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epa04817874 A picture taken from the Turkish side of the border shows smoke rising after renewed attack by Islamic State in Kobane, Syria, 25 June 2015. According to media reports, Islamic State jihadists once again advanced into the town of Kobane in northern Syria after being driven from the area by Kurdish forces at the end of January. There was heavy fighting in several districts between Kurdish troops and the extremists during the night. Sanliurfa governorate said that 41 victims of the fighting have been brought to hospital in the Turkish city of Suruc, and one of them has died.  EPA/STR

Rauch über der syrischen Grenzstadt Kobane. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Kurdische Einheiten vertreiben IS-Miliz wieder aus Kobane

27.06.15, 12:28 27.06.15, 12:43


Die kurdischen Milizen haben laut Aktivisten die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) wieder aus der syrischen Grenzstadt Kobane vertrieben. Zwei Tage nach Beginn einer IS-Offensive auf die Stadt kontrollierten die Kämpfer der YPG-Miliz wieder die gesamte Stadt.

Die Gefechte hätten aufgehört, die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) durchkämmten die Viertel auf der Suche nach Dschihadisten, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mit.

Zuvor hatte ein Sprecher der kurdischen Einheiten noch von Kämpfen um ein Spital am Stadtrand berichtet. Dort sollen sich Extremisten verschanzt haben.

Neue Offensive der Dschihadisten

Die Dschihadisten waren im Januar nach viermonatigen Kämpfen zum Rückzug aus Kobane gezwungen worden. Am Donnerstag hatten sie aber mit drei Selbstmordanschlägen überraschend eine neue Offensive gestartet.

Laut der Beobachtungsstelle, die sich auf ein Netz von Informanten vor Ort stützt und deren Angaben nur schwer zu überprüfen sind, töteten die IS-Kämpfer bei ihrem Angriff mehr als 120 Zivilisten.

Laut Aktivisten wollten die Dschihadisten die Stadt nicht erobern, sondern möglichst viele Zivilisten töten. Beobachter sprachen von einem «Ablenkungsmanöver», nachdem die IS-Miliz an anderer Front unter Druck geraten war. 

Aufsehen erregte letzten Monat auch ein vom amerikanischen Geheimdienst DIA veröffentlichtes Dokument, wonach die USA seit 2012 bewusst die Entstehung des IS zugelassen haben, um das Assad-Regime in Syrien zu schwächen.

(sda/afp/dpa/reu)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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