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Syrien: Militärflugzeug stürzt ab – mindestens 23 Tote

Ein Kampfjet der syrischen Armee ist über einem belebten Marktplatz in der von Rebellen gehaltenen Stadt Ariha abgestürzt. Mindestens 23 Menschen kamen dabei ums Leben.

03.08.15, 16:11 03.08.15, 16:34

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Nach dem Absturz herrscht ein Bild der Zerstörung. Bild: EPA/ARIHA TODAY HANDOUT

Bei dem Absturz eines syrischen Kampfflugzeuges nahe der türkischen Grenze sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet 27 Tote. Dutzende wurden verletzt, teilte die der Opposition nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Die Militärmaschine der Regierungstruppen stürzte demnach wegen eines technischen Problems auf einen belebten Marktplatz der Stadt Ariha. Die Opfer seien überwiegend Zivilisten, teilte die Beobachtungsstelle weiter mit. Kurz zuvor soll die Maschine noch eine Bombe auf das Stadtzentrum abgeworfen haben, berichteten zwei Zeugen der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Stellungnahme der syrische Armee war zunächst nicht zu bekommen.

Die Stadt Ariha wird von Rebellen gehalten und liegt in der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes. Die Stadt war im Mai an eine Koalition islamistischer Aufständischer gefallen.

vks/Reuters

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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Schweizer Pharma-Unternehmen durfte Nervengift-Chemikale nach Syrien liefern

Ein Schweizer Pharmahersteller lieferte Isopropanol an ein syrisches Pharmaunternehmen. Das Seco bewilligte den Export. Doch bei der Chemikalie besteht ein Missbrauchsrisiko: Sie wird für die Herstellung des Nervengases Sarin benötigt.

Eine Schweizer Firma hat im Jahr 2014 Isopropanol nach Syrien geliefert. Diese Chemikalie wird für die Herstellung des Nervengases Sarin benötigt. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) beurteilte die Lieferung damals als «plausibel».

Nach den jüngsten Ereignissen würde eine solche Ausfuhr aber «ziemlich sicher unterbunden werden», teilte das Seco am Dienstagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mit. Der Bund bestätigte damit Recherchen des Westschweizer Fernsehens RTS.

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