International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Präsident Erdogan im CNN-Interview: Probleme mit der Presse? Ich doch nicht!
screenshot: cnn

Erdogan: «Wird die Justiz gegen Medien, die den Putsch unterstützt haben, nichts unternehmen? Natürlich wird sie!»

19.07.16, 12:31 19.07.16, 12:56

Der türkische Präsident hat dem Sender CNN ein Interview gegeben, in dem er einen vielsagenden Einblick in seinen künftigen Umgang mit der Presse gewährte. Moderatorin Becky Anderson fragt Recep Tayyip Erdogan zunächst, wie er die Nacht von Freitag auf Samstag persönlich erlebt habe. Der antwortet:

Becky Anderson sprach am 18. Juli mit dem Präsidenten.
Bild: AP/CNN

«Ich habe mit meiner Familie fünf Tage Ferien in Marmaris gemacht. In der Nacht wurde ich gegen 22 Uhr [23 Uhr unserer Zeit] benachrichtigt und man sagte mir, was los ist. Man hat mich informiert, dass es in Istanbul, Ankara und an einigen anderen Orten eine Art Bewegung gebe. Wir beschlossen aufzubrechen. Meine Frau, mein Schwiegersohn und meine Enkel waren bei mir, als das passierte.»

Dann kommen die Medien ins Spiel. Erdogan fährt fort: «Bevor wir aufbrachen, wollte ich vor die Kameras treten. Ich wollte die Bevölkerung über das Fernsehen erreichen, doch der Staatssender erreichte die Bevölkerung nicht mehr.» Der TV-Sender TRT war von den Putschisten lahmgelegt worden.

Erdogan: Justiz wird putschfreundliche Medien bestrafen

«Wir mussten also, was die Medien angeht, Plan B anwenden: Wir haben Smartphones benutzt und uns bei einigen Privatsendern live gemeldet. Bei diesen Übertragungen habe ich die Leute aufgerufen, auf die Strassen und Plätze der Städte zu gehen. Ich wurde informiert, dass die Leute gleich nach diesem Aufruf in Massen auf die Strasse gingen. Das war sehr wichtig.»

Erdogan habe sich bei CNN Türk via Facetime gemeldet. Becky Anderson fragt, ob diese Nacht Erdogans Sicht auf Social Media und die Pressefreiheit verändert hat. Der Präsident lacht: «Wir haben die Pressefreiheit und private Sender immer geschätzt, und in unserer 14 Jahre währenden Regierung haben wir diese Dinge immer gefördert. Wir haben einige Hürden entfernt und solche Unternehmen unterstützt.»

Neben CNN Türk war Erdogan auf A-Habesh, NTV und NTGRT zu sehen. Die Sender gaben ihm die Freiheit, zu reden, fasst Anderson zusammen: Fühlt er sich nun der Freiheit der Presse verpflichtet?

Lynchstimmung in der Türkei

«Nun, Becky, ich habe nie ein Problem mit der Pressefreiheit gehabt», holt der Präsident aus. «Wenn jemand immer noch sagt, die Presse in der Türkei sei nicht frei, möchte ich so antworten: Es gab einen versuchten Putsch. Es gibt Leute, die auf der Seite der Putschisten sind, und Medien, die für und gegen den Coup sind.»

«Ich habe nie ein Problem mit der Pressefreiheit gehabt.»

Präsident Erdogan im CNN-Interview

Dann wird es interessant: «Die Frage ist: Wird die türkische Justiz gegen die Medien, die den Putsch unterstützt haben, denn nichts unternehmen? Natürlich wird sie! Warum? Nun, wenn du diesen Putschversuch unterdrücken willst, müssen die Putsch-Sympathisanten an den richtigen Ort gebracht werden, wenn man so will. Sie sollten die richtige Behandlung erfahren, denn sonst werden die Leute durch Fehlinformationen getäuscht.»

Auf gut Deutsch: Den Medien, die nicht linientreu sind, stehen schwere Zeiten ins Haus – wobei angemerkt werden muss, dass kritische Pressevertreter in der Türkei bis dato ohnehin nichts zu lachen hatten. Die «Säuberungswelle», die Militär, Verwaltung und Polizei erfasst hat, wird auch vor der vierten Macht nicht halt machen.

Update: Und schon lässt die türkische Regierung ihren Worten Taten folgen. Meedia berichtet unter Berufung auf «Reporter ohne Grenzen», dass in den letzten 48 Stunden mehr als ein Dutzend türkischer Nachrichtenwebsites ohne richterlichen Beschluss vom Netz genommen wurden.

Militärputsch in der Türkei

Das könnte dich auch interessieren:

«Ich dachte, ich verblute»: Zürcherin muss 144-Notruf wählen, obwohl sie im Spital liegt

41 herrlich ironische Beispiele, wie uns das Leben ab und an ein Schnippchen schlägt

Kritik am Transmenschen-Gesetzesentwurf: «Der Bundesrat signalisiert: Ihr existiert nicht»

«Ihr Zürcho sind huorä Laggaffä! Wixxo! Losers!»

«Liebe Frau Seiler Graf, Ihre SP ist jetzt die neue SVP ...»

Entsteht in Italien das Modell eines modernen Faschismus?

Diese 15 Orte darfst du nicht besuchen. Und das ist besser so für dich

Ein schamloser Kuhhandel: Der AHV-Steuer-Deal ist eine schlaue und heikle Idee

11 Gründe, weshalb du den Sommer in der Schweiz verbringen solltest

präsentiert von

Züri-Hools gingen nach Basel zum Prügeln – das hätten sie besser sein lassen

Fact oder Fake? Experte hält Rätsel um MH370-Verschwinden für gelöst

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
24
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • karl_e 19.07.2016 16:48
    Highlight Der Typ will offenbar den Stalin und den Adolf konkurrenzieren. Arme Türkei! Wobei, wer hat den Herrn denn eigentlich gewählt?
    34 2 Melden
  • FrancoL 19.07.2016 15:54
    Highlight Bei solch geballter Ladung UNSINN frage ich mich für wie dumm hält der Erdogan die Menschen? Dies zeigt deutlich dass der Mann wirklich keine Durchsicht mehr hat und in einer anderen Welt unterwegs ist.
    39 4 Melden
    • Danyboy 19.07.2016 16:39
      Highlight Wenn man das Ausmass der Säuberungen ansieht (jetzt auch noch Tausende Bildungsbeamte suspendiert), wird man das Gefühl nicht los, dass dieser Putsch mit diesem Ausgang Erdogan nur Recht sein kann. Auch wenn er ihn wohl nicht selber inszeniert hat. Bei der Türkei noch von einer Demokratie zu sprechen, hat sich wohl bald erledigt...
      35 1 Melden
    • Nosgar 19.07.2016 16:47
      Highlight Der hält sie nicht für so dumm, ein Grossteil ist es.
      13 1 Melden
    • FrancoL 19.07.2016 18:53
      Highlight @Jaing; Bezüglich Dummheit habe ich mich wohl zu höflich ausgedrückt ;-)
      Man kann Dir sicherlich beipflichten.
      11 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 19.07.2016 22:56
      Highlight Ich glaube, das Problem von Erdogan ist nicht, dass er meint, die anderen seien dumm, sondern doch vielmehr, dass er glaubt, alle anderen seien genauso wie er. Und weil er sich selber sehr gut kennt, macht ihn dies Vorstellung eben ziemlich paranoid.
      7 0 Melden
  • meliert 19.07.2016 15:49
    Highlight solange dieser dieser Präsident an der Macht ist in der Türkei, werde ich Kleider "made in Turkey" nicht mehr kaufen. Mir ist es bewusst, dass es Erdogan nicht interessiert und es die arbeitende Bevölkerung trifft, aber so ein Staat kann ich nicht unterstützen.
    25 7 Melden
  • UHauser 19.07.2016 15:42
    Highlight Die Justiz? Welche Justiz denn bitte...? Wieviele Richter hat dieser machtgeile Despot bereits inhaftieren lassen?
    23 3 Melden
  • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 19.07.2016 13:57
    Highlight Blanker Hohn, zu behaupten, die Presse sei frei in der Türkei! Meine Fresse, der Sultan hat ja auch vor Medien in anderen Ländern nicht Halt gemacht! Natürlich, wenn die Medien sagen, was Erdi hören will, dann sind sie völlig frei, dies zu sagen. Sorry, aber der Verdacht, dass Recep hier seine Finger im Spiel hat, verhärtet sich von Tag zu Tag.
    79 5 Melden
  • zombie woof 19.07.2016 13:31
    Highlight Der Wahnsinnige dreht auf....
    76 5 Melden
  • lilie 19.07.2016 13:26
    Highlight Natürlich hat Erdogan kein Problem mit der Pressefreiheit - er schaltet ja alle unliebsamen Journalisten aus.

    Den Rest nennt er dann "frei"... 😩
    79 5 Melden
  • Linus Luchs 19.07.2016 13:18
    Highlight Recep Tayyip Erdogan hält sich an eine simple Gleichung: Wer nicht meiner Meinung ist, ist gegen mich, also auf der Seite der Putschisten. So sieht er sich legitimiert, alles und jeden „an den richtigen Ort zu bringen“, wenn sich Widerstand auch nur vermuten lässt. Es ist nicht auszuschliessen, dass es geheime Gefängnisse gibt, wo gefoltert und gemordet wird. Gegenüber dem Ausland wird Erdogan eine rechtsstaatliche Fassade hochhalten, aber hinter der Fassade gibt es nichts, was die Inhaftierten schützt. Sehr wahrscheinlich beginnt gerade ein sehr dunkles Kapitel in der Geschichte der Türkei.
    74 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 19.07.2016 20:36
      Highlight Diese "simple Gleichung" ist keine Erfindung von Erdogan. Auch nicht, was alles daraus folgt.

      Ein US-Präsident hatte die Welt angelogen und eine grosse Gefahr heraufbeschworen, die "Achse des Bösen", die es aber gar nicht gab. Alles nur Lüge.

      Er formte eine Koalition der Willigen, "wer nicht für uns ist, ist gegen uns".

      Kaum jemand hatte eine Wahl. Rund 50 Staaten zogen in einen Krieg, der völkerrechtlich nicht legitimiert ist und auf einer Lüge beruht und bis heute andauert.

      Es wurde eine Guantanamo-Selbstjustiz eingeführt, wo x-welche Leute ohne faires Verfahren teils Jahre verschwinden.
      8 7 Melden
    • Linus Luchs 19.07.2016 22:58
      Highlight Einverstanden, diese Parallelen gibt es. Entsprechend verlogen wirkt es, wenn jetzt die USA gegenüber der Türkei den Mahnfinger erheben. Die USA und ihre Verbündeten, insbesondere die Briten, haben zur desaströsen Entwicklung in islamischen Ländern entscheidend beigetragen. Das nahm schon in den 50er-Jahren seinen Anfang:
      http://m.news.ch/Wie+Winston+Alyan+ertraenkte/672939/detail.htm

      Wo gibt es Kräfte, welche nun rechtsstaatliche Prinzipien und die Menschenrechte entgegenhalten können?
      EU, Nato, UNO. Diese Verbände sind längstens nicht perfekt. Aber wir haben nichts besseres.
      2 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 20.07.2016 13:16
      Highlight Das Problem bei EU und Nato ist, dass sie beide (bzw. vorallem deren Mitgliedländern) in die Verbrechen verwickelt und daran mitbeteiligt sind. Auf diese Kräfte ("Koalition der Willigen") kann man nicht zählen. Sie gehörten vor ein Gericht.

      Es müsste eine "Koalition der Vernünftigen" entstehen, die sich gemeinsam für die Stärkung des Völkerrechts und der internationalen Organisationen, insbesondere der UNO, einsetzt.

      Auch in der Türkei fände ich eine einvernehmliche (heisst mit Zustimmung von Erdogan) unabhängige (internationale) Untersuchung über das Putschgeschehen sinnvoll.
      0 0 Melden
  • Scaros_2 19.07.2016 13:09
    Highlight Wilkommen Diktatur

    Muss mir so langsam Gedanken darüber zu machen ob wir Zulieferer aus der Türkei noch weiter unterstützen können. Ist wirklich schlimm was hier gerade passiert und man kann sozusagen via FB/Twitter oder Periscope ja fast schon "Live" zusehen. Privat - je länger je mehr dieses Land boykottieren, ob das Unternehmen das auch kann. Abklären aber so langsam geht mir das echt zu weit.
    53 5 Melden
  • Jazzmusic 19.07.2016 13:01
    Highlight Gegen einen solch skrupellosen Diktator wie es Erdogan ist, muss die intetnarionale Gemeinschaft geschlossen und mit aller Konsequenz vorgehen. Das ganze erinnert mich an längst vergangene Zeiten Anfang des 20. Jahrhunderts. Ich hoffe doch Europa und die Welt haben daraus etwas gelernt.
    45 4 Melden
    • saukaibli 19.07.2016 14:21
      Highlight Das würde die internationale Gemeinschaft auch tun, wenn sie nur nicht auf die Türkei angewiesen wären. Es geht dabei um Flüchtlinge, Militärstützpunkte und regionale Einflussnahme. Der Westen und insbesondere die USA haben ja schliesslich schon immer gerne mit Diktatoren zusammengearbeitet, das macht es halt einfach einfacher als so komplizierte Demokratien. Was meinst du wieso wurden mithilfe der Amis in Südamerika überall Demokratien gestürzt und Diktatoren eingesetzt?
      26 1 Melden
    • _kokolorix 19.07.2016 14:57
      Highlight Es scheint genauso schwierig wie in Russland. Zwar ist völlig klar, dass die Wahlen manipuliert sind, aber es waren trotzdem Wahlen. Wer entscheidet denn letztlich ab welchem Punkt eine Regierung unterstützt oder bekämpft wird? Und wie könnte eine Bekämpfung aussehen? Militärisch geht ja wohl gar nicht, zumal Deutschland und Frankreich die türkische Armee ziemlich gut hochgerüstet haben.
      Wirtschaftssanktionen sind untauglich, da sofort Russland und China in die Bresche springen.
      Aber wenigstens könnten sich die führenden Politiker verbal etwas weniger nebulös ausdrücken
      7 1 Melden
  • farbarch1 19.07.2016 12:57
    Highlight Ohne richterlichen Beschluss, das geht gar nicht! Hingegen denke ich, dass Medienunternehmen, die in solch kritischen Situationen einseitig Partei ergreifen mit dem Wunsch zielgerichteten Einfluss auf die politische Entwicklung zu nehmen, für ihr Engagement auch Verantwortung übernehmen sollen, auch vor dem Richter. Erdogan scheint den Richtern nicht zu vertrauen. Warum?
    8 27 Melden
    • phreko 19.07.2016 22:33
      Highlight Warum? Was für ein Warum? Hast du nie erfahren wie die NSDAP komplett demokratisch Deutschland übernehmen konnte? Echt jetzt?
      5 0 Melden
  • amore 19.07.2016 12:48
    Highlight Kann die NATO die Türkei ausdenken Bündnis rausschmeissen? Wenn ja sollte man dies tun und die Beziehungen zu diesem Land sistieren. Gleichzeitig die EU-Aussengrenze in Griechenland befestigen. Vorhang zu gegenüber den EU-Ländern. Ein Land mit solchen Machenschaften verdient keine Beziehungen mit humanitär geführten demokratischen Staaten. Sehr geehrtes türkisches Volk, erwacht und sorgt für einen vernünftigen Staat. In einem solchen Umfeld kann doch kein normaler aufgeklärter Börger leben.
    38 5 Melden
    • _kokolorix 19.07.2016 15:01
      Highlight Also humanitär geführte Staaten sind auch in Westeuropa äusserst dünn gesäht...
      Ausser man definiert human als wohlhabend. Alle anderen haben nur wenig zu lachen
      8 9 Melden
    • saukaibli 19.07.2016 15:09
      Highlight Welche Staaten meinst du eigentlich genau mit "humanitär geführten demokratischen Staaten"?
      8 2 Melden

Nordkorea hat offenbar sein Atomtestgelände gesprengt

Nordkorea hat sein Atomtestgelände Punggye Ri unbrauchbar gemacht. Das berichteten ausländische Journalisten, die am Donnerstag bei der von Pjöngjang angekündigten Zerstörung des Testgeländes dabei sein durften.

«Es gab eine riesige Explosion», berichtete Tom Cheshire vom Sender Sky News. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete, es habe über den Tag hinweg eine ganze Reihe von Explosionen gegeben.

Der US-Sender CBS berichtete, einer seiner Korrespondenten sei vor Ort Zeuge mehrerer …

Artikel lesen