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Mehrere Kader getötet: Tunesische Sicherheitskräfte zerschlagen eine komplette Al-Kaida-Zelle



Tunesische Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben mehrere führende Mitglieder einer mit Al-Kaida verbundenen Terrorgruppe getötet. Unter den fünf Opfern sei auch Operationschef Mourad Gharsalli, erklärte der tunesische Innenminister Mohammed Najem Gharsalli am späten Sonntagabend.

Die Brigade Okba Ibn Nafaa sei bei dem Einsatz im Westen des Landes am vergangenen Freitag fast vollständig zerschlagen worden. Die Gruppe soll unter anderem für Angriffe auf die Armee verantwortlich sein.

Härtere Gangart gegen Islamisten

Der Einsatz erfolgte zwei Wochen nach dem Attentat eines Studenten in dem tunesischen Badeort Sousse, bei dem dieser 38 Touristen erschoss, bevor er selbst getötet wurde. Es war in diesem Jahr nach dem Attentat im Nationalmuseum Bardo bereits der zweite blutige Anschlag auf Touristen in Tunesien. 

Die Regierung kündigte danach eine härtere Gangart gegen Islamisten an und rief den Ausnahmezustand aus. Zudem will sie Touristenorte mit mehr als 1000 zusätzlichen Sicherheitskräften besser schützen. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 13.07.2015 11:30
    Highlight Highlight Angesichts der Unmenschlichkeit, der Bewaffnung und Stärke, der Aggressivität und territorialen Ausbreitung des Daesh (IS) muss man vielleicht zu einem grossem Schlag ausholen.
    Im Bodenkrieg wird dieser Krieg kaum zu gewinnen sein oder aber sehr viele Opfer fordern. Mit ein paar Guerillas, korrupten Armeen und Luftschlägen ist vermutlich auch kein Durchbruch zu erreichen.
    Vielleicht muss man wirklich über derartig massive Schläge nachdenken, dass der Gegner komplett demoralisiert und militärisch zermalmt wird.
    • zombie1969 14.07.2015 09:13
      Highlight Highlight 2)
      Zum Beispiel eine Bombardierung und totale Auslöschung der 10 grössten Daesh-Stützpunkte auch unter in Kaufnahme von zivilen Opfern. Es gibt konventionelle Bomben (Daisycutter), die in ihrere Wirkung äusserst verherrend sind. Das klingt grausam, aber wahrscheinlich würden dadurch mehr Menschenleben gerettet, als wenn man den Konflikt weiter über Jahren eskalieren lässt.

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