International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.


Blutiger Gott auf dem Cover: «Charlie Hebdo» druckt Sonderausgabe zum Jahrestag des Attentats

Beim Anschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazins «Charlie Hebdo» kamen am 7. Januar des vergangenen Jahres zwölf Personen ums Leben. Nun, ein Jahr nach dem Attentat, gedenken die Redaktoren mit einer Sonderausgabe den Opfern. Rund eine Million Exemplare sollen gedruckt werden.

Titelseite der Sonderausgabe ein Jahr nach den Anschlägen.

Auf dem Titelbild der «Numéro Spécial» ist ein blutiger Gott mit einer Kalaschnikow zu sehen. Darüber steht: «Ein Jahr danach ist der Mörder noch immer auf freiem Fuss.» Die Botschaft des Covers ist klar: Die Redaktion rechnet mit religiösen Extremisten ab.

Ein Tag nach den Anschlägen veröffentlichte «Charlie Hebdo» die mittlerweile berühmt gewordene Karikatur des weinenden Propheten Mohammed. Das Magazin erreichte mit jener Ausgabe eine Auflage von rund acht Millionen Exemplaren. Die Zahl der Abonnenten stieg im vergangenen Jahr von rund 30'000 auf 200'000 Personen. (cma)

Damals, als die «Charlie Hebdo»-Redaktion die erste Ausgabe nach den Anschlägen präsentierte ...

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fumo 04.01.2016 14:44
    Highlight Highlight "...ist ein blutiger Gott mit einer Kalaschnikow zu sehen..."
    Das einäugige Dreieck auf seinen Kopf ist nicht erwähnenswert? Erst das macht doch ersichtlich dass es sich um Jehova handelt und nicht Allah.
    • Too Scoop 04.01.2016 15:20
      Highlight Highlight Genau.. Es könnte sich bei "Gott" auch um Zeus handeln. Jedoch zeigt die Zeichnung klar, welcher "Gott" gemeint ist. Zeus bräuchte auch keine AK.
    • Fumo 04.01.2016 15:41
      Highlight Highlight Eigentlich auch Jehova nicht, der hat ja die Nummer mit dem Schwefelregen drauf XD
    • Chlinae_Tigaer 04.01.2016 15:44
      Highlight Highlight Na ja, hätte der einen Halbmond auf dem Kopf, gäb's wieder weltweite Proteste, Anschläge und Tote.

      Und obwohl geschrieben steht das man sich kein Bildnis machen soll, tun sie es doch.

      So dienen die meisten irgendwelchen Götzen und merken's nicht mal.


      So haben die meisten von euch ihre Religion, in der dann eben diesen Götzen gehuldigt wird.

      Ohne es zu wissen, ohne es zu merken.

      Aber ist ok.

      Eure Entscheidung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • icarius 04.01.2016 14:34
    Highlight Highlight Da hat mir persönlich das Titelbild vor einem Jahr deutlich besser gefallen. Es hatte etwas versöhnliches gegenüber den Millionen Moslems, die zu Unrecht mit diesen Gräueltaten in Verbindung gebracht wurden. Mit dem jetzigen Cover wird pauschal auf die Religion an sich gezielt - oder zumindest kann man das so verstehen.

Dieser Franzose treibt in einem Fass auf dem Atlantik – jetzt hat er ein Problem 😱

Mit dem hat er nicht gerechnet. Am 26. Dezember stieg Jean Jacques Savin, 71, auf der Kanareninsel El Hierro in sein Fass und liess sich ins Meer treiben. Eigentlich wollte der Abenteurer von der Strömung in die Karibik getragen werden. Doch nun fegen ihn die Winde in eine ganz andere Richtung. 

Der Abenteurer Jean Jacques Savin steckt in Schwierigkeiten. Im Moment sieht es so aus, wie wenn sein Fass in den Golfstrom getrieben würde. Unberechenbare Winde sind schuld. Und da gibt es dann kein Entrinnen mehr, der Golfstrom führt nach Frankreich, Neufundland, Island an Irland vorbei an die norwegische Küste.

Savin ist ein Abenteurer, vieles hat er hinter sich, vieles erlebt. Jetzt will er in einem gut ausgerüsteten Fass den Atlantik überqueren, einen Weltrekord und einen Eintrag ins …

Artikel lesen
Link zum Artikel