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Donald Trump: «Man muss Terroristen und ihre Familien zur Hölle bombardieren.» 
Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Reaktion nach Anschlägen in Brüssel: Donald Trump will wieder foltern

Donald Trump begeistert sich fürs Waterboarding, Ted Cruz will einen antimuslimischen Polizeistaat. Nach den Anschlägen von Brüssel übertrumpfen sich die US-Republikaner mit kruden Aussagen.

24.03.16, 02:21 24.03.16, 07:49

Marc Pitzke, New York

Ein Artikel von

Es ist gut 20 Jahre her, dass Donald Trump zuletzt in Brüssel war. Sagt er. Wann und warum? Man weiss es nicht genau, wahrscheinlich ging es um einen Geschäftsdeal, einen Golfkurs oder eine Geliebte. Jedenfalls fand der Milliardär Gefallen an der Hauptstadt Belgiens: «So wunderschön», erinnerte er sich im Januar, «alles ist so wunderschön.»

Doch schon damals nutzte er das Lob für eine Breitseite: Brüssel sei inzwischen «ein Höllenloch», regiert von islamischen Scharia-Gesetzen. Fazit: Extremisten dürften dort tun und lassen, was sie wollten. Typisch Trump: ein bisschen Wahrheit, gewürzt mit Angstmache, Erfindungen und plumpen Klischees, die manche Amerikaner vom Rest der Welt haben.

Nach den Terroranschlägen vom Dienstag sah sich Trump bestätigt. In mehreren TV-Interviews nutzte er den Schock über die Attentate, um die bei seinen Anhängern so populäre Islamhetze zu verbreiten. Brüssel sei eine «schreckliche Stadt», ein «totales Desaster», ein «bewaffnetes Lager» unter der Kontrolle von Kriminellen und – im gleichen Atemzug – Muslimen: «Es gibt eine gewisse Gruppe von Leuten, die es unmöglich macht, ein normales Leben zu führen.»

Aussenpolitik? Hauptsache: «America first»

Trumps krude Antwort auf die Anschläge von Brüssel – und auch die seiner republikanischen Rivalen – offenbart, wie folgenschwer die US-Präsidentschaftswahlen werden. Die führenden Republikaner-Kandidaten propagieren eine amateurhaft-gefährliche Aussen- und Sicherheitspolitik, wie es sie lange nicht mehr zu hören gab. Diese Politik – wenn man sie so nennen kann – hatte Trump ausgerechnet am Tag vor den Anschlägen dargelegt: Isolationismus? Interventionismus? Eine NATO ohne die USA? Ein improvisiertes Durcheinander – Hauptsache, «America first».

Der Terror von Brüssel stellte dieses theoretische Durcheinander nun auf die Probe. Trumps Reaktion: Man müsse Terroristen und ihre Familien «zur Hölle bombardieren», die Grenzen dichtmachen, vor allem keine Muslime mehr reinlassen.

Und ausserdem sollten die USA wieder foltern. «Wenn es nach mir ginge, fände ich Waterboarding in Ordnung», sagte er im TV-Network NBC. «Und wenn sie die Gesetze ausweiten könnten, würde ich noch viel mehr tun als Waterboarding.»

Mehr noch: Hätte man den am Freitag gefassten mutmasslichen Paris-Attentäter Salah Abdeslam gefoltert, so malte Trump es sich aus, hätte der die Brüsseler Pläne bestimmt «viel schneller» preisgegeben.

Cruz plädiert für antimuslimischen Polizeistaat

Sicher ist die Terrorwelle in Europa auch eine Folge der gescheiterten Nahost-Politik von US-Präsident Barack Obama. Die republikanische Alternative jedoch, so zeigt sich nun überdeutlich, ist kaum erstrebenswerter.

Trumps Parteigegner Ted Cruz distanzierte sich von Trump – indem er ihn zu übertreffen suchte. «Trump liegt falsch, dass sich Amerika aus der Welt zurückziehen und seine Alliierten im Stich lassen sollte», sagte der Tea-Party-Senator, der als Einziger vielleicht noch eine Chance hat, Trump auszubremsen.

Cruz' Rezept gegen den Terror ist noch radikaler. Er plädiert erstens für einen Einreisestopp für Passagiere aus Ländern, in denen die Terrorgruppen al-Kaida und «IS» aktiv sind. Zweitens würde er einen antimuslimischen Polizeistaat aufbauen: Amerika müsse «seine Einsatzkräfte ermächtigen, in muslimischen Vierteln zu patrouillieren und sie abzusichern, bevor sie radikalisiert sind».

Obama ist entgeistert

Solche Vorschläge, auch wenn sie nur Wahlkampfgepolter sind, entgeistern nicht nur Obama, der sich an diesem Mittwoch während seines Argentinien-Besuchs scharf dagegen wandte. Sie verwundern auch den letzten verbliebenen Republikaner-Kandidaten, der noch nicht an den populistischen Rand abgedriftet ist.

Die «breite, breite Mehrheit» der Muslime sei friedlich, versicherte John Kasich, der Gouverneur von Ohio, als bestünden daran tatsächlich Zweifel. «Wir befinden uns nicht im Krieg mit dem Islam

Der moderate, vergleichsweise vernünftige Kasich hat rechnerisch schon längst keine Aussichten mehr auf die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • andersen 25.03.2016 09:54
    Highlight @Rodolofo

    Ich denke nicht, dass der Trump Präsident wird, die meisten Frauen in Amerika würde nicht der Trump wählen.
    (Nach der neuste Umfrage).
    Frauen ticken Heute anders.

    Oft in der Vergangenheit wurde tatsächlich in Amerika nur Menschen gewählt, die der Armut nur von Hören/Sehen kennt.
    Die Zeiten soll vorbei sein.

    Weil sie müssen die Frage an sich selber stellen?
    Gehört zum Volk Gottes nur, wer einer bestimmten Nationalität gehört?, oder ist das ein Volk Gottes, die sich auf dem Weg gemacht hat, das Leben zu suchen?





    2 1 Melden
  • rodolofo 25.03.2016 07:23
    Highlight Es gelingt mir einfach nicht, das "Phänomen Trump" einzuordnen.
    Ist der tatsächlich echt, oder ist er ein Komiker, der seine Gefolgschaft verarscht, indem er ihr "den Spiegel vorhält"?
    Wird er irgendwann zu seinen verdutzten Fans sagen:
    "Äätsch, reingelegt! Ich bin im Grunde für die Demokraten, darum habe ich eine Karikatur von einem "Tea Party - Leader" gespielt. So ist es mir gelungen, die altehrwürdige, Republikanische Partei zur Implosion zu bringen!"
    Aber es könnte auch sein, dass Donald Trump tatsächlich "Einer von ihnen" ist...
    Dann bleibt mir nur noch zu beten:
    "God bless Amerika!"
    2 1 Melden
  • andersen 24.03.2016 20:56
    Highlight Der Trump hat nicht der Film: Der Green Mile, gesehen.

    Übrigens waren die muslimischen Einwanderer schon in der USA, bevor Trump geboren wurde.
    Trump ist peinlich für der USA, in Statt mit sein Schwert (Wortwahl) zum Fuchteln, schicke ich ihm ein Rollator, wo er seine kranken Hirne abstützen kann.
    2 2 Melden
  • Chrigu91 24.03.2016 20:35
    Highlight Ich sage nur: http://trumpdonald.org

    Wem langweilig ist, der kann auf dieser Seite was sinnvolles machen...
    3 0 Melden
  • Oberon 24.03.2016 18:10
    Highlight Man sollte auch nicht auf jeden Furz von Trump reagieren. Viele Aktionen sind geplant um das Maximum an Wähler hinzubekommen. Sobald er gewählt wäre würden wir bestimmt andere Reaktionen sehen. Ich bin jedoch immer noch der Meinung das die Demokraten gewinnen werden da die Unterstützung für Trump in der eigenen Partei einfach nicht hoch genug ist. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.
    1 3 Melden
    • Fabio74 24.03.2016 23:03
      Highlight Abwarten und auf Mässigung hat noch bei keinem Irren geholfen. Das sollten wir aus der Geschichte gelernt haben.
      2 0 Melden
    • Oberon 25.03.2016 16:55
      Highlight Manchmal öffnen einem solche kontroversen Diskussionen (Positionen) den eigenen Horizont. Daraus wird man lernen und weitere Erkenntnisse für die Antworten der Zukunft bekommen.
      0 0 Melden
  • Radiochopf 24.03.2016 17:41
    Highlight Immer wieder erstaunlich wie sich Leute über Trump aufregen, dabei sagt er nur das was die Amerikaner schön längstens machen!! Americans first war in den letzten 15 Jahre schon der Fall oder etwa nicht?... Folter? Habe nicht gehört das Guantanomo zu ist?!Abu Ghraib wird es wohl noch immer geben und die CIA-Foltergefängnisse rund um die Welt verteilt auch.. Mit Obama hat sich daran leider nicht viel verändert...
    1 5 Melden
    • rodolofo 25.03.2016 07:31
      Highlight Obama ist ein einflussreicher Mensch, der tut, was für ihn möglich ist.
      Aber auch er ist einfach ein Mensch und ist weder allmächtig, noch kann er zaubern!
      Wenn die Republikaner in ihm "das Böse in Person" und einen "islamischen Sozialisten" sehen, auf stur stellen und alles blockieren, dann kann er logischerweise nicht so viel erreichen, wie wenn die politischen Gegner ähnlich konstruktiv wären, wie er.
      Obama ist in erster Linie für sich selbst verantwortlich.
      Dass es die Republikaner und faschistoide Militärs gibt, kann ich ihm nicht anlasten!
      Wer "tea party" sagt, muss auch "Trump" sagen...
      4 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.03.2016 10:46
    Highlight Nöd ganz putzt de Typ!
    12 3 Melden
  • smarties 24.03.2016 10:13
    Highlight Können wir bitte Trump bzw Us Wahlkampf 2016 zum Unwort des Jahres wählen?
    16 6 Melden
  • zombie woof 24.03.2016 09:36
    Highlight Dann soll der Trottel schon mal die Foltermethoden an sich selber ausprobieren!
    15 2 Melden
  • m:k: 24.03.2016 09:21
    Highlight Auge um Auge, das funktioniert schon seit Jahrtausenden wunderbar.
    Was wir diesen Terroristen und religiösen Extremisten voraus haben ist nicht nur militärische Stärke sondern die humanistische Einstellung. Wenn wir diese aufgeben, können wir ihnen und "ihren Familien" (grauenhaft) vielleicht physisch schaden zufügen, aber wir zerstören unsere Zivilisation selbst. Ich selbst will weder im "Islamischen Staat" noch in einer Trump (ö.ä.) Fascho-Diktatur leben.
    31 2 Melden
  • Big ol'joe 24.03.2016 09:17
    Highlight Passt jetzt vielleicht nicht hier rein, aber es interessiert mich wirklich... Wir hören ja immer die Meinung von USA, Europa, Russland...halt die Mächtigen. Aber was sagt eigentlich China zu dem Ganzen? Wie würde sich China bei Terroranschlägen verhalten?
    Ich meine, müsste man sich Gedanken machen, die Welt vor den USA zu schützen? Und wenn China, wie würde das dann aussehen und wi e stünde Europa... Jaja ganz grosse Fragen
    12 1 Melden
    • Fabio74 24.03.2016 10:23
      Highlight Wie sich China verhält kann man beobachten wie sie mit den Uiguren und anderen Minderheiten umgehen. Drakonische Strafen nach kaum fairen Prozessen.
      13 1 Melden
  • B-Arche 24.03.2016 09:07
    Highlight Trump hat Erfolg aufgrund einem imanenten Systemnachteils der privaten Presse die Gewinn erwirtschaften muss.
    Artikel / Sendungen / Videos / Kommentare über Trump ergeben Klicks, Einschaltquoten, Abrufzahlen und demzufolge hohe Werbeerträge.
    Egal wie sehr man Argumente gegen Trump findet und artikuliert, das nächste Wortexkrement von Trump wird wieder von denselben Medien instantan in die Welt geschrieben, andere Kandidaten haben dieses Privileg nicht.

    Wenn man Trump sich in einer Talkrunde anschaut sieht man dass der Mann gar nicht argumentiert. Auf kritische Fragen weiss er keine Antwort.
    17 3 Melden
    • Tomlate 24.03.2016 09:47
      Highlight Kapitalismus. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie Karl Marx :-)
      16 4 Melden
  • Qui-Gon 24.03.2016 08:40
    Highlight Ein machtsüchtiger, bösartiger Mann als US-Präsident. Das hat der Welt im Moment grad noch gefehlt.
    34 3 Melden
  • _adrian 24.03.2016 08:30
    Highlight Ich glaube Trump bombt gleich Brüssel weg. Man sollte eine Mauer um den Menschen brauen.
    22 5 Melden
    • Oberon 24.03.2016 18:01
      Highlight Da wahrscheinlich 90% der Amis eh nicht wissen wo Belgien liegt eher unwahrscheinlich. ;)
      3 1 Melden
  • Robert K. 24.03.2016 08:27
    Highlight „Wer die Freiheit aufgibt um einwenig Sicherheit zu gewinnen, der verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“

    Benjamin Franklin
    28 5 Melden
  • Stichelei 24.03.2016 08:18
    Highlight Trump: Eine Katastrophe auf zwei Beinen.
    32 6 Melden
    • flyingdutch18 24.03.2016 08:29
      Highlight Für die Fernsehanstalten und Medien ist Trump ein Glücksfall. (So schlimm steht es schon um uns.)
      16 2 Melden
    • Share 24.03.2016 14:22
      Highlight Obama entgeistert? Yes, we can oder Ja, mei, wer beackert denn den Boden für The Donald schon seit ewig?
      3 2 Melden
  • flyingdutch18 24.03.2016 08:12
    Highlight In den USA wird schon jetzt gefoltert, indem man über 100'000 Strafgefangene in totaler Isolationshaft verkommen lässt. Langsam regt sich dagegen Widerstand. Was Trump fordert, ist eine neue Qualität, weil er die Folter nicht nur gegenüber rechtskräftig Verurteilten, sondern auch gegenüber Verdächtigen erlauben will. Das ist dann wie zu Zeiten der Inquisition, als man von Unschuldigen Geständnisse durch Folter erpresste. Schöne Aussichten!
    40 4 Melden
  • Paco69 24.03.2016 07:58
    Highlight Hier wird mal wieder Stimmung gemacht, nicht mehr und nicht weniger. Über Japan regt sich niemand auf. Der Islam ist dort zurecht unerwünscht und es gibt nur ganz wenige Muslime die dort überhaupt geduldet werden. D. Trump hat genug Mut, jene Wahrheiten klar auf den Punkt zu bringen und auszusprechen, welche ohnedies den meisten, inzwischen auch in Europa, durch den Kopf gehen.
    22 89 Melden
    • Fabio74 24.03.2016 08:22
      Highlight Simpler Kommentar. Die Japaner mischen erstens nicht mit im Nahen Osten. Zweitens sind die Japaner Rassisten und treten die Menschenrechte ebenso mit Füssen.
      Ich nicht er auch sind Kindergarten-Kommentare
      55 7 Melden
    • Paco69 24.03.2016 08:23
      Highlight 2)
      Wenn es immer Anhänger dieser Religion sind, die die westlichen Werte nicht teilen wollen, sollte man sie sehr abweisen oder würde man etwa 10 Fremde Leute ins Haus lassen, obwohl man weiss, dass 5 friedlich sind und 5 einem nach dem Leben trachten. Das würde vielleicht auch den Druck auf die friedlichen Muslime erhöhen, sich deutlich von radikalen Glaubensbrüdern zu distanzieren und anfängliche Tendenzen der Radikalisierung sofort im Keim zu ersticken, weil man plötzlich massive Nachteile spürt und nicht mehr jedes Handeln und jede Forderung durch die Religionsfreiheit legitimiert ist.
      9 45 Melden
    • esmereldat 24.03.2016 08:27
      Highlight "zurecht unerwünscht". aha. wtf.
      29 5 Melden
    • fabianhutter 24.03.2016 08:34
      Highlight 5 friedlich und 5 gefährlich? Versuch es mal mit 9999 friedlichen und einer der dir nach dem Leben trachtet. Das kannst du auch anders betrachten, du willst 9999 im Regen stehen lassen auf die Gefahr hin, dass es ein Terrorist darunter hat.
      32 6 Melden
    • stiberium 24.03.2016 08:49
      Highlight Oder die 5 Friedlichen werden dann auch radikal.
      14 3 Melden
    • Asmodeus 24.03.2016 08:57
      Highlight Teilweise frag ich mich ob einige der Kommentatoren hier genauso drauf sind wie Trump.
      Bloss ohne Geld und Scheissperücke
      35 4 Melden
    • Big ol'joe 24.03.2016 09:09
      Highlight 5 friedlich, 5 böse hahaha eher 10 friedlich, ein Fingernagel böse. Und wegem dem Scheiss Fingernagel vergase ich die anderen sicher nicht!
      20 3 Melden
    • B-Arche 24.03.2016 09:28
      Highlight @Paco69
      Als ich mit einem Freund aus Belgien (dunkelhäutig) in Japan war gerieten die Ferien zum Alptraum. Zu mir alle freundlich, perfekt, sehr freundliche und korrekte Menschen. Aber ihn - entweder haben sich Menschen erschrocken oder einfach nicht bedient. In Tokyo geht es, klar, aber kaum geht es etwas raus, es wurde immer nur ich angesprochen was wir bestellen möchten. Er wurde ignoriert oder ihm wurde nicht geantwortet.
      Wir sind vorzeitig abgereist.

      Ähnliche Erlebnisse in Polen und in Ungarn.

      Mir graut es wenn das die grossen Vorbilder sein sollen wohin Europa sich entwickeln solle.
      22 2 Melden
    • Fabio74 24.03.2016 10:26
      Highlight @paco69: Grauenhaft simples Weltbild. Wo kriegt man sowas?
      10 2 Melden
    • Datsyuk * 24.03.2016 10:48
      Highlight Paco69, wird dir nicht antworten. Sein Hetz-Kommentar ist veröffentlicht worden. Mehr braucht er nicht.
      12 2 Melden
    • Asmodeus 24.03.2016 10:56
      Highlight @Fabio

      Ich vermute im "Extrablatt", der Weltwoche und dem Blick.
      9 4 Melden
    • FrancoL 24.03.2016 12:23
      Highlight @paco69; wenn einige wenige Verwerfliches tun dann soll die grosse Mehrheit abgestraft werden?
      Das zeigt Dein Weltbild und von Geschichte hast Du wohl auch nicht zufiel gehört. Krass Deine Kommentare da kannst Du schon fast Trump und Cruz übertreffen und das ist eine spitzen Negativleistung.
      6 3 Melden
    • stiberium 24.03.2016 13:02
      Highlight De Paco esch sicher de gsi wo im Militär am lütischte grüeft het as Kollektivstrofe verbote sind!! :P
      5 1 Melden
    • Froggr 24.03.2016 19:40
      Highlight Dann müsste man halt 10000 im regen stehen lassen. (Vovon mindestens 5000 wirtschaftsflüchtlunge sind). Das oberste Gebot für absolut JEDES land sollte die Sicherheit der eigenen Bürger sein. Ausnahmslos. Dann kommen die Gäste.
      Europa denkt momentan oft anders. Das ist das grosse Problem.
      3 7 Melden
    • FrancoL 24.03.2016 20:24
      Highlight @Froggr; Ach so und dann würden die Terroristen nicht versuchen die EU zu destabilisieren? So ein Unsinn.

      Ihr oberstes Gebot die Grenzen zu, alles Kontrollieren und den freien Verkehr blockieren, denn anders geht es nicht und danach? von Arbeitslosigkeit sprechen, schönes Szenario dass Sie da vorschlagen.
      3 6 Melden
    • Fabio74 24.03.2016 23:07
      Highlight @Froggr: Und wie soll dies durchführen? Rigorose Grenzkontrollen führen zu massiven Staus und höheren Kosten für alle
      2 1 Melden
    • Froggr 25.03.2016 12:03
      Highlight Fabio74: Du würdest also lieber erwas Geld spaaren, als die Sicherheit deines Landes zu gewährleisten? Das passt so gar nicht zu einem Linken.
      1 1 Melden
    • FrancoL 25.03.2016 13:47
      Highlight @Froggr; Dein Argument "etwas Geld sparen" ist eine Fehlsicht, es würde etliches kosten und das auf dem Rücken der Arbeiter, mit Stellenabbau und Erhöhten Kosten für die Einfuhr, auch das zu Lasten der Bevölkerung. Und vergessen Sie nicht die Terroristen sind keine Kindergärtner, die so ins Blaue hinauslaufen. Sie sind leider sehr gut organisiert und auch ein biometrischer Pass ist für sie kein Hindernis. Zudem die Schweizer Grenze ist verdammt schwer völlig abzuriegeln und den Kostenfaktor will ich gar nicht ansprechen. Zudem die Terroristen hätten dann auch gesiegt auf der ganzen Linie.
      0 1 Melden
  • Timmy :D 24.03.2016 07:47
    Highlight Wenn man bedenkt, dass Terrororganisationen einen grossen Teil ihrer Zuläufer aufgrund der Verbrechen an ihrer Zivilbevölkerung erhält, erscheint es doch ziemlich kontraproduktiv, diese Terroristen und ihre Familien zur Hölle zu bomben. Aber daran denkt der Drumpf nicht. Sind wohl ein paar Gedankengänge zuviel des Guten.
    37 6 Melden
    • Hayek1902 24.03.2016 09:00
      Highlight daran denkt er schon, bloss ist es ihm egal, weil er es eh nicht tun wird. aber den grossen max markieren kostet nichts.
      15 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.03.2016 07:46
    Highlight Trump's Lieblingsfilm ist sicher "Unthinkabel" mit Sam Jackson.
    0 5 Melden
  • Butterscotch&hardcandy 24.03.2016 07:41
    Highlight Wart ihr letztens in Brüssel? Ich schon! Das was Trump sagt ist zwar übertrieben, die Stadt ist de facto aber eher muslimisch als christlich. Wir sind in Europa, wir müssen unsere Werte beibehalten und durchsetzen und nicht immer nur so tun als sei es unangebracht für seine Nation zu stehen!
    23 39 Melden
    • Fabio74 24.03.2016 08:23
      Highlight Was sind denn "unsere" Werte?
      31 7 Melden
    • Asmodeus 24.03.2016 09:00
      Highlight Ausgrenzung, böse Nachrichten an die Pinwand vom Reihenhaus hängen, sich in seinem Schrebergarten mit dem Nachbarn bekriegen, Wahlen/Abstimmungen schwänzen, Angst vor allem Fremden haben....

      Klingt nach "unseren" Werten.
      27 6 Melden
    • \L/ 24.03.2016 11:52
      Highlight Tu nicht so als wäre das Christentum die einzige Kulturquelle in Europa.
      5 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.03.2016 06:56
    Highlight Moral hin oder her, Folter funktioniert nicht. Folter führt zu falschen Geständnissen, toten Gefangenen die noch wichtige Informationen hätten, dem Verlust moralischer Superiorität und erhöht die Skrupellosigkeit der Feinde. Die erfolgreichsten Intelligence-Offiziere im zweiten Weltkrieg oder in Vietnam waren nicht diejenigen die folterten, sondern die, die wussten wie man den Verhörten zu seinem Freund macht. Trump appeliert wie immer an niederste menschliche Verlangen, der Rachsucht, und vergisst dabei das die moralische Überlegenheit etwas ist, das wir niemals gegenüber IS aufgeben dürfen.
    44 5 Melden
  • rodolofo 24.03.2016 06:51
    Highlight Was für ein Trottel (Trump)!
    Ab sofort gilt das Wort "Trump" als beleidigendes Synonym für "Trottel", noch genauer, für einen, der so dumm ist, dass er glaubt, er sei äusserst schlau und gescheit!
    Die Anzahl Dollars auf seinem Konto ist leider kein Hinweis auf eine hohe Qualität des Konto-Inhabers...
    Die investierten Gelder in seinen Wahlkampf könnten auch rausgeschmissene Verschwendung sein.
    Tatsächlich sind die Reden von Trump vergleichbar mit einem Feuerwerk, oder mit Kanonen-Salut-Salven:
    Viel Lärm, Donner und Rauch um ein "Nichts"...
    Hoffentlich platzt der aufgeblasene "Ballon-man" bald!
    13 8 Melden
  • Jaing 24.03.2016 06:31
    Highlight Die Aussagen Trumps zu Brüssel sind nicht so falsch.
    35 75 Melden
    • Fabio74 24.03.2016 07:23
      Highlight Sagt jemand der Brüssel natürlich sehr gut kennt und schon dort gelebt hat?
      18 9 Melden
    • Duweisches 24.03.2016 07:38
      Highlight Es gibt Viertel in Brüssel, auf die seine Aussagen teilweise zutreffen. Das trifft allerdings nicht auf ganz Brüssel zu. Genauso wenig wie alle Muslime Christen abschlachten wollen. Aber ja, Trump... 🙄
      15 4 Melden
    • Jonas Schärer 24.03.2016 07:55
      Highlight Wie bitte??? Waren sie schon mal im Brüssel??? Lediglich Molenbeek ist nur in gewissen Ansätzen das was dieses lebende Schmierentheater von sich gibt!!!
      22 6 Melden
    • INVKR 24.03.2016 08:09
      Highlight Scharia-Gesetze? Erzähl doch keinen Scheiss...
      20 7 Melden
    • Jaing 24.03.2016 09:47
      Highlight Tatsächlich war ich in Brüssel, sonst würde ich den oben stehenden Kommentar nicht schreiben. Die Stadt ist ausserhalb der gängigen Touristenplätze ziemlich kaputt. Wer’s nicht glaub, soll doch mal durch Cureghem spazieren (hat aber übrigens eine tolle Brauerei dort, die Führungen anbietet).
      6 3 Melden
    • Fabio74 24.03.2016 23:10
      Highlight @Jaing: ich war auch da und nicht nur im Zentrum. Ja es gibt runtergekommene Viertel. Aber für Trump: es gibt solche Viertel in jeder US-Grossstadt.
      1 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.03.2016 06:08
    Highlight Ich hoffe wirklich, dass die Amis nicht so furzdumm sind und einen dieser beiden kranken Deppen auch noch zum Präsi wählen. Aber mir schwant übles.
    80 15 Melden
    • #bringhansiback 24.03.2016 07:40
      Highlight Mir auch. Vor allem da bisher in den USA keine Partei länger als 8 Jahre das Präsidentenamt innehatte, sprich, nach den maximal 2 Amtszeiten diesen nicht verteidigen konnte. Obama war nun 8 Jahre...
      9 4 Melden
    • flyingdutch18 24.03.2016 08:16
      Highlight @8 Du hast leider recht, die statistische Wahrscheinlichkeit ist überwältigend, dass ein Republikaner gewählt wird.
      15 0 Melden
    • Qui-Gon 24.03.2016 08:52
      Highlight Da aber der Kandidat dermassen daneben ist, wie noch keiner zuvor, wird es diesmal anders kommen. Wenn so eine Figur in den US of A aber mehrheitsfähig ist, sind sie hochkant gescheitert.
      14 0 Melden
    • Triumvir 24.03.2016 09:54
      Highlight Tja, vielleicht braucht die Welt einen Trump um das Krebsgeschwür IS endlich los zu werden...
      2 12 Melden
    • bokl 24.03.2016 10:01
      Highlight @ei8ht: In dem Fall war Papa Bush Demokrat?
      4 4 Melden
  • Grundi72 24.03.2016 05:13
    Highlight Wenn man einen Gefangenen vor sich sitzen hat, von dem man weiss, dass er zu 100% weiss, wer/wo/wann den nächsten Anschlag plant/stattfindet, dann...

    Aber eben, die 100% sind das grosse Problem
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    • Fabio74 24.03.2016 07:20
      Highlight Nein auch dann nicht. Entweder bekennen wir uns zu Rechtsstaat und Menschenrechten oder gehen zurück ins tiefste Mittelalter. Und Option 2 ist keine Option für zivilisierte Menschen.
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    • Jonas Schärer 24.03.2016 07:59
      Highlight Folter hat noch NIE zu Wahrheit geführt... unter Folter gesteht jeder alles!!!! es ist lediglich eine Frage des Zeitraums.. oder warum haben die Amis 9/11 und anderes derart verpeilt??? die pösen pösen Terroristen wurden ja damals noch en Masse gefoltert!!! eine der bitteren Erkenntnisse, die seit dem Mittelalter eigentlich in unsere Welt gelangt sein sollte!!!
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    • Asmodeus 24.03.2016 09:02
      Highlight Unter Folter sagst Du dem Folterer das, was er hören will.

      Folter ist hilfreich wenn Du jemandem zu einem Geständnis zwingen willst, unabhängig davon ob er die Tat begangen hat. Aber ansonsten bringt es rein nichts.
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    • Hayek1902 25.03.2016 11:00
      Highlight es gibt viel bessere verhörmethoden als folter.
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  • Sapere Aude 24.03.2016 02:48
    Highlight Trump und Cruz scheinen vergessen zu haben, dass die Keimzelle von Daesh im us amerikanischen Foltergefängnis Abu Ghraib entstanden ist, weil man auf die super tolle Idee kam, alle Dschihadisten und ehemalige Offiziere der irakischen Armee in ein Gefängnis zu stecken. Obama hat zwar im Nahen Osten viel falsch gemacht, kommt einer der beiden Extremisten an die Macht, dann gute Nacht.
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    • Yes. 24.03.2016 07:32
      Highlight Hahahahaha Fakten😂 Glaubst du echt die interessieren sich für das?
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    • SylBattistuzzi 24.03.2016 08:14
      Highlight -1 Blitz, bin beim Scrollen draufgekommen :)
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  • Baba 24.03.2016 02:40
    Highlight Trump oder Cruz? Die Wahl zwischen Pest und Cholera!

    Ich frage mich, was diese beiden Idioten reitet und habe mittlerweile echt die Befürchtung, dass einer dieser beiden 'Haudegen' (wollte was anderes schreiben, aber dann wird der Kommentar nicht freigeschaltet) tatsächlich gewählt wird 😨😵😱 Waterboarding und mehr...mir fehlen die Worte. Ist der Typ ein Zeitreisender aus dem allerdüstersten Mittelalter?

    USA, quo vadis?
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