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epa06494259 People walk amidst the rubble of the Russian Sukhoi Su-25 fighter jet scattered on the ground, in Ma'saran village near Saraqeb city, in Eastern Idlib countryside, Syria, 03 February 2018. According to the Syrian Observatory for Human Rights, Rebel fighters shot down the Russian warplane and captured the pilot, who was later killed after he fought the rebels. The Syrian government launched a military operation to regain control over Idlib from in December 2017 with support of Russian warplanes.  EPA/ABDALLA SAAD

Die Überreste des russischen Kampfflugzeuges in Idlib. Bild: EPA/EPA

Russisches Militär bestätigt Abschuss von Kampfjet in Syrien

03.02.18, 17:03 03.02.18, 22:02


In der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens haben Rebellen am Samstag nach Angaben von Aktivisten ein russisches Flugzeug abgeschossen und den Piloten zunächst gefangen genommen. 

Das teilte der Chef der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, mit. Demnach handelte es sich bei dem Flugzeug um ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Suchoi Su-25. 

Nun hat das russische Verteidigungsministerium hat den Abschuss eines seiner Kampfflugzeuge in Syrien bestätigt. Der Pilot habe sich zwar aus der Maschine katapultiert, er sei aber später im Kampf gegen «Terroristen» getötet worden, teilte das Ministerium in Moskau mit. Der Jet sei auf einem Flug über der Provinz Idlib wahrscheinlich von einer tragbaren Flugabwehrrakete getroffen worden. 

Unklar war zunächst, welche Rebellengruppe das Flugzeug abgeschossen hat. In der Provinz Idlib, die von Rebellen kontrolliert wird, sind auch viele islamistische und dschihadistische Gruppen aktiv.

Russian President Vladimir Putin, second right, Russian Defense Minister Sergey Shoigu, left, and Chief of the General Staff of the Russian Armed Forces Valery Gerasimov, second left, listen to Commander of the Russian Aerospace Force Sergei Surovkin, right, while visiting an exhibition at the Russian military's headquarters as part of a conference on the Russian campaign in Syria in Moscow, Russia, Tuesday, Jan. 30, 2018. (Mikhail Klimentyev, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP)

Der russiche Präsident Wladimir Putin und Luftwaffenchef Sergei Surovkin. Bild: AP/POOL SPUTNIK KREMLIN

Dschihadisten stark in Idlib

Die syrischen Regierungstruppen gehen mit russischer Luftunterstützung seit Ende Dezember gegen das Dschihadistenbündnis Hajat Tahrir al-Scham vor, das den Grossteil der Provinz Idlib kontrolliert. Das Bündnis wird vom früheren Al-Kaida-Ableger Fatah al-Scham dominiert.

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bezieht ihre Angaben von einem Informantennetz in Syrien. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite schwer zu überprüfen.

Angriff auf Flüchtlingskonvoi

Ausserdem sind bei einem Luftangriff auf einen Flüchtlingskonvoi in Afrin laut Rettungskräften mindestens sieben Zivilisten getötet. Zwölf weitere seien verletzt worden, sagte einer der Helfer am Samstag.

Bei den Opfern habe es sich vor allem um alte Menschen und Kinder gehandelt. Die Flüchtlingskolonne sei am Freitag in einer Gegend beschossen worden, in der syrische Soldaten und vom Iran unterstützte Milizen auf eine von Rebellen gehaltene Stadt in der nordwestlich gelegenen Provinz Idlib vorrücken.

Die Streitkräfte seien mittlerweile etwa zwölf Kilometer von Sarakeb entfernt und rückten unterstützt durch russische Militärflugzeuge auf die Fernstrasse zwischen Damaskus und Aleppo vor, hiess es in Kreisen der syrischen Rebellen.

Die Strasse wird von Tausenden Menschen genutzt, die angesichts der syrischen Offensive aus Gegenden südlich von Aleppo fliehen. Das staatliche Fernsehen berichtete am Samstag unter Berufung auf Armeekreise, mehrere Dörfer seien von Kämpfern der Al-Kaida zurückerobert worden.

Die syrische Armee geht seit Monaten gegen Rebellen und Extremisten in der Provinz Idlib vor. Immer mehr Syrer fliehen vor den heftigen Kämpfen in die Grenzgebiete zur Türkei. (leo/sda/afp/dpa)

Russland probt den Ernstfall:

Video: srf

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SanderW 04.02.2018 14:38
    Highlight 95% der Sätze die man in diesen Videos hört lauten "Allahu akbar". Ich denke langsam sollte jedem klar sein, dass diese "Rebellen" die da noch übrig sind fast ausschliesslich islamistische Terrormilzen sind unter denen es den Syrern noch viel dreckiger gehen würde als unter einem wie Assad.
    4 2 Melden
  • rodolofo 04.02.2018 10:07
    Highlight Und was meint die Erdogan-Türkei dazu?
    4 1 Melden
  • blaubar 04.02.2018 01:32
    Highlight „Das teilte der Chef der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, mit.“

    Diese zwielichtige Quelle besteht nur aus einem Chef, by the way. Und der steht den Rebellen nahe. Nur so.
    Will sagen, die Quelle dürfte eigentlich nach den journalistischen Grundsätzen nicht belastet werden.
    2 2 Melden
  • leu84 03.02.2018 19:05
    Highlight Auch grosse Imperialisten können bei einem Krieg abgeschossen werden... Egal ob "Gut" oder "Böse"
    17 22 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 03.02.2018 17:08
    Highlight Immeehin gibt man mittlerweile zu, dass die Rebellen islamistisch geprägt sind.
    81 24 Melden
    • a-n-n-a 03.02.2018 17:26
      Highlight Da hast du völlig Recht.

      @watson: ich würde "gerne" mehr über den türkischen Genozid im Kanton Afrin lesen.. auch RUAG-Munition kommt dort scheinbar zum Einsatz (d.h. es ist auch "unser" Problem, was dort geschieht!)

      #AfrinIsNotAlone #DefendAfrin #BijiKurdistan #StopAfrinGenocide
      71 19 Melden
    • Echo der Zeit 03.02.2018 17:52
      Highlight @Wendel - Welche "Rebellen" von Wo - Ach alle in einen Topf schmeissen ist ja eh zu Kompliziert Gäll.
      33 37 Melden
    • Radiochopf 03.02.2018 18:55
      Highlight Die „Rebellen“ waren immer die guten, egal welchen Gedankengut sie hatten.. wieso man die plötzlich unterscheiden soll, ist sehr verwunderlich.. das hätte man machen sollen bevor man ihnen Waffen und Geld gab..einige sind genauso schlimm wie der IS.. und alle in einen Topf sagt gerade der richtige hier..
      40 16 Melden
    • heul doch 03.02.2018 21:34
      Highlight sich hier gegenseitig vorwerfen der andere habe keine ahnung... wo man doch selbst vor ort keinen blassen schimmer hat, wer auf welcher seite steht und wie deren gesinnung ist.
      diese ganzen syrischen rebellengorganisationen sind dermassen verworren und vielzählig dass wohl niemand den überblick hat. dutzende gruppen mit hunderten splittergruppen und noch mehr sympatisanten und unterstützern.
      mitlerweile ist syrien zum tummelplatz der söldnertruppen im globalen stellvertreterkrieg geworden. dieses sinnlose gemetzel macht mich unendlich traurig.
      29 2 Melden
    • Raffaele Merminod 03.02.2018 22:01
      Highlight Wie sollen den die Rebellen in Syrien sonst geprägt sein? Buddhistisch?
      Die Mehrheit in Syrien, egal auf welcher Seite, ist islamisch. Ausser vielleicht die Russen.
      18 13 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 04.02.2018 02:44
      Highlight @raffaele ja schon, aber oft wurde uns weiss gemacht sie seien nicht islamistisch, oder extremistisch. Der Westen hat dort aber genau die Terroristen unterstützt, die man immer vorgibt zu bekämpfen.
      3 3 Melden
    • rodolofo 04.02.2018 10:10
      Highlight Was willst Du damit sagen?
      Als Krieger brauchst Du irgendetwas, mit dem Du Deine Angst und Deinen Wunsch, einfach wegzulaufen, überwinden kannst, Angesichts eines an Brutalität und Skrupellosigkeit kaum zu überbietenden Gegners!
      Und eine solche mentale Stütze finden viele eben in ihrer Religion!
      Religion und Krieg sind eng miteinander verwoben...
      6 1 Melden
    • rodolofo 04.02.2018 10:17
      Highlight @ heul doch
      Aber so IST die Dynamik von sogenannten "Militärischen Lösungen"!
      Wenn bei uns die Hassprediger, Nationalisten, Chauvinisten und Rassisten es ebenfalls schaffen, die Menschen gegeneinander zu hetzen, dann würden sich auch bei uns immer mehr von diesen Freizeit-Nazis und Gewalt-Fetischisten getrauen, ihren Mikro-Terror zu verbreiten!
      Schau bloss, was für Kommentare die heute posten, unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit!
      Darum müssen wir die Friedenszeiten ausnützen, zu verhindern, dass eine solche Kettenreaktion überhaupt losgehen kann, mit Mikro-Aktionen der Liebe!
      5 2 Melden

Vier russische Soldaten bei Kämpfen mit Rebellen in Syrien getötet

Bei Kämpfen mit Rebellen in Syrien sind vier russische Soldaten getötet worden. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Sonntag mitteilte, starben die Soldaten bei einem nächtlichen Angriff von «Terroristengruppen» auf Stellungen der syrischen Regierungstruppen in der östlichen Provinz Deir Essor.

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