International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04703961 Somali security forces gather in front of a government builidng that was attacked by militants from Islamist group al-Shabab in Mogadishu, Somalia, 14 April 2015. At least seven people were killed in an attack on a government building that houses the country's Higher Education Ministry and Petroleum and Minerals Ministry, according to media reports. Attackers set off car bombs before firing their way into the building. The latest attack comes about two weeks after the al-Shabab fighters attacked a popular hotel in Mgoadishu killing several people.  EPA/SAID YUSUF WARSAME

Somalische Sicherheitskräfte vor dem Gebäude des Bildungsministeriums: Bei dem Angriff sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Bild: SAID YUSUF WARSAME/EPA/KEYSTONE

Terror in Somalia: Shabab-Kämpfer stürmen Bildungsministerium 

Anhänger der radikalislamischen Shabab-Miliz haben das Bildungsministerium in der somalischen Hauptstadt  Mogadischu angegriffen. Mehrere Menschen wurden getötet. Die Kämpfe dauern an.

14.04.15, 13:28 14.04.15, 14:21


Ein Artikel von

Bei einem Terroranschlag auf das Ministerium für Hochschulbildung in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, detonierte zunächst eine Autobombe, dann stürmten die Angreifer das Gebäude. Mindestens zehn Menschen wurden nach übereinstimmenden Agenturberichten getötet. Es gibt zudem mehrere Verletzte. Die Lage sei völlig chaotisch, berichteten Polizei und Augenzeugen.

Unter den Opfern befänden sich Regierungsmitarbeiter, Sicherheitskräfte, Zivilisten sowie drei der Angreifer, erklärte ein Geheimdienstmitarbeiter. 

«Wir sind drin, die Kämpfe dauern an», sagte ein Sprecher der Islamisten. Krankenwagen rasten am Mittag zum Anschlagsort. Das Ministerium befindet sich in der Nähe eines wichtigen Verkehrsknotenpunktes.

Zu dem Angriff bekannte sich die radikalislamische Shabab-Miliz, die erst vor knapp zwei Wochen ein Massaker an einer Universität im benachbarten Kenia verübt hatte. Dabei starben mindestens 148 Menschen. Die Extremisten wollen den Abzug der kenianischen Truppen aus Somalia erzwingen, wo diese seit dem Jahr 2011 stationiert und an einer Militärmission der Afrikanischen Union beteiligt sind.

Nach dem gleichen Muster wie jetzt in Mogadischu hatten Schabab-Kämpfer Ende März ein Hotel in der Hauptstadt attackiert. Bei dem Angriff, den die Sicherheitskräfte erst nach mehr als 24 Stunden beenden konnten, wurden insgesamt 18 Menschen getötet, darunter vier Angreifer. Al-Schabab hat Verbindungen zur radikalislamischen al-Qaida.

heb/dpa/AFP/Reuters

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 14.04.2015 23:08
    Highlight Die Geheimdienste und der Staatsschutz sehen eine Gefahr aufkommen.
    Hamad Abdel Samar und H. Broder sehen diese Gefahr.
    Ralph Giordano und Peter Scholl-Latour haben diese Gefahr schon lange gesehen.
    Nur die Politik sieht keine. Blind?
    1 0 Melden

Puerto Rico – hier liessen US-Behörden Trinkwasser vergammeln, nur Donald Trump zweifelt

Diese Wasserflaschen hätten Leben retten können. Aber sie wurden vergessen oder, noch schlimmer, ignoriert. Aber jetzt will es niemand gewesen sein und zwei Seiten schieben sich gegenseitig die Schuld zu.

Puerto Rico, eine Gruppe malerischer Inseln in der Karibik und Aussengebiet der USA. Eigentlich ein Paradies. Wären da nicht die Tropenstürme, die die Gegend immer wieder heimsuchen. 2017 hatte der Wirbelsturm «Maria» Puerto Rico weitgehend zerstört. 3000 Menschen kamen in Puerto Rico ums …

Artikel lesen