International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Turkey's President Recep Tayyip Erdogan gestures during a joint media statement with Venezuela's President Nicolas Maduro, following their meeting at the Presidential Palace in Ankara, Turkey, Friday, Oct. 6, 2017. Erdogan said his country does not condone any external interventions in South America after meeting with Maduro, on the first by a Venezuelan head of state official visit to Ankara, than comes amid stringent U.S. sanctions on the South American nation. (Yasin Bulbul/Presidency Press Service, Pool Photo via AP)

Bild: AP/Presidency Press Service

Erdogan kündigt Offensive gegen Extremisten in Syrien an

07.10.17, 12:42 07.10.17, 14:26


In der von Rebellen kontrollierten syrischen Provinz Idlib hat nach den Worten des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan eine Offensive gegen Extremisten begonnen. «Wir werden niemals einen Terrorkorridor in Syrien entlang unserer Grenze zulassen», sagte Erdogan am Samstag.

Die Türkei habe ihren Brüdern in Idlib die Hand gereicht. Bislang hätten türkische Streitkräfte aber nicht direkt eingegriffen. Es handle es sich um eine Operation der Rebellen. Der türkische Nachrichtensender NTV zitierte den Präsidenten mit den Worten, Russland unterstütze den Einsatz aus der Luft.

Ein ranghohes Mitglied der Rebellengruppe Liwa al-Mutasem sagte, Einheiten der von der Türkei unterstützten Freien Syrischen Armee stünden bereit, von der Türkei aus in den Nordwesten Syriens einzumarschieren. Derzeit gebe es aber noch keine Truppenbewegungen.

Das Gebiet im Nordwesten Syriens ist eine der grössten Bastionen der Rebellen, die gegen Präsident Baschar al-Assad kämpfen. Islamistische Extremisten haben dort ihren Einfluss mehr und mehr ausgebaut. (viw/sda/reu)

Ist Erdogan ein Crazy Boy?

Video: watson

Die Schweiz und Erdogan

Türkische Spione in der Schweiz: Bundesanwaltschaft ermittelt

Türkische Spione an der Uni Zürich? Was tun, wenn man ungefragt fotografiert wird

Burkhalter trifft türkischen Aussenminister in Bern und pocht auf Meinungsfreiheit

Jetzt doch noch: Türkischer Aussenminister kommt für Auftritt in die Schweiz 

Nach Grauen Wölfen nun HDP-Politikerin im Baselbiet – der Türken-Streit weitet sich aus

FDP-Ständerat reicht Anzeige wegen Türkei-Spionage ein

Erdogan-Angriff prallt ab: «Genf wird sich von gar keinem Land beeinflussen lassen. Das Foto bleibt»

Diese sieben Graffiti-Crews und Künstler färben unsere Städte ein

«Erdogan, wenn du so viel Angst vor Spott hast, benimm dich nicht so, dass jeder sehen will, wie du auf die Eier kriegst.»

Jetzt wütet Erdogan auch in der Schweiz: Türkei will Erdogan-kritisches Foto aus Genfer Ausstellung entfernen lassen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

11
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 08.10.2017 19:15
    Highlight Die Idlib Provinz ist sein Jahren unter der Kontrolle der "Al-Qaeda Syriens", welche sich derzeit Hayat Tahrir al-Sham (HTS) nennt; sie ist auch ein Sammelbecken diverser kleinerer Gruppierungen, welche nach der Befreiung anderer Regionen die Erlaubnis erhielten sich mit den "grünen Bussen" dorthin zurückzuziehen.

    Idlib wurde im Rahmen der Astana-Gespräche zur Deeskalation-Zone erklärt, wobei die HTS weiterhin bekämpft werden darf. Erdogan hat in Astana den „Job“ gefasst im Westen Idlibs (die von ihm mitverursachte Sauerei) aufzuräumen.

    2 1 Melden
  • G. 08.10.2017 00:18
    Highlight Erdogähn....
    0 0 Melden
  • Sir Konterbier 07.10.2017 15:45
    Highlight Seit wann halten unliebsame Journalisten ein Gebiet in Syrien? oder sind das andere Terroristen?
    14 2 Melden
  • Sir Konterbier 07.10.2017 15:43
    Highlight Meint er jetzt mit den Terroristen:

    a) Radikalisierte Rebellen (nicht IS)?
    b) Moderate Rebellen?
    c) Kurden?
    d) tatsächlich den IS?

    Die Frage ist durchaus ernst gemeint Ich kenne die genannte Stadt nicht und weiss nicht unter wessen Kontrolle sie sich befindet. Und Erdogan nennt sowieso jeden der ihm nicht in den Kram passt einen Terrorist.
    27 0 Melden
    • phreko 07.10.2017 16:12
      Highlight Kurden. YPG.

      12 2 Melden
    • Sir Konterbier 07.10.2017 16:39
      Highlight bei der YPG ist aber etwas überspitzt formuliert auch alles dabei... von Demokraten über Kurden zu "Islamisten"

      Dieses Gebiet ist also von Kurden bewohnt und innerhalb der YPG auch von ihnen kontrolliert? Versteh ich das korrekt?
      4 2 Melden
    • Beobachter24 08.10.2017 19:25
      Highlight @phreko, @Sir Konterbier

      In der Idlib Provinz gibt es kaum bis gar keine Kurden. Das "Sagen" in Idlib hat die "Al-Qaeda Syriens", welche sich derzeit Hayat Tahrir al-Sham (HTS) nennt.

      Die Karten von liveuamap.com sind meistens rel. gut, vgl. Karte von gestern https://goo.gl/KdLv4c
      gelb: "Kurden"
      grün: Al-Qaeda
      grau: IS
      rot: SAA
      1 2 Melden
  • Bene86 07.10.2017 14:40
    Highlight Oh, er will also endlich gegen die Djihadisten vorgehen, da er von Extremisten spricht? Tolle Sache!
    14 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.10.2017 16:48
      Highlight Mit Extremisten sind bei Erdowahn sicher Kurden gemeint.
      Sonst müsste er ja gegen sich selber vorgehen.
      15 3 Melden
    • Bene86 07.10.2017 20:23
      Highlight Ich weiss Rabbi, ich weiss.
      8 0 Melden

Warum der Krieg in Syrien für die Welt erst jetzt so richtig gefährlich wird

Sieben Jahre nach Beginn der Bürgerkriegs ist Syrien zu einem Tummelplatz für rivalisierende Mächte geworden. Daraus könnte ein Flächenbrand entstehen, in dem vieles möglich wird. Sogar ein bewaffneter Konflikt zwischen NATO-Ländern.

Wladimir Putin liebt den grossen Auftritt. Am 11. Dezember 2017 traf der russische Präsident zu einem Überraschungsbesuch auf dem Luftwaffenstützpunkt Hameimim in der westsyrischen Provinz Latakia ein. Vor Soldaten erklärte er sich zum Sieger im Krieg gegen die «Terroristen» in Syrien und kündigte den Abzug eines Grossteils der russischen Truppen an.

Zweieinhalb Monate später sieht es so aus, als ob Putins Auftritt eine Art «Bush-Moment» gewesen wäre. Er weckte unweigerlich Erinnerungen an …

Artikel lesen