International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04814659 A Syrian man walks in front of destroyed buildings south Kobane, Syria, 22 June 2015. Turkey on 22 June opened the border crossing to Tel Abyad, aka Tell Abiad or Tal Abyad, in northern Syria, allowing hundreds of refugees to return home to an area which a Kurdish militia recently seized from the Islamic State group. Idriss Nassan, a senior Kurdish official in northern Syria, confirmed the crossing was open and hundreds of people had passed through. The Britain-based Syrian Observatory for Human Rights said more than 1,000 Syrians had returned to Tel Abyad since last week.  EPA/SEDAT SUNA  EPA/SEDAT SUNA

Die nach der Offensive des IS zerstörte kurdische Stadt Kobane an der türkischen Grenze.  Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Der IS ist zurück in Kobane und richtet Kurden hin

Nachdem Kurdenmilizen den IS in einem aufreibenden Kampf aus Kobane vertrieben hatten, rächt sich die Terrormiliz mit Bombenanschlägen in der Innenstadt.

25.06.15, 08:22 25.06.15, 12:38


Die nordsyrische Kurdenstadt Kobane ist offenbar wieder zum Kriegsgebiet geworden. Die IS-Terrormiliz unternahm einen neuen Angriff. Nach Angaben von Aktivisten sollen IS-Kämpfer etliche Kurden hingerichtet haben. 

Mindestens 20 Kurden, darunter Frauen und Kinder, seien hingerichtet worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Exekutionen hätten am Donnerstag in einem Dorf südlich der umkämpften Stadt Kobane stattgefunden. Die Terroristen hätten auch Bewohner des Ortes Barech Butan erschossen, die sich im Kampf gegen den IS bewaffnet hätten, hiess es weiter.

TAL ABYAD, SYRIA - JUNE 20: (TURKEY OUT) A family lives in their destroyed home in the center of the Syrian town of Kobane, also known as Ain al-Arab, Syria. June 20, 2015. Kurdish fighters with the YPG took full control of Kobane and strategic city of Tal Abyad, dealing a major blow to the Islamic State group's ability to wage war in Syria. Mopping up operations have started to make the town safe for the return of residents from Turkey, after more than a year of Islamic State militants holding control of the town. (Photo by Ahmet Sik/Getty Images)

Eine kurdische Familie kehrt in ihr zerstörtes Haus in Kobane zurück.  Bild: Getty Images Europe

Nach vorherigen Angaben der Beobachtungsstelle, deren Angaben von unabhängiger Seite kaum überprüft werden können, drangen IS-Kämpfer auch in die nordsyrische Kurdenstadt Kobane ein. Demnach verübte die Gruppe einen Selbstmordanschlag und lieferte sich im Stadtzentrum Gefechte mit kurdischen Kämpfern. Bei dem Anschlag seien mindestens fünf Menschen getötet worden. 

IS erobert weitere Stadt in Nordsyrien

Wie die Beobachtungsstelle weiter mitteilte, eroberten IS-Kämpfer am Donnerstag auch Teile der nordsyrischen Stadt Hassake. Die Dschihadisten seien über Nacht in die Stadt vorgerückt und hätten in heftigen Gefechten zwei Stadtviertel erobert. Mindestens 30 regierungstreue Soldaten und 20 IS-Kämpfer seien getötet worden. 

«Die schweren Kämpfe dauern an», sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Die Provinzhauptstadt Hassake ist aufgeteilt in ein von den Kurden und ein von regierungstreuen Kämpfern kontrolliertes Gebiet. (whr/sda/afp)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 26.06.2015 15:23
    Highlight Das Morden wird nicht auf Tunesien, Syrien, Irak etc. begrenzt bleiben und der Westen hat dem rein gar nichts entgegenzusetzen. Kein Konzept, keine Einigkeit, keinen unbedingten Willen mit aller Macht gegen diese Schlächter vorzugehen.
    Stattdessen wird in Europa an der Selbstaufgabe der eigenen kulturellen Errungenschaften gearbeitet und es werden Parellelgesellschaften installiert, aus denen dann nicht nur massenweise Sympathisanten des IS, sondern auch kaltblütige Jihadisten hervorgehen.
    1 0 Melden
    • zombie1969 26.06.2015 15:35
      Highlight 2)
      Diese Jihadisten und ihre Sympathisanten werden in Europa nicht nur geduldet, sondern auch noch mit üppigen Sozialleistungen versorgt. Statt sich selbst mit aller Macht dem islamistischen Terror entgegenzustellen, schmiedet Politik und Kirchen hier Bündnisse gegen die Einzigen, die gegen den Terror demonstrieren. Nein, Europa hat den Schlächtern nichts entgegenzusetzen.
      1 0 Melden

9/11-Museum in New York

Rundgang durch das neue 9/11-Museum: Eine würdige Gedenkstätte und ein Massengrab in den Kellern des World Trade Centers

Es sei vorweggenommen: Ein Besuch im neu eröffneten 9/11 Memorial Museum in New York lohnt sich. Die zentrale Gedenkstätte für die Terroranschläge vom 11. September 2001 ist gelungen, aller Kritik und Kontroversen zum Trotz.

Ein Ticket zu bekommen war selbst kurz nach Eröffnung vergangene Woche einfach: Noch aus der Schweiz übers Internet ein Zeitfenster gebucht, per Kreditkarte bezahlt, Tickets ausgedruckt und an der Schlange vorbei direkt zum Haupteingang. Es ist Freitag vor dem …

Artikel lesen