:13
      Highlight Highlight @ThomasHiller: Deine Argumentation bekräftigt ja, dass es eine Botschaft an Pegida und AFD ist. Und du stellst auch grad die Verknüpfung mit den Nazis her. Also ist es nicht einfach eine generelle Friedensmahnung für alle, sondern eine an bestimmte Empfänger gerichtete Gesinnungsbotschaft. Bei den Problemen, die Deutschland mit der Bewältigung der Flüchtlingssituation und den dadurch entstehenden Unruhen in der Bevölkerung hat, giesst man so eindeutig Öl ins Feuer. Wenn "Künstler" durch öffentliche Gelder so offen und provokativ zu Gesinnungspolizisten werden wird es gefährlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 09.02.2017 14:24
    Highlight Highlight "...sagt Karin Wilke, kulturpolitische Sprecherin der AfD in Sachsen..."
    Die AfD hat Kultur??
    Stänkern
    Pöbeln
    Lügen
    Hetzen

    Momoll!
    • inquisitio 09.02.2017 15:25
      Highlight Highlight Du hetzt gerade selber.
    • Fabio74 09.02.2017 16:07
      Highlight Highlight @watsaus wa gesagtcwerden muss, muss gesagt werden
    • Mr. Malik 09.02.2017 16:26
      Highlight Highlight @watsaus

      Ist dir bewusst, was du machst?
      Ist es hetze, wenns stimmt?
      Die afd und pegida anhänger stemmen sich gegen menschenrechte, kulturförderung und integration, nehmen es dabei mit der wahrheit nicht so genau, sind in zahlreiche skandale ( veruntreuung, rassistische hetze, hitlergruss, körperverletzung usw.) Verstrickt.

      Deutschland den deutschen, kanacken raus und so...
      Die sind so faschistisch, das selbst unser SVP Glarner erigiert.
      Dieses "die anderen aber auch" lässt mich fremdschämen. Faschismus mit faschismuskritik gleichsetzen?
      Für wie dumm versuchst du uns zu verkaufen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 09.02.2017 14:10
    Highlight Highlight Der Vollständigkeit wegen, da ich gestern sowohl die Tagesthemen der ARD wie die RTL Mitternachtsnews gesehen habe:

    Es wurden tagsüber wahllos mehrere beliebige Passanten auf diese aufgerichteten Busse angesprochen. Es handelt sich dabei absolut nicht um erkennbare Pegida-Anhänger.

    Ein Einziger der interviewten Leute, verstand diese Dinger als Kunstwerk, die übrigen Passanten zeigten sich über die Verschandelung des öffentlichen Platzes verärgert, zumindest aber verständnislos oder doch sehr überrascht.

    Dies einfach der Vollständigkeit halber...
    • Kian 09.02.2017 14:13
      Highlight Highlight Woran erkennt man erkennbare Pegida-Anhänger?
    • EvilBetty 09.02.2017 14:16
      Highlight Highlight Die meisten Sachsen maulen einfach mal aus Prinzip rum... das habe ich in den fast ein einhalb Jahren da gelernt...
    • Angelo C. 09.02.2017 14:22
      Highlight Highlight Ganz simpel und einfach :

      Es wurden bei den individuellen Missfallenskundgebungen der Vorübergehenden (eine Pegida-Zusammenrottung war übrigens nirgends zu sehen) keinerlei rechtsradikalen Äusserungen gemacht, woraus ich schliesse, dass es auf diesem grossen und zentralen Platz mutmasslich durchaus zufällig vorübergehende Passanten waren.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 09.02.2017 14:08
    Highlight Highlight Die Reaktion von Pegida mahnt mich an die einstige "entartete Kunst". Passt zu "entarteten Menschen" - immer gemäss Pegida. Wo führt das hin? Ein Horror!
  • Shin Kami 09.02.2017 14:03
    Highlight Highlight Wenn PEGIDA vor Wut schäumt hat der Künstler alles richtig gemacht.
    • Froggr 09.02.2017 14:10
      Highlight Highlight Sehr differenzierte Aussage.
    • pachnota 09.02.2017 14:19
      Highlight Highlight Wenn,s doch nur so simpel währe.
    • ThomasHiller 09.02.2017 14:43
      Highlight Highlight In Bezug auf Pegida ist es tatsächlich so simpel...
      Denn PEgida selbst ist der lebende Beweis, daß die dort an Pegida Teilnehmenden genau nicht gelernt haben, was Hass bedeutet bzw. zur Folge hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scott 09.02.2017 13:55
    Highlight Highlight Das ist keine Kunst, sondern reine Provokation.

    So holt man sich den Krieg nach Europa...
    • Fabio74 09.02.2017 14:12
      Highlight Highlight Blödsinn. Über Kunst kann man reden aber wer sich deswegen provozieren lässt sollte sich mal fragen was mit ihm nicht stimmt
    • Mr. Malik 09.02.2017 16:27
      Highlight Highlight Ind den bussen ist der krieg versteckt? Scheiss öv mann...
  • Padi Engel #Kanngarnix 09.02.2017 13:41
    Highlight Highlight Liegt das Problem der PEGIDA/AFD jetzt nur bei der Herkunft des Künstlers bzw. der Idee?
    • saukaibli 09.02.2017 14:13
      Highlight Highlight Ich glaube das Hauptproblem bei Pegidas und AFDlern liegt irgendwo tief in der Psyche jedes einzelnen von denen.
    • ThomasHiller 09.02.2017 14:51
      Highlight Highlight Das Problem von AfD und Pegida liegt in der Herkunft des Künstlers und darin, daß sie aus den Schrecken der Vergangeheit nicht lernen können und wollen.
      Für Höcke ist WWII immer noch eine Schuldangelegenheit, dabei hat er - der Geschichtslehrer! - immer noch nicht verstanden, daß es um das Lernen aus der Vergangenheit geht, nicht um das sich vor Gram beugen (warum auch, ich bin in den 70ern geboren...).
      Dieses Verständnis fehlt vor allem vielen Ostdeutschen, genau auch deshalb, weil sie es in der DDR nie gelernt haben.
    • Mr. Malik 09.02.2017 16:40
      Highlight Highlight Diese doch beachtliche anzahl von blitzen ist für ein mitte/mitte-links medium wie watson erstaunlich..
      @watson
      Gibt es eigentlich statistiken dazu?
      (sind die kommentarschreiber die selben die blitze verteilen?
      Gibt es user die nur blitze verteilen und nur bei migrationsthemen?)
      Ich habe einen Verdacht, könnte mich jedoch irren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gnp286 09.02.2017 13:30
    Highlight Highlight Das ist Kunst, das hat einen Hintergrund. Den Müll, welchen "Künstler" hier normalerweise gebacken kriegen, ist meist ziemlich lächerlich.
  • hoi123 09.02.2017 12:52
    Highlight Highlight Top Aktion
    Mit den 3 aufgestellten Bussen ist 100000 Syrischen Flüchtlingen geholfen worden und der Krieg wurde auch noch gleichzeitig beendet....
    • trio 09.02.2017 13:36
      Highlight Highlight Das hat niemand behauptet.
    • philosophund 09.02.2017 13:41
      Highlight Highlight Top Aktion
      Mit deinem Kommentar ist 100000 Syrischen Flüchtlingen geholfen worden und der Krieg wurde auch noch rechtzeitig beendet....
    • LaPaillade #BringBackHansi 09.02.2017 13:44
      Highlight Highlight Top Kommentar
      Mit deinen paar Worten hast du der ganzen Waston Community geholfen und dem Künstler gezeigt wo der Hammer hängt und zudem gleich noch Frieden auf Erden erreicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 09.02.2017 12:44
    Highlight Highlight man könnte bei den Bussen noch einige Vorher/Nachher-Bilder aus Syrien anfügen und wie Dresden damals nach dem Krieg ausgesehen hat...
    Regt einem schon zum nachdenken an was in den letzten Jahren in Syrien (aber auch Ostukraine, Afganistan usw) alles zerstört wurde... :(
  • HunterCH 09.02.2017 12:27
    Highlight Highlight Oh, PEGIDA. Die gibts noch? War das nicht der Verein für "Wutbürger" mit schiefer Weltanschauung und unbegründetem Fremdenhass?

    P löde
    E ngstirnige
    G eistesschwache
    I dioten
    D es
    A bendlandes
    • Basswow 09.02.2017 14:13
      Highlight Highlight "P" könnte auch für peinliche stehen...
    • HunterCH 09.02.2017 14:19
      Highlight Highlight 29 PEGIDA Anhänger auf Watson ;-)
  • m:k: 09.02.2017 12:25
    Highlight Highlight Wenn man wegen einem Friedensmal so wütend ist, dass man auf die Barrikaden geht, liegt der Fehler wohl kaum beim Kunstwerk sondern eher beim eigenen Hass, der so gross ist, dass man nicht einmal den Menschen in der Fremde den Frieden gönnt.
    • Heilandsack 09.02.2017 13:02
      Highlight Highlight Richtig, m:k:, das ist reiner Fremdenhass. Sie wollen das Thema Syrien am liebsten totgeschwiegen wissen. Sonst kommt am Ende eine neue Willkommenskultur auf! OMG, es ist ein Mahnmal und gerade die Dresdner werden dies wohl noch verstehen.
    • Alnothur 09.02.2017 13:06
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht die Aktion an sich, sondern der Zeitpunkt. Schon klar, dass Watson das mal wieder für ihre Klientel zurechtbiegt.
    • Kian 09.02.2017 13:11
      Highlight Highlight @Alnothur: Klär uns auf, was hat es mit dem Zeitpunkt auf sich?
    Weitere Antworten anzeigen

Wegen dieses Plakats wollen AfD-Politiker jetzt Coca-Cola boykottieren

Was würde der Weihnachtsmann eigentlich von der Politik der AfD halten? Wenn man einem vermeintlichen Coca-Cola-Plakat, das am Montag in Berlin aufgetaucht ist, Glauben schenkt, nicht allzu viel. 

Ganz zufällig ist das Plakat wohl nicht platziert worden, steht es doch nur einige Meter von der AfD-Zentrale am Berliner Lützowplatz entfernt. Aber würde der Coca-Cola-Konzern wirklich politische Werbung für die AfD machen?

Einige AfD-Politiker stellten sich die Frage am Montag sehr ernsthaft. Der …

Artikel lesen
Link to Article