International

Kanadas neuer Premier macht ernst: Kampfjets werden aus Syrien abgezogen

21.10.15, 01:47

Kanadische F-18-Kampfjets waren seit dem vergangenen Jahr in Syrien im Einsatz.
Bild: HANDOUT/REUTERS

Kanada will seine Kampfflugzeuge aus Syrien und dem Irak abziehen - das hat der neue Ministerpräsident Justin Trudeau am Dienstag (Ortszeit) angekündigt. Der erst am Montag gewählte Trudeau sagte in einer Pressekonferenz, er habe US-Präsident Barack Obama telefonisch über seine Absicht informiert.

Einen Zeitpunkt für den Abzug nannte Trudeau nach Angaben des Senders CBC nicht. Kanada hat sich bisher mit einigen CF-18 Hornet-Bombern an der internationalen und von den USA geführten Koalition gegen den Islamischen Staat beteiligt.

Trudeau sagte, Kanada werde sich auch weiter am Anti-IS-Kampf beteiligen. Er habe Obama aber klar gemacht, dass er sich an das Versprechen aus dem Wahlkampf halten und die Flugzeuge abziehen werde. (trs/sda/dpa)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 21.10.2015 09:14
    Highlight Es wird einiges gehen mit Shiny Pony, im Land knallt es gerade an allen Ecken und Enden und wie sein Kollege im Süden hat der junge Mann keinen Plan. Die Vita liest sich ähnlich wie der meisten Politiker in Europa... in der freien Wirtschaft würde ihn/sie keiner einstellen.
    Im Prinzip wird er nur eine Puppe von Gerald Butts sein. Da kommt auf die Kanadier dann einiges drauf zu. Wird interessant sein zu sehen, wie eine der reichsten Mittelschicht der westlichen Welt zurechtgestutzt wird.
    1 0 Melden

Grausame Eskalation in Syrien: «Ist das ein Krieg? Es ist kein Krieg. Es ist ein Massaker»

Wegen der Eskalation der Kämpfe in Syrien wächst international die Besorgnis. Die im Zentrum Syriens gelegene Stadt Ost-Ghuta hatte zuvor eine der blutigsten Angriffswellen seit Beginn des Konflikts mit 250 Toten und 1200 Verletzten innerhalb von 48 Stunden erlebt.

Die UNICEF veröffentlichte ein Statement, das aus nur einem Satz bestand und die Sprachlosigkeit über die Gräueltaten zum Ausdruck bringt:

Ost-Ghuta am Stadtrand von Damaskus ist eine der letzten von Rebellen kontrollierten Gegenden in …

Artikel lesen