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epa04846540 Contractors work outside the main entrance during a media preview ahead of the reopening of the mall at the Westgate Mall in Nairobi, Kenya, 14 July 2015. Nairobi's Westgate Mall, which saw 67 people killed when it was attacked by Somalia's Islamist militant group al-Shabab on 21 September 2013, is scheduled to reopen on 18 July 2015 after almost 2 years.  EPA/DAI KUROKAWA

Bild: DAI KUROKAWA/EPA/KEYSTONE

Zwei Jahre nach Terroranschlag: Westgate-Mall in Nairobi wieder eröffnet



Fast zwei Jahre nach dem Anschlag mit 67 Toten ist das Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi wieder eröffnet worden. Der Gouverneur der kenianischen Hauptstadt, Evans Kidero, und der Besitzer von Kenias grösster Supermarktkette Nakumatt, Atul Shah, durchschnitten am Samstag ein Band vor dem Eingang und gaben das Einkaufszentrum damit wieder für die Öffentlichkeit frei. Die Besucher mussten durch neu installierte Metalldetektoren wie am Flughafen gehen.

Am 21. September 2013 hatten mit Sturmgewehren und Handgranaten bewaffnete Islamisten das vornehmste Einkaufszentrum Nairobis gestürmt. Mindestens 67 Menschen wurden getötet und viele weitere verletzt. Erst nach vier Tagen gelang es Kenias Sicherheitskräften, die Angreifer zu töten. Das Gebäude wurde bei dem Anschlag stark beschädigt und musste monatelang renoviert werden.

Unter den ersten Einkäufern war auch Ben Mulla, der bei der viertägigen Belagerung der Mall verletzt wurde. «Wir sind gespannt, weil wir wieder auf die Beine gekommen sind und die Welt davon überzeugen können, dass wir uns vom Terrorismus nicht unterkriegen lassen», sagte der 34-Jährige. Die 23-jährige Rachael Logilan sagte, sie habe nach dem Anschlag drei Monate lang Albträume gehabt. In dem neuen Einkaufszentrum fühle sie sich aber sicher.

Zu dem Anschlag hatte sich die islamistische Shabaab-Miliz bekannt, die im Nachbarland Somalia gegen die Regierung kämpft. Sie bezeichnete das Attentat als Vergeltung für die Beteiligung der kenianischen Streitkräfte an der Militärmission der Afrikanischen Union (AU), die Somalias reguläre Armee im Kampf gegen die Miliz unterstützt.

Seit dem Angriff auf das Westgate-Einkaufszentrum gab es in Kenia noch viele weitere Anschläge. Der bislang schlimmste war das Massaker an der Universität von Garissa mit 148 Toten im April. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 18.07.2015 14:00
    Highlight Highlight Kenia zahlt den Preis dafür, dass es mit seinen beschränkten Mittel das versucht, was die internationale Gemeinschaft verweigert: Verhindern, dass Somalia gänzlich Keimzelle und Brutstätte neuer Islamisten wird. Das ein weiterer Landstrich an Banditen und Fanatiker verloren geht.

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