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Der Nervenkrieg – was du zur Konfrontation der Grossmächte in Syrien wissen musst

Showdown in Syrien: Donald Trump kündigt einen Militärschlag an, Moskau ist alarmiert. Welche Ziele fassen die Amerikaner ins Auge? Wie reagiert Russland? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

11.04.18, 17:32 11.04.18, 17:44

Matthias Gebauer, Christina Hebel und Dominik Peters

Bild: EPA/EPA

Ein Artikel von

Donald Trump hat seine geplante Lateinamerikareise abgesagt und am Mittwoch offiziell nur drei Termine. Der US-Präsident wird ein Gesetz unterschreiben, mit seinem Vize, Mike Pence, Mittag essen und abends ein Dinner mit führenden Republikanern haben. Mehr nicht. Im Weissen Haus dürfte dennoch Hochbetrieb herrschen - und ein Land im Fokus stehen: Syrien.

Nach der mutmasslichen Giftgasattacke des Regimes auf die Rebellenhochburg Duma vor den Toren der Hauptstadt Damaskus am Wochenende attackierte Trump Machthaber Baschar al-Assad und seine Verbündeten Russland und Iran. Er will Vergeltung und kündigte nun einen Militärschlag in Syrien an.

Die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) mahnte internationale Fluggesellschaften wegen möglicher Luftangriffe bereits zu hoher Vorsicht im östlichen Mittelmeer. Die wichtigsten Fakten zum Showdown in Syrien:

Wie wird ein möglicher Vergeltungsschlag aussehen?

Bild: EPA/RUSSIAN DEFENCE MINISTRY / HO

Militärexperten rechnen mit einem Angriff der USA mit «Cruise Missile»-Mittelstreckenraketen, ähnlich wie vor einem Jahr nach dem Giftgasangriff auf die syrische Stadt Chan Scheichun. Passend dazu meldete das amerikanische Militär, dass der Zerstörer «USS Donald Cook» von Zypern aus gen syrische Küste aufbrach, die «USS Porter» könnte ebenfalls in wenigen Tagen das Seegebiet erreichen.

Von den Zerstörern hatten die USA damals 60 Raketen abgefeuert, 59 davon erreichten ihr Ziel, allerdings wurde die angegriffene Air Base der syrischen Luftwaffe in Schairat mit russischer Hilfe innerhalb von Wochen wieder aufgebaut und ist längst wieder in Betrieb.

Was sind die möglichen Ziele?

Als Angriffsziele kommen vor allem Basen der syrischen Armee infrage, von denen die Helikopter oder Flugzeuge mit Giftgas gestartet sein sollen. Dort müssten sich auch spezielle Lager für die Kampfstoffe befinden, fast alle von ihnen müssen aufwendig gekühlt werden. Da die Gerätschaften viel Energie brauchen und man Kühllager durch Infrarotaufnahmen sehen kann, haben die USA und ihre Verbündeten diese vielleicht orten können.

Welche Rolle wird Frankreich spielen?

Bild: EPA/AP POOL

Auch wenn sich Präsident Macron öffentlich markig äussert und seit Tagen von Vergeltungsschlägen spricht, dürfte seine Armee maximal eine symbolische Rolle bei dem Angriff spielen.

Da Frankreich über keinen Zerstörer in der Region verfügt, käme nur der Einsatz von Kampfjets in Frage, die recht leicht von der modernen Luftabwehr an Syriens Grenzen abgefangen würden, die Russland für Machthaber Assad dort installiert hat. Luftwaffen-Experten halten deswegen den Einsatz der französischen Jets für so gut wie ausgeschlossen.

Wie reagiert Moskau?

Bild: AP/AP

Der Kreml und andere Vertreter der Führung senden seit Wochen unterschiedliche Signale: Mal wird für Zurückhaltung geworben, der mutmassliche Giftgasangriff als Fake News abgetan, dann werden scharfe Warnungen ausgestossen.

In Moskau wird ebenfalls seit Längerem erklärt, dass «Terroristen» einen Giftgasangriff vorbereiten würden, der als Vorwand für einen amerikanischen Militärschlag gegen die syrische Führung dienen könnte. Ein solcher Angriff werde nicht ohne Folgen bleiben, erklärte Mitte März Generalstabschef Waleri Gerassimow. Er verwies auf die stationierten russischen Soldaten an unterschiedlichen syrischen Militärstandorten, in Damaskus sind etwa Militärberater im Einsatz.

Damit setzte er die russische Linie: Wenn russische Soldaten bei einem Angriff des Westens zu Schaden kommen, wird Moskau mit einem Gegenschlag reagieren.

Ob Gerassimows Aussage nun noch so Bestand hat, ist unklar, denn der russische Botschafter im Libanon erklärte am Mittwoch auf Arabisch in einem TV-Interview, jede amerikanische Rakete werde abgeschossen.

Wie ist die Stimmung in Russland?

Angespannt, weil nicht klar ist, wie die USA und die westlichen Verbündeten nun vorgehen werden. Die staatlichen Fernsehkanäle und kremlnahe Zeitungen befeuern die Stimmung. In ihren Berichten steht weniger die Frage des mutmasslichen Giftangriffes in Duma im Zentrum, sondern vielmehr, wie ernst die eigene Bedrohungslage ist.

«Wenn es morgen Krieg gibt», titelt «Moskowskij Komsomolez» und zählt die Fronten auf, an denen Russland genötigt sei zu kämpfen: der Fall des vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal, der Konflikt in der Ostukraine, die verschärften Sanktionen, die einen Rubelsturz verursacht haben, und Syrien. Das Massenblatt «Komsomolskaja Prawda» fragt gar: «Fängt Macho Trump einen dritten Weltkrieg an?»

Im staatlichen Nachrichtenkanal Rossija 24 wurde gezeigt, wie sich die Menschen für den Fall eines Krieges vorbereiten können, welche Lebensmittel man kaufen solle und dass man vor allem Wasser bunkern müsse - allerdings mit dem Verweis, dass die Panik in den USA viel grösser sei.

Was bedeutet die Lage für Putin?

Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Für den Präsidenten, der am 7. Mai offiziell nach seiner Wiederwahl seine vierte Amtszeit antritt, stellt sich die Situation zwiespältig dar. Einerseits kann er sich als Beschützer Russlands präsentieren. Andererseits ist Moskaus militärisches Engagement in Syrien bei vielen Russen nicht gerade beliebt. Sie fragen sich, warum Milliarden Rubel für den Einsatz ausgegeben werden, wenn es doch im Land selbst eine Menge Probleme wie die steigende Armut gibt.

Auch deshalb hatte Putin Anfang Dezember den Sieg über die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) und einen Teilabzug der russischen Einheiten verkündet. Dass nun Russland aufgrund eines mutmasslichen Giftanschlags der verbündeten syrischen Regierungstruppen in eine direkte Konfrontation mit den USA und dem Westen geraten könnte, birgt grosse Risiken.

Zwar sieht man sich in Moskau auf Augenhöhe und gar im Vorteil, da man den Luftraum über Syrien kontrolliert. Doch anders als nach dem Giftgaseinsatz 2013 gibt es kaum noch Möglichkeiten, einen Gegenschlag des Westens abzuwenden. Damals hatte Moskau eine elegante diplomatische Lösung auf den Tisch gelegt: Assads Zustimmung zur Beseitigung chemischer Waffen. Fünf Jahre später ist kaum noch Spielraum für diplomatische Angebote.

Kann der Uno-Sicherheitsrat die Krise noch entschärfen?

Die Chancen dafür sind sehr gering. Neben den USA und Russland sind China, Frankreich und Grossbritannien ständige Mitglieder im Uno-Sicherheitsrat. Jeder kann einen Resolutionsentwurf des anderen blockieren.

Bild: AP/AP

Am Dienstag beriet das Gremium über drei Resolutionen zu den jüngsten Ereignissen in Syrien - und alle drei Entwürfe scheiterten:

Mittlerweile soll der russische Syrien-Sondergesandte Alexander Lawrenziew nach Iran gereist sein. Er bezeichnete den mutmasslichen Giftgaseinsatz in Duma als «Behauptung».

Wird Israel in einen möglichen US-Angriff eingeweiht?

Israel wird in den kommenden Tagen genau nach Syrien blicken - und dürfte von den USA auch im Vorfeld des Angriffs informiert werden. Israel und Syrien befinden sich seit Jahrzehnten offiziell im Kriegszustand. Beide Armeen sind aufgrund der jüngsten Ereignisse in hoher Alarmbereitschaft. Zwei Tage nach dem mutmasslichen Giftgasangriff in Duma wurde - offenbar davon unabhängig - der syrische Militärflugplatz T4 in der Provinz Homs aus der Luft angegriffen.

Bild: EPA/IDF

Dabei wurden auch sieben iranische Soldaten getötet. Russland macht Israel dafür verantwortlich, Iran droht mit Vergeltung. Die Regierung in Jerusalem erklärte, sie wisse nicht, wer das Bombardement durchgeführt habe. Noch am Mittwoch soll das israelische Sicherheitskabinett um Premier Benjamin Netanyahu tagen.

Syrien übernimmt Vorsitz bei Abrüstungskonferenz

Möglich ist, dass die angekündigte Antwort Irans auf den Angriff mit der Reaktion des Westens auf den mutmasslichen Giftgaseinsatz in Duma zeitlich zusammenfällt. Damit hätte der Vielfrontenkrieg eine neue Dimension.

Fest steht bislang allein: Das syrische Regime übernimmt ab 28. Mai den Vorsitz bei der Genfer Abrüstungskonferenz, die auch das Verbot von Chemiewaffen überwacht.

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • domimi 12.04.2018 00:59
    Highlight Und dafür sterben die menschen in syrien
    1 1 Melden
  • Märklin 11.04.2018 21:01
    Highlight Trump ist ein Kriegstreiber erster Güte, dieser Mensch scheint nicht normal zu sein und seine Versallen sitzen wie angewurzelt am Tisch und verziehen keine Miene? Sind die Alle nicht mehr normal?
    14 13 Melden
  • rauchzeichen 11.04.2018 20:42
    Highlight Mann ist das scheinheilig. Beide Länder bringen Resolutionen ein, um den Vorfall in Duma zu untersuchen. Beide legen das Veto gegen den Vorschlag des anderen ein. Was soll man da noch denken?
    28 0 Melden
  • Stachanowist 11.04.2018 19:38
    Highlight Vielleicht nicht schlecht, wenn Assad, Rohani und Putin mal heftiges Gegenfeuer bekommen. Solange sie ihren Krieg mit Aussicht auf "Erfolg" führen können, wird er nie ein Ende nehmen (es sei denn, sie verwandeln Syrien in einen Friedhof).

    Eine Friedenslösung wird es nur am Verhandlungstisch geben. Und dorthin bringt man Damaskus, Teheran und Moskau nur, wenn sie wie Washington, Riad und Doha den Glauben an einen nahenden Sieg verlieren.

    Ja, diese Sicht ist zynisch (Verhandlungen herbeibomben), aber erscheint mir weitaus realistischer als ein Frieden durch einen "Endsieg" Assads&Co.
    11 22 Melden
    • blaubar 12.04.2018 01:07
      Highlight Wie im richtigen Leben basiert Frieden auf Ruhe und vorallem auf Inruhegealssenwerden.
      5 2 Melden
  • Skip Bo 11.04.2018 19:34
    Highlight Macron schickt sicher den Flugzeugträger Charles de Gaulle...
    12 0 Melden
  • Butzdi 11.04.2018 19:34
    Highlight Tönt nach einer kleinen Ablenkungsshow die Trump und Putin beim letzten Chef-Mitarbeitergespräch ausgemacht haben.
    Trump hat wie fast bei jedem Thema einen Tweet bei dem er Obama genau für das angreift, was er jetzt selber macht.
    12 0 Melden
  • Alnothur 11.04.2018 19:25
    Highlight "«Cruise Missile»-Mittelstreckenraketen" - kleiner Hinweis: Marschflugkörper sind entgegen ihrem englischen Namen keine Raketen, sondern eher "Lufttorpedos" ;)

    Nicht sehr relevant, aber das musste raus ^^
    12 0 Melden
  • wasihrnichtsagt 11.04.2018 19:20
    Highlight So, für alle Kriegsbegeisterten, die Chancen für euren lang ersehnten grossen Krieg stehen besser den je... unglaublich, dass man diesen Trump einfach machen lässt...
    11 11 Melden
    • Dirk Leinher 11.04.2018 23:22
      Highlight ...leider hat es wenig mit dem zu tun was der Trump "will", er ist wie ein in die Enge getriebenes, verletztes wildes Tier. Muller heizt ihm ein, die Presse heizt ihm ein, er wird vielleicht den Knopf für den 3. Weltkrieg drücken, aber mit seinem Willen hat es nicht viel zu tun. Wenn er es tut, tut er es aus Selbstverteidigung heraus, was es aber auch nicht besser macht. Wenn es nach dem Willen geht, dann haben McCain und solche Köpfe viel eher den Wunsch Krieg zu führen.
      5 2 Melden
  • Julian Roechelt 11.04.2018 19:11
    Highlight "Andererseits ist Moskaus militärisches Engagement in Syrien bei vielen Russen nicht gerade beliebt."

    Das kann sich unter der jetzigen Bedrohungslage schnell ändern. Die Russen lassen sich nicht von einer fremden Macht in die Enge treiben.
    13 0 Melden
  • DerWeise 11.04.2018 18:33
    Highlight Al Nusra sagt danke...
    37 7 Melden
  • Hugo Wottaupott 11.04.2018 18:07
    Highlight Ich muss wissen: USA vs. IS. Aber vs. Syrischen Staat.
    6 13 Melden
  • Uli404 11.04.2018 18:00
    37 6 Melden
    • Julian Roechelt 11.04.2018 19:09
      Highlight "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern."

      K. Adenauer
      7 2 Melden

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