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Turkish people wave flags of their country as they take part in a Democracy and Martyrs' Rally in Istanbul, Sunday, Aug. 7, 2016. More than 1 million flag-waving Turks gathered in Istanbul on Sunday for an anti-coup rally to mark the end of nightly demonstrations since the July 15 abortive military insurrection that left more than 270 people dead (Kayhan Ozer/Presidential Press Service via AP)

Es war eine Demonstration mit gigantischen Ausmassen.
Bild: AP/Presidential Press Service

Erdoğan spricht sich vor über einer Million Menschen für die Todesstrafe aus

07.08.16, 20:17 08.08.16, 08:16


Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich auf einer Kundgebung vor mehr als einer Million Anhängern in Istanbul erneut für die Einführung der Todesstrafe ausgesprochen. Er würde diese bestätigen, sollte das Parlament dafür stimmen, sagte Erdogan am Sonntag auf der Demonstration unter dem Motto «Demokratie und Märtyrer».

Massenkundgebung in Istanbul

Der türkische Präsident setzte sich mit seinen Äusserungen über Kritik aus dem Westen hinweg. So hatte nur kurz zuvor der deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel gesagt, sollte die Türkei die Todesstrafe einführen, würde es keinen Sinn mehr machen, über einen Beitritt des Landes in die Europäische Union zu verhandeln.

Erdogan spricht auf der Kundgebung in Istanbul vor mehr als einer Million Anhänger. 
Video: watson.ch

Erdogan hatte zu der Kundgebung aufgerufen. Von der Veranstaltung sollte ein Signal der Einheit ausgehen nach dem gescheiterten Militärputsch Mitte Juli.

Ministerpräsident Binali Yıldırım sagte, der im US-Exil lebende Prediger Fethullah Gülen werde zur Rechenschaft gezogen: «Ihr alle sollt wissen, dass der Anführer dieser terroristischen Gruppe in die Türkei kommen wird und dafür bezahlen wird, was er getan hat.»

Turkish President Recep Tayyip Erdogan waves to the crowd during a Democracy and Martyrs' Rally in Istanbul, Sunday, Aug. 7, 2016. More than 1 million flag-waving Turks gathered in Istanbul on Sunday for an anti-coup rally to mark the end of nightly demonstrations since the July 15 abortive military insurrection that left more than 270 people dead (Kayhan Ozer/Presidential Press Service via AP)

Bild: AP/Presidential Press Service

Der Chef der türkischen Streitkräfte, Hulusi Akar, sagte, die «Verräter» hinter dem Umsturzversuch würden auf härteste Weise bestraft werden. Gülen hat Vorwürfe zurückgewiesen, er sei der Drahtzieher des gescheiterten Putsches. (sda/reu)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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129Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stichelei 08.08.2016 07:25
    Highlight Die Bilder zeigen erschreckend, wohin die Reise in der Türkei geht. Nebst den bereits vielfach erwähnten Analogien zur neueren europäischen Geschichte fällt auf den Fotos eines auf: Keine Frauen ohne Kopftuch und Männer und Frauen strikt getrennt. Bye, bye, sekulare Türkei! Den IS wird's freuen.
    36 1 Melden
  • Darkside 08.08.2016 01:13
    Highlight 'Was tunSie hier? Das ist nicht ihr Land!'
    So ein wütender Erdowahn zu zwei deutschen Diplomaten die ein Gerichtsverfahren gegen Journalisten in der Türkei als Zuschauer verfolgten. Und dieser Typ beschwert sich dann, dass es undemokratisch sei wenn man ihn in Deutschland (um es mit seinen Worten zu sagen: das ist nicht sein Land...) nicht zu seinen Fans sprechen lässt? Der Mann hat keine Ahnung was Demokratie überhaupt bedeutet. Und die EU mit Supermama Merkel schaut nur zu. Wirklich beängstigend was da abgeht.
    30 1 Melden
  • Amanaparts 07.08.2016 23:45
    Highlight Ach was, solche Veranstaltungen gibt es bereits seit den 40ern. Was kann schon schief gehen. /sarcasmOff
    47 6 Melden
  • Spooky 07.08.2016 23:20
    Highlight Die Farbe des Blutes
    37 4 Melden
  • Firefly 07.08.2016 23:15
    Highlight "Und so geht die Freiheit zugrunde - mit donnerndem Applaus."
    79 4 Melden
    • zeromg 07.08.2016 23:54
      Highlight Star Wars Zitat du Schlaumeier :-))
      32 2 Melden
  • fischbrot 07.08.2016 22:45
    Highlight Liebe Türken, bitte denkt jetzt gut nach und tut was nötig ist..
    72 3 Melden
  • Firefly 07.08.2016 22:24
    Highlight Was macht eigentlich die UNO so, gibts die noch?
    86 6 Melden
    • Rukfash 07.08.2016 22:35
      Highlight zuschauen wie in Bosnien
      90 4 Melden
  • glüngi 07.08.2016 22:23
    Highlight hmmm... alles so rot, menschenmassen die komplett verblöded einem wahnsinnigen nacheifern. an... was... erinnert.. mich... das... bloss...

    aaaah ich habs!
    162 10 Melden
    • oskar 07.08.2016 22:53
      Highlight Genau daran habe ich auch gedacht. Nur wars damals braun
      30 6 Melden
    • glüngi 08.08.2016 00:23
      Highlight nun ja erdogan hat auch ziemlich braune gedanken.
      37 4 Melden
  • Scaros_2 07.08.2016 22:15
    Highlight Die EU ist so ein feiger Haufen. Hätten die Eier in der Hose würden die heute abend alle beitrittsgwspräche stoppen.
    84 5 Melden
    • niklausb 07.08.2016 22:46
      Highlight Die Türken wollen, so zumindest ein Türkischstämmiger Freund, garnicht mehr in die EU
      38 8 Melden
    • Firefly 07.08.2016 23:09
      Highlight Naja, die NZZ spricht auch immer noch von Erdogan als einem Partner
      15 3 Melden
  • Newsaddicted 07.08.2016 22:15
    Highlight Mit gigantischen ausmassen*
    Tippfehler - kein kommentar :)
    15 1 Melden
    • Oliver Wietlisbach 07.08.2016 22:32
      Highlight Habe es geändert. Danke.
      16 0 Melden
  • f303 07.08.2016 22:10
    Highlight Bin gespannt, ab wann er in Uniform auftritt. Bilder wie aus NS Zeit und Nordkorea.
    87 5 Melden
  • Calvin WatsOff 07.08.2016 22:06
    Highlight Ein Bild des Grauens, bedenklich was da abgeht... 😔
    87 3 Melden
  • Töfflifahrer 07.08.2016 22:04
    Highlight Erinnert mich doch verblüffend an die Filmaufnahmen bei den Grossaufmärschen der Nazis.
    Aber es kann niemand sagen er habe nicht gesagt was geschehen wird. Auch Hitler hat von beginn weg gesagt was er will und hat es umgesetzt.
    Und die westlichen Politiker (ausser den Ösis) hoffen wohl immer noch, dass es sicher nicht so schlimm werden wird und tun ... nichts!
    86 3 Melden
  • dmax 07.08.2016 21:50
    Highlight Thilo Sarrazin hatte doch recht!
    Die werden sich nie integrieren lassen!
    um miteinander klar zu kommen müssten wir uns schon ihnen anpassen!
    Der inteligentere gibt halt nach!
    26 29 Melden
  • Dingsda 07.08.2016 21:44
    Highlight Wenn er damit durchkommt, würde Milosevic gegen ihn wie ein Schuljunge aussehen.
    85 8 Melden
    • Rukfash 07.08.2016 22:01
      Highlight Ein Unterschied gibts, Milosevic hat Aggresionen auf andere Unabhängige Länder gemacht und Massaker zugelassen, während der Schnauzer Recep im eigenen Land Massaker anrichtet..
      39 8 Melden
    • Dingsda 07.08.2016 22:32
      Highlight Die Länder in dener er Massaker zuliess waren erst im nachhinein selbständig, aber ich weiss was du meinst.
      26 1 Melden
    • Rukfash 07.08.2016 22:55
      Highlight 91, Slowenien Kroatien und Mazedonien, 92 Bosnien-Herzegowina und ja mit Kosovo geb ich dir recht, dieser Staat ist erst 2008 Unabhängig geworden
      12 4 Melden
  • Teslanaut 07.08.2016 21:42
    Highlight Das ist Geschichtsunterricht pur. Wer nicht begriffen hat, wie Hitler und seine Schergen das deutsche Volk verführt hat, bekommt jetzt eine Lektion von Erdogan - und der fanatische Nationalismus der Türken tritt voll zu Tage ....
    167 4 Melden
    • Töfflifahrer 07.08.2016 22:50
      Highlight Jap und dass schlimmste ist, es funktioniert immer noch!
      40 0 Melden
    • glüngi 08.08.2016 00:26
      Highlight Retro ist halt gerade voll in.
      1933 oder 2016 die leute sind halt nicht schlauer geworden.
      30 1 Melden
  • Caturix 07.08.2016 21:40
    Highlight Ueberall rote Fahnen, sieht aus wie 1933-1945 da war es ein anderer Schnauzer.
    141 5 Melden
  • äti 07.08.2016 21:39
    Highlight Reinkarnation ist also doch kein Mythos.
    93 4 Melden
  • ezclips 07.08.2016 21:39
    Highlight Erdowhans Türkei wird erst zu einem Iran und dann geht's so richtig bachab wie mit dem Sudan
    75 9 Melden
  • Moe Mentmal 07.08.2016 21:29
    Highlight Irgendwie kommen mir da unweigerlich Bilder von den Reichsparteitagen in den Sinn.
    94 4 Melden
  • Repplyfire 07.08.2016 21:02
    Highlight Erinnert irgendwie an Nürnberg vor 77 Jahren
    100 4 Melden
    • allesklar 07.08.2016 21:40
      Highlight sogar die farben stimmen...
      81 2 Melden
  • Stefanie16 07.08.2016 21:01
    Highlight Wenn ich das so sehe, frage ich mich, wie lange uns die Integrationstheoretiker noch weismachen wollen, Integration hier in der Schweiz würde gelingen. Zu verschieden sind Denk- und Wertesysteme.
    60 101 Melden
    • Stefanie16 07.08.2016 22:38
      Highlight Und wie viele kennst du, dass du ein objektives Urteil fällen darst?

      Interessant ist, dass du jetzt erfolgreiche EINZELFÄLLE von Integration bringst, gleichzeitig aber ausblendest, dass ein paar Hunderttausende Türken auf die Stasse gehen, um für die Abschaffung von Demo-, Meinungsfreiheit und für die Einführung der Todesstrafe zu demonstrieren.


      16 28 Melden
    • Stefanie16 07.08.2016 23:14
      Highlight Und du, @kleinerSchurke, denkst wirklich, dass ein solch patriachalisches, nationalistisches und diktatorisches Weltbild, das von einer Mehrheit der Bevölkerung getragen wird, keinen Einfluss auf die Integration hat, wenn Mensche von dort hierher kommen?
      15 8 Melden
    • demokrit 07.08.2016 23:17
      Highlight Natürlich hat's mit Integration zu tun. Siehe Köln.
      11 12 Melden
    • Stefanie16 08.08.2016 00:00
      Highlight @Rhabarber Du scheinst ein profunder Kenner der Türkei zu sein. Nur schade, dass du dann auf eine ganz andere Schine ausweichst (Schweizer - Deutsche), aber damit eigentlich belegst, dass Integration nur schlecht funktioniert.

      Denn wenn es zwischen Deutschen und Schweizern nicht klappt, wie soll es dann klappen, wenn die kulturellen, sprachlichen Unterschiede wesentlich grösser sind? Oder?
      12 18 Melden
    • Stefanie16 08.08.2016 00:24
      Highlight @kleinerSchurke Da las ich doch neulich, dass in Deutschland ein paar Tausend für Erdogan demonstrierten. Ob die sich wohl gerade hier im Urlaub befanden? ....ehm...
      15 10 Melden
    • Stefanie16 08.08.2016 01:31
      Highlight @Rhabarber: Warum lässt du eigentlich eine andere Meinung nicht zu? Ich bin es leid, meine Anliegen nicht äussern zu dürfen, weil irgendein neurotischer Gutmensch einem sofort in die entsprechende Ecke drückt.
      Meinungsfreiheit heisst eben: Ich darf meine Meinung frei äussern.
      Oder warum glaubst du, dass die rechtskonservativen Parteien immer mehr Zulauf haben, während man vorne durch den Multikulti-Freund raushängt?

      Bassam Tibi fürchtet, dass die Gutmenschen von heute die Nazis von morgen sind.

      Schon etwas bedenklich, findest du nicht?
      10 12 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 01:53
      Highlight Der Unterschied zwischen AKP und SVP ist lediglich, dass die beiden ihren Konservatismus auf unterschiedliche Religionen aufbauen. Als Wertesystem taugen beide nicht für einen liberalen Rechtsstaat, weshalb beide die ERMK aushebeln bzw. einschränken wollen.
      12 7 Melden
    • glüngi 08.08.2016 03:34
      Highlight Das ist nicht dein ernst oder?
      "EINZELFÄLLE" gubt es nur bei denen wo die integration NICHT funktioniert hat. Ich behaupte jetzt einfach mal das du in deinem leben wenig bis fast nie mit ausländern zu tun hattest. Deine aussagen beweisen es.
      8 4 Melden
    • wasylon 08.08.2016 07:39
      Highlight @banda69 interessant was sie da erzählen. Wusste gar nicht das die SVP den Blick, 20min und die SRG einspannt kann für Medienhetze. Welche Radiomoderatorin wurde den bedroht? Beschädigte Autos? Hört sich ganz nach einer 1. Mai Feier an....
      4 8 Melden
    • Stefanie16 08.08.2016 08:02
      Highlight @alle oben: In Deutschland leben 3 Millionen Türken. Gemäss "Welt" vom 18.7.2016 stehen 60% hinter Erdogan.

      In der Schweiz dürften es demnach vielleicht 200'000 Anhänger sein...

      Etwas viele Einzelfälle, findet ihr nicht?
      Verstehe nicht, warum man das einfach ignoriert und zur Tagesordnung übergeht.

      8 5 Melden
    • wasylon 08.08.2016 09:15
      Highlight @bada69 danke für seinen Link. Ein nicht zu akzeptierender Einzelfall. Aber was hat das mit der SVP zu tun? Auch gegen Steffi Buchli wird gehetzt und unter der Gürtellinie angegriffen, obwohl sie durch und durch Schweizerin ist. Ist das so? 😉 wusste ich doch...Frank a Meyer ist heimlich ein strammer SVPler.
      2 0 Melden
    • Stefanie16 08.08.2016 09:20
      Highlight @Hildegunst: Ja, man sagt, es brauche etwa 4 Generationen....
      Die Frage ist, ob wir so lange Zeit haben.

      Erdogan hat bereits an der Versammlung im Namen Allahs gesprochen. Wann ruft er den islamischen Staat aus? Und was, wenn sich nur 10% seiner Anhänger in CH und D radikalisieren liessen?
      2 3 Melden
    • Stefanie16 08.08.2016 09:26
      Highlight @Rhabarber: Aber ich höre dich doch quasi schreien. Ich lasse deine Meinung ja zu, sonst würde ich mir hier nicht die Fingerkuppen wunddtippen.... aber du scheinst meine Meinung nicht gelten zu lassen

      Nein, eben nicht jeder ist ein Erdofan: NUR 60 Prozent (sechzig).
      4 4 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 09:36
      Highlight Stefanie du zitierst eine Umfrage der Welt (nicht einmal mit Originallink) vom 16.07 dem Tag nach dem Putsch gegen Erdogan, die sagt 60% der Türken stehen hinter und willst damit beweisen, dass alle Türken nicht integrierbar sind. Denk doch bitte nur kurz einmal nach was für abenteuerliche Behauptungen du aufstellst.
      5 2 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 09:41
      Highlight Weist du Stefanie, Statistiken und Umfragen muss man auch lesen und verstehen können. Wenn du behauptest 60% seien Fans von Erdogan in Deutschland aufgrund einer einzigen Umfrage, die einen Tag nach dem Putsch gemacht wurde, dann ist diese Behauptung sehr gewagt. Ich glaube eher 60% waren gegen den Putsch, heisst nicht dass alle alles gut heissen was Erdogan macht. Da wäre evtl. Erdogans Wahlresultat bei den Deutschlandtürken aussagekräftiger.
      6 3 Melden
    • Stefanie16 08.08.2016 09:57
      Highlight @ Aude Sapere

      Ich lasse mich gerne von dir belehren und mir die Statistiken erklären: Wie muss ich sie genau lesen?

      Dann meinst Du also, es seien nur 40 Prozent, die Erdogan unterstützen?

      Dann bin ich jetzt aber mächtig beruhigt.

      Also, wie geschrieben: Die Zahlen stammen von "Die Welt", nicht von mir. Vielleicht hast du schon mal davon gehört.

      1 4 Melden
    • wasylon 08.08.2016 10:12
      Highlight @bada69 aha Hess und Fehr......ich dachte weil du immer von der SVP geschrieben hast. Aber Erich hat sich doch entschuldigt😊
      1 1 Melden
    • demokrit 08.08.2016 10:15
      Highlight "Erdogans Wahlresultat bei den Deutschlandtürken aussagekräftiger." - Erdogan wurde von den Deutschtürken in der Tat mit höheren Anteilen gewählt, als in der Türkei. Die Türken gelten in DE tatsächlich als äusserst schlecht integriert:
      http://www.srf.ch/news/international/woher-kommt-die-bedingungslose-erdogan-verehrung

      Das könnte man auch einmal zur Kenntnis nehmen, anstatt dauernd zu relativieren.

      Auch verständigere Türken kommen bezüglich Integration zu sehr ernüchternden Urteilen:
      http://www.welt.de/regionales/bayern/article157511939/Ueberschwappen-der-Konflikte-ist-kaum-vermeidbar.html
      2 0 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 10:35
      Highlight Wenn du mit einer Statistik oder eine Umfrage zitierst, reicht es nicht zu sagen, die sei von der Welt, du musst auch die Quelle angeben. Denn deine 60% sind schlicht nicht verifizierbar.

      "Dann meinst Du also, es seien nur 40 Prozent, die Erdogan unterstützen? "
      Nein, ich sage lediglich, dass wenn du einen Tag nach einem Putsch gegen einen gewählten Präsidenten eine Umfrage machst, wer für und wer gegen den Präsidenten ist, du nicht behaupten kannst, dass die 60% nicht integrierbar sind. Vor allem wenn deine 60% einfach einmal so im Raum stehen.
      4 0 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 10:43
      Highlight demokrit, ich will gar nicht relativieren, aber wenn jemand irgend eine Behauptung macht, soll er oder sie diese auch mit Quellen und Fakten belegen können. Die Problematik mit der Integration der Türken ist mir bewusst, die Pauschalisierung aufgrund einer nicht einmal verifizierbaren Umrage ist jedoch mein Problem.
      Deshalb habe ich ja geschrieben, dass das Wahlresultat der AKP bei den Deutschtürken wohl ein besserer Indikator sei als irgendeine Onlineumfrage, die gar nicht mehr abrufbar ist.
      6 1 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 10:45
      Highlight Es braucht immer zwei Seiten:
      "In Deutschland kamen viele Türken, [..] , schon in den 60er-Jahren nach dem deutsch-türkischen Anwerbeankommen in den Westen. Sie blieben mehr unter sich, haben sich weniger integriert und sind von Ankara beeinflussbar. Sie fühlen sich oft gewissermassen als Bürger zweiter Klasse und nun von Erdogan angesprochen, da er ihnen türkisch-muslimischen Stolz verleiht. Nicht zu unterschätzen ist zudem die materielle Dimension: Die Verwandtschaft in der Türkei hat in den letzten Jahren mehr Wohlfahrt genossen. Erdogan scheint der Garant dafür zu sein."
      4 0 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 10:49
      Highlight "Also, wie geschrieben: Die Zahlen stammen von "Die Welt", nicht von mir. Vielleicht hast du schon mal davon gehört. "
      Natürlich habe ich davon gehört, aber nur weil du dort angeblich etwas gelesen oder gehört hast, muss das nicht von dort kommen. Zumindest hab ich keinen Artikel gefunden, der deine Zahlen bestätigt und der an diesem Tag publiziert wurde.
      5 0 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 10:53
      Highlight Die Türken wurden nach Deutschland geholt als billige Arbeitskräfte (wie bei uns die Italiener). Wenn 50-60 Jahre später die entsprechende Bevölkerungsgruppen immer noch nicht integriert sind, muss man sich wirklich Gedanken machen, was schief gegangen ist. Vielleicht sollte man sich das nächste mal überlegen, dass nicht alleine Arbeitskräfte sondern Menschen "importiert" wurden. Wenn man diese aber von Beginn weg nicht als solche behandelt (und ja viele Menschen mit Migrationshintergrund) fühlen sich als Menschen zweiter Klasse behandelt, muss man sich nicht wundern
      6 0 Melden
    • demokrit 08.08.2016 11:04
      Highlight Sapere Aude: Das ist keine Online-Umfrage, sondern der Wahlausgang der in Deutschland berechtigten türkischen Stimmbürger der letzten Wahlen in der Türkei. Allerdings hat wohl eine Minderheit an der Wahl teilgenommen:
      http://bazonline.ch/ausland/europa/Erdogans-deutsche-Machtbasis/story/25563445

      Integration ist meiner Meinung hauptsächliche eine Bringschuld. Wenn bereits der Wille fehlt, klappt es einfach nicht. Bei der deutschen Demo haben allerdings auch Abiturenden demonstriert: Da muss ich mich dann schon fragen.
      2 0 Melden
    • Stefanie16 08.08.2016 11:11
      Highlight @Hildegard: Ich bezweifle nicht, dass Türken gut arbeiten. Ich bin auch nicht gegen Integration oder so.

      Was mich stört: Der aktuelle Mainstream stempelt mich sofort zum Nazi ab, wenn ich etwas gegen Ausländer oder Integration sage (Rassissmusartikel). Das muss auch Platz haben (M. Horx).
      Gleichzeitig lassen Pädagogen zu, dass ein Handschlag in Therwil verweigert werden darf - aus kulturellen Gründen: In Tat und Wahrheit sind es schlicht machoide Gründe. Es gibt viele solcher Beispiele.

      Es sind Kleinigkeiten, die ich nicht verstehe und nicht tolerieren kann.







      1 5 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 11:15
      Highlight "Das ist keine Online-Umfrage, sondern der Wahlausgang der in Deutschland berechtigten türkischen Stimmbürger der letzten Wahlen in der Türkei. "

      Ich beziehe mich mit dieser Aussage auf das
      hier:

      "@alle oben: In Deutschland leben 3 Millionen Türken. Gemäss "Welt" vom 18.7.2016 stehen 60% hinter Erdogan."

      Wie gesagt ich will nichts relativieren, sondern hab lediglich nach den Quellen gefragt und woher die Zahl genau stammt. Da reicht leider von der "Welt" nicht aus.

      1 0 Melden
    • demokrit 08.08.2016 11:15
      Highlight "Sie fühlen sich oft gewissermassen als Bürger zweiter Klasse und nun von Erdogan angesprochen" - Naja, das fühlt sich sehr nach einem Suhlen in einer Opferhaltung an, wie sie bei uns auch der angeblich mit Islamophobie überzogene IZRS an den Tag legt. Ich finde, das eher eine ziemlich billige Ausrede, aber sie ist unter Muslimen sehr verbreitet und bequem, dafür muss man sich ja nicht anstrengen. Schuld sind dann immer alle anderen, die Juden, die bösen Amerikaner, nur nicht man selbst.
      3 0 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 11:19
      Highlight "Integration ist meiner Meinung hauptsächliche eine Bringschuld"
      Hier fängt bereits das Problem an, du sprichst von Schuld? Weshalb ist es eine Schuld? Was du forderst ist nicht Integration sonder Assimilation und das ist nicht das gleiche. Klar kann man erwarten, dass die Menschen in einer Gesellschaft an die Regeln halten und aktiv am Gemeinwohl teilnehmen, dafür ist es auch erforderlich, dass die Menschen auch die Chance dazu erhalten. Wenn wir bereits zwischen Eidgenossen und Schweizern unterscheiden, wie will man sich da integrieren, wenn man nicht akzeptiert wird?
      2 1 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 11:23
      Highlight Der aktuelle Mainstream stempelt mich sofort zum Nazi ab, wenn ich etwas gegen Ausländer oder Integration sage (Rassissmusartikel)
      Wo wurdest du von uns als Nazi abgestempelt? Btw. braucht es sehr viel, bis du aufgrund des Rassissmusartikel verurteilt wirst. Es geht auch gar nicht darum, dass du keine Kritik üben darfst. Die Art und Weise wie du deine Kritik formulierst ist entscheidend. Es ist auch ziemlich schwach den anderen vorzuwerfen, man würde einem als Nazi bezeichnen, nur weil man nicht gleicher Meinung ist.
      2 0 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 11:26
      Highlight Immer nur Meinungsfreiheit einfordern, aber den anderen diese nicht gewähren und gleich den Nazikeulenvorwurf einbringen ist auch nicht in Ordnung. Die Quelle bezüglich deiner Aussage hast du immer noch nicht angegeben, kannst dich bei demokrit bedanken, dass er sich die Mühe gemacht hat, die entsprechenden zahlen herauszusuchen.
      2 0 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 11:29
      Highlight "Gleichzeitig lassen Pädagogen zu, dass ein Handschlag in Therwil verweigert werden darf - aus kulturellen Gründen:"
      Die Gründe waren in erster Linie rechtlicher Natur, weil die Schule zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, welche Sanktionsmöglichkeiten sie hat. Dies wurde abgeklärt und die beiden Schüler müssen jetzt der Lehrerin auch die Hand geben. Ein ganz normaler Vorgang in einem liberalen Rechtsstaat und bereits Schnee von gestern.
      1 0 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 11:33
      Highlight "Es sind Kleinigkeiten, die ich nicht verstehe und nicht tolerieren kann."
      Inwiefern sind solche Kleinigkeiten deine Baustelle?
      Müssen sich alle genau so wie du verhalten um gut integriert zu sein?
      Ist dein Leben durch solche Kleinigkeiten so stark beeinflusst, dass du nichts mehr tolerieren kannst?
      1 0 Melden
    • Sapere Aude 08.08.2016 11:43
      Highlight "Ich finde, das eher eine ziemlich billige Ausrede, aber sie ist unter Muslimen sehr verbreitet und bequem, dafür muss man sich ja nicht anstrengen. Schuld sind dann immer alle anderen, die Juden, die bösen Amerikaner, nur nicht man selbst."

      Mit dieser Aussage machst du genau das gleiche. Du behauptest mal die wollen pauschal sich nicht integrieren und brauchen Ausreden um weiterhin faul zu bleiben. Mit dieser Haltung bist du genau Teil des Problemes, damit verhinderst du Integration.
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    • demokrit 08.08.2016 12:39
      Highlight "Mit dieser Aussage machst du genau das gleiche. Du behauptest mal die wollen pauschal sich nicht integrieren.."

      Sage ich ja gar nicht. Sehr verbreitet, heisst nicht, dass jeder so ist. Es gibt durchaus Leute, die sich integrieren wollen, aber meiner Erfahrung nach (immerhin habe ich im Verlauf des letzten Jahres zusammengerechnet ca. 2 Wochen freiwillig in einer Unterkunft verbracht) ist die Erwartungshaltung und die Klappe im arabischen Kulturraum bei den hauptsächlich migrierenden männlichen Jungs im besten Alter heute sehr viel höher als die Leistungsbereitschaft und der Wille.
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    • wasylon 08.08.2016 13:12
      Highlight @bada69 nein andere machen das natürlich nie😉 cedricwermuth.ch/die-kritik-an-der-arena . Ist das nun ein Aufruf zum Mobbing an Jonas Projer? Hat er sein Leben zerstört?
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    • Sapere Aude 08.08.2016 13:16
      Highlight Nun dann decken sich deine Erfahrung nicht mit meinen. Ich will gar nicht behaupten, dass alle Migranten sich wie Musterbürger verhalten, genau so wie sich nicht alle Schweizer dementsprechend verhalten. Aber ein grosser Teil will sich integrieren, will Deutsch lernen und möchte dem Land, das ihnen Schutz gewährt etwas zurückgeben.
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    • demokrit 08.08.2016 13:32
      Highlight Wo hast du deine Erfahrungen gemacht? Eine Schwierigkeit besteht leider schon darin, dass einige Sunniten mit ungläubigen Schweizern oder auch Frauen schon einmal lieber gar nichts zu tun haben wollen. Der eigentlich obligatorische Deutschkurs wird auch von vielen Asylbewerbern nicht besucht.
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    • demokrit 08.08.2016 13:41
      Highlight Um Schutz geht es da eh nicht primär. Bei ca. 80% geht es um eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation und nicht um politische Verfolgung. Kurden aus Nordsyrien, Eritreer, Iraker aus nicht Kriegsgebieten, Leute aus Afghanistan, die dort oft zum oberen Mittelstand gehören, schliesslich zahlt man CHF 10'000 (Vegleiche mal das BIP pro Kopf) für die Route Afghanistan-Schweiz.
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    • Sapere Aude 08.08.2016 13:43
      Highlight Unterschiedlich. Beispielsweise im Militärdienst, wo meine Rekruten mit Migrationshintergrund in vielen Fällen motivierter waren als die "Eidgenossen".
      Ich unterrichte auch immer wieder in Asylzentren freiwillig Deutsch, vor allem syrische Flüchtlinge. Die Mehrheit ist motiviert, der kulturelle Hintergrund hat bis jetzt nie ein grosses Hindernis dargestellt.
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    • Sapere Aude 08.08.2016 14:05
      Highlight Da würden wohl einige die ich kenne dir widersprechen. Keines der genannten Länder ist ein funktionierendes Staatswesen. Viele des gehobenen Mittelstandes gehören durch ihre Arbeit bereits zur Zielgruppe der Islamisten. Wir dürfen auch gerne über Wirtschaftsmigration spreche. Dann muss dir aber auch bewusst sein, dass diese nur Kehrseite des angeblich freien Marktes und Globalisierung ist. Wir können nicht nur immer profitieren und die Resultate der Ausbeutung verleugnen.
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    • Sapere Aude 08.08.2016 14:13
      Highlight " oberen Mittelstand gehören, schliesslich zahlt man CHF 10'000 (Vegleiche mal das BIP pro Kopf) für die Route Afghanistan-Schweiz."
      Wenn man Reich ist darf man also nicht flüchten oder was? Schon interessantes Argument, wo doch Privateigentum angeblich ein Menschenrecht sein soll. Ist es diesen Menschen also nicht erlaubt sich und ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen? Wir machen ja seit Jahrzehnten genau damit Geld.
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    • demokrit 08.08.2016 14:57
      Highlight Asyl wird aber nicht aufgrund eines "funktionierendes Staatswesen" gewährt, übrigens auch nicht uneingeschränkt wegen Krieg, sondern wenn man aus ganz bestimmten Gründen politisch verfolgt wird. In den Kurdengebieten in Nordsyrien, wo die meisten Syrer herkommen gibt es keine Islamisten, nicht einmal Kämpfe. Im Libanon dito. Gerade was Syrien oder Eritrea (das Hauptland) anbelangt, geht diese Globalisierungsthese leider nicht auf.

      "Wenn man Reich ist darf man also nicht flüchten oder was?" - Normale Migration ist zumindest nicht etwas, was über das Asylwesen abgehandelt gehört.
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    • Sapere Aude 08.08.2016 15:20
      Highlight In Syrien und Irak herrscht immer noch Krieg und es gibt genügend Fluchtgründe. Entweder man gehört einer religiösen Minderheit an, oder man wird aufgrund des Berufs, der sexuellen Orientierung oder politischen Enstellung verfolgt. Widerlich wie du diesen Leuten versuchst den Fluchtgrund abzusprechen. Insbesondere da legale Migration momentan gar nicht möglich ist. Die Flüchtlinge im Libanon flüchten, weil sie dort weder Arbeit noch Nahrung finden. 50% der in Libanon lebenden Menschen sind Flüchtlingen, gleichzeitig ist das Wordl Foof Programm massiv unter finanziert.
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    • Sapere Aude 08.08.2016 15:22
      Highlight Kein Wunder fliehen die Menschen weiter, wenn sie kein Essen haben, keine medizinische Versorgung, keine Möglichkeiten ihre Kinder zu ernähren oder auszubilden. Du würdest es nicht anders machen.
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    • Sapere Aude 08.08.2016 15:27
      Highlight "sondern wenn man aus ganz bestimmten Gründen politisch verfolgt wird. "

      Stimmt so nicht, alleine die Genfer Flüchtlingskonventionen nennt weitere Gründe:

      "Anerkannte Flüchtlinge im Sinne der Konvention sind solche, die verfolgt werden wegen

      Rasse
      Religion
      Nationalität
      Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe
      politischer Überzeugung"

      https://de.wikipedia.org/wiki/Abkommen_%C3%BCber_die_Rechtsstellung_der_Fl%C3%BCchtlinge

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    • Sapere Aude 08.08.2016 15:33
      Highlight "In den Kurdengebieten in Nordsyrien, wo die meisten Syrer herkommen gibt es keine Islamisten, nicht einmal Kämpfen."

      Woher hast du die Info?

      In den Kurdengebieten wird immer noch gekämpft, es kam zu ethnischen Säuberungen von arabischen Sunniten, die Türken bombardieren das Gebiet weiterhin.

      Ich kenne einige Syrer die aus dem Raum Aleppo und Damaskus und aufgrund ihrer politischen Einstellung, sexuellen Orientierung (schwuler Taxichauffeur) oder alleine wegen des Berufes (eine Ärztin die sowohl von Islamisten wie Assadregime zwangsrekrutiert wurde) fliehen mussten.
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    • Sapere Aude 08.08.2016 15:36
      Highlight "Normale Migration ist zumindest nicht etwas, was über das Asylwesen abgehandelt gehört." Dann haben reiche Menschen kein Recht auf Asyl?

      "Gerade was Syrien oder Eritrea (das Hauptland) anbelangt, geht diese Globalisierungsthese leider nicht auf."
      Stimmt aber gerade auf viele die aus diesen Länder kommen ist die Flüchtlingskonvention anwendbar. Zuerst sind sie nicht integrierbar, dann plötzlich nur noch Wirtschaftsflüchtlinge und dann ist die wirtschaftliche Entwicklung trotzdem nicht anwendbar. Sei wenigsten ehrlich und gib zu, dass du die Leute einfach nicht hier haben willst.

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    • Stefanie16 08.08.2016 15:39
      Highlight @sapere Wie kann man nur sagen, es gehe beim Händeschütteln um eine rechtliche Frage?
      Das ist eine gesellschaftliche Abmachung und wird nicht mit Gesetzen gelöst.

      Ich kann dir versichern, dass diese Episode bei den meisten auf Unverständnis stiess.

      Aber eben: Du blendest das gerne aus. Man darf keine Kritik üben, ohne gleich von dir platt gemacht zu werden.

      Wenn ich ein Beispiel nenne, heisst es, es sei ein Einzelfall. Wenn man grosse Zahlen herbeizieht, versuchst du diese ebenfalls zu zerreden.
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    • Stefanie16 08.08.2016 15:56
      Highlight @Hildegunst Hab nicht grundsätzlich dich gemeint, aber es wird immer alles als Lappalie und Einzelfall abgetan.

      Wer in der Schweiz Kritik an Ausländern oder Integration übt, wird in die braune Ecke gestellt. Oder ist es etwa nicht so?

      Es gibt eben noch xig Beispiele von Einzelfällen. Z.B Frauenbad Eglisee-Episode oder die Berichterstattung über Kriminalität.

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    • Sapere Aude 08.08.2016 15:58
      Highlight Btw. Teile von Nordsyrien sind immer noch unter Kontrolle des IS, soviel dazu, dort würde kein Krieg mehr herrschen.
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    • Sapere Aude 08.08.2016 16:05
      Highlight Wenn du die Geschichte bis zum Ende mitverfolgt hättest, wüsstest du um was es geht. Die zentrale Frage für die Schule war, wie ein solches Fehlverhalten sanktioniert werden kann. Da dies nicht klar war, hat man sich für eine Übergangslösung entschieden, wo die Schüler eine andere Begrüssungsformel wählen durften. Nach Abklärung der Sanktionsmöglichkeiten mussten die Schüler wie alle anderen wieder die Hände schütteln, ansonsten droht eine Busse. Ein ganz normaler Vorgang bei einer noch nie aufgetauchten Situation. Die Schule wollte sich lediglich rechtlich absichern.
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    • Sapere Aude 08.08.2016 16:08
      Highlight "Aber eben: Du blendest das gerne aus. Man darf keine Kritik üben, ohne gleich von dir platt gemacht zu werden."

      Ich entgegne lediglich die Kritik und führe eine vernünftige Diskussion. Wenn du argumentativ nicht mithalten kannst ist das nicht mein Problem.



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    • Sapere Aude 08.08.2016 16:10
      Highlight "Wenn ich ein Beispiel nenne, heisst es, es sei ein Einzelfall. Wenn man grosse Zahlen herbeizieht, versuchst du diese ebenfalls zu zerreden. "

      Du hast einen einzigen Fall genannt, der bereits gelöst wurde und die besagten Schüler müssen sich an die hiesigen Anstandsregeln halten müssen. Was ist also dein Problem. Bezüglich den Zahlen habe ich von dir lediglich die Quellen eingefordert und darauf hingewiesen, das eine einzige Umfrage nicht aussagekräftig ist, insbesondere nach dem besagten Putsch, wo es nicht alleine um Erdogan geht, sondern auch um Pro Contra Putsch
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    • Sapere Aude 08.08.2016 16:15
      Highlight Btw. wenn wir schon von Beispielen sprechen Stefanie, ich habe auch einige genannt die zeigen, dass sich Menschen mit Migrationshintergrund durchaus integrieren wollen. Irgendetwas dazu zu sagen oder ignorierst du die einfach wie alles andere das deinem Weltbild widerspricht?
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    • demokrit 08.08.2016 23:38
      Highlight "In Syrien und Irak herrscht immer noch Krieg und es gibt genügend Fluchtgründe." - Das hängt ganz vom Ort ab, Syrien ist schon lange nicht mehr Syrien.

      "Entweder man gehört einer religiösen Minderheit an, oder man wird aufgrund des Berufs, der sexuellen Orientierung oder politischen Enstellung verfolgt." - Nein, muss alles nicht zutreffen. Insbesondere wenn man bis kurz vor Kriegsausbruch noch unter Assad im Militär gedient hat, wird es ganz schräg.

      "Widerlich wie du diesen Leuten versuchst den Fluchtgrund abzusprechen." - Mag sein, dass ich nicht ganz so grün bis naiv hinter den Ohren bin.
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    • demokrit 08.08.2016 23:57
      Highlight "Die Flüchtlinge im Libanon flüchten, weil sie dort weder Arbeit noch Nahrung finden." - Offenbar reicht es für die 1'300.-, die man für den Schlepper zahlt. Falsch ist es auch, ich kenne selber einen Syrer, der im Libanon gearbeitet hat, bereits vor Kriegsausbruch.

      "50% der in Libanon lebenden Menschen sind Flüchtlingen"
      Ich wüsste nicht, woher dieses überhöhte Verhältnis stammen sollte, die letzten Flüchtlingszahlen waren 1.2 Mio bei 6.2 Mio Einwohnern. Im Libanon ist man in Sicherheit.

      Betreffend politischer Verfolgung. Dies sind genau die Kategorien die ich angesprochen habe.
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    • demokrit 09.08.2016 00:08
      Highlight Ich verfolge den Kriegsverlauf sehr genau über einschlägige Quellen und U. Tilgner. Die Kurden haben ihr Gebiet ständig ausgedehnt, wer nicht an die Front geht lebt in sehr guter Sicherheit in einem autonom verwalteten Gebiet. Rakka, etc. war nie Kurdengebiet.

      "Ich kenne einige Syrer die aus dem Raum Aleppo und Damaskus und aufgrund ihrer politischen Einstellung, sexuellen Orientierung (schwuler Taxichauffeur) oder alleine wegen des Berufes fliehen mussten." - Erzählt wird einem alles Mögliche. Dichtung und Wahrheit sind zwei paar Schuhe und letztlich die Arbeit des SEM.
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    • demokrit 09.08.2016 00:20
      Highlight Natürlich könnten auch reiche Menschen ein begründetes Recht auf Asyl haben. Was aber heute abläuft, ist, dass Leute die irgendwelche erfundenen Fluchtmärchen erzählen, besser gestellt sind, als ein Inder, der auf dem normalen Weg migrieren will, obwohl die Motivationen (Arbeit) dieselben sind.

      "Zuerst sind sie nicht integrierbar, dann [..] Wirtschaftsflüchtlinge und dann ist die wirtschaftliche Entwicklung trotzdem nicht anwendbar."

      Das schliesst sich alles nicht aus. Die Konvention gerade auf Eritrea nicht anwendbar, weil es überhaupt keine stichhaltigen Beweise gibt.
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    • demokrit 09.08.2016 00:23
      Highlight Der eritreische Staat hat sich aus unserem Sozialsystem vielmehr ein Geschäft gemacht und finanziert sich via Aufbausteuer aus der Diaspora:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Eritrea#Au.C3.9Fenpolitik
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  • hamurabi 07.08.2016 20:56
    Highlight Stellt euch die Bilder in Schwarz-Weiss vor... Das würde ein Kribbeln bei einem gewissen Adolf (oder Tayyip) auslösen.
    79 2 Melden
  • DerHans 07.08.2016 20:54
    Highlight Rot-Weisse Fahnen, 1Million jubelnde Anhänger die einen Wahnsinnigen anhimmeln. Da war doch mal was?🤔 Wären die olympischen Spiele in Ankara hätten wir ein 80 Jahre "Jubiläum"
    85 2 Melden
  • sowhat 07.08.2016 20:53
    Highlight Es macht mir Angst....
    84 5 Melden
  • phillipp123 07.08.2016 20:46
    Highlight Schrecklich...
    136 5 Melden

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